Hilfe über Beratungsstellen, Jugendamt o.Ä.

Austausch von Erfahrungen mit Therapieformen, Infos, Tipps

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Denkerin
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Hilfe über Beratungsstellen, Jugendamt o.Ä.

Beitrag von Denkerin » 20:04:2020 21:39

Hallöchen in die Runde,

bin mir nicht sicher, ob der Beitrag unter "Therapie" passend ist. Sonst gerne auch verschieben :)

Ich versuche schon jetzt in meiner Schwangerschaft einen Überblick zu bekommen, was es für Hilfen gibt für frischgebackene depressive Mütter oder Familien mit einem psychisch "erkrankten" Elternteil. Es gibt ja diverse Beratungsstellen von Profamilia, Diakonie über frühe Hilfen und Jugendämter etc. Ich weiß, dass es Familienhebammen gibt, sozialpädagogische Familien, betreutes Wohnen (kommt für mich nicht in Frage) und dann hört mein Wissen auch schon auf. Falls sich jmd. hier von euch Hilfe (in welcher Form auch immer) in den ersten Monaten nach der Geburt geholt hat, würde ich mich über das Teilen eurer Erfahrungen - gern auch per PN - freuen.

Liebe Grüße
Chronisch rezidivierende Depression und Angst- und Panikstörung,
derzeit Schwangerschaftsdepression
ET: Mitte Nov. 2020 1. Kind
50 mg Sertralin

Mel
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Re: Hilfe über Beratungsstellen, Jugendamt o.Ä.

Beitrag von Mel » 20:04:2020 22:16

Liebe Denkerin,
ich habe selber in Hilfsangeboten gearbeitet, daher kam es für mich nicht in Frage, diese zu beanspruchen (da hätte ich auf einmal einen Kollegen/ eine Kollegin bei mir zu Hause gehabt). Aber ich möchte dich ermutigen, diese in Anspruch zu nehmen. Du kannst dich selbst beim Jugendamt/ Bezirkssozialdienst melden und einen Antrag stellen. Meist wird man erstmal beim Jugendamt beraten welche Hilfe die passende sein könnte. Es könnte zum Beispiel eine flexible Erziehungshilfe werden- meist sind das Pädagogen/ Sozialabeiter/Innen oder Erzieher/Innen, die für eine gewisse Stundenanzahl zu euch nach Hause kommen und in alltäglichen, strukturellen und erzieherischen Dingen helfen.
Pro Familia hatte eine Freundin von mir in der Schwangerschaft kontaktiert und hat sich dort beraten lassen. Sie ist selber auch Pädagogin und war sehr zufrieden mit dem Angebot. Die Basis wäre auch einfach eine Hilfe über die Krankenkasse, die im Haushalt und bei der Babypflege unter die Arme greift. So bist du nicht allein und hast Entlastung.
Kannst mir gern eine PN schreiben 😊
Mel
PPD seit Juli 2017, seitdem Mirtazapin 15mg
(Mit Unterbrechung), dann 30mg Mirtazapin und Opipramol 75mg,
Seit Sept. 2019 Setralin
mittlerweile 200mg und 15mg Mirtazapin.
Opipramol ausgeschlichen

Denkerin
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Re: Hilfe über Beratungsstellen, Jugendamt o.Ä.

Beitrag von Denkerin » 22:04:2020 19:47

Ich schreibe dir eine PN, Mel...

Danke für deine Nachricht!
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