Meditation, Yoga, Atmung

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Kisu
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Meditation, Yoga, Atmung

Beitrag von Kisu »

Hallo,

Helfen euch diese Dinge, wie Meditation, Yoga und Atmung? Macht es jmd. Regelmäßig? Ich würde mich gern inspirieren zum Thema Depression und Angststörung /Panikattaken.
Zuletzt geändert von Kisu am 03:04:2022 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Marika
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Re: Meditation, Yoga, Atmung

Beitrag von Marika »

Mir haben diese Methoden neben Therapie und Medikamenten sehr geholfen. Sie wurden mir von meinem Psychiater ausdrücklich empfohlen.
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Kisu
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Re: Meditation, Yoga, Atmung

Beitrag von Kisu »

Kannst du mir genaueres empfehlen? Welche Atmung, welche Meditation usw..
Machst du es immer noch?
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Marika
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Beiträge: 9079
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Re: Meditation, Yoga, Atmung

Beitrag von Marika »

Ich habe autogenes Training und Joga gemacht, das hat mir gut gefallen
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Mamihochtief
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Re: Meditation, Yoga, Atmung

Beitrag von Mamihochtief »

Hallo Kisu,
Ich kann Yoga sehr empfehlen.Ich habe es während der Mutter-Kind-Kur kennengelernt.Es war so eine tolle Erfahrung.Zum Ausprobieren kann ich dir Youtube Video's von Mady Morrison sehr empfehlen,z.B. Yin Yoga für Anfänger.Mady erklärt das ganz toll und hat eine sehr angenehme Art und Stimme.Man vergisst für die Zeit alles um sich herum und ist ganz bei sich.
Probiere es einfach mal aus!
Liebe Grüße, Mamihochtief
2011 Geburt 1.Kind,PPP mit stationären Klinikaufenthalt
2015 Geburt 2. Kind,PPP zuhause überstanden,nach 8 Monaten PPD mit stationären Aufenthalt,Antidepressiva und Verhaltenstherapie
2022 Schwanger mit Kind Nr. 3,aktuell beschwerdefrei mit Notfallplan im Gepäck :wink:
Baby ist jetzt da und diesmal ohne psychische Probleme :D
alibo79
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Re: Meditation, Yoga, Atmung

Beitrag von alibo79 »

Hey , ich habe auch lange yoga gemacht, mir hat es auch sehr gut getan, um meinen Körper zu dehnen und kräftiges yoga um wieder zu Kräften zu kommen und fitter zu werden.
Inzwischen mache ich schon intensiver Sport und rückblickend denke ich hat das die letzten Monate doch echt zur Genesung beigetragen, da ich körperlich echt fit wurde und wahrscheinlich dann Belastung besser haben konnte ohne zu sehr zu erschöpfen und auch um den Kopf frei zu bekommen wenn ich richtig Power gebe.
Und ich glaube dass cardio Training auch bei Ängsten und Panik sehr gut ist, da der Körper so lernt das stress system besser zu regulieren, so habe ich das mal irgendwo gelesen.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Lavama
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Re: Meditation, Yoga, Atmung

Beitrag von Lavama »

Hallo,

mir hilft das alles auch sehr!
Mache viel Yoga mit den Videos von Mady Morrison.
Und ansonsten hilft mir Meditieren super! Da bin ich irgendwann auf Sadhguru gekommen. Er hat bei Youtube/Spotify auch eine Meditation, die ich seit einigen Wochen jeden Abend mache. Er hat verschiedene Elemente drin. Angefangen von wiederholen der Sätze "Ich bin nicht mein Körper, ich bin noch nicht einmal mein Geist", dann ein paar Mal "Ahhhhhh" und dann Atemmeditation während eine Melodie spielt. Sein Buch fand ich auch gut, allgemein die buddhistischen Weisheiten taten mir gut. Klar, mit allen Vorstellungen stimme ich nicht überein, aber vieles erinnert mich auch an die kognitive Psychologie. Hier kann ich auch das Buch "Glück" von Matthieu Ricard empfehlen.

Was mir gerade an schwierigen Tagen geholfen hat, sind die Affirmationen (Einschlafaffirmationen) von Christian Bischoff. Die gibts auch bei Youtube und Spotify. Und sie sind nicht nur für Einschlafprobleme geeignet. Die Sätze fand ich einfach toll und sage sie mir auch so immer mal wieder.
12/2021 Geburt meines Sohnes
Paar Tage vor der Geburt Schlafstörungen, dann phasenweise nur 2-3 Stunden pro Nacht, bis es nicht mehr besser wurde
Seit 02/2021 Mirtazapin 7,5 - 15mg, inzwischen 4mg
Seit 04/2021 20mg Citalopram, dann auf 10mg Escitalopram umgestiegen
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