Depression in der Schwangerschaft

Hier können sich die Angehörigen der PPD/PPP-Betroffenen untereinander austauschen.

Moderator: Moderatoren

Antworten
Sandra R.

Depression in der Schwangerschaft

Beitrag von Sandra R. » 17:12:2006 18:17

Hallo Miteinander!
Lese schon seit einiger Zeit in diesem Forum. Jetzt wollte ich doch mal mitschreiben.
Habe Momentan folgendes Problem. Bin in der 37. SSW. Seit Anfang
September 2006 leide ich an einer Schwangerschaftsdepression. Fing mit starker innerer Unruhe an. Seit Ende September nahm ich dann Novoprotect 30 ein. Dann ging es mir relativ schnell besser. Mein Neurolge meinte dann, wir sollten es wieder runtersetzten wegen der Schwangerschaft. Ich nahm dann Novoprotect 10. Nach ca. 2 Wochen fing diese innere Unruhe wieder an.
Daraufhin erhöhte mein Arzt das Novoprotect auf 25. Half aber nicht. Dann gab er mir noch Sertralin 25 hinzu. Nach ca. 2 Wochen schulg dieses dann an. Mir ging es nun mit den beiden Medikamenten seit ca. 4 Wochen recht gut. Doch seit ca. Mittwoch dieser Woche merke ich wieder eine Unruhe in mir aufkommen. Zudem kommen noch Schlafstörungen und die Angst es nicht aushalten zu können. Weiß jetzt nicht, ob ich evtl. die Medikamente erhöhen soll? Oder woran kann es liegen, das es immer wieder kommt?
Habe auch was von Progesteron gehört? Vielleicht stimmt da mir mir was nicht. Zudem muß ich noch sagen, das ich seit ca. 10 Jahren eine Hashimoto habe und auch L-Thyrox einnehme. Habe eine 6-jährige Tochter, in dieser Schwangerschaft hatte ich gar keine Probleme. Weiß im Moment nicht, wie ich die Geburt überstehen soll und wie es danach weitergeht.

Wäre euch für eine Antwort sehr dankbar.

Liebe Grüße! Sandra!

momo

Beitrag von momo » 18:12:2006 14:49

Liebe Sandra,

herzlich willkommen im Forum!

Leider kann ich Dir nicht weiterhelfen, weil ich mich mit Medis gar nicht auskenne. Aber es gibt hier eine Menge Frauen, die damit Erfahrungen haben. Du bist hier genau richtig.

Du hast hier eine seltene Rubrik gewählt, die vielleicht nicht alle regelmäßig lesen. Schreib doch mal unter "Medikamente", dann kriegst Du bestimmt schnell ein paar Antworten.

Liebe Grüße
Momo

bellami1983

Beitrag von bellami1983 » 18:12:2006 14:50

Hallo Sandra,

herzlich willkommen und schön dass du hergefunden hast! Nun möchte ich dir natürlich auch etwas zu deinem Anliegen sagen.

Ich war auch bereits vor der SS an Depressionen erkrankt und nahm auch bis zum Ende des ersten Drittels der SS Trevilor, setzte es dann dem Kind zuliebe ab. Lange ging es gut, aber kurz vor der Geburt kamen bei mir auch solche Ängste hoch.
Wie ich aber auch weiß, sind solche Ängste während der SS und insbesondere vor der Geburt sehr normal, das muss nicht mal etwas mit Krankheit zu tun haben. Aber da du auch mit psychischen Dingen bereits konfrontiert worden bist in der SS, liegt es nahe dass du dir erhebliche Gedanken machst. Machte ich auch und habe mich auch schon frühzeitig hier ins Forum begeben.
Hier konnte ich auch über alle Ängste schreiben und wurde von Anfang an lieb aufgefangen. Soll heißen, dass du hier jederzeit schreiben kannst, wenn es dir nicht gut geht oder auch, wenn es dir gut geht.

Was meinst du mit der Angst, es nicht aushalten zu können? Was meinst du damit genau?
Ich würde auf jeden Fall, ehe du von dir aus die Medis erhöhst, nochmal ausführlich mit deinem behandelnden Arzt sprechen, das ist ganz wichtig. In diesem Punkt kann ich keineni Rat geben, nur, dass du es unbedingt erfragen solltest, denn soweit ich weiß, kann man kurz vor der Entbindung wieder mit diversen Medis anfangen.

Bitte sprich mit deinem Arzt, vertraue ihm alles an und schreib uns, wenn irgendetwas ist!

Ãœber Progesteron kann ich leider nicht berichten.

LG Isabell

Sandra R.

Depression in der Schwangerschaft

Beitrag von Sandra R. » 20:12:2006 16:38

Hallo,

vielen Dank für Eure Antwort. War bereits beim Dok. und darf die Sertralin erhöhen. Dauert mir nur wieder alles solange, bis es wirtk. Mit der Angst es nicht mehr aushalten zu können, meine ich, das die Angst und Unruhe teilweise so schlimm ist, dann könnte ich mir was antun. Was ich natürlich nicht will, aber habe halt Angst vor mir selber.

Was beinhaltet eigentlich genau eine Verhaltenstherapie?

Liebe Grüße Sandra

Antworten