Die "Monstermetapher"

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Regenbogen
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Die "Monstermetapher"

Beitrag von Regenbogen » 12:10:2017 9:34

Hallo ihr Lieben,

bin vor kurzem auf die "Monstermetapher" gestoßen und möchte sie mit euch teilen.


„Die Situation mit dem Zwang ist wie Tauziehen mit einem großen und hässlichen Monster. Zwischen Ihnen und dem Monster befindet sich ein Abgrund. Wenn Sie den Kampf verlieren, werden Sie in den Abgrund stürzen, und deshalb ziehen Sie und ziehen Sie. Aber je stärker Sie ziehen, desto stärker zieht auch das Monster, und Sie bewegen sich immer stärker auf den Abgrund zu. Die größte Schwierigkeit liegt darin, zu erkennen, dass Ihre Aufgabe nicht darin besteht, den Kampf zu gewinnen. Ihre Aufgabe besteht darin, das Seil loszulassen.
(nach Hayes, 1999)

Mögen wir endlich lernen, dieses besch...ss...e Seil loszulassen...
März 14: Geburt Kind
Mai 14: PPD mit Angst- und Zwangsstörung
Jan 15 - März 16: Therapie (keine VT leider)
Okt 15 - Feb 16 : Opipramol 100
Nov 15 - April 17 : Escitalopram 10 (Jan 16 - Aug 17 beschwerdefrei)

August 17 : Rückfall
Januar 18: Beginn Verhaltenstherapie

plueschi06
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Re: Die "Monstermetapher"

Beitrag von plueschi06 » 12:10:2017 20:28

Eine schöne Metapher. Wenn es doch nur endlich mal so sein würde. Aber die Gedanken machen mir so sehr Angst und es fühlt sich so echt an ;-(

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Marika
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Re: Die "Monstermetapher"

Beitrag von Marika » 13:10:2017 8:30

Ich denke "das Seil loslassen" heißt Akzeptanz zu lernen. Zu akzeptieren, dass der Zwang ein Teil ist, der auch seine Berechtigung hat, dem wir aber beibringen können, sich sehr leise zu verhalten.
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

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