Alpträume durch tiefenpsychologische Therapie

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Celeste
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Alpträume durch tiefenpsychologische Therapie

Beitrag von Celeste »

Hallo ihr Lieben,

seit geraumer Zeit, begleiten mich fast nächtlich schlimme Alpträume. Es ist fast immer der gleiche Traum.

Hat das jemand von euch, der auch TP-Therapie gemacht hat, auch erlebt? Alpträume von Situtionen in der Vergangenheit?

Es belastet mich sehr und ich wache sehr ängstlich und depressiv auf.
Woran könnte das liegen?

Danke im voraus!
Eure Celeste
1. Kind ( 2008 ) ohne PPD
2. Kind ( 2011 ) ohne PPD
3. Kind ( 2019 ) schwere PPD mit Angsterkrankung

Momentan Citalopram 40mg, bei Bedarf Promethazin, Agnuscaston

März 20: Olanzapin abgesetzt
Nelli
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Re: Alpträume durch tiefenpsychologische Therapie

Beitrag von Nelli »

Liebe Celeste,

ich habe keine Erfahrung mit tiefenpsychologischer Therapie, aber es scheint mir logisch, dass das im Traum in dir weiterarbeitet.
Hast du das in der Therapie angesprochen? Denn es muss ein ganz wichtiges Ereignis sein, dass dich nachts immer wieder heimsucht
und dass in den Fokus gerückt werden muss, um es zu verarbeiten.
Ich träume immer mal wieder meine ZG, was nicht schön ist, aber wohl zur Verarbeitung gehört.
Und: AD und NL führen oft zu sehr lebhaftem, eindrucksvollem Träumen.

Nelli
Mat1977
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Re: Alpträume durch tiefenpsychologische Therapie

Beitrag von Mat1977 »

Mir geht es genau so und ich mache auch TP und nehme AD. Diese Träume sind soooo ätzend!

Bloß ich kann die Träume nie mit dem verbinden, was wir bei der TP besprochen haben. Eher besprechen wir bei der TP das, was ich geträumt habe 🤷‍♀️

Bin mir auch unschlüssig ob das die Nebenwirkungen vom ADsind... Mein mann sagt, ich hätte schon immer von solchen wirren Träumen erzählt, von Menschen und Sachen aus der Vergangenheit, mit den ich nichts traumatisches verbinde...

Ich weiss nur, dass ich, wenn ich mal so richtig entspannt bin, am nächsten morgen nicht mehr weiß, was ich geträumt habe, auch unter ADs. Das ist aber seeehr sehr sehr selten. Wenn das eine Nebenwirkung wäre, wäre das doch jeden Tag, oder?
03.16 - 2. Geburt - Panikattacken, Schlaflosigkeit - 150mg Sertralin
06.18 - ausgeschlichen
11.18 Rückfall 150 mg Sertralin,TP
12.19 ausgeschlichen
02.20 Absturz nach Jobverlust,30mg Mirtazapin
06. bis 09.20 Escitalopram 25 mg, 7,5 Mirta - nicht genug Besserung
10.20 Escitalopram, Mirta ausgeschlichen, 100 mg Sertralin, 25mg Quetiapin
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