Hilfe - weiß einfach nicht mehr weiter

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Papa09

Hilfe - weiß einfach nicht mehr weiter

Beitrag von Papa09 » 08:06:2009 14:57

Hallo,
weiß einfach nicht mehr, wie ich meiner Frau noch helfen kann. Wie unsere Situation ist, habe ich bereits vor einigen Wochen in der Vorstellungsrunde geschrieben und will deshalb jetzt nicht nochmal ausführlich darauf eingehen.
Waren jetzt 2 Wochen im Urlaub und davon hatte ich mir - und auch unsere Hausärztin - einiges versprochen. Aber leider bekam meine Frau dort auch wieder erhebliche gesundheitliche Probleme, so dass ich mich größtenteils alleine um unsere mittlerweile 3 Monate alte Tochter kümmern musste. Dies habe ich auch sehr gerne gemacht in der Hoffnung, dass dies meiner Frau hilft, wieder ein bissschen auf die Beine zu kommen. Aber seit wir jetzt wieder zu Hause sind geht es ihr wieder sehr schlecht und sie will am liebsten einfach nicht mehr da sein und meint, dass sie sich nicht um unsere Tochter kümmern kann, da sie keine Kraft mehr dafür hat. Aber nun habe ich das Problem, dass ich ab morgen wieder arbeiten muss und ich mich dann eben nicht mehr rund um die Uhr um unsere Tochter kümmern kann. Da unsere Eltern und Freunde alle berufstätig sind bzw. weiter weg wohnen, kann von diesen leider auch keiner mal so kurz vorbeikommen um meine Frau zu unterstützen. Habe jetzt echt angst, dass unsere Tochter leiden muss.
Unsere Ärztin hat meiner Frau Citalopram verschrieben, allerdings nimmt sie die bislang nicht und weiß auch nicht, ob sie sie überhaupt nehmen will, da sie beim letzten mal heftige Absetzreaktionen hatte. Aber ich kann meinen Beruf auch nicht länger vernachlässigen... Weiß nicht mehr, was ich noch tun soll...

Sas

Beitrag von Sas » 08:06:2009 16:39

Lieber Papa09,

Habt Ihr schon mal drangedacht, eine Haushaltshilfe zu beantragen? Dabei kann Euch die Ärztin helfen. Macht Deine Frau eine Therapie? War sie beim Psychiater/Neurologen? Fragen über Fragen, ich weiß. Es ist zwar verständlich, dass Deine Frau sich gegen Citalopram sträubt wegen der Absetzsymptome beim letzten Mal, aber das kam sicherlich deshalb, weil sie sehr schnell absetzen musste. Hätte sie mehr Zeit gehabt, wärs bestimmt nicht so schlimm gewesen.

Gegebenenfalls kann die Krankenkasse auch Dich sozusagen als Haushaltshilfe beauftragen, das muss dann aber von Deinen Chefs in Ordnung gehen. Wie das genau geht weiß ich auch nicht, aber das wurde damals meinem Mann empfohlen (er mußte es dann aber nicht machen, seine Mutter kam). Das müßtest Du dann auch mit Eurer Ärztin besprechen am besten aber mit dem Psychiater. Käme denn eine Mutter-Kind- Kur in Frage, bzw. ein stationärer Aufenthalt mit Kinderbetreuung? das sind alles Sachen, die man sich überlegen kann.
Ich weiß, dass man am liebsten nur einen Zauberstab möchte um das ganze wegzuzaubern, aber so einfach ist es leider nicht (seufz).
Ich finde es auf jeden Fall bewundernswert, wie Du Deine Frau unterstützt und wie Ihr zusammenhaltet.
Aber egal wie lange es dauert, Ihr schafft das. Mein Mann und ich haben das ganze Drama auch mitgemacht und wir haben es heute geschafft.
Alles Gute euch dreien, Saskia

AmoebeMS

Beitrag von AmoebeMS » 08:06:2009 17:25

Hallo Papa09,

es ist schade, dass Euer Urlaub nicht ganz so verlaufen ist, wie Ihr Euch das erhofft habt. Doch in manchen Situationen bringt auch ein Urlaub keine Ruhe mit sich. Höchstens für ein paar Stunden, aber wenn dann die Gedanken loslegen, dass man wieder nach Hause muss und dem Alltag ausgesetzt wird - so wie bei deiner Frau -, dann bringen auch 14 Tage in einer anderen Umgebung nicht viel. Die Gedanken kreisen weiter. Kenne ich nur zu gut. Wie kann/soll ich mich erholen, wenn das an meiner Lage in den nächsten Monaten nichts ändert!?

An die Haushaltshilfe habe ich auch gedacht. Meine FA wollte mir damals (ich war noch nicht depressiv, hatte nur zwei Kinder in recht kurzem Abstand) auch eine HH "aufschreiben". Sie riet es mir ohne zu zögern, nur wollte ich nicht. Ich weiß natürlich nicht, wie deine Frau zu diesem Thema steht. Frage sie und erkundige dich. Soweit ich weiß, geht dies auch recht zügig vonstatten. Da können andere mehr berichten. Ob jetzt du als HH einsetzbar bist, kann ich nicht sagen. Ich habe jetzt erst davon gehört, dass dies geht. Wenn es geht, solltest du wissen, ob du das willst und dann auch deine Frau fragen, was ihr lieber wäre. Vielleicht wäre eine nette außenstehende Person auch nicht schlecht. Ich denke einfach, dass die Personen, die diese Aufgabe meistens übernehmen, auch wissen sollten, dass sie gebraucht werden, weil Probleme vorhanden sind. Ich weiß es aber nicht genau.

Ebenfalls teile ich die Meinung von Sas, dass das direkte Absetzen des ADs mit Feststellung der SS nicht ganz zum Vorteil war. Es gibt aber noch andere ADs außer Citalopram. Hat deine Frau schon mal darüber nachgedacht? Möchte sie nur das Citalopram nicht nehmen oder überhaupt kein AD? Deine Tochter wird nicht leiden. Rede dir das bloss nicht ein. Deine Frau hat selbst nach dem Urlaub keine Kraft mehr und du hast dich währenddessen viel um deine Kleine gekümmert!? Okay. Bedauerlich, aber abhaken. Ist eben so. Jetzt müßt Ihr gemeinsam weitersehen. Was "wünscht" sich denn deine Frau, wie es weitergehen soll? Kannst du darauf antworten? Will sie, dass DU zu Hause bleibst oder vielleicht jemand anderes sie unterstützt? Hat sie sich dazu geäußert? Wäre auch wichtig Ihre Meinung dazu zu kennen, denn immerhin müßte sie ja ab morgen mit Eurem Kind zu Hause bleiben.

Was ist mit einer Therapie? Würde deine Frau in Erwägung ziehen für kurze Zeit zu Verwandten zu fahren? Würdest du das wollen? Bis Therapie losgeht sozusagen. Wir kennen den Stand der Dinge nicht genau, deshalb nenne ich zb einige Möglichkeiten, die in Betracht gezogen werden können, aber ich kann nicht sagen, Ihr sollt das und das tun. Das ist so schwer etwas zu raten. Wirklich. Sas erwähnte eine MuKi-Kur. Was wäre damit? Aber ehrlich gesagt, würde ich lieber abwarten und mich fragen, was deine Frau vor hat in ihrer Situation alles zu unternehmen. Was möchte sie? Sie weiß, dass du arbeiten musst. Ihr fehlt die Kraft, okay. Was will sie? Das sollte sicherlich berücksichtigt werden.

Alles Liebe wünscht Euch
AmoebeMS

mici

Beitrag von mici » 08:06:2009 21:06

Hallo Papa09,

wenn Deine Frau gesetztlich versichert ist (bei privat kenn ich mich nicht so aus), könnt Ihr auch eine Person Eures Vertrauens bitten, als Haushaltshilfe tätig zu werden. Diese würde dann direkt von der Krankenkasse bezahlt. Wenn Ihr jemanden kennt, der das übernehmen würde, (Nachbarn, Studentin in der Umgebung,....) dann lass die auch ruhig schon mal kommen, am besten gleich ab morgen, vielleicht kannst Du heute noch jemanden organisieren, der sich ein bisschen was dazu verdienen will??! In Eurem "Fall" würde Euch die Kasse mit Sicherheit die Haushaltshilfe bewilligen. D.h. die Haushaltshilfe bekommt einen regulären Stundenlohn, wobei ihr einen kleinen Eigenanteil pro Tag zu leisten habt. Ihr braucht ein Attest vom Arzt, der Euch bescheinigt, dass Ihr eine Haushaltshilfe braucht, das kann der Frauenarzt, Neurologe, Kinderarzt, Hausarzt etc. aufschreiben. Das könnt Ihr auf jeden Fall auch alles beantragen / einreichen nachdem die Haushaltshilfe bei Euch angefangen hat. Die Kasse genehmigt das auch rückwirkend!
Mein Tipp wäre, dass Ihr es zu Hause versucht, so lange es geht, Ihr entscheidet jeden Tag aufs Neue, ob Deine Frau noch zu Hause bleiben will, oder ob sie sich lieber stationär betreuen lassen will. Sie kann die Tochter dann in die Klinik mitnehmen, wo ihr bei der Betreuung geholfen wird und sie außerdem Therapien bekommt. Versuch bitte außerdem Deiner Frau zu verklickern, dass sie die Tabletten nimmt. Sie sind kein Teufelszeug, sie machen nicht abhänig, sondern sie helfen ihr, den Normalzustand wieder herzustellen.

Alles Gute

MICI

Papa09

Beitrag von Papa09 » 10:06:2009 7:38

Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für die vielen Antworten, die ja doch auch irgendwie immer wieder in die gleiche Richtung weisen...
Einen stationären Aufenthalt meiner Frau - ob mit oder ohne Kind - haben wir auch schon in Erwägung gezogen, das einzige was uns davor ein bisschen zurückschrecken lässt ist, dass dann eben einer von uns über einen längeren Zeitraum von unserer Tochter getrennt wäre und wir uns ein bisschen Sorgen machen, ob Sie dann nicht die Bindung zum betroffenen Elternteil verliert... Der letzte Klinikaufenthalt meiner Frau hat jedenfalls 6 Wochen gedauert, wovon die ersten beiden Wochen ein totales Kontakt"verbot" beinhalteten, also auch keine Telefonate usw.
Dies hat meiner Frau damals zwar wirklich sehr gut getan, aber wenn ich mir vorstelle, sie ist mit der Kleinen auf Mutter-Kind-Kur und ich höre 2 Wochen überhaupt nichts, macht mir das schon ein bisschen Angst, ob mich meine Kleine danach überhaupt noch erkennt, ist ja doch noch ziemlich jung.
Das mit der Haushaltshilfe ist mit Sicherheit auch ein guter Ansatz, werde mich da auf jeden Fall mal weiter informieren. Gestern hat meine Frau ganz gut mit unserer Tochter überstanden, war viel Neues (zum ersten mal PEKiP und Babymassage), vielleicht war Sie dadurch auch ein wenig abgelenkt, aber wir werden auf jeden Fall nach weiterer Unterstützung schauen. Über ein Hilfsprojekt läuft ja bereits eine psychologische Beratung genauso wie bei der Babyambulanz. Und zudem läuft über das Projekt demnächst auch eine erweiterte Hebammennachsorge an, d. h. meine Frau bekommt nochmal regelmäßig Besuch von ihrer Nachsorgehebamme, die dann einfach nach dem Kind schaut. Das hatte sich meine Frau gewünscht und tut ihr glaube ich auch ganz gut, wenn einfach noch jemand anderes ein Auge auf unsere Tochter hat. Wir hatten uns beide auch super mit unserer Hebamme verstanden, so dass sich meine Frau damit auch wirklich sehr wohl fühlt.
Melde mich wieder wenns was neues gibt.
Nochmal ganz vielen Dank für Eure vielen hilfreichen Tipps.
Lieber Gruß,

Papa09

Anke
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Beitrag von Anke » 10:06:2009 13:24

Hallo Papa09,

ich kann Deine Bedenken durchaus verstehen, was einen stationären Aufenthalt auf einer Mutter-Kind-Station angeht.
ABER, in einer guten Klinik, wird es kein Kontaktverbot geben, sondern wird die Klinik zusammen mit Mutter UND Vater arbeiten.

Wenn Ihr es ambulant schafft, ist es vollkommen o. k., falls die Lage aber schlimmer werden sollte, würde ich dennoch vorschlagen, einen Klinikaufenthalt in Erwägung zu ziehen.

Das Wichtigste ist doch, dass es Deiner Frau bald wieder besser geht und Ihr drei gemeinsam das Leben genießen könnt - selbst wenn Deine Frau mit Kind für ein paar Wochen in der Klinik wäre, oder?

Wenn Du magst, kannst Du Dich gerne melden, bin auch aus der Stuttgarter Ecke.
Viele Grüße von Anke

"Die Zeit heilt alle Wunden..."

Jehuty

Beitrag von Jehuty » 14:06:2009 22:54

Hallo Papa09

deine Situation errinert mich doch ein wenig an meine aus dem April 2008. Habe dazu einen langen Text in der Vorstellungsrunde. Grob genannt ist meine Frau 2 Wochen nach Geburt an einer PPP erkrankt welche sich in der Woche vor dem "richtigem" ausbruch schleichend ankündigte. Da man sich in einer Extremsituation befand hat man dies aber leider nicht wirklich realisiert bis zum Ausbruch.

Bei uns verlief es dann so das meine Frau 3,5 Wochen in einer geschlossenen Station bleiben musste in dennen ich sie jeden Tag mit unserem Kleinen besuchen konnte. Auch durfte sie in Begleitung die Station verlassen. In den 3,5 Wochen hatte ich also eine Männer WG zuhause und habe micht erst beim Kinderarzt (musste hin wegen Bindehautentzündung / Nabel verödung) und beim Hausartz schlau gemacht. Alles lief auf die Haushaltshilfe hin. Da die KK im gleichen Ort wie die Psychatrische Klinik meiner Frau ist bin ich dort Persönlich vorstellig geworden und habe dennen meine Situaiton beschrieben.

Lösung war das ich beim Arbeitgeber 4 Wochen unbezahlten Urlaub beantragen musste (der genehmigt wurde) und die KK den Ausfall als Haushaltshilfe erstattet hat (abzüglich 10 %). Ich war dann 4 Wochen auf Haushaltshilfe zuhause. Die ersten 3 Wochen war meine Frau noch Stationär aufgenommen und der dortige Arzt hat mir den Antrag unterschrieben. Die 4. Woche war sie dann zu Hause und hatte "Nächtliche Bettruhe" verordnet bekommen wo dann der Antrag vom Hausarzt unterschrieben wurde.

Die Trennung Mutter / Kind war eine sehr harte Zeit für uns doch konnte man sich so voll auf die genesung meiner Frau konzentrieren was ihr auch sehr half. Ich war dann 4 Wochen auf Urlaub und 4 Wochen auf Haushaltshilfe zuhause. Im nachhinein denke ich das dies Übel sogar dazu gut war meiner Frau zu zeigen das ich mich um den Kleinen kümmern kann. Eine Woche bevor ich dann wieder Arbeiten musste sollte sie langsam an die Nachtschichten rangeführt werden, aber dazu kam es dann nicht mehr da er ab der 7. Woche durchschläft.

Papa09

Beitrag von Papa09 » 17:06:2009 11:46

Hallo nochmal zusammen,
haben jetzt von unserer Hausärztin eine Haushaltshilfe verordnet bekommen. Die würde auch gerne morgen schon anfangen, allerdings müssen wir noch auf das ok der Krankenkasse warten.
Da es mir momentan auch nicht sonderlich gut geht wäre ich als "offizielle" vom Beruf freigestellte Haushaltshilfe momentan glaube ich nicht sonderlich gut geeignet, deshalb bin ich ganz froh, dass da jetzt jemand externes kommt...
Ich selber war jetzt diese Woche zum ersten mal mit bei der Babyambulanz und die Therapeutin dort meinte, dass ich mir auch dringend Hilfe suchen solle. Habe dann auch dort gleich einen Termin bekommen, allerdings ist noch nicht ganz klar, ob ich dort auf Dauer bleiben kann. Ansonsten können die mich aber wohl an geeignete Therapeuten weiter vermitteln und ich hätte dann keine "Therapielose" Zeit, weil die mich so lange betreuen, bis ich irgendwo einen dauerhaften Platz bekommen kann. :lol:
Ansonsten nimmt meine Frau seit heute wieder - und ich jetzt leider auch - Citalopram (20mg). Meine Ärztin hat es mir jetzt auch verordnet, weil bei mir wohl deutliche Burn Out-Symptome vorhanden sind... Ansonsten bin ich diese Woche erst mal krank geschrieben, weil ich mit der Situation momentan ziemlich überfordert bin... bin froh, wenn das mit der Haushaltshilfe klappt und bin gespannt, ob das für uns ausreicht oder ob wir uns doch noch für eine Mutter-Kind-Kur entscheiden.
Die Therapeutin bei der Babyambulanz hat uns auch gefragt, ob wir uns das generell vorstellen könnten und hat uns als geeignete Kliniken in unserer Nähe Wiesloch und Heppenheim empfohlen. Kennt jemand von Euch diese Kliniken und kann was darüber sagen?
Bin schon gespannt auf Antworten,

Liebes Grüßle,
Papa09

Dobby

Beitrag von Dobby » 17:06:2009 23:48

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Zuletzt geändert von Dobby am 04:05:2010 0:16, insgesamt 1-mal geändert.

Nora

Beitrag von Nora » 18:06:2009 8:34

Hallo Papa09,

ich finde es sehr gut, dass Du nun auch therapeutisch begleitet wirst. Das ist enorm wichtig, denn auch Du stehst unter hohem Druck. Du mußt die Einnahme des ADs aber auf gar keinen Fall als negativ ansehen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man sich dafür entscheidet. Im Gegenteil - das AD wird Dir helfen und Dich dabei unterstützen, wieder einen normalen Alltag gestalten zu können. Falls Du fragen zu Citalopram hast, kannst Du Dich gerne melden. Ich nehme auch Citalopram 20mg.

Ich hatte damals auch eine Haushaltshilfe da mein Mann wieder arbeiten gehen mußte. Bei mir ging es hauptsächlich darum, dass ich nicht alleine sein konnte. Aber auch so war es eine Erleichterung, wenn ich nicht noch den ganzen Haushalt machen mußte. Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte damals, dann hätte ich mich für einen Klinikaufenthalt entschieden. Leider war mir Schatten & Licht in der schlimmsten Phase noch nicht bekannt und so mußte es ohne gehen. Ich kann mich aber noch daran erinnern, dass ich oft gedacht habe, ich möchte in eine Klinik.

LG,
Nora

Papa09

Beitrag von Papa09 » 26:06:2009 15:35

Hallo,
wollte Euch nur kurz mitteilen, dass wir seit mittlerweile 1 Woche eine Familienpflegerin haben, die sich um unsere Kleine und den Haushalt kümmert. War die ersten beiden Tage jeweils 4 Stunden da, weil meine Frau ursprünglich gedacht hatte, dass es ihr vielleicht ganz gut tut, wenn nicht den ganzen Tag jemand um Sie rum ist... Aber mittlerweile hat Sie doch gemerkt, dass es momentan besser ist, wenn Sie nicht allein ist.
Deshalb ist die Familienpflegerin jetzt auch immer für 8 Stunden pro Tag da und ich muss sagen, dass mich das auch wirklich ziemlich erleichtert. War zum Glück auch bei der Krankenkasse kein Problem, das nachträglich von 4 auf 8 Stunden zu erhöhen :D
Vorerst läuft das ganze jetzt mal bis Mitte Juli, dann schauen wir mal, ich denke dass wir das auf jeden Fall nochmal verlängern werden, vor allem weil wir momentan auch noch keinen Therapeuten für meine Frau haben. Da werden wir uns jetzt als nächstes intensiv drum kümmern und ich hoffe dass wir da schnell jemanden finden und der auch nicht erst in ein paar Monaten Termine hat...

Gruß Papa09

mici

Beitrag von mici » 26:06:2009 15:49

Wie schön zu hören! So eine Familienpflegerin ist wahres Gold wert! Ihr werdet Euch schnell aneinander gewöhnen und bald gehört sie schon richtig dazu. Dann merkt Ihr erst, wofür alles wieder Kapazitäten frei werden!

Alles Gute auch an Deine Frau,

MICI

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