Angst-und Panikattacken

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Fee403
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Angst-und Panikattacken

Beitrag von Fee403 » 02:01:2019 0:16

Hallo ihr Lieben,
Ich wünsche euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr.

Ich bin Fee, 35 Jahre und seit ca 3 Jahren eher eine stille Mitleserin.
Ich leider seit Jahren immer wieder verschieden...Ich versuche euch in einer Kurzfassung meine Geschichte zu schreiben.

Vor über 7 Jahren ist mein erster Sohn plötzlich mit 11 Wochen verstorben. :cry: ich wäre am liebsten mit gestorben... Ich habe getrauert und wurde depressiv. Mein Leben hatte keinen Sinn mehr ..Ich war nach dem Tod meines Sohnes 3 Jahre in Therapie. Die Therapeutin hatte mich noch in der 2 Schwangerschaft begleitet....Ich habe jetzt 2 gesunde Kinder. Mit der Geburt der Kinder hatte ich ständig Angst sie würden plötzlich sterben. Später bekam ich Angst ich könnte ihnen was antun. Das konnte ich auch nicht verstehen, wie man solche Zwangsgedanken bekommen kann, wenn man schon ein Kind verloren hat. Ich fand es so unnormal. Mit einer erneuten Therapie hab ich das in den Griff bekommen. Ich liebe meine Kinder abgöttisch und ich würde noch einen Verlust nicht nochmal schaffen.

Nun ging es mir 1 Jahr relativ gut. Ich arbeite seit Anfang letzten Jahres wieder... Durch den ganzen Stress, fast Vollzeit arbeiten, fast jeden Tag 1 Kind zum Sport zu fahren, was ich auch gerne mache. Ich hätte einfach ein schlechtes Gewissen meinen Kindern deren Sport zu verweigern, damit ich pausieren kann. Mein Mann muss leider immer lange arbeiten bzw hat einen weiteren Arbeitsweg, sodass er das selten übernehmen kann. Erst fingen körperliche Beschwerden. Bauchschmerzen, schlapp, ständig müde und erschöpft... Nun seit fast 2 Wochen habe ich einen engegefühl im Hals. War beim Hausarzt, er hat die Schilddrüse untersucht, aber alles war gut.

Heute habe ich eine starke Panikattacke bekommen, da ich dachte ich kriege keine Luft... Durchfall, Harndrang, kribbeln an den Armen, zitternder Körper... Ich war kurz davor ins KH zu fahren. Es ist fast 4 Stunden her und ich bin immer noch etwas unruhig, hab einen trockenen Mund und das Engegefühl ist weiterhin da. Als ich so in Panik war, dachte ich, es ist echt und keine Panik. Ich dachte wirklich, ich kippe um oder sterbe. Ich habe ein schlechtes Gewissen meinem Mann und meinen Kindern gegenüber, das ich nicht stark bin. Ich habe ständig Angst, dass ich durch meine Ängste und Panikattacken mich irgendwann nicht um meine Kinder kümmern kann. Ich will alles meistert und stark sein. Will das sie glücklich sind. Noch sind sie es, aber was wenn sie irgendwann unter meinen Ängsten leiden. Ich bekomme Panik, wenn sie fiebern. Ich bekomme Panik, wenn es mir nicht gut geht, weil ich mich dann nicht um meine Kinder kümmern kann. Ich fühle mich wie eine Versagerin.... Und irgendwie nehme ich alles an psychischen Erkrankungen mit, weil ich anscheinend einfach nicht glücklich sein kann. Wieso bin ich nicht so stark um mich für meine Kinder zusammenzureißen?
Wie kriege ich mich bei einer Panikattacke runter? Wie kann ich mir selbst helfen? Am Montag beginne ich meine Therapie wieder, aber bis dahin hoffe ich, dass ihr mir einen Rat geben könnt. Ich weiß nicht wie die Tage noch werden.

Sorry, für den doch langen Text.

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Marika
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Marika » 02:01:2019 10:46

Liebe Fee,

es tut mir sehr leid, dass es dir gerade wieder so schlecht geht. Habe auch deine PN bekommen und schreibe dir dort auch noch.

Ich glaube es geht allen die deinen Beitrag gelesen haben, gleich: Das was du alles machst - alleine - kann man nicht schaffen. Du verlangst viel, viel, viel zu viel von dir.... und dann verlangst du auch noch von dir selber dich doch gefälligst "zusammenreißen zu können für die Kinder"... Alle deine Bemühungen in Ehren - aber das kann nicht klappen. All deine frühen Symptome wie Bauchschmerzen usw... waren bereits Warnschüsse psychosomatischer Natur. Du hast sie nicht ernstgenommen, daher fährt dein Körper jetzt schwerere Geschütze auf wie z.B. jetzt leider eine Panikattacke. Typisch dafür ist z.B. das Engegefühl im Hals - das ist nicht organisch, sondern psychisch.

Ich möchte dir raten: ruf deine Arzt an. Deine Symptome gehören angeschaut und abgeklärt. Überlege dir auch nochmal die Option mit einem AD. Therapie ist super. Gut, dass sie bald wieder startet. Aber manchmal reicht das alleine nicht aus.

Du hast auch geschrieben, dass du dir aufgrund deiner traurigen Vorgeschichte nicht erklären kann, wie man ZG gegenüber dem eigenen Kind bekommen kann. Ich schon - ist soooo logisch: hinter den ZG steht ja die Angst dein Kind zu verlieren!!!!! Dein Kopf spielt sämtliche Horrorszenarien durch, wie dein Kind durch dich Schaden erleiden könnte. Es ist wichtig diesen Zusammenhang zu erkennen.

Meine ganz ehrliche Meinung ist: du solltest wirklich die Option einer medikamentösen Behandlung ins Auge fassen und dich von deinem Arzt beraten lassen. Am besten noch heute einen Termin ausmachen!
Liebe Grüße von
Marika

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schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

Fee403
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Fee403 » 02:01:2019 12:54

Liebe Marika,
Vielen Dank für deine Antwort. Ich war heute beim Hno und er hat eine leichte Kehlkopfentzündung festgestellt und es ist aber zum Teil auch psychisch sagte er.

Ich weiß, dass ich zu viel mache und verlange. Aber wie kann ich es ändern. Ich habe keinen der die Kinder zum Sport bringt oder ähnliches. Mein nächstes Ziel ist es mit meinen Arbeitsstunden zu reduzieren. Viel geht auch nicht, weil der Posten für eine Vollzeitkraft bestimmt ist. Heißt, auch wenn ich weniger Stunden arbeite, bleibt die Arbeitsmenge gleich. Und da bin ich wieder in meinem Hamsterrad...

Bzgl meinen zg. Das macht Sinn was du sagst, aber in der Situation ist es für mich nicht verständlich.

Bzgl AD ich hin am überlegen, mir welche verschreiben zu lassen, aber ich habe so Angst vor der Erstverschlimmerung oder das ich mich in jeder Veränderung in Panik Geräte. Ich merke selbst... Die Angst vor der Angst... Habe mir vorhin zu den Tabletten noch Bachblütten Pastillen geholt... Erstmal und Montag spreche ich es mit der Therapeutin an.

Diddi86
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Diddi86 » 03:02:2019 18:55

Liebe Fee,

das mit den Panikattacken aufgrund dieses Engegefühls im Hals kenne ich zu gut. Bei mir ging das kurz nach der Geburt an.
Zuerst nur nachts, wenn ich quasi Zeit hatte, in mich hinein zu lauschen, dann auch immer häufiger tagsüber.
Ich dachte auch, dass ich sterben müsse.
Bei mir hat auch kein Arzt wirklich was gefunden, erst die Psychaterin brachte den Begriff 'Globus/Globusgefühl" ins Spiel. Ist wohl eine recht häufige Begleiterscheinung bei Depressionen.
Seit Juni 18 nehme ich ein AD, das mir sehr geholfen hat und seit ca 3 Monaten wird auch der Globus erträglicher, seit kurzem spüre ich ihn nur noch, wenn ich konkret daran denke.

Auch ich würde dir raten über ein AD mit einem Arzt seines Vertrauens zu sprechen, ohne das Medikament glaube ich, wäre der Weg noch steiniger. Vorsätze, weniger zu machen etc hatte ich mir auch gemacht, half aber nicht. Im Gegenteil: irgendwann hatte ich das Gegphl, ich müsse platzen. Da wusste ich aber auch noch nicht, dass es eine PPD ist.

Viele Grüße Friederike
Liebe Grüße Friederike

Fee403
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Fee403 » 03:02:2019 22:47

Liebe Friederike,
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich befinde mich nun seit 4 Wochen in der Klinik und es wird nicht wirklich besser. Ich hatte heute auf dem Rückweg in die Klinik 2 starke Panikattacken mit verkrampfen der Hände. Mein Bedarfsmedikament promethazin hat nicht geholfen. Stand jetzt. Ich fange morgen mit dem Citalopram an. Ich hoffe ich ändere nicht vor Angst vor den Nebenwirkungen die Meinung. Ich halte so es nicht aus. Welches Medikament hast du genommen? Hattest du dolle Nebenwirkungen?

Liebe Grüße
Fee

Diddi86
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Diddi86 » 04:02:2019 1:36

Liebe Fee,

bei mir wurde die PPD Ende Mai, Anfang Juni diagnostiziert und ich habe mit der Einnahme von Sertralin (ein SSRI genau wie Citalopram) begonnen. Erst 50mg zum Einschleichen und dann 100mg. Promethazin hatte ich auch für den Bedarf bekommen.
Das Sertralin habe ich sehr gut vertragen, bis auf ein paar Tage etwas Magenprobleme und eine trockene Zunge (die ist bis heute geblieben), hatte ich keine Nebenwirkungen. Nach ca 4 Monaten, in denen ich gute Fortschritte machte, merkte ich aber, dass die positive Bergauf-Tendenz irgendwie stehen blieb, sodass meine Dosis auf 150mg erhöht wurde; das nehme ich noch immer und es geht mir sehr gut damit.
Das Promethazin habe ich nur anfangs vorm ins Bett gehen genommen, kam damit aber nicht so gut klar und habe es nach Rücksprache dann auch nicht mehr genommen.

Bitte halte dich an die Empfehlungen der Ärzte, du brauchst wirklich keine Angst haben, vertraue auf die Hilfe. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man es sich nicht vorstellen kann, dass es einem wieder besser geht, aber es ist wirklich so! Es braucht nur eben seine Zeit und das AD hilft einem auf diesem steinigen Weg! Und wenn das AD erstmal deine Wirkung zeigt, dann wird das Grau im Inneren langsam wieder heller. Das Blöde ist halt, dass das ein wenig Zeit braucht und nicht wie eine Kopfwehtablette hilft aber es wird!!!

Viele liebe Grüße
Friederike
Liebe Grüße Friederike

Fee403
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Fee403 » 11:02:2019 11:14

Hallo allerseits,
Nachveinen langen hin und her überlegen und Ängsten vor Medikamenten, habe ich es mir heute zugetraut. Ich habe mit 5 mg Citalopram angefangen. Ich bin sooo aufgeregt und hoffe nur das dieses mein Medikament ist und es mir endlich bald besser geht. Ich bin seit 5 Wochen in der Klinik und es ist nicht besser geworden. Ich halte euch auf dem laufenden.

Sabrina
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Sabrina » 11:02:2019 19:24

Liebe Fee,

super, dass du mit Citalopram anfängst. Es hat mir auch sehr geholfen. Auf 20mg solltest du aber schon hochgehen.

Hast du denn in der Klinik inzwischen Tipps für Panikattacken bekommen?

LG
Sabrina

Fee403
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Fee403 » 11:02:2019 20:34

Ich werde natürlich noch erhöhen müssen. Gerade für die Zwangsgedanken muss höher dosiert werden. Wie hoch genau, wurde nicht gesagt. Ich habe heute gar nichts von der Tablette gemerkt. Das ist schon mal gut, keine Nebenwirkung gehabt zu haben.

Tipps wie ich mit der Angst umgehen soll gab es eher wenig. Die Klinik ist auch leider nicht darauf spezialisiert, deshalb habe ich einen Antrag für die Reha gestellt.

Ich soll tief in den Bauch einatmen und dabei den Bauch raus stecken, dann langsam ausatmen.

Einen Text ausdrucken und singen.
Spaziergang
Gartenarbeit

Es hilft mir alles nicht wirklich. Ich habe heute einen 30 Seiten Bogen bekommen, wo ich Skills und Fertigkeiten bewusst und unbewusst einsetzen kann. Normalerweise ist es für Borderline Patienten gedacht, aber ich habe da auch immer so starke negative Gefühle, die mich runterziehen und das soll helfen. Ich könnte hier einige Sachen aufschreiben, falls jemand Interesse hat? Ich weiß nicht, ob ich hier im Forum auch Fotos einfügen kann.

Sabrina
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Sabrina » 11:02:2019 22:15

also bei 20mg war der Leidensdruck nicht mehr so hoch für mich. Nach dem Abstillen bin ich auch hoch auf 40mg...die Höchstdosis. Die ZG wurden weniger. Iwann habe ich sie kaum mehr wahrgenommen und es war nur noch nervig. Ich hatte auch das Gefühl, dass sich die ZGs verwachsen je älter meine Tochter wurde.

Tipps sind immer gut. Fotos hochladen geht glaube ich nicht.

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Marika
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Marika » 12:02:2019 10:25

Hallo Fee,

super, dass du mit dem AD begonnen hast. Die Tipps die du bekommst, sind alle hilfreich, eine gute Therapie nach Entlassung wäre aber wichtig. Reha klingt auch gut, wird aber noch nicht der Bringer sein. Denn dein Leiden ist noch akut, da muss noch intensiver gearbeitet werden und da braucht es eine Therapie! Mir hat mein Hausarzt damals bei der Suche geholfen. Wichtig wäre dass du da mind. wöchentlich hin kannst. Hast du noch Kontakt zu deiner früheren Therapeutin?
Liebe Grüße von
Marika

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Fee403
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Fee403 » 12:02:2019 18:22

Liebe Marika,
Ich habe Kontakt zu meiner alten Therapeutin und hab aber auch eine neue aus dem Ort angeschrieben. Dort hätte ich ab März spätestens April einen Termin. Meine alte ist weiter weg, macht keine Verhaltenstherapie sondern nur Gesprächstherapie, außerdem habe ich ja auf dem Weg zu ihr die starke Panikattacke bekommen und traue mich nicht mehr alleine zu fahren. Solange ich die Angst und Panikattacken habe, kann ich mich eh nicht weit bewegen.
Ich merke zum Glück keine großen Nebenwirkungen bis auf Mundtrockenheit und Appetitlosigkeit. Damit kann ich gut leben.
Bzgl der Reha dauert eh es bis es genehmigt wird und dann auch ein Platz frei wird.

Ich schreibe mal im nächsten Thread einige Tipps die mir gegeben wurden.

Fee403
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Fee403 » 12:02:2019 18:43

Sich ablenken
~puzzles, lesen, laufen, skaten, Fahrrad fahren, walken, reiten, tanzen, Volleyball, Flippern, putzen, Holz harken,Wäsche waschen,basteln, kochen, in ein Aquarium schauen, Theater, Kino, einen Ausflug planen, ein Fest, eine Überraschung,

Gefühle ersetzen:
-sich von einem Freund durch Witze etc aufmuntern lassen, in ein Café etwas warmes trinken, sich eine Blume schenken, Papier zerknüllen, ein altes Laken zerreißen, Gedanken aufschreiben und bis zur nächsten Therapie weglegen, leichtes Lächeln, Probleme step by step angehen

Hirn Flick Flacks:
-in 7 er Schritten rückwärts zählen, Stadt Land Fluss, IQ Test, Rätsel, Fadenspiele, Text aus einer Sprache übersetzen, einen Zauberwürfel lösen,

Körperempfindungen:
-verschieden Spannung eines Gummibandes spüren, Eis auf die Haut legen, Massage, Schreien, Wechsel dusche, laute Musik hören, Münsterkäse riechen, Chilischoten essen, Knoblauch pur essen, scharfe Zahnpasta in den Mund nehmen

Sich selbst beruhigen:
-in ein Museum gehen, Lavalampe betrachten, ins Feuer schauen. Blumen ansehen, angenehme Fotos von schönen Erlebnissen schauen, Wolken ziehen sehen, Popcorn machen, singen! Trommeln,

Das sind ein paar davon. Es sind einfach zu viele Seiten um alles aufzuschreiben. Ich hoffe, es hilft einigen trotzdem weiter.

November17
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von November17 » 13:02:2019 10:26

Liebe Fee,

ich hoffe, es geht dir besser.

Sind das Tips um Panik vorzubeugen oder in akuten Situationen, wenn einen die Panik packt?

VG

Fee403
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Re: Angst-und Panikattacken

Beitrag von Fee403 » 13:02:2019 22:47

Hallo November,
Sowohl als auch.
Vorzubeugen in den man gar nicht zum Grübeln kommt und was unternimmt. Z. B. Wenn man merkt, man wird unruhig und man ist kurz vor der Panik, dass man in den Garten geht, Laub harkt etc. Oder man singt ein Lied laut oder ein Lied das man mag.
In akuten Panik soll man u. a. an eine Chilischote beißen oder in 7 er Schritten runter zählen. Mir gelingt es, aber auch nicht.

Mir geht es eigentlich unverändert. Hab in der Klinik keine Panikattacken in dieser Woche gehabt, aber bin sehr bedrückt, besonders am Morgen.

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