nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

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joa.laura
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nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von joa.laura »

Hallo,

ich möchte mich auch einmal vorstellen. Ich bin 31 Jahre, habe vor 6 Wochen mein drittes Kind zur Welt gebracht. Die Geburt war komplikationslos im Geburtshaus. Die Schwangerschaft war nicht besonders schlimm aber Rückblickend gab es doch ein paar Probleme.. Viele haben mir meine großen (7&3) abgenommen. Auch im Wochenbett hatten wir viel Hilfe die erste Zeit. Bzw. mein Mann war direkt wieder Arbeiten, da er Selbstständig ist. Aber hat sich um die großen gekümmert. Ich war allein zuhause mit Baby. Ich konnte die Hilfe gar nicht genießen. Ich habe meine großen so vermisst. Meinen Alltag. Finanziell geht es uns gut, da haben wir keine Sorgen. Mein Mann ist leider viel Arbeiten, er hört mir aber auch zu, kann es aber natürlich null nachvollziehen, bekomme langsam ein Gefühl ich will ihn nicht belasten wenn ich ihm sage wie schlecht es mir wieder ging. Ich sage ihm oft / denke oft, wieso wollten wir / ich ein drittes Kind. Mir ging es so gut, ich war stabil und glücklich. Mit den Kindern und ihm.
Ich hatte vor den Kindern Depressive Phasen, die auch Behandelt wurden. Die Beziehung mit meinen Mann war desswegen am Anfang sehr schwer da ich krasse Stimmungsschwankungen hatte. Desswegen bin ich da sensibel und war glücklich, dass ich so stabil war und wir glücklich.
Jetzt fühle ich mich nur noch Leer, bin erschöpft, gernervt, dass ich Aufgrund Mini Baby und Stillen nicht richtig schlafen kann. Ich vermisse die Zeit mit meinen Großen so sehr. Fühle mich eingeschränkt durch meinen Sohn. Ich habe Schuldgefühle, wenn ich nicht richtig da sein kann für die großen. Anfangs hatte ich auch oft Angst etwas falsch zu machen mit meinem Sohn, war mit allem irgendwie unsicher, wie ziehe ich ihn an, etc. obwohl es mein drittes kind ist.. Ich fragte ständig die Hebamme was sie empfehlen wurde. Bei meiner zweiten Tochter hatte ich das komplette Gegenteil, sie war mein absolutes Wunschkind, ich konnte das Wochenbett (mit nichts tun und ausruhen) mit Baby sehr genießen. Aktuell sind Sommerferien von meiner großen, heißt ich bin den ganzen Tag allein mit den dreien. Ich hatte davor aber keine Angst. Ich “freute” mich auf die Zeit und die Ablenkung mit den großen, in der Hoffnung dass es mir besser geht emotional. Ich kann das Alleinsein mit Baby nicht genießen. Ich bin nicht überfordert, aber dann fühle ich mich besonders leer und traurig und komme in ein negativ Gedankenkarusell. Aktuell sind wir auf einem Kurzurlaub übers Wochenende. Ich dachte gerade hier wenn wir alle zusammen sind, mein Mann den ganzen Tag da ist, wird es mir gut gehen. Im Gegenteil gerade hier fing vorgestern aufeinmal wieder dieses Gefühl von Leere und Trauer an, sodass ich auch Weinen muss. Ich habe Schuldgefühle nicht allen dreien gerecht zu werden. Meiner Mittleren fällt es aktuell am schwersten mit der Umstellung denke ich, aber sie sagt oder zeigt es nicht gegenüber ihrem Bruder. Oft denke ich mir, so schlimm geht es mir nicht, das geht von alleine wieder weg. Bekomme dann aber Angst vor der Angst, Angst zu müde zu sein / vor der Erschöpfung. Sozusagen mich nicht um meine Kinder kümmern zu können, obwohl ich das gut meister. Ich denke auch es geht anderen deutlich schlimmer, stell dich nicht so an. Aber dann denke ich wieder ich war so glücklich und lebensfroh vor der Geburt, diese Freude empfinde ich absolut nicht mehr und will sie zurück. Lieber früher Hilfe holen, als wenn ich tiefer in ein Loch rutsche mit meinen Gefühlen. Für Meinen Mann ist unser Sohn ein absolutes “wunsch kind” er ist glücklich mit ihm, das sieht man ihm an. Bei mir genau das Gegenteil. Es fühlt sich eher gleichgültig an. Ich empfinde nicht negativ gegen ihn aber auch nicht mega positiv. Er ist halt jetzt da. Ich kümmer mich um ihn. Wickel / Stille ihn, aber diese Liebe, Freude bleibt einfach aus.
Ich habe anfangs vom Wochenbett auch mit meiner Hebamme darüber geredet, haben es aber auf “Babyblues” geschoben.. wenn es schlimmer wird soll ich mich melden so nach dem Motto.. aber wann ist es “schlimmer” und nicht mehr nur Babyblues.. ich glaube nicht mehr dass es “normal” ist.. Ab wann sollte man sich professionelle Hilfe holen und nicht nur “abwarten”..
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Marika
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von Marika »

Ein liebes Hallo von mir!

Bin grad auf dem Sprung, aber möchte dir trotzdem schnell ein klares "Ja, hol dir jetzt Hilfe" senden. Ich würde es tun.

Ich melde mich später nochmal ausführlicher ❤️
Liebe Grüße von
Marika

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schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
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Marika
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von Marika »

Hallo Liebes, ich nochmal!

Jetzt habe ich mehr Zeit. Wie schon geschrieben würde ich auf jeden Fall Hilfe in Anspruch nehmen. Was du beschreibst hört sehr nach einer PPD an, aber das muss natürlich eine Fachperson beurteilen. Gerade weil du schon mir depressiven Episoden zu tun hattest, würde ich nicht mehr zuwarten. Hast du evtl noch zu den Ärzten von damals Kontakt?

Du bist mit 3 Kindern mehr oder weniger alleine. Das ist extrem. Dazu natürlich der Schlafmangel... Gibt es eine Möglichkeit einer Unterstützung von der Familie? Es gäbe auch Haushaltshilfen, da kann dir der Hausarzt helfen. Ich finde jedenfalls, dass du dringend Entlastung brauchst. Aber ich kenne das: mein Mann war und ist auch selbstständig und war damals schlichtweg nicht da. Das würde ich rückblickend anders machen.

Wie sieht es denn mit Essen aus? Hast du Appetit?
Liebe Grüße von
Marika

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schwere PPD 2005
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joa.laura
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von joa.laura »

Hallo,

Danke für deine Nachricht. Ich glaube auch, es ist das Beste wenn ich mir schnellstens Hilfe hole. Die Frage ist in welcher Form, bei wem muss ich mich melden. Ich habe gesehen in meinem Wohnort gibt es eine Selbsthilfe Gruppe das wäre ja ein Anfang ? Morgen habe ich einen Frauenarzt Termin, möchte unbedingt dass sie mein Blutbild kontrolliert. Gibt es da besondere Sachen auf die man achten kann?
Leider habe ich keine Kontakt mehr zu den Ärzten von damals, dies ist schon lange her.
Ja ich habe auch nochmals mit meinem Mann darüber geredet, er will mir defintiv helfen. Ich weiß nur gar nicht was ich brauche.. Was mir hilft 🤷‍♀️.. welche Entlastung wünsche ich mir.. Das kann ich gar nicht sagen. Allein sein (mit Baby) will ich ja auch nicht, dann fängt das Gedankenkarusell besonders stark an.. Eine Haushaltshilfe benötige ich denke ich auch nicht. Das nötigste bekomme ich gemeistert und sehe es ebenfalls als Ablenkung..
Ja der Appetit ist leider nicht wirklich vorhanden, schon seid Geburt nicht. Es ist etwas besser geworden zu kurz nach der Geburt, aber ich zwinge mich meistens zu essen regelmäßig. Einfach auch wegen den Kindern, eine regelmäßigkeit morgens mittags abends.. aber das fällt mir besonders schwer.. Wenn mein Mann da ist übernimmt er das zum Glück
Ich denke die ganze Zeit, ich hätte gerne eine Zeit Angabe so und so lange dauert es.. Schon nach der Geburt habe ich jeden Tag abgezählt, überall hat man gelesen 2 Wochen dann geht es einem besser, ja es wurde besser aber nicht gut.. er ist jetzt “schon” 6 Wochen und ich fühle mich immer noch nicht gut 😔
LG
alibo79
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von alibo79 »

Ein herzliches Hallo auch von mir!
Ich kann dir nur raten schnell Hilfe zu holen. Der frauenarzt kann schon der erste Anlauf sein, genauso wie der Hausarzt. Die können jeweils Medikamente verschreiben oder weitere Hilfe suchen.
Hast du auch schlafstörungen, daß hat mich sehr belastet und dadurch ging es mir tagsüber auch schlechter.
Ansonsten ist ein Blut check sehr wichtig, was mir da spontan einfällt ist
Schilddrüse
Eisen, ferritin, transferrin
Vitamin d
Vitamin b
Magnesium
Hormonstatus
Es gibt noch viele Dinge mehr, wo ein Mangel depressionen hervorrufen kann, aber das sind so die wichtigsten Sachen
Die selbsthilfegruppe klingt gut, da kann man sich austauschen und du bekommst vielleicht noch weitere Tipps wo man sich Hilfe holen kann
Eine Chirotherapie kann auch hilfreich sein, wenn man durch die Geburt viele Blockaden hat, sind diese gelöst, können die Nerven wieder besser miteinander arbeiten.
Liebe Grüße
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
joa.laura
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von joa.laura »

Unter Schlafstörungen leide ich zum Glück nicht. Jedoch habe ich natürlich aufgrund gestilltem Neugeborenen viele Unterbrechungen, somit bin ich natürlich schon müde tagsüber was natürlich die Laune sinken lässt. Das ist leider auch etwas vom Gedankenkarusell.. Angst zu wenig zu schlafen und davon zu Erschöpft zu sein und den Tag nicht zu schaffen sozusagen.. Ich hoffe die Frauenärztin nimmt mich morgen Ernst und erstellt ein passendes Blutbild.. Chirotherapie habe ich noch nie gehört, muss ich mich mal schlau machen.. Ist das auch zu empfehlen wenn nicht das Gefühl hat Blockaden zu haben, wie merkt man so etwas ?
alibo79
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von alibo79 »

Blockaden in der Wirbelsäule kann man merken, aber muss nicht immer zu spüren sein.
In der chiropraxis wird danach gesucht ob was ,,schief,, ist. Natürlich beseitigt sowas nicht depressionen, aber es kann sein, dass durch diese Blockaden weitere komische Symptome dazu kommen, wie Schwindel, Kopfschmerzen, Unwohlsein etc. Bei mir war nach der Geburt das Becken zb schief.
Da musst du dich sonst mal schlau machen ob es in deiner Region passende Praxen dafür gibt.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
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Marika
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von Marika »

Hallo!

Sehr gut, dass du morgen einen Termin hast. Erzähl ganz ehrlich und offen, wie du dich fühlst. Man kann dir auch eine Überweisung zu einem Psychiater ausstellen, das ist eine weitere Möglichkeit der Hilfestellung.

Wenn es in deinem Ort eine Selbsthilfegruppe gibt, würde ich das Angebot auf jeden Fall nützen. Der Austausch ist sehr wertvoll und man hilft dir auch, die Hilfestellung zu finden, die du brauchst.

Wenn du magst, erzähl uns gerne wie es gelaufen ist!
Liebe Grüße von
Marika

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joa.laura
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von joa.laura »

Hallo,

leider war der Termin gestern nicht besonders Hilfreich bei meiner Frauenärztin. Sie wollte mir kein Blut abnehmen nur für Eisen und meinte nur “ja nehmen sie doch einfach ein Präparat für nach der Stillzeit, das wird schon gut tun” Keine Hilfsangebote wo ich mich melden kann o.ä. leider etwas ernüchtern.
Das mit dem Schlafen ist leider sehr schlecht geworden. Ich kann nicht mehr wirklich schlafen, wache standing auf, finde schwer in den Schlaf wieder und morgens ab 5/6 fast unmöglich weiter zu schlafen. Obwohl meine Kinder neben mir liegen und schlafen.. Habt ihr dafür Tipps? Wahrscheinlich kann man da nichts machen. Ich war gestern vormittag unendlich müde und emotional hatte ich ein krasses Tief. Ich will das alles nicht 🙁 Es ist so eine .... Nachmittags wurde es zum Glück besser mit der Laune und Energie. Ich habe mich versucht mittags hinzulegen, aber auch da raste der Kopf aber ich konnte etwas dösen..
Ich weiß nicht ob ich Medikamente nehmen soll oder lieber ohne. Naja zunächst musste ich wen finden der mir Hilft. Ich habe gelesen, dass die meisten erstmal krasse Nebenwirkungen haben und es erstmal Schlimmer wird. Davor habe ich ja mega Angst. So wie ich mich aktuell fühle reicht es schon.
Hat jemand von euch eine Haushaltshilfe beantragt / bekommen? Wie ist das so, was macht die so? Ich denke eigentlich, dass wir den Haushalt schon gemeistert bekommen..
alibo79
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von alibo79 »

Guten Morgen, das ist ja überhaupt nicht hilfreich von deiner Frauenärztin. Mich macht sowas wütend, denn die betroffenen Frauen kommen ja nicht ohne Grund zum Arzt.
Ich würde als nächstes direkt einen Termin beim Hausarzt machen. Und dann auch deutlich deine Not schildern.
Ich hatte auch schwere schlafstörungen, ich nehme deswegen das Medikament mirtazapin, das hilft mir gut, macht ruhiger, das grübeln kann damit besser werden und auch der Appetit. Mirtazapin habe ich sehr gut vertragen und hatte fast keine Nebenwirkungen.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
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alibo79
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von alibo79 »

Bei mir hat die Hilfe im Haus die Kinder betreut, essen gekocht, Wäsche gewaschen und sauber gemacht.
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Danny82
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von Danny82 »

Hallo,
also aus meiner Sicht würde ich immer wieder die Medikamente nehmen. Ich nehme sie seit April, die Nebenwirkungen sind weg und es geht bergauf, zwar langsam aber Hauptsache es tut sich was. Ich kann wieder schlafen und sehe alles nicht mehr ganz so schwarz. Beim ersten Mal habe ich auch lange gewartet und hatte Angst davor, aber durch das warten bin ich immer tiefer gerutscht. Schlaf ist so wichtig, gerade für uns, ich kann dir nur ans Herz legen hör in dich rein und nicht darauf was andere über Medikamente sagen, denn sie müssen deinen Kampf nicht kämpfen.
Sternschnuppe2023
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Re: nur noch Leere vorhanden.. ab wann Hilfe holen?

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Huhu, ich hatte auch eine haushaltshilfe:) bei mir hat das meine Nachbarin übernommen und dann von der Krankenkasse das Geld bekommen. Sie war jeden Morgen, wo mein Freund arbeiten war so ca. 3 Stunden da und hat mir Struktur gegeben. Hat den kleinen mal genommen und ich habe geduscht und gefrühstückt oder wir waren spazieren und zusammen einkaufen. Es tat einfach gut, dass jemand da war und man nicht komplett in seinen gedanken versackt ist.
Vor den Medikamente hatte ich auch große Angst, wegen den Nebenwirkungen, die man überall liest. Ich wünschte ich hätte damals nicht so lange gewartet.
Alles Liebe zu dir 💚
Liebe Grüße
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