Yoga als Prävention

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Kikke
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Yoga als Prävention

Beitrag von Kikke » 11:04:2019 6:51

Guten Morgen,

Ich mache seit August letzen Jahres einmal in der Woche Yoga. Im Anschluss an die Klinik habe ich nach etwas gesucht, was die Therapieformen wie progressive Muskelentspannung oder autogenes Training aufgreift.

Daher bin ich auf der Suche nach mir selbst zum Yoga gekommen. Es tut wahnsinnig gut, und ich kann es nur empfehlen.

Ich merke allerdings, dass ich überhaupt keine Ahnung von den verschiedenen Stilen habe und wollte hier Mal fragen, wie denn eure Erfahrungen mit Yoga und Depressionen sind und welchen Stil ihr ausführt und was diesen ausmacht.
Wie sind eure Erfahrungen mit Yoga in einer Depression oder sogar als Präventionsmittel?

Liebe Grüße
Kikke
November 2017: Schwere depressive Episode nach Geburt meines Sohnes.
Januar 2018: Zweimonatiger Aufenthalt in Psychiatrie ohne meinen Sohn (Medikament: zu Beginn Tavor, AD 60 mg Cymbalta).
Im Anschluss Beginn einer Verhaltens- und Schematherapie.
August 2018: 30 mg Cymbalta
September 2018: Cymbalta abgesetzt
Februar 2019: Letzte Sitzung bei meiner Therapeutin.
Aktuell: Der normale Mutterwahnsinn.

Sarah
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Re: Yoga als Prävention

Beitrag von Sarah » 11:04:2019 17:48

Hallo Kikke,

ich liebe Yoga und mache es zuhause. Habe auch noch einen Kursschein mit 5 std drauf, die ich mal nutzen sollte. :roll:

Also ich habe keine direkte Erfahrung mit Yoga und Depressionen, aber ich kann dir sagen, wenn du es sportlich magst. (Auch wichtig, wegen des Adrenalins und der glückshormone) dann ist ein Yoga Flow oder Power Yoga zu empfehlen. Zum Abschalten und Entspannen würde ich dir Hatha Yoga oder YinYoga empfehlen. Beim Yin bleibt man relativ lange in den einzelnen asanas und geht sehr viel in die Dehnung. Das liebe ich sehr. Hormon Yoga soll toll sein, damit habe ich aber keine Erfahrungen gemacht bisher. Ich glaube aber, dass jede Art von Sport zum gewissen Teil präventiv sein wird und man am Ball bleiben sollte. :wink:

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Marika
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Re: Yoga als Prävention

Beitrag von Marika » 12:04:2019 7:51

Hallo,

ich habe auch einen Yoga Kurs gemacht, bei mir es die "ruhige Varinate", also das Yin. Mir hat das sehr gefallen, weil ich da auch mental total runter gefahren bin. Ich muss dazu sagen, dass ich sonst aber auch Sport mache, am liebsten Step - Aerobic... also etwas Kraftvolles, wo ich richtig ins Schwitzen kommen. Das ist ebenfalls so richtig meines... Bewegung und Sport sind nachweislich sehr gut bei psych. Erkrankungen, weil man so die krankmachenden Stresshormone abbauen kann und dazu noch Glücksbotenstoffe (allen voran das so wichtige Serotonin, aber auch Dopamin) gebildet werden.

Probier einfach ein bisschen aus, dann wirst du sicher schnell merken, was dir liegt. Denn Spaß sollte es dir unbedingt machen, sonst macht man nichts lange, egal was es ist! :wink:
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

Sarah
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Re: Yoga als Prävention

Beitrag von Sarah » 12:04:2019 12:50

Genau so wie Marika sehe ich es auch. Als ich meiner Freundin erzählte, dass ich rückfällig geworden bin, gab sie mir direkt den Tipp Sport zu machen. Für die Glücksgefühle und den Stress- und Anspannungsabbau. :)

tobleroni
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Re: Yoga als Prävention

Beitrag von tobleroni » 16:06:2019 10:59

Ich habe vor mehreren Jahren Yoga gemacht (ich bin schon lange an Depressionen erkrankt) und es hat mir waaaahnsinnig gut getan. Es aktiviert den Körper durch Bewegung und es ist Entspannung zugleich, durch die Atemübungen und Meditationen.
Ich liebe Yoga, leider kann ich es nicht mehr komplett ausführen, da ich mit den Handgelenken Probleme habe :(

LG
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