Medikation

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Irene
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Medikation

Beitrag von Irene »

Hallo liebes Forum,

ich wollte euch mal berichten, was heute bei meinem neuen Neurologen rauskam. Ich nehme ja 50 mg sertralin und 15 mg mirtazapin. Leider hatte ich das Gefühl das ich damit nicht gut eingestellt bin und immer wieder starke Schwankungen hatte.
Der neue Neurologe/psychiater hat sofort gesagt, dass ich viel zu gering dosiert bin und unbedingt auf 100 mg hoch soll. Zur Nacht wollen wir mal das quentiapin versuchen. Ich bin voller Hoffnung, dass ich nun endlich auf einen Grünen Zweig komme. Ich wollte es euch einfach berichten. Seid umarmt
Reni
agitierte Depression, Anpassungsstorung, PPD
Mayte
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Re: Medikation

Beitrag von Mayte »

Das klingt doch super- hoffe dir gehts gut damit!
Sonneundschatten123!
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Re: Medikation

Beitrag von Sonneundschatten123! »

Hallo Irene , wollte dir schnell berichten . Ich nehme auch seid ca 12 Tagen 100 mg anstatt 50 mg sertralin . Bis jetzt geht es mir damit besser als mit 50. hoffe du kommst damit auch besser zurecht .
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Marika
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Re: Medikation

Beitrag von Marika »

Halleluja... ich war immer der Meinung, dass 50 mg Sertralin einfach zu wenig sind. Sehr gut, dass ihr es jetzt höher dosiert probiert...👍👍👍
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
alibo79
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Re: Medikation

Beitrag von alibo79 »

Hey, das hört sich nach einem guten Plan an, mir hat das quetiapin nach meinem Gefühl auch sehr gut geholfen, man muss da manchmal so bisschen schauen, was für sich die passende dosierung ist und am Anfang kann es auch zu einem hangover kommen, hat sich bei mir aber nach einer Zeit gelegt.
Fühlst du dich denn inzwischen ein bisschen besser?
Liebe Grüße
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
alibo79
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Re: Medikation

Beitrag von alibo79 »

Hey Irene, wie geht es dir mit der Medikamente Umstellung, wie kommst du mit dem quetiapin zurecht? LG
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
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Irene
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Re: Medikation

Beitrag von Irene »

Hallo alibo,

ich habe jetzt erstmal das Sertralin erhöht. Bin jetzt seit einer Woche auf 75 mg und werde nächste Woche auf 100 mg hoch. Bis jetzt hab ich ein paar Nebenwirkungen aber es ist auszuhalten. Nehme aktuell abends noch das mirtazapin. Wollte nicht zuviel auf einmal verändern. Ich schaue jetzt erstmal wie es mir mit der Sertralinerhohung geht und sehe dann weiter. Lieb, dass du nachfragst. danke! :)
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Lavama
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Re: Medikation

Beitrag von Lavama »

Hallo Irene, das klingt gut. Wie geht es dir mit deinem Schlaf?
Nachdem ich drei gute Wochen hatte, habe ich jetzt in der letzten Woche wieder überwiegend schlechtere Nächte. Überlege auch, das Citalopram (20mg) zu erhöhen oder das "Schlafmedikament" Mirtazapin zu wechseln...wobei bei Quetiapin meine Nase so anschwillt, dann kann ich auch nicht schlafen. Morgen habe ich einen Termin bei der Psychaterin, mal schauen, was sie sagt.
12/2021 Geburt meines Sohnes
Paar Tage vor der Geburt Schlafstörungen, dann phasenweise nur 2-3 Stunden pro Nacht, bis es nicht mehr besser wurde
Seit 02/2021 Mirtazapin 7,5 - 15mg, inzwischen 4mg
Seit 04/2021 20mg Citalopram, dann auf 10mg Escitalopram umgestiegen
Irene
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Re: Medikation

Beitrag von Irene »

Hallo Lavama,

bin seit drei Tagen auf 100 mg sertralin und habe ein paar Nebenwirkungen. Der Schlaf ist gerade gut aber ohne mirtazapin traue ich mich nicht. Da hab ich dann gleich Angst vor der Angst... Ich Berichte in ein paar Wochen nochmal. Alles gute... :)
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Irene
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Re: Medikation

Beitrag von Irene »

Du kannst ja nochmal berichten, wie es beim psysichater (in) lief:-)
agitierte Depression, Anpassungsstorung, PPD
Lavama
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Re: Medikation

Beitrag von Lavama »

Wir hatten jetzt einmal gesagt, dass wir noch ein paar Tage warten. Auslöser war nämlich, dass ich vor der Entscheidung stand, wann ich wieder arbeite (geplant war Juni, habe ich jetzt aber verschoben). Die Nacht auf Donnerstag war auch wieder gut, dafür die letzte wieder schlechter (ich wache immer nach 2-4h auf und finde erst nach ein paar Stunden zurück in den Schlaf. Leider muss ich nachts auch immer 1x auf Toilette, glaube das kommt vom Mirtazapin) obwohl es mir gestern tagsüber richtig gut ging, schon blöd.
Ich habe jetzt Escitalopram anstsatt Citalopram verschrieben bekommen, da ich nachts auch immer extrem schwitze. Hoffe, das geht dadurch weg. Und wenn sich keine Besserung einstelltl, würde ich die Dosis erhöhen. Damit das doch noch häufige Denken an das Schlafen besser wird. Wobei es auf jeden Fall schon besser ist und ich zum Glück auch noch optimistisch und relativ gut gelaunt bin.
Beim Mirtazapin bleibe ich erst einmal. Da ich zwischendruch auch mit 3,75/7,5mg ganz gut schlafen konnte. Die Nacht war ich dann aber irgendwann bei 15mg, nehme nachts dann immer noch einmal eine Menge. Diese unterschiedlichen Mengen sind wahrscheinlich auch nicht ideal, aber meine Psychaterin meinte, das ist in diesen Dosen kein Problem...
Aber glaube nicht, dass ich mit einem anderen Abendmedikament besser schlafen kann, ist ja alles nur schlafanstoßend.
12/2021 Geburt meines Sohnes
Paar Tage vor der Geburt Schlafstörungen, dann phasenweise nur 2-3 Stunden pro Nacht, bis es nicht mehr besser wurde
Seit 02/2021 Mirtazapin 7,5 - 15mg, inzwischen 4mg
Seit 04/2021 20mg Citalopram, dann auf 10mg Escitalopram umgestiegen
Irene
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Re: Medikation

Beitrag von Irene »

Hallo Lavama,

es scheint uns da sehr ähnlich zu gehen. mit den Gedanken an den Schlaf etc... Ich muss vom Mirtazapin auch immer auf Toilette. Ist voll nervig, weil man dadurch ja wach wird. Aber vielleicht hilft auch ein wenig Akzeptanz dass man immer mal schlechte schlafphasen hat und das diese auch wieder vergehen. Ich drücke uns die Daumen :)
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