Erhöhung citalopram

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sternschnuppe_
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von sternschnuppe_ » 24:07:2019 20:35

Genau, lass dir helfen. Da bist du schon mal auf dem richtigen Weg!
Ein Therapeut kann dir auch Techniken zeigen, damit dein Gehirn lernt "Es ist nur ein Gedanke." Und keine Gefahr. Momentan reagiert es sehr ängstlich. Dadurch fühlen sich die Gedanken so bedrohlich an, obwohl sie es absolut nicht sind.

Du wirst dann lernen, einfach zu essen und selbst wenn so eine Gedanke wieder aufploppt, wirst du keine Angst mehr davor haben. Das dauert allerdings seine Zeit und bedarf auch viel Arbeit.

Nezrin
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Nezrin » 24:07:2019 21:06

Machen es die Gedanken nicht leichter ? In wie weit helfen sie einem

Nezrin
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Nezrin » 24:07:2019 21:11

Ich meine die Medikamente natürlich.

sternschnuppe_
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von sternschnuppe_ » 24:07:2019 21:23

Sie machen die Gedanken schon leichter. Trotzdem können sie immer wieder mal auftauchen. Es sind normale, aufdringliche Gedanken, die jeder Mensch hat.

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Marika
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Marika » 25:07:2019 6:40

Sehr gut, dass du in der Klinik angerufen hast - vielleicht wäre eine stationäre Aufnahme das beste im Moment.

Im Moment geht es nur langsam Schritt für Schritt. Das AD muss anschlagen, da musst du durchhalten. Danach wird es immer leichter und diese schrägen Gedanken gerade mit dem Essen, werden verschwinden. Da du bald ein Erstgepräch mit einem Psychologen hast, wird es dann langsam weiter in die Aufarbeitung gehen. Bis dahin wird das AD schon wirken und es wird schon um vieles leichter sein.

Versuch dich nicht mit Fragen "Warum" zu quälen - darauf gibt es im Moment keine Antwort. Wenn du stabiler bist mit dem AD wird dein Psychologe mit dir genau daran arbeiten.
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

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Kikke
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Kikke » 25:07:2019 6:58

Diese Gedanken tuen das, weil du leider krank bist.
Was hat denn das Telefonat ergeben?
November 2017: Schwere depressive Episode nach Geburt meines Sohnes.
Januar 2018: Zweimonatiger Aufenthalt in Psychiatrie ohne meinen Sohn (Medikament: zu Beginn Tavor, AD 60 mg Cymbalta).
Im Anschluss Beginn einer Verhaltens- und Schematherapie.
August 2018: 30 mg Cymbalta
September 2018: Cymbalta abgesetzt
Februar 2019: Letzte Sitzung bei meiner Therapeutin.
Aktuell: Der normale Mutterwahnsinn.

Nezrin
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Nezrin » 26:07:2019 13:29

Ich hatte heute mein erstgespräch. Ich weiss nicht was ich denken soll. Ich bin irgendwie verwirrt traurig. Kann natürlich auch sein das es so ist weil ich noch gar nicht stabil bin. Aber gestern hatte ich seit langem ein Gefühl es würde besser werden und ich hatte hoffnung. Jetzt gerade glaube ich wieder jeden Gedanken und alles fühlt sich so hoffnungslos und sinnlos an. :( :( nehme jetzt seit 15 tagen citalopram.

Nezrin
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Nezrin » 26:07:2019 18:56

Keiner da :*(

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Kikke
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Kikke » 26:07:2019 19:54

Guten Abend,
Die Therapiegespräche sind einfach total anstrengend. Mir ging es danach auch immer schlechter als vorher. Man wünscht es sich ja anders herum, aber man darf die mentale Anstrengung nicht unterschätzen.

Wie seid ihr denn verblieben?
Bleib dran!9
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von sternschnuppe_ » 26:07:2019 22:27

Außerdem braucht das AD auch eine Weile bis es wirkt. 15 Tage sind da noch nicht viel. Halte weiter durch!

Nezrin
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Nezrin » 26:07:2019 23:34

Ich habe aber immer neue Gedanken die mich quälen. Heute hab ich den ganzen Tag den gedanken es ist alles sinnlos hoffnungslos. Dein leben ist sinnlos du kannst gar nicht glücklich werden . Diese gedanken werden für immer auftauchen und du kannst nix dagegen machen. Und dann ist es ja kein wunder das man sich mit solchen gedanken schlecht fühlt. Selbst wenn ich mich ganz ok fühle sind die gedanken immer präsent bis es mir schlecht geht. Das wird doch nie aufhören. Ich werd für immer im kopf fest stecken :( das ist alles so hoffnungslos wie soll ich das jemals schaffen. Selbst gute gefühle halten den gedankenkreis nicht auf:(

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Kikke
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Kikke » 27:07:2019 6:48

Das was du beschreibst ist ein Symptom der Depression. Diese Hoffnungslosigkeit ist furchtbar und wünsche ich niemandem.
Es geht vorbei! Ganz sicher. Ich hatte diese Gedanken und Gefühle auch. Heute sind sie weg.

Wie bist du mit der Therapeutin verblieben?
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Nezrin » 27:07:2019 6:57

Ich weiß nicht so recht ob er der richtige Therapheut ist. Er hat gemeint das Medikamente keine dauerlösung sind. Das ich sie jetzt nehmen sollte weil ich ja bald entbinde. Aber sie in einer Therapie nicht geeignet sind und man sich ja seinen ängsten stellen muss. Und wenn man Medikamente nimmt sind die ängste ja nur wegen den Medikamenten weniger. Und hab ihn dann auf ZG angesprochen er meint er kennt sich damit nicht so gut aus und er denkt nicht das das welche sind. Er hat auch gefragt was mein größtes Bedenken ist. Ich meinte dann für immer Angst zu haben und nie wieder glücklich sein zu können. Daraufhin seine Antwort was ist so schlimm daran viele leute sind nicht glücklich. Es gibt menschen die sitzen ihr leben lang im rollstuhl :( er kam dann auf das Thema inneres Kind und plötzlivh hatte er tränen in den augen und hat sich entschuldigt und meinte er würde bei solchen Themen immer emotional werden......

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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von sternschnuppe_ » 27:07:2019 7:05

Also nachdem was du beschreibst, hätte ich bei dem Therapeuten auch kein so gutes Gefühl.

Hast du noch Alternativen?

Nezrin
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Re: Erhöhung citalopram

Beitrag von Nezrin » 27:07:2019 7:06

Jetzt erstmal nicht....

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