Escitalopram und Mirtazapin

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Tassi
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Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Tassi »

Hallo,

Ich bin neu hier und habe gleich ein Anliegen.

Ich leide seit einigen Jahren an Panikattacken, zeitweise auch Depressionen, Zwangsgedanken. Ich habe zwischendurch schon Escitalopram und Mirtazapin genommen, war jedoch einige Zeit beschwerdefrei auf 7,5 mg Mirtazapin, ohne Escitalopram eingestellt bevor ich schwanger wurde. In der Schwangerschaft habe ich das Mirtazapin problemlos weiter genommen.

Leider hatten wir eine traumatische Geburt, Notkaiserschnitt mit Intensivstation für die Kleine. Ich hatte kurz vorher auf 3,75 mg Mirtazapin reduziert, um die Kleine so wenig wie möglich zu belasten. Die ersten 6 Wochen ging alles gut, danach kam bei mir das erste psychische Tief. Ich sollte dann wieder 7,5 mg nehmen. Damit ging es mir gut, wir haben zur Sicherheit der Kleinen mal Blut abnehmen lassen, es war kein Mirtazapin nachweisbar.

Jetzt ist die Kleine bald 6 Monate alt und seit ein paar Tagen geht es mir sehr schlecht. Ich habe das Gefühl durchzudrehen. Ich soll jetzt Mirtazapin auf 15 mg erhöhen und wieder zusätzlich Escitalopram nehmen. Leider ist mein Psychiater im Urlaub und seine Vertretung war nicht besonders hilfreich. Er sagte ich sollte direkt 10 mg Escitalopram nehmen, morgens 5 und mittags 5. kein Wort zum Thema stillen. Ich tendiere im Moment dazu, abzustillen und nehme erstmal nur 1mal täglich, also nur 5 mg Escitalopram. Ich wollte dann erhöhen auf 10 mg wenn ich abgestillt habe. Es geht mir aber zunehmend schlechter und ich weiß nicht, ob es Sinn machen würde, doch direkt 10 mg zu nehmen. Aber wie schnell muss ich dann abstillen? Ich habe Angst, meine Tochter mit den Medikamenten zu schädigen.

Ich hatte Kontakt zu Dr. Paulus von Reprotox, der mir gesagt hat, 5 mg Escitalopram und 15 mg Mirtazapin wäre mit Stillen „vertretbar“. Aber woher weiß ich, dass nicht doch was bei meiner Tochter passiert und was mache ich wenn ich doch 10 mg nehmen muss?

Je mehr Gedanken ich mir darüber mache desto schlechter geht es mir. Sorry für den langen Text, ich hoffe sehr irgend jemand hier kennt sich vielleicht aus.
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Marika
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Marika »

Hallo meine Liebe,

du kannst deinem Arzt vertrauen, wenn er sagt es ist vertretbar, dann ist es das auch!

Das einzige ist halt, dass 5 mg Escitalopram sehr, sehr niedrig ist und oftmals außer NW keine positive Wirkung entfalten kann. Die erste wirksame Dosis von Escitalopram sind 10 mg. Kannst du deinen Arzt denn nochmal fragen, ob auch 10 mg o.k. wären?

Auch ich nahm und nehme dieses AD und bin damit völlig gesund - vielleicht kennst du ja meine Geschichte. :wink: Ich hatte damals die selbe Kombi - Escitalopram und Mirtazapin - wobei ich Mirtazapin nach wenigen Wochen zugunsten einer Escitalopram Erhöhung in Absprache mit meinem Arzt abgesetzt habe. Das war für mich das absolut Richtige. Nur gestillt habe ich nicht mit dieser Kombi, meine Dosis war zu hoch - ich brauchte zu den schlimmsten Zeiten 30 mg Escitalopram und auch Tavor. Da habe ich abgestillt was für mich persönlich die richtige Entscheidung war.

Ich weiß vom Forum hier, dass es Frauen gibt, die mit 10 mg Escitalopram gestillt haben - aber ohne anderes AD - ohne Probleme und mit grünem Licht von den Ärzten. Eine liebe Bekannte von mir hat das auch so gemacht - sie hatte sich das o.k. von www.embryotox.de geben lassen. Natürlich könnte man jetzt auch umgekehrt mal nachdenken, dass Mirtazapin weg zu lassen und dafür eine gut wirksame Dosis von Escitalopram anzustreben. Das aber natürlich immer in Absprache mit dem Arzt - das ist keine Empfehlung von mir, sondern einfach nur so ein Gedankengang. Meine Symptome waren die selben wie deine: Panik, Angst, ZG und Depression. Ich bin mit Escitalopram alleine dann sehr gut gefahren.

Aber erdkundige dich doch nochmal bei deinem Arzt oder Embryotox wie es mit 10 mg Escitalopram und Mirtazapin ausschaut.

Abstillen kommt für dich noch nicht in Frage?
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Tassi
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Tassi »

Lieben Dank für deine Rückmeldung!

Ich hatte mit meinem Mann zusammen entschieden, jetzt dann doch abzustillen, weil uns das zu heikel ist. Ich bin halt nur unsicher ob ich das Escitalopram dann jetzt schon erhöhen kann oder ob ich das besser erst tun sollte wenn ich abgestillt habe, bzw. wie schnell ich jetzt überhaupt abstillen muss.
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Marika
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Marika »

Ja ich verstehe. Das sollte in jedem Fall ein Arzt entscheiden.Ich habe damals sofort abgestillt.

Wie sieht es aus mit deiner Kleinen, bekommt sie wahrscheinlich schon Beikost, könntest du gleich abstillen?
Liebe Grüße von
Marika

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schwere PPD 2005
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Tassi
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Tassi »

Mit Beikost wollten wir jetzt am WE erst so langsam starten, im Moment haben wir lediglich 2 Stillmahlzeiten durch Fläschchen ersetzt. Ich möchte ihr halt ungerne sofort die Brust komplett entziehen. Sie merkt eh schon dass was nicht stimmt bzw. dass es mir nicht gut geht, es kommt mir einfach nicht richtig vor, jetzt dann so plötzlich abzustillen :( der Plan war jetzt eigentlich, jeden Tag eine Mahlzeit mehr durch die Flasche zu ersetzen und aber zB abends das stillen zum schlafen noch etwas beizubehalten.
lipsy89
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von lipsy89 »

Huhu, ich habe meine Tochter 2 Jahre gestillt und in dieser Zeit auch 1 Jahr lang Sertralin genommen. Mir war es wichtig, dass es stillverträglich ist. Ich würde auf jedem Fall dem Arzt vertrauen. Es gibt ja doch viele, die noch stillen. Meiner Tochter hat es zumindest problemlos überstanden. Hätte ich abstellen müssen, wäre das für mich noch schlimmer gewesen.
lipsy89
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von lipsy89 »

Sorry für die miese Rechtschreibung. :lol:
Asrai
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Asrai »

Liebe Tassi,
zu Escitalopram kann ich nichts sagen, aber ich habe Sertralin (damals 50mg) und Mirtazapin (7,5mg) genommen, als ich noch voll gestillt habe. So wie ich das mitbekommen habe, ist wohl Sertralin das Mittel der Wahl während noch gestillt wird. Vielleicht wäre das eine Alternative, falls Du nicht abstillen willst? Ich hatte damals auch große Bedenken, die sich aber als unbegründet erwiesen haben. Mein Sohn hatte und hat keinerlei Nebenwirkungen abbekommen und mir ging es relativ schnell besser :) Ich würde es immer wieder so machen!
Alles Gute Dir!
Liebe Grüße,
Asrai
Tassi
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Tassi »

Danke euch! Sertralin habe ich früher schonmal genommen - ebenso wie Paroxetin. Beides war für mich nicht optimal, weswegen ich irgendwann das Escitalopram bekommen hatte. Und darum habe ich das auch jetzt wieder bekommen. Ich habe mich inzwischen schon damit abgefunden, abzustillen. Auch wenn es schwerfällt und anders geplant war. Ich würde es nur gerne nicht so abrupt machen, sondern möglichst schonend. Und dabei halt kein schlechtes Gewissen haben müssen :(
Asrai
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Asrai »

Du brauchst ganz sicher kein schlechtes Gewissen haben! Versuch es so zu sehen: Du hast Dein Kind 6 Monate voll gestillt. Diese Zeit wird Euch keiner mehr nehmen! Mit 6 Monaten fangen doch die meisten an, das Stillen zu reduzieren und auszuschleichen. Bei Euch geht es halt ein bisschen schneller. Du bist ja trotzdem da für Dein Baby, kannst viel mit ihm kuscheln, es tragen... Nähe und Bindung geschieht nicht nur übers Stillen - es gibt so viele Wege! Und wenn es Dir wieder besser geht, hat bestimmt auch Dein Baby etwas davon.

Du bist bestimmt eine tolle Mama und gibst Deinem Baby alles, was es braucht. Aber Du brauchst eben auch etwas und es steht Dir absolut zu, auch an Dich zu denken.

Warum müssen wir Frauen uns so oft mit Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen herumschlagen? Ich kenne das von mir auch so gut...
Tassi
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Tassi »

Asrai hat geschrieben: 22:07:2021 21:39 Du brauchst ganz sicher kein schlechtes Gewissen haben! Versuch es so zu sehen: Du hast Dein Kind 6 Monate voll gestillt. Diese Zeit wird Euch keiner mehr nehmen! Mit 6 Monaten fangen doch die meisten an, das Stillen zu reduzieren und auszuschleichen. Bei Euch geht es halt ein bisschen schneller. Du bist ja trotzdem da für Dein Baby, kannst viel mit ihm kuscheln, es tragen... Nähe und Bindung geschieht nicht nur übers Stillen - es gibt so viele Wege! Und wenn es Dir wieder besser geht, hat bestimmt auch Dein Baby etwas davon.

Du bist bestimmt eine tolle Mama und gibst Deinem Baby alles, was es braucht. Aber Du brauchst eben auch etwas und es steht Dir absolut zu, auch an Dich zu denken.

Warum müssen wir Frauen uns so oft mit Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen herumschlagen? Ich kenne das von mir auch so gut...
Danke für deine lieben Worte! Ich hoffe sehr dass ich bald wieder die Alte bin. Bis vor 2 Wochen war alles gut. Wir hatten so viel Spaß und die Kleine himmelt mich absolut an, wir haben wirklich eine enge Bindung. Und jetzt ist mir oft alles zuviel. Und dabei ist sie ein so tolles, unkompliziertes Baby. Am meisten habe ich Angst davor, dass diese Bindung nun leidet. Darf ich euch, die Ihr hier alle Medikamente genommen habt, mal fragen, ob dadurch auch irgendwie eure positiven Gefühle beeinflusst wurden? Also dass ihr euch irgendwie gleichgültig gefühlt habt? Konntet ihr unbeschwert mit euren Kindern umgehen?
Asrai
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Asrai »

Im Leben wird es immer mal schwierige Phasen, Erlebnisse und Ereignisse geben. Aber davon geht die Bindung zu den eigenen Kindern nicht kaputt! Natürlich kann es sein, dass Deine Tochter mitbekommt, dass es Dir im Moment nicht gut geht und Du vielleicht nicht so präsent bist wie sonst. So wie Du es beschreibst habt Ihr beide aber doch schon eine ganz tolle Bindung zueinander aufgebaut, die geht nicht verloren, nur weil Du aktuell eine schwierige Phase hast. Wenn es Dir wieder besser geht (und das wird es!), kannst Du Dich wieder ganz Deiner Tochter widmen. Eure Beziehung wird keinen Schaden nehmen! Und Deine Tochter hat ja auch einen Papa (und vielleicht Großeltern oder andere Bezugspersonen), der/die ja in dieser schweren Zeit vielleicht besonders für Euer Kind da sein kann. Das wird deren Bindung vielleicht sogar stärken und Eurer bestimmt nicht schaden!

Meine positiven Gefühle wurden durch die Medikamente "nur" insofern verändert, dass ich überhaupt wieder welche hatte :D Ich kann für mich sagen, dass die Medikamente keinen negativen Einfluss auf die Bindung zu meinen Kindern genommen haben - im Gegenteil. In den Akutphasen haben sie es mir erst wieder möglich gemacht, für meine Kinder da zu sein. Ich nehme ja aktuell (wieder) Antidepressiva und habe die meiste Zeit einen unbeschwerten Umgang und einen schönen Alltag mit meinen Kindern. Und wenn der Umgang mal nicht ganz so unbeschwert ist, liegt es sich nicht an den Medikamenten, sondern z.B. an Trotzanfällen meines mittlerweile 5jährigen :D

Versuche nicht so streng mit Dir zu sein! Du handelst absolut verantwortlich, wenn Du jetzt das tust, was Dir hilft, wieder auf die Beine zu kommen.
Tassi
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Tassi »

Asrai hat geschrieben: 22:07:2021 23:19 Im Leben wird es immer mal schwierige Phasen, Erlebnisse und Ereignisse geben. Aber davon geht die Bindung zu den eigenen Kindern nicht kaputt! Natürlich kann es sein, dass Deine Tochter mitbekommt, dass es Dir im Moment nicht gut geht und Du vielleicht nicht so präsent bist wie sonst. So wie Du es beschreibst habt Ihr beide aber doch schon eine ganz tolle Bindung zueinander aufgebaut, die geht nicht verloren, nur weil Du aktuell eine schwierige Phase hast. Wenn es Dir wieder besser geht (und das wird es!), kannst Du Dich wieder ganz Deiner Tochter widmen. Eure Beziehung wird keinen Schaden nehmen! Und Deine Tochter hat ja auch einen Papa (und vielleicht Großeltern oder andere Bezugspersonen), der/die ja in dieser schweren Zeit vielleicht besonders für Euer Kind da sein kann. Das wird deren Bindung vielleicht sogar stärken und Eurer bestimmt nicht schaden!

Meine positiven Gefühle wurden durch die Medikamente "nur" insofern verändert, dass ich überhaupt wieder welche hatte :D Ich kann für mich sagen, dass die Medikamente keinen negativen Einfluss auf die Bindung zu meinen Kindern genommen haben - im Gegenteil. In den Akutphasen haben sie es mir erst wieder möglich gemacht, für meine Kinder da zu sein. Ich nehme ja aktuell (wieder) Antidepressiva und habe die meiste Zeit einen unbeschwerten Umgang und einen schönen Alltag mit meinen Kindern. Und wenn der Umgang mal nicht ganz so unbeschwert ist, liegt es sich nicht an den Medikamenten, sondern z.B. an Trotzanfällen meines mittlerweile 5jährigen :D

Versuche nicht so streng mit Dir zu sein! Du handelst absolut verantwortlich, wenn Du jetzt das tust, was Dir hilft, wieder auf die Beine zu kommen.

Ich danke dir! Es tut gut, so etwas von Betroffenen zu lesen. Das hat einfach nochmal einen anderen Wert als wenn beispielsweise mein Mann mir sagt „es wird alles gut“. Also, nicht falsch verstehen, ich bin unglaublich froh ihn auch in solchen Zeiten an meiner Seite zu haben, aber er kann eben einfach nicht nachvollziehen wie ich mich fühle, weil er sich selbst noch nie so gefühlt hat.
Inga
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Inga »

Hallöchen...

Ich hoffe, dass ich jetzt nicht irgendwie zu spät bin.

Ich habe meine zweite Tochter 1 Jahr lang mit Escitalopram 20mg gestillt. Ich hatte vom Psychiater, Frauenarzt, Hebamme und Embryotox das okay.

Meine Tochter wird jetzt bald 4 Jahre alt und sie ist ein super entwickeltes Kind.
Es gab während der Stillzeit, beim abstillen und auch danach keine Auffälligkeiten.
Es ist natürlich eure Entscheidung, aber ich denke es ist vertretbar weiter zu stillen.

Sertralin, Citalopram sind die Mittel der Wahl, aber das Escitalopram ist ja so zu sagen, die kleine Schwester vom Citalopram und ähneln sich.

Halte uns auf dem laufenden.

Alles Liebe
Inga
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10/2012 erstes Kind
schwere PPD mit massiven ZG
09/2017 zweites Kind
gesund und glücklich
Tassi
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Re: Escitalopram und Mirtazapin

Beitrag von Tassi »

Ich war heute im psychiatrischen Notdienst, weil ich mich einfach nur noch hilflos fühle. Die Zwangsgedanken holen mich immer wieder ein. Das Escitalopram wirkt noch nicht und es geht mir immer schlechter.

Ich habe dort jetzt Lorazepam bekommen, wenn es gar nicht mehr geht. Und das Angebot, teilstationär aufgenommen zu werden. Ich wäre dann tagsüber dort und könnte abends wieder bei meiner Familie sein. Dann müssten wir organisieren, dass bzw wer tagsüber auf die Kleine aufpasst. Ich weiß nicht ob ich das will, ob ich getrennt von meiner Familie den Tag verbringen will und kann.

Die zweite Option wäre, mich in der Mutter-Kind-Klinik in Herten gemeinsam mit meiner Tochter aufnehmen zu lassen (sofern momentan überhaupt möglich). Da wäre die Kleine bei mir, aber halt in fremdem Umfeld und ohne meinen Mann.

Option 3, es läuft so weiter wie bisher, ich halte es irgendwie aus bis das Medikament endlich wird, mit Unterstützung durch meine Schwiegermutter mit der Kleinen und schaue ob ich hier irgendwo notfallmässig bei einem Psychiater unterkomme bis meiner aus dem Urlaub zurück ist.

Wir überlegen hier hin und her und wissen nicht was richtig ist. Ja, ich muss wieder auf die Beine kommen, aber es muss auch für die Kleine so gut wie möglich laufen…
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