Hallo ihr Lieben

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Moderator: Moderatoren

Frän
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Hallo ihr Lieben

Beitrag von Frän »

Nachdem ich lange stille Mitleserin gewesen bin, möchte ich mich heute einmal vorstellen. Vorab danke ich diesem Forum aber noch von ganzem Herzen, da es mir durch all euch tollen Mitglieder so oft in dunklen Stunden geholfen hat. Zu wissen, man ist nicht allein, hilft ungemein!

Meiner Signatur könnt ihr entnehmen, welchen Weg ich hinter mir habe. Nach der Fehlgeburt und der darauffolgenden schweren depressiven Episode mit Panik und ZG hat man mich in der Tagesklinik gut medikamentös eingestellt. Es hat gedauert aber ich hatte wieder Freude — am Leben, an meinem Kind, an der Ehe. Umso härter trifft mich das jetzige Tief, das ein Resultat meines Absetzversuchs ist. Ich bin wieder ganz am Anfang — und ganz am Boden.

Ängste und vor allem ZG sind wieder so stark vorhanden. Das Morgentief ist die reinste Qual. Ich schleiche Fluoxetin gerade wieder ein und bin nach zwölf Tagen mit 10mg heute beim zweiten Tag mit 20mg. Zusätzlich versuche ich die NW mit 0,5 Tavor abzufangen. (Alles ärztlich abgeklärt und so verordnet) Aber jeder Tag ist ein Kraftakt...

Ich würde mich über einen Austausch mit euch riesig freuen!
Vielleicht ist die ein oder andere ja auch in einer ähnlichen Situation gerade?

Liebste Grüße!
Mit 30 Jahren Geburt 1. Kind, anfänglich Ängste&ZG, mit Therapie und ohne Medikamente aushaltbar.
2018 Fehlgeburt, daraufhin immense Panik, ZG, schwere Depression.
2019 4 Monate Tagesklinik, erstmalige Medikation Fluoxetin.
Erster Absetzversuch 2019 scheiterte. Zweiter Absetzversuch im Sommer 2020 schien zuerst geglückt, im Januar 2021 kam der Rückfall. Aktuell erneutes Einschleichen von Fluoxetin.
Inga
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Inga »

Hallo und Herzlich Willkommen!

Ich kann deine Situation sehr gut nachvollziehen.
Ich habe auch schon vor meiner PPD, damals Fluoxetin eingenommen. Jeder Versuch das Medikament abzusetzen ist gescheitert.
Ich war dann ganz lange mit 10mg stabil, aber sobald ich es ganz abgesetzt habe, ging es mir nach einer Woche schlechter.
Mittlerweile nehme ich Sertralin davor hatte ich jahrelang Escitalopram.
Beim Escitalopram habe ich es nie geschafft weniger als 20mg einzunehmen. Jeder Reduzierungsversuch zeigte schnell eine Verschlechterung.
Ich habe mich mittlerweile damit angefreundet ein Leben lang auf ein Antidepressiva angewiesen zu sein, was soll ich sagen, ich finde es überhaupt nicht schlimm.
Wenn man komplett ausgeschlichen hat kann man unter umständen auch wieder tief fallen, aber das Fluoxetin hat dir schon mal gut geholfen und vertraue darauf, das es auch dieses Mal gut helfen wird.
20mg vom Fluoxetin ist auch noch eine niedrige Dosis, ich meine es kann bis 40 oder sogar 60mg hochdosiert werden.

Leider brauchen die SSRI ja immer eine gewisse Zeit bis sie ihre volle Wirkung entfalten.

Mein Arzt meinte immer zu mir nach zwei Wochen in der richtigen Dosierung könnte man schon eine leichte Verbesserung bemerken.
Ansonsten kann es schon 4-8 Wochen dauern und ich meine mal gelesen zu haben dass die Maximale Wirkung nach 12 Wochen erreicht werden kann.

Ich drücke ganz feste die Daumen, dass es dir schnell wieder besser geht und halte uns auf dem laufenden.

Alles Liebe

Inga
Diagnose:
10/2012 erstes Kind
schwere PPD mit massiven ZG
09/2017 zweites Kind
gesund und glücklich
Inga
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Inga »

Ach...ich wollte noch schreiben, dass ich genau die gleichen Symptome hatte wie du.
ZG´s und daraus resultierend Ängste und Depressionen.

Ende letzten Jahres musste ich von Escitalopram auf Sertralin wechseln (da ich Veränderungen im EKG hatte)
...auch da kamen Anfangs die Symptome zurück bis ich die passende Dosierung gefunden hatte.

Ich glaube, das auch immer DIE passende Dosierung eine große Rolle spielt.
Auch beim Sertralin brauche ich die Höchstdosis von 200mg...

Du bist nicht allein, ganz viele von uns haben schon Rückschläge erlebt und sich wieder daraus gearbeitet
und auch dir wird es ganz bald wieder gut gehen.

Ich bin auch immer frustriert gewesen, wenn eine Reduzierung wiedermal nicht geklappt hat, aber mittlerweile habe ich es akzeptiert.

Ich freue mich von dir zu hören.
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Frän
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Frän »

Liebe Inga,

vielen Dank für deine Nachricht und deine lieben Worte.
Dass du auch Fluoxetin genommen hast und es dir bei jeder Reduktion schlecht erging, bestätigt ja meinen Zustand. Vorausgesetzt das AD greift wieder so gut wie vorher, werde ich auch dabei bleiben. Meine vorherige Dosis lag bei 40mg.
An eine lebenslange Einnahme habe ich auch schon gedacht. Hauptsache nicht wieder dieses dunkle Loch und diese quälenden ZG! Diese sind ohnehin schon schier unerträglich aber ich denke zudem auch noch oft „Wenn das jemand wüsste, was ich so denke...die würden ihr Kind ja nie mehr zum Spielen vorbeibringen“ Das macht die Dunkelheit dann noch trostloser und trauriger...
Mit 30 Jahren Geburt 1. Kind, anfänglich Ängste&ZG, mit Therapie und ohne Medikamente aushaltbar.
2018 Fehlgeburt, daraufhin immense Panik, ZG, schwere Depression.
2019 4 Monate Tagesklinik, erstmalige Medikation Fluoxetin.
Erster Absetzversuch 2019 scheiterte. Zweiter Absetzversuch im Sommer 2020 schien zuerst geglückt, im Januar 2021 kam der Rückfall. Aktuell erneutes Einschleichen von Fluoxetin.
Fight4you
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Fight4you »

Willkommen Frän,

Ich habe auch jahrelang Fluoxetin genommen, mir hatten 10mg gereicht, habe zwischendurch mal abgesetzt, aber wieder angesetzt, weil ich Verschlechterungen bemerkte. Als ich dann aber schwanger werden wollte, hab ich es ganz abgesetzt und hatte eine richtig üble Episode, die mit Escitalopram irgendwann wieder angefangen wurde. Ich habe aber das Gefühl, dass es seitdem nie wieder so gut war wie vorher 🤷‍♀️
Ich für meinen Teil hab auch akzeptiert dass es ohne Medi nicht geht, Hauptsache stabil!
Und das gemeine an Fluoxetin ist halt, dass man keine krassen Absetzsymptome hat, weil es eine so lange Halbwertszeit hat, dafür merkt man dann nach ein paar Wochen die Erkrankung wieder 😕
Dir wird’s bald wieder besser gehen, dein Körper kennt das Fluoxetin ja schon, denke dass du dann auch schneller wieder gut eingestellt bist!
Hab noch ein bisschen Geduld, es wird wieder gut!
Löwenmutter
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Löwenmutter »

Liebe Frän,

hast du denn das Gefühl die Fehlgeburt verarbeitet zu haben? Oder ist das noch immer ein Thema das sehr schmerzt und das du eher wegschiebst? Und wie geht es deinem Mann damit? Hat er das auch so intensiv erlebt und hat er da Verständnis?
Gut, dass du deine Medikamente so gut kennst und da auch mut beweist. Ich habe damals von meiner Psychiaterin auch tavor bekommen und habe mich nicht getraut es öfter als 2 mal zu nehmen. Statt dessen habe ich schlaflose Nächte gehabt.
Hast du durch deine Erfahrung denn jetzt vertrauen in die Medikamente? Es ist ja wohl häufig so, dass man schnell stabil wird wenn man die richtige Medikation kennt.

Liebe Grüße
1. Kind 2013 gesund und glücklich
2. Kind 2015 gesund und glücklich
3. Kind 2018 PPD ( MuKi- Klinik verhaltenstherapie escitalopram)
4. Kind 2020 Mini-PPD überstanden
Nelli
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Nelli »

Liebe Frän,

ich bin einer der "älteren Hasen" hier und lese momentan zumeist still mit.
Ich wollte aber einfach nur mal dir und allen Leidensgenossinen sagen, wie sehr es mich positiv berührt, dass ihr hier von euren ZG erzählt, so wie ich es auch tat, und wie dankbar ich diesem Forum bin, dass es uns diesen geschützten Raum gibt, denn leider wird dieses doch recht häufige Symptom bei PPD noch ziemlich totgeschwiegen.
Muss mir tatsächlich wirklich gerade die Tränen verkneifen, weil es mich so berührt.
Frän, du bist auf einem guten Weg! Willkommen im Forum.

LG Nelli
Frän
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Frän »

Vielen lieben Dank an all euch tolle Frauen, dass ihr hier seid, dass ihr täglich gekämpft habt und es wohlmöglich immer noch tut und dass ihr trotzdem so liebevolle Worte für einen Neuankömmling wie mich findet!

@fight4you: das mit der langen Halbwertszeit ist wirklich gemein! Ich dachte ich hätte das Absetzen gut verkraftet und Boom brach alles über mit zusammen.

Im Moment macht sich meine Dosiserhöhung stark bemerkbar; die ZG sind noch viel quälender als zuvor. Ich habe ein Erstgespräch in einer Tagesklinik für Mittwoch vereinbart. Ich vermute aber, dass sie eine lange Warteliste haben.

@Löwenmutter: da triffst du genau einen richtigen Punkt. Die Fehlgeburt habe ich noch nicht verarbeiten können. Sie ist mit so viel Schmerz verbunden, dass ich mich gar nicht traue, ihn zu spüren. Es fällt mir unheimlich schwer, ein Neugeborenes zu sehen und gleichzeitig zu wissen, dass ich mit meiner Erkrankung wohl kein zweites Kind mehr bekommen werde...obwohl ich mir das immer gewünscht hatte.
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Inga
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Inga »

Liebe Fräz!

Versuche jetzt erstmal im Hier und Jetzt zu bleiben und denke nicht soweit in die Zukunft.

Ich dachte auch immer, das ich niemals ein zweites Kind bekommen könnte.

2012 hatte ich eine wirklich, wirklich schwere PPD und 2017 habe ich unsere zweite Tochter bekommen und war nach der Geburt der glücklichste Mensch auf Erden.

Ich habe in der Schwangerschaft und Stillzeit durchgängig 20mg Escitalopram genommen.
Alle Ärzte hatten mir geraten es nicht auszuschleichen.

Jetzt heißt es erstmal aus der Krise wieder raus zu kommen.

Fühl dich gedrückt!
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Frän
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Frän »

Liebe Inga, ich danke dir für deinen Zuspruch und die aufmunternden Worte. Da ich mich im Moment so hoffnungslos fühle, sage ich ganz strikt, dass ich kein zweites Kind mehr bekommen werde. Dass ich es meiner Tochter und meinem Mann ersparen möchte, dass sie mich noch einmal so erleben müssen. Das macht mich natürlich unsagbar traurig. Da tut es gut zu hören, dass du mit Medikamenten eine schöne SS hattest und auch nach der Geburt glücklich warst. Das freut mich von Herzen für dich :)
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Löwenmutter
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Löwenmutter »

Liebe Frän,

ich möchte auch nochmal dringend raten dich jetzt in der Kriese nicht mit dem Gedanken 2. Kind zu quälen.
Wenn du dir fest vornimmst keins mehr zu bekommen fühlst du den Schmerz es nie mehr zu erleben. Wenn
du darüber nachdenkst noch eins zu bekommen spürst du die Angst vor einer erneuten Erkrankung.

Wie schon geschrieben wurde, jetzt heißt es gesund werden. Das ist gerade dein Projekt an dem du arbeitest
und das du in der nächsten Zeit Stück für stück erfplgreich abschießen wirst.

Wenn du gesund und stabil bist, dann denkst du an ein 2. Kind und überlegstr nochmal...ich kenne so viele
Mütter die gesagt haben NIE WIEDER und die es sich gesund dann nochmal anders überlegt haben.

Ich selber habe ja nach PPD ungeplant noch ein Baby bekommen und wie du in meienr Signatur lesen kannst hatte
ich eine Mini

Es wird, du bist auf dem Weg!
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Löwenmutter
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Löwenmutter »

* irgenwie fehlte da jetzt ein Stück. Ich hatte eine Mini PPD die schnell wieder vorbei war. Ich habe sofort angefanden das escitalopram wieder zu nehmen und war 3 Monate nach der Geburt wieder vollkommen glücklich und gesund. Das ist jetzt 10 Monate her und ich hatte seitdem keinen einzigen schlechten Tag.
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Frän
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Frän »

Vielen Dank für deine Nachricht, liebe Löwenmutter. Du hast so recht damit, dass der Gedanke an ein 2. Kind in beide Richtungen gedacht derzeit leider kontraproduktiv ist. Ich muss mich erst einmal auf meine Genesung konzentrieren.
Heute war wieder so ein schwieriger Tag. Ich hatte Therapie und danach bin ich jedesmal so schlapp und kaputt. Ich hoffe, dass das AD bald Wirkung zeigt damit die Stimmung besser ist. Und die Gedankengänge weniger verquer sind.

Ich wünsche dir und all euch lieben und tollen Frauen hier ein erholsames Wochenende! Und ich sage noch einmal DANKE für eure Antworten und euren Zuspruch 💛
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Inga
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Inga »

Hallo Frän!

Wie geht es dir inzwischen?
Lass doch mal was von dir hören.

Alles Liebe
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Re: Hallo ihr Lieben

Beitrag von Frän »

Hallo liebe Inga und hallo all ihr anderen Lieben :)

vielen Dank dass du/ihr euch erkundigt. Es ging zwischenzeitlich ganz schön schlecht. Ich bin jetzt auch erst einmal für drei Wochen krank geschrieben.
Aber seit Dienstag ging es ein bisschen besser. „Besser“ definiere ich damit, dass ich ein, zwei lichte und schöne Momente hatte und dass ich morgens viel besser aus dem Bett komme. Der Magen spielt auch nicht mehr so verrückt.

Außerdem habe ich heute zum ersten Mal kein Tavor morgens genommen! Bisher waren es immer 0,5 mg und ich wollte es mal ohne probieren, weil ich solchen Bammel vor einer möglichen Abhängigkeit habe... Hast du/habt ihr vielleicht Erfahrungen mit Tavor?

Aber die schweren Tage und die Grübelei inkl. ZG und Katastrophenszenarien überwiegen leider noch... Ich nehme das Fluoxetin aber auch noch keine 4 Wochen und bin noch nicht bei meiner Enddosis angelangt.
Kommende Woche soll ich auf 30mg steigern und mir graut‘s jetzt schon vor den NW...

Ich weiß, dass ich geduldig sein muss aber es Ist einfach eine verdammt schwierige Zeit :(
Mit 30 Jahren Geburt 1. Kind, anfänglich Ängste&ZG, mit Therapie und ohne Medikamente aushaltbar.
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