Vielleicht gar keine PPD?

Austausch persönlicher Erfahrung mit der Depression/Psychose vor und nach der Geburt

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Mimimi
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Re: Vielleicht gar keine PPD?

Beitrag von Mimimi » 31:12:2019 13:54

Kein Problem
Vor Allem in der letzten Seite ist es sehr gut beschrieben. Du kamnst sie auch kontaktieren. Ich glaube sie hat ein Forum :)
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Celeste
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Re: Vielleicht gar keine PPD?

Beitrag von Celeste » 12:01:2020 16:45

Ihr Lieben, ich wollte mal eine Zwischenmeldung geben und es ist in der Tat so gekommen, wie die anderen Male auch: Eine Woche vor der Menstruation ging es mir wieder mega schlecht, am 4.1 Mens. bekommen und seit ein paar Tagen geht es wieder bergauf. Ist das nicht irre? Auch wenn ich das eigentlich weiss, denke ich, wenn ich mitten im Tief bin, dass es niemals mehr besser wird. Ich hoffe, dass die schlechte Phasen nun langsam weniger werden. Es ist jedesmal sehr anstrengend, sich da wieder rauszukämpfen.

Ich empfehle jedem: Schreibt euch genau auf, wann es euch schlechter geht und schaut, ob es nicht auch bei euch zyklusabhängig ist und ihr vielleicht auch anderweitig (zusätzlich) , z.b von einem Gynäkologen, noch Hilfe bekommt.

Eure Celeste
1. Kind ( 2008 ) ohne PPD
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Hallo123
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Re: Vielleicht gar keine PPD?

Beitrag von Hallo123 » 12:01:2020 23:07

Bei mir ist es auch zyklus abhängig.
Ab Tag der Periode plötzlich geht es mir wieder besser.

Aber kann man da etwas machen?
Was könnte denn der Gynäkologe da machen?

Meine Psychiaterin weiß das auch,dass es so ist.

Wird das so bleiben? Jedes mal ab Eisprung, bzw. NACH Eisprung jedes Mal in ein Loch fallen?

Wie kann das denn besser werden?
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Celeste
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Re: Vielleicht gar keine PPD?

Beitrag von Celeste » 13:01:2020 8:47

Hallo123 hat geschrieben:
12:01:2020 23:07
Bei mir ist es auch zyklus abhängig.
Ab Tag der Periode plötzlich geht es mir wieder besser.

Aber kann man da etwas machen?
Was könnte denn der Gynäkologe da machen?

Meine Psychiaterin weiß das auch,dass es so ist.

Wird das so bleiben? Jedes mal ab Eisprung, bzw. NACH Eisprung jedes Mal in ein Loch fallen?

Wie kann das denn besser werden?
Ich hoffe nicht, dass das bleiben wird. Wäre schrecklich. Der Gynäkologe kann die Hormone einigermaßen wieder in Einklang bringen. Darauf setze ich jetzt einfach mal und wünsche mir sehr, dass das alles sehr bald aufhört.

Welche Symptome hast du denn in der 2. Zyklushälfte?
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Hallo123
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Re: Vielleicht gar keine PPD?

Beitrag von Hallo123 » 13:01:2020 16:48

Ich habe da einfach alles. Wie ein Schlag trifft es mich und bin sehr depressiv, habe keine Energie mehr, alles strengt mich an, bin sehr gereizt, habe Angstzustände uvm.

Das hoffe ich auch,wobei ich gerade erfahren habe, dass ich doch eine Schilddrüsenüberfunktion habe und jetzt dagegen auch Medikamente einnehmen soll.

Darf ich denn fragen,ob du schon beim.Gynäkologen warst? Was hat er denn dazu gesagt? Falls du drüber sprechen möchstest

LG
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Mimimi
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Re: Vielleicht gar keine PPD?

Beitrag von Mimimi » 13:01:2020 17:59

Viele Leute mit Schilddrüsenüberfunktion haben ähnliche Symptome. Ist ja fast alles hormonell. Hormone und Körperfunktionen beeinflussen sich auch gegenseitig, heißt wenn eins ausm Gleichgewicht ist wirkt das sich auch (manchmal) auf ander Dinge aus. ZB wenn man SSRIs nimmt heiß das nicht unbedingt man hat zu wenig Serotonin sondern vielleicht sind Hormone nicht im Gleichgewicht welche sich auf den Serotoninspiegel auswirken. Bzw bestimmte Botenstoffen. Ich denke deshalb ist es auch so schwer zu behandeln bzw von Person zu Person so unterschiedlich weil alles sich irgebdwie gegenseitig beeinflusst.

Ist wohl ne gute Idee erstmal deine Schilddrüse zu regulieren :)

Ich hatte heute einen nicht so tollen Tag. Kann es garnicht beschreiben, mir gehts zwar besser als vor Wochen aber schlechter als die letzten Tage, fühle mich etwas komisch. Versuche aber nicht in so ne Spirale zu geraten sondern zu hoffen dass es morgen wieder besser wird. Müsste auch bald meine Mens bekommen.

Alles Liebe
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Hallo123
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Re: Vielleicht gar keine PPD?

Beitrag von Hallo123 » 13:01:2020 19:23

Da hast du recht.

Ich kenne das auch. Dass es zwar besser ist, aber trotzdem schlechter als vlt den Monat davor. Komisch, ja. Es ist besser als zu Beginn, aber trotzdem noch nicht gut genug.

Mit der Mens wird es bei mir z.B. auvj immer dann plötzlich besser.

Danke :) für dich auch
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Morgentau
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Re: Vielleicht gar keine PPD?

Beitrag von Morgentau » 14:01:2020 1:33

Die PPD gibt es ja in verschieden Formen und Ausprägungen.

Ich habe bspw. auch keinen Hass gegenüber meinem Kind, im Gegenteil: ich liebe sie sehr. Dennoch gibt es da den Gedanken, wäre ich doch besser nie Mutter geworden. Das Drumherum macht mich einfach fertig bzw. bin ich zu "schwach" um es auszuhalten. Sicher auch eine Begleiterscheinung der PPD.

Meine Symptome sind ja auch die Ängste und die Traurigkeit, dazu noch die innere Unruhe.

Ich habe auch zu den Beraterinnen von Schatten und Licht Kontakt aufgenommen und eine meinte auch laut meinen Schilderungen dass es eine PPD ist.

Wie übrigens auch die Hausärztin, zu der ich mal in Vertretung bin als meine HÄ in Urlaub war.
Ich habe hier ja auch geschildert, dass es einfach in meiner Nähe nicht wirklich Hilfe gibt und keiner zu Beginn mal wirklich das Kind beim Namen nannte. Von daher wurde ich bisher auch nie über die Krankheit an sich und deren Verlauf aufgeklärt. Ich bin gespannt, was der erneute Termin beim Psychiater bringt.

Ich habe auch oft das Gefühl, es geht nie mehr vorüber und ich verstehe nur zu gut, wie es ist, wenn man von A nach B rennt und man denkt einfach, dass es nichts bringt.

Ich hoffe einfach, dass Du auch einen Arzt findest, bei dem Du volles Vertrauen hast. Das ist sehr wichtig.

Auch wenn ich Dich jetzt sicher nicht wirklich aufheitern konnte, drück Dich virtuell!

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