Bespaßung

Austausch alltäglicher Sorgen oder Freuden

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Kim
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Bespaßung

Beitrag von Kim »

Hallöchen. Mein Sohn wird bald 5 Monate. Und hält mich teilweise ziemlich auf Trapp. Er möchte immer gerne beschäftigt werden. Manchmal nervt es mich, weil ich einfach in Ruhe mein Kaffee trinken möchte oder einfach nichts tun möchte morgens. Habe immer ein schlechtes Gewissen, weil ich denke er hat es nicht gut bei uns...

Morgens wenn mein Mann arbeiten fährt denke ich auch oft " was mache ich den ganzen langen Tag mit ihm"...

Ich unternehme ab mittags meistens immer was... Sei es Freunde treffen, spazieren gehen oder sonstiges...

Aber der morgen zieht sich manchmal extrem... Kennt ihr das 🙄🙄
1. Kind Februar '22 PPD :cry:
Sertralin 100mg
Quetiapin 50mg
alibo79
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Re: Bespaßung

Beitrag von alibo79 »

Hey Kim, es ist völlig normal, dass man nicht immer Lust hat seine Kinder zu bespaßen und ich finde man muss das auch nicht, wir sind die eltern und keine Animateure. Natürlich gehört zum elternsein dazu sich um seine kinder zu kümmern und auch mit denen zu beschäftigen, aber nicht rund um die Uhr. Ich mochte dieses mit kleinen Kindern spielen auch überhaupt nicht, dass war für mich soooo unendlich langweilig. Ich habe meine Kinder sehr viel im tragetuch getragen und dann sozusagen Erwachsenenkram gemacht oder Garten, Haushalt, Arbeit. Die Kinder waren zufrieden, weil sie bei mir waren und gleichzeitig war los war zum schauen. Und ich war zufrieden weil ich nicht permanent tüdeln musste. Ich habe die Kinder viel auf dem Rücken getragen, dass war noch einfacher als vorne und ich hatte mehr Arm Freiheit.
Jetzt wo meine Kinder größer sind und wir nicht mehr Kinder spiele machen müssen, gefällt es uns miteinander ganz gut was die Interessen angeht, da können wir zb skaten oder gestern abend bin ich mit dem hund joggen gewesen und meine Kinder sind mit dem Fahrrad mitgekommen.
Wenn dein Kind größer und mobiler wird, dann bekommst du auch bestimmt wieder mehr Freiheit und andere Möglichkeiten dich mit deinem Kind zu beschäftigen.
Lg
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
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