Verzweifelt

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Colibri
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Colibri »

Ich habe schon eine Haushaltshilfe bei der Kasse beantragt und der Kindesvater hilft mir oft aus, auch wenn die Beziehung kompliziert ist… meine Mutter kommt ab und zu. Aber letztendlich muss ich da alleine raus kommen, da alle um mich herum auch an ihre Grenzen kommen. Ich habe das Gefühl immer kränker zu werden und vor allem den Verstand zu verlieren. Ich hab so krasse Übelkeit, meine Augen brennen und ich bin schon total abgemagert, weil ich kaum esse. Manchmal hab ich das Gefühl mich schon aufgegeben zu haben. Ich schaue nicht mehr in den Spiegel vor lauter Angst mein geschwollenes Gesicht zu sehen und ziehe nur noch notdürftig das praktischste an und draußen laufe ich mit Sonnenbrille rum und hoffe es erkennt mich niemand 😞 aber dieses Unwirklichkeits Gefühl, als wäre ich nicht ich selbst, von dem Medikament ist wirklich grausam. Das ist schwer auszuhalten. Mir fällt es schwer zu weinen oder emotional zu reagieren, starre nur so vor mich hin wie eine leere Hülle… ich hoffe das verschwindet irgendwann 🙏🏼
2012 Postpartale Depression ohne Medikamente in 1,5 Jahren wieder gesund.
2021 seit Oktober schwere Depression und Angststörung/Traumatisches Erlebnis. Escitalopram 5mg soll bis 10mg hochdosiert werden. Mirtazapin 7,5mg zur Nacht (bei Bedarf)
Anne 861
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Anne 861 »

Die Medikamente werden dein Wesen nicht verändern ,eher gehst du an deinem jetzigen Zustand kaputt. Wie gehen deine Kinder damit um ? Ich bin kein Fan von Medikamenten und hätte auch nicht gedacht das sie helfen ,aber das tun sie ..Meine Gedanken wurden ruhiger wie auch immer das funktionierte .Ich habe wieder im hier und jetzt leben können .Du musst dich zwingen und wenn es nur 10 min sind ,etwas an die Luft zu gehen .Zu duschen ,trink Tee, dass beruhigt den Magen. Mach dir entspannungsmusik an ,leg dich neben deine Kinder, Hauptsache du bist bei ihnen .Alles was dir irgendwie gut tut ,versuche es .Ich weiß wie hart es ist .Mit dem mirtazapin wirst du bald wieder essen können ,bitte bleib am Ball. Google nicht ,dass ist die schlimmste Falle. Die Angst ist Horror aber es sind Gedanken, sie können dir nichts .Ich bin ehrlich, ich habe mich nicht impfen lassen aus Angst. Aber ich glaube ,wenn ich es so lese ,hast du Angst vor der angst und steckst gerade in einer generalisierten angststörung, die muss behandelt werden .halte durch. Nimm was zur Beruhigung..für den Magen habe ich mir pflanzliche Sachen aus der Apotheke geholt .Sonst wird die schleimhaut irgendwann angegriffen, weil nur noch Säure im Magen ist .lg
Colibri
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Colibri »

Ich danke dir! Ja, ich hatte auch große Angst vor der Impfung und habe diese total unterschätzt… nun habe ich noch mehr Angst als vorher und kann es nicht mehr ändern… das bringt mich fast um den Verstand. Ich hatte eben Therapiestunde und habe nun mit meiner Therapeutin beschlossen den Medikamenten eine Chance zu geben und die nächsten zwei Wochen nicht mehr zu hinterfragen ob es richtig oder falsch ist. Danach entscheide schaue ich an welchem Punkt ich stehe. Ich habe auch das Gefühl ich kann die Angst nicht mehr kontrollieren, sie hat mich komplett im Griff und ich bin den Gedanken so ausgeliefert. Meine Therapeutin ist geimpft und das blühende Leben (so wie alle um mich herum) und damit versuche ich mich zumindest ein bisschen zu beruhigen. Ich komme sonst nicht aus den Horrorszenarien raus… ich habe im November eine Mutter Kind Kur in Bayern genehmigt bekommen. Bis dahin will ich es schaffen so stabil zu sein, dass ich dort hin kann ohne komplett überfordert zu sein… auch wenn ich das im Moment noch nicht sehen kann
Liebe Grüße Lena
2012 Postpartale Depression ohne Medikamente in 1,5 Jahren wieder gesund.
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Mayte
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Mayte »

Liebe Lena
Eine gute Entscheidung mit deiner Therapeutin und ich beglückwünsche dich zu der Kur. Das klingt nach einem guten Weg für dich!
Ich winde mich zwar, hier etwas zur Impfung zu sagen, weil ich wirklich nicht möchte, dass wir hier aufeinander losgehen (passiert bei dem Thema so schnell)- aber ich las gerade, das sogar in Marburg, wo Post Vac als Möglichkeit erforscht wird und die Menschen in ihren Ängsten echt ernst genommen werden die einzigen Erkenntnisse bisher sind dass im Zusammenhang mit Impfungen Vorerkrankungen getriggert werden könnten, die aber nicht durch die Impfung ausgelöst werden. Und es ist momentan viel wahrscheinlicher, dass all deine Symptome deinem jetzigen Zustand entspringen und dem hin und her mit den Medikamenten. Sobald da Ruhe eingetreten ist wirst du mit großer Sicherheit auch nicht mehr mit der Impfung beschäftigt sein.
alibo79
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Re: Verzweifelt

Beitrag von alibo79 »

Ich kann mich da den anderen nur anschließen, bei mir war es nach der ersten Impfung auch so, dass ich danach etwas durchhing . Das war noch als ich richtig heftig depressionen hatte, aber die Erschöpfung und Schwäche danach schiebe ich auch auf das triggern, ich war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage etwas weiter mit dem Auto zu fahren, mein Mann musste mich zum impfzentrum bringen. Und durch diese ganze Anstrengungen fühlte ich mich paar Tage sehr schlapp, was aber am wenigsten an der Impfung lag, sondern an meiner Depression , weil ich überhaupt nicht belastbar war.
Ich finde es sehr gut, dass du mit deiner Therapeuten gemeinsam den Medikamenten eine Chance gibst , das ist mit Sicherheit der richtige Weg. Wenn du erstmal wieder essen und schlafen kannst ist das schon die halbe Miete, dann wirst du merken, dass es dir etwas besser geht. Und wenn du es gar nicht aushalten kannst, dann nimm diazepam, das ist genau dafür da, du musst dich nicht unnötig quälen. Halte durch und uns auf dem laufenden!!
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Colibri
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Colibri »

Danke! Es tut so gut euch zu lesen. Ich bin so froh hier her gefunden zu haben! Fühle mich oft sehr einsam und das Leben erscheint so sinnlos ohne jegliche Freude. Ich hoffe so so sehr, dass ich das Thema Impfung mich irgendwann nicht mehr so beängstigt und runter zieht. Seit Monaten bestimmt es mein Leben… sobald ich etwas schreckliches höre oder lese darüber, bin ich sofort wieder im Tief und drehe durch. Ich denke auch immer, dass die Depression nicht behandelbar ist und ich für immer Übelkeit und Ängste haben werde… dass ich zu denjenigen gehöre, denen die Medikamente nicht helfen und ich dann verloren bin. Die Übelkeit ist richtig quälend. Hab das Gefühl, dass ich auch immer Unterleibsschmerzen habe und die Unruhe und Übelkeit daher kommt… nachts schwitze ich total stark und wache panisch auf, meine Hände sind immer schweißgebadet und stinken stark, ich fühle mich so fremd in meinem Körper! 😞
2012 Postpartale Depression ohne Medikamente in 1,5 Jahren wieder gesund.
2021 seit Oktober schwere Depression und Angststörung/Traumatisches Erlebnis. Escitalopram 5mg soll bis 10mg hochdosiert werden. Mirtazapin 7,5mg zur Nacht (bei Bedarf)
Colibri
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Colibri »

Ihr Lieben, ich lese mir immer wieder eure Nachrichten durch! Das ist das einzige was mich gerade motivieren kann durchzuhalten und die Hoffnung nicht komplett aufzugeben. Mir geht es so mies. Hab natürlich jetzt noch den Magen Darm Infekt eingefangen 😞 meine Wohnung ist ein Chaos und ich fühle mich komplett überfordert und es macht mich fertig, dass ich nix hinbekomme… Schaffe es noch nicht mal unter die Dusche und laufe wie ein unruhiges Tier in der Wohnung auf und ab… am Ende bleibt mir nur beten und hoffen, dass ich irgendwann aus diesem Zustand erlöst werde! 🦋
2012 Postpartale Depression ohne Medikamente in 1,5 Jahren wieder gesund.
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Anne 861
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Anne 861 »

Hallo ,
Sag mal wie läuft dein tag so ab ? Gehst du arbeiten? Bringst du die kinder weg also kita ? Halte durch ,ich kann wirklich mitfühlen , du kannst mir glauben ,mir erging es die erste zeit auch so .nimm die mirtazapin weiter ,du wirst merken das es dich mehr und mehr beruhigt ,dir die Angst nimmt .Ich würde dich gerne in den Arm nehmen. dir sagen ,es gibt soviele Frauen die das erlebt haben und wieder gesund geworden sind .du bist stark und schaffst das .Zur Zeit ist es ein Kampf aber du wirst ihn gewinnen und stärker werden .Mehr auf dich achten .Kannst du sich irgendwie ablenken .Ich hab damals ständig hier reingeschaut und soviel gelesen .Was mir etwas Mut gab ,zwar nur für einen Moment aber ich wusste ich bin nicht alleine .Ich hatte oft den Gedanken, mir kann keiner helfen .Wie soll irgendwann jemand helfen können ..Mein Kopf explodierte vom ganzen grübeln..was mir wiederum angst machte ..deine geschichte spiegelt sehr viel von mir wieder. Gib dir zeit .egal ob die Wäsche sich stapelt usw ..Wichtig ist das du zu ruhe kommst ,die Kinder brauchen die Mama.
Anne 861
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Anne 861 »

Hast du mal deine blutwerte checken lassen ? Eisen ,vitamin d ..Meine waren im Keller, auch das könnte eine Rolle spielen .
Colibri
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Colibri »

Hallo Anne,

Vielen Dank du machst mir echt Mut! Sehe gerade gar kein Licht mehr am Ende des Tunnels... auch wenn ich über mein Leben nachdenke, dann finde ich es unglaublich erbärmlich so alleine mit den Kindern. Mein Alltag ist Kinder wegbringen, arbeiten gehen (50%) und dann Haushalt, einkaufen, essen machen... meine Kollegen an der Arbeit haben total Verständnis, aber haben mir nun noch mal gesagt, dass ich so abwesend bin und mich besser krank schreiben lasse, als alles nur so halb zu machen und nicht richtig „da“ zu sein. Jedoch habe ich extra wieder angefangen zu arbeiten. Zum einen um mich abzulenken und nicht permanent mit meinen Körpersymptomen beschäftigt zu sein und zum anderen, weil ich schon zwei Monate im Krankengeld war und mir das einfach nicht mehr leisten konnte krank zu sein. Aber ich weiß nicht ob ich das durchhalte und nicht doch wieder zuhause bleibe... dann muss ich echt schauen, wie ich es finanziell mache, denn ich hab kaum Erspartes auf das ich zurückgreifen kann. Mein Kopf ist auch am explodieren, denn wenn ich nicht über meine Krankheitsangst nachdenke, dann über meine katastrophale Situation und was ich meinen Kindern antue und und und... ich habe so einen großen Selbsthass entwickelt, dass ich mich in Gedanken schlage oder mir vorstelle wie ich gegen eine Wand renne, und denke ich habe das verdient. Ich hab das Gefühl so traumatisiert zu sein von diesen Erfahrungen der Ohnmacht und Kontrollverlust über meinen Körper und mein Leben. Ich weiß gar nicht wie ich wieder glücklich werden soll nach all diesen Erfahrungen... nie im Leben hätte ich mir gedacht, dass ich mal den Tod herbeiwünsche nur um aus diesem Zustand erlöst zu sein. Ein Gedanke den ich immer wieder habe ist, dass ich lieber Tod umfallen würde als all das zu erleben.

Ich lese sehr viel hier im Forum, manchmal immer wieder die gleichen Nachrichten, nur um nicht aufzugeben. Noch nie in meinem Leben war ich so verzweifelt und von Angst erfüllt. Ich habe wirklich Angst vor allem - sogar Gedanken an ganz normale Dinge machen mir Angst. Ich bin nicht mehr ich selbst :(

An Untersuchungen habe ich ständig alles untersuchen lassen. Eisen ist bei mir immer niedrig, da versuche ich immer mal was zu nehmen. Vitamin D ist ok, aber das nehme ich auch hochdosiert. Habe den Tipp bekommen Omega 3, Tocotrienol (VitE) und Darmbakterien zu nehmen. Ich schaffe es nicht jeden Tag, weil ich manchmal den Sinn nicht mehr sehe mich noch irgendwie zu pflegen und mir gutes zu tun, weil ich denke es ist eh alles verloren...

Tausend Dank! Auch wenn die Umarmung virtuell war, so ist sie doch angekommen - das fehlt mir so, mal in den Arm genommen zu werden und sich fallen lassen können... liebe Grüße Lena
2012 Postpartale Depression ohne Medikamente in 1,5 Jahren wieder gesund.
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alibo79
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Re: Verzweifelt

Beitrag von alibo79 »

Hey Lena, ich hoffe ich bekomme noch alles zusammen was ich dir sagen muss. Also dieses gefühl der traumatischen erfahrung durch die Krankheit habe ich auch lange gefühlt. Meine beiden Episoden waren zeitweise so schlimm, dass mich das total traumatisiert hat. Aber auch das hat sich mit der Zeit gelegt, je stärker ich wurde .
Dann zum krank geschrieben werden. Ich wollte das auch nicht, mein Arzt und auch der Psychologe waren damit überhaupt nicht einverstanden. Ich habe es trotzdem noch 1 , 2 Wochen probiert und dann doch gemerkt, dass es nicht geht. Meine Therapeuten wollten erstmal dass ich zur Ruhe komme und einen Wirkstoff Spiegel aufbauen kann.
Es war letztendlich so, das es die bessere Entscheidung war. Ich habe das Glück eibw Beruf Unfähigkeit Versicherung habe, die hat alles an finanziellen Defizite aufgefangen und noch mehr Geld ausgezahlt. Hast du vielleicht so etwas? Was sagt dein Arzt und Therapeuten dazu dich krank zu schreiben?
Und Gedanken an den Tod hatte ich auch einfach , weil es so schlimm war und ich diese Gefühle lis werden wollte. Und das mir endlich jemand hilft. Ich habe das auch meinen Psychiater gesagt, der sagte sobald dass zu ernst wird muss ich mich da auf jeden Fall melden. Mein Psychologe hat mich da auch ernst genommen, aber wir mussten deswegen nie eingreifen. Wichtig ist es, dass du deinen Arzt kontaktieren sollst, wenn du das Gefühl hast, dass du in Gefahr bist .
Ich hoffe deine Nacht wird heute erholsamer und halte bitte durch, es wird besser auf jeden Fall, dass darfst du uns glauben auch wenn du es jetzt noch nicht fühlen kannst ...
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
alibo79
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Re: Verzweifelt

Beitrag von alibo79 »

Übrigens ich ergänze auch essentielle fettsäuren, ich habe schon das Gefühl, dass es mir gut tut, genauso wie vitamin d und manchmal Eisen
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
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Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
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Colibri
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Colibri »

Ich habe tatsächlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung... kommt diese denn bei Krankheit zum tragen?
Ich versuche mich die nächsten zwei Wochen krank schreiben zu lassen und dann schaue ich weiter. Ich kann gerade nicht so gut vorausplanen, mein Kopf macht da gerade nicht mit und ich bekomm schnell Panik... aber das Thema muss ich irgendwann angehen und schauen ob mir das Krankengeld ausreichen würde. Suizidgedanken habe ich in ganz dunklen Momenten, aber ich würde es nie tun, denn ich wüsste was ich meinen Kindern damit antun würde...

Ich habe gelesen, dass du Mirtazapin als Antidepressivum nimmst...bist du damit zufrieden und stabil? Ich hatte eine Weile 15mg und es half ein paar Wochen, dann kam wieder ein Tief und es sollte hoch auf 30mg. Hab es abgebrochen und bereue es ein wenig, weil es eigentlich ganz gut gewirkt hatte, bis auf die Müdigkeit. Aber als ich wieder Übelkeit und Depressionen spürte bekam ich Angst, dass es gar nicht wirkt und wollte es nicht hochdosieren... nun denke ich oft noch darüber nach ob ich es hätte weiter nehmen sollen.

Vielen Dank! Liebe Grüße Lena
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Anne 861
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Anne 861 »

Guten morgen ,hast du gestern das mirtazapin genommen?
Colibri
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Colibri »

Nein ich kann es gerade nicht nehmen weil mein Sohn sich ständig übergibt und ich nicht so benommen sein kann… schlafen kann ich eh nicht so oder so. Und gerade kann auch niemand helfen wegen Ansteckung.
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