OP und Jobwechsel liegen vor mir

Austausch alltäglicher Sorgen oder Freuden

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November17
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Re: OP und Jobwechsel liegen vor mir

Beitrag von November17 »

Herzlichen Glückwunsch auch von meiner Seite.

Das ist wirklich ein toller Erfolg und ein erster Schritt zur Veränderung / Verwirklichung.

Auch ich kann dir sagen, dass deine Ängste normal sind.
Wie du weißt habe ich mich auch vor dem Ausbruch der Krankheit nicht gewagt einen beruflichen Wechsel anzustreben. Aus Angst vor der Unsicherheit, nicht performen zu können etc.

Es ist einfach unser Grundtypus, der uns zweifeln lässt und für viele Situationen empfänglicher für Ängste/Sorgen macht.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen und wünsche dir ganz viel Erfolg in der neuen Rolle!!!!
Lass es ganz ruhig angehen.
katl0607
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Re: OP und Jobwechsel liegen vor mir

Beitrag von katl0607 »

Juhuuu!

Hier bin ich wieder...

Letzte Woche habe ich ja nach viieeelen Jahren meinen job gekündigt.
Da ich ja bald eine neue Stelle antreten kann...

Und jetzt geht mir ständig im Kopf um, ob ich das richtige tue.
Der komplette Betrieb schimpft über mich.
Und auch ich habe letzte Woche noch dampf abgelassen. In der Arbeit.

Ein paar Dinge, die mich daran brachten zu kündigen. Nicht alle...

Da ich ja jetzt noch meinen resturlaub abfeiere, muss ich nicht mehr in meine alte Arbeit.

Mit der chefin, die ich 20 Jahre hatte, gab es kaum Probleme. Sie nahm meine Kündigung nach kurzem murren hin. Wünschte mir alles gut, drückte mich.
Ich will nicht im bösen gehen.

Doch meine zweite Chefin ist mir total beleidigt.
Leider.
Auch sie war ein Grund warum ich alles hinschmiss.
Ich komme mit ihrer Art nicht zurecht.

Meine Kolleginnen sind auch irgendwie böse auf mich.
Die eine meinte dass ich nicht groß angehen würde, weil ich eh nicht viel getan habe.
Das ärgert mich sehr.

Warum kann es nicht einfach akzeptiert werden, wenn jemand kündigt?
Ich wünschte mir, Zuspruch und vor allem Verständnis.
Doch das bekomme ich leider nicht.

Ich bin ja von Natur aus eine Zweiflerin.
Somit zweifle ich jetzt auch an, dass ich meine stelle gekündigt habe...
Ich weiß nicht, ob es richtig war.
Ich weiß nicht, ob ich es bereuen werde.
Ich weiß nicht, ob ich meine neue Arbeit als erfüllend empfinde...

Ich bin ja immer schon ängstlich vermeident.
Darum habe ich soviele Jahre meine Arbeit nicht gewechselt.
Schön öfter hatte ich den Gedanken es zu tun.
Aber der mumm fehlte mir.

Und jetzt grüble ich wieder, ob es dass richtige ist.

Ich war so fest überzeugt, dass es gut ist zu wechseln.
Doch jetzt sind ein paar Tage seit der Kündigung vergangen, und ich bin mir nicht mehr sicher.


Kennt das von euch jemand??
1. Kind geboren 7/14
Ab der Geburt schleichend Ängste und Panikattacken.
September 2015 psychosomatische Tagesklinik für 7 wochen
Diagnosen: Panikstörung, depressive Episode
sertralin 100 mg
Promethazin Trpf bei Bedarf
katl0607
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Re: OP und Jobwechsel liegen vor mir

Beitrag von katl0607 »

Hallo an ALLE!

Wollte mich mal wieder melden und euch auf dem laufenden halten!

Bin ja seit rund 9 Monaten in meiner neuen Arbeit. Meine Arbeit gefällt mir sehr gut!
Die Arbeitszeiten sind auch ok.
Bin schon soweit zufrieden. Habe eine Kollegin die sich immer wieder quer stellt...
Aber ich bin drauf und dran, dass ich mich nicht mehr direkt mit ihr auseinander setzen muss.
Wenn das umgestellt ist, werde ich zufrieden sein.

Im Moment hänge ich gedanklich immer wieder an meiner alten Stelle...
Dieses Gewohnte fehlt mir.
Doch leider fehlte mir dass ja auch in den letzten Monaten vor meiner Kündigung.
Nach meiner Rückkehr nach meiner elternzeit war nix mehr so wie vorher.

Leider....

Oder:

Gott sei Dank?!

Ich wünsche mir immer wieder die alte Zeit zurück.
Komischerweise denke ich ausschließlich an die schönen Zeiten zurück....
Obwohl es auch viele nicht schöne Zeiten gab.

Naja, sowas kenne ich von mir...

Sich von alten Dingen zu lösen, fiel mir schon immer schwer...

Kennt ihr das?

Liebe Grüße und einen guten Rutsch wünsche ich euch allen!
1. Kind geboren 7/14
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Mel
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Re: OP und Jobwechsel liegen vor mir

Beitrag von Mel »

Hallo Kathl,
so lange nichts gelesen von dir.
Das ist doch toll!!
Wie geht es dir psychisch? Es klingt ganz ok, bis auf das Zweifeln- was ich aber auch ganz „normal“ als Teil der Persönlichkeit ansehen würde.
Ganz lieben Gruß
Mel
PPD seit Juli 2017, seitdem Mirtazapin 15mg
(Mit Unterbrechung), dann 30mg Mirtazapin und Opipramol 75mg,
Seit Sept. 2019 Sertralin,
mittlerweile 200mg und 15mg Mirtazapin.
Opipramol ausgeschlichen
katl0607
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Re: OP und Jobwechsel liegen vor mir

Beitrag von katl0607 »

Hi Mel!

Ja schon lange habe ich nix mehr geschrieben. Mitgelesen habe ich schon laufend....
Aber mir ging es prima in der letzten Zeit!

Seit wenigen Tagen wackelt es bei mir wieder....
Angstzustände und Panikzustände plagen mich. Nicht so schlimm wie früher, aber trotzdem sehr präsent.
Ein furchtbares Gefühl...

In diesen Tagen fragte ich mich oft warum?
Was Ist los dass es mir so geht...

Ich kam zu der Erkenntnis, dass es in erster Linie durch meinen Arbeitsplatzwechsel dazu kommt...
Ich trauere im Moment meiner alten Stelle nach...
Und ich bin mit meiner neuen Stelle nicht ganz zufrieden...
Naja, mit der Stelle ansich schon. Eine Kollegin nervt mich. Sie will mich immer belehren und vorallem meine Dienste nach ihrer nase einteilen. Das geht einfach nicht...
Sie mischt sich in Dinge ein, die sie nichts angehen. Und spielt sich auf, als wäre sie meine vorgesetzte. Ist sie aber nicht.

Habe sie schon darauf angesprochen und hingewiesen. Habe es nett versucht und nicht nett.
Sie ist uneinsichtig. Sie macht nix falsch ist ihr Stand.
War schon mehrmals im personalbüro. Alle kennen diese unmögliche Art und wissen, dass sie immer wieder Probleme macht....
Es fanden auch schon Gespräche statt. Doch sie ist so wie sie ist...

Sowas nervt...
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