Ich kenne das von mir von damals: ich hatte einen ersten Funken von diesen Gefühlen etwa 4 Monate nach Medikamenten Start. Es kommt alles wieder, versprochen. Aber versuch dir klar zu machen, dass das Zeit braucht!
Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Moderator: Moderatoren
Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Das ist toll, ich freue mich sehr. All die Gefühle kommen wieder, da musst du jetzt nochmal Geduld haben. Das AD arbeitet Tag für Tag, aber die Reparatur Mechanismen im Gehirn sind oft sehr komplex, daher dauert das ganze einfach.
Ich kenne das von mir von damals: ich hatte einen ersten Funken von diesen Gefühlen etwa 4 Monate nach Medikamenten Start. Es kommt alles wieder, versprochen. Aber versuch dir klar zu machen, dass das Zeit braucht!
Ich kenne das von mir von damals: ich hatte einen ersten Funken von diesen Gefühlen etwa 4 Monate nach Medikamenten Start. Es kommt alles wieder, versprochen. Aber versuch dir klar zu machen, dass das Zeit braucht!
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
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CoClaraEmil
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Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Vielen Dank für deine aufbauenden Worte, Marika!
Es macht mir immerhin schon ein bisschen Hoffnung, dass es jetzt schon deutlich besser ist als vor einer Woche.
Das zeigt, dass es in die richtige Richtung geht.
Es macht mir immerhin schon ein bisschen Hoffnung, dass es jetzt schon deutlich besser ist als vor einer Woche.
Das zeigt, dass es in die richtige Richtung geht.
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CoClaraEmil
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Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Hallo ihr,
wollte mich mal wieder melden. Mir ging es zwischenzeitlich deutlich besser. Hatte schon die Hoffnung, über den Berg zu sein.
Jetzt hatten wir eine fiese Grippe, die Kinder und ich.
Und seit zwei Tagen geht es mir wieder sehr schlecht. Heute Morgen extreme Unruhe, Angst, Zittern…das kann doch einfach nicht wahr sein.
Warum muss das jetzt wieder so sein?
Ich dachte, ich wäre mit den Medikamenten gut aufgestellt.
Liebe Grüße
wollte mich mal wieder melden. Mir ging es zwischenzeitlich deutlich besser. Hatte schon die Hoffnung, über den Berg zu sein.
Jetzt hatten wir eine fiese Grippe, die Kinder und ich.
Und seit zwei Tagen geht es mir wieder sehr schlecht. Heute Morgen extreme Unruhe, Angst, Zittern…das kann doch einfach nicht wahr sein.
Warum muss das jetzt wieder so sein?
Ich dachte, ich wäre mit den Medikamenten gut aufgestellt.
Liebe Grüße
Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Hallo!
Eine Erkrankung ist sehr oft Auslöser für ein Tief. Das kennen ganz viele, auch ich habe das so erlebt. Du bist wahrscheinlich schon recht gut stabil, wenn keine gravierenden Stressoren von außen dazu kommen. Eine Grippe ist aber purer Stress für den Körper... das ist dann noch zu viel für das System und es kann zu einem Tief kommen.
Ich bin mir aber sicher, dass wenn du gut auf dich schaust in der kommenden Zeit und etwas ruhiger machst, sich alles wieder einpendelt. Wichtig ist jetzt einfach, es langsamer anzugehen und nicht gleich wieder von 0 auf 100.
Mit der Zeit wird man auch da noch resilienter und das System kippt nicht gleich. Dafür muss man aber einiges an Geduld aufbringen, denn die Reparaturmechanismen im Gehirn sind sehr komplex. Das erfordert Zeit, auch wenn man schon gut eingestellt ist. Zuerst braucht es einige Wochen, bis das AD einen guten Wirkstoffspiegel aufgebaut hat, das ist schon mal die halbe Miete. Man weiß heute, dass bei der Behandlung mit einem AD nicht nur die Neurotransmitter ausgeglichen werden, sondern auch richtige neuen Nervenbahnen gebildet werden - das ganze natürlich unterstützt mit Therapie. Auch Gehirnareale arbeiten dadurch wieder besser. Das alles ist ein Prozess, dem man Zeit geben muss. So wirst du Stück für Stück resilienter.
Eine Erkrankung ist sehr oft Auslöser für ein Tief. Das kennen ganz viele, auch ich habe das so erlebt. Du bist wahrscheinlich schon recht gut stabil, wenn keine gravierenden Stressoren von außen dazu kommen. Eine Grippe ist aber purer Stress für den Körper... das ist dann noch zu viel für das System und es kann zu einem Tief kommen.
Ich bin mir aber sicher, dass wenn du gut auf dich schaust in der kommenden Zeit und etwas ruhiger machst, sich alles wieder einpendelt. Wichtig ist jetzt einfach, es langsamer anzugehen und nicht gleich wieder von 0 auf 100.
Mit der Zeit wird man auch da noch resilienter und das System kippt nicht gleich. Dafür muss man aber einiges an Geduld aufbringen, denn die Reparaturmechanismen im Gehirn sind sehr komplex. Das erfordert Zeit, auch wenn man schon gut eingestellt ist. Zuerst braucht es einige Wochen, bis das AD einen guten Wirkstoffspiegel aufgebaut hat, das ist schon mal die halbe Miete. Man weiß heute, dass bei der Behandlung mit einem AD nicht nur die Neurotransmitter ausgeglichen werden, sondern auch richtige neuen Nervenbahnen gebildet werden - das ganze natürlich unterstützt mit Therapie. Auch Gehirnareale arbeiten dadurch wieder besser. Das alles ist ein Prozess, dem man Zeit geben muss. So wirst du Stück für Stück resilienter.
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
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CoClaraEmil
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Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Vielen Dank liebe Marika für deine Antwort!!
Ich kann mir nur im Moment wieder sehr schwer vorstellen, dass es quasi von „allein“ wieder besser wird. Ist das tatsächlich so?
Ich kann mir nur im Moment wieder sehr schwer vorstellen, dass es quasi von „allein“ wieder besser wird. Ist das tatsächlich so?
Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Sehr gerne!
Es ist ganz normal, dass man in einem Tief so gar kein Licht mehr sieht. Auch ich habe in den Tiefs plötzlich jegliche Hoffnung wieder verloren, das kennen eigentlich alle hier. Es sind Gedanken die durch das Tief mit verursacht werden.
Wie erwähnt ist es jetzt ersmal wichtig, langsamer zu machen, dich nicht zu überfordern, damit sich das System von den Strapazen erholen kann. Das wäre so zu sagen jetzt deine Aufgabe. Ein geregelter Tagesablauf mit wenig Leerläufen damit man nicht ins Grübeln verfällt, hilft auch sehr gut. Und natürlich auch Hilfe holen und annehmen, wenn der Alltag gerade zu viel ist. Das ist völlig legitim, du musst nicht alles alleine stemmen. Hast du da vielleicht jemanden an der Hand?
Wie erwähnt ist es jetzt ersmal wichtig, langsamer zu machen, dich nicht zu überfordern, damit sich das System von den Strapazen erholen kann. Das wäre so zu sagen jetzt deine Aufgabe. Ein geregelter Tagesablauf mit wenig Leerläufen damit man nicht ins Grübeln verfällt, hilft auch sehr gut. Und natürlich auch Hilfe holen und annehmen, wenn der Alltag gerade zu viel ist. Das ist völlig legitim, du musst nicht alles alleine stemmen. Hast du da vielleicht jemanden an der Hand?
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
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CoClaraEmil
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Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Ja ich habe Unterstützung. Das ist auch sehr viel wert.
Aber ich komm nicht auf die Füße. Heute ist es so schlimm. Ich bin so unruhig und kann keinen klaren Gedanken fassen.
Und heute hat auch noch meine Tochter Geburtstag, ich bin so verzweifelt.
Aber ich komm nicht auf die Füße. Heute ist es so schlimm. Ich bin so unruhig und kann keinen klaren Gedanken fassen.
Und heute hat auch noch meine Tochter Geburtstag, ich bin so verzweifelt.
Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Hast du ein Notfallmedikament bekommen?
Liebe Grüße von
Marika
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Marika
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CoClaraEmil
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Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Nein, da ich noch stille.
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CoClaraEmil
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Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Warte aber auf einen Rückruf meiner Psychiaterin.
Mein Kreislauf kippt mir auch die ganze Zeit weg. Hab durch die Grippe kaum was gegessen und jetzt ist mir ständig übel. Der Körper ist ja eh geschwächt und jetzt diese Anspannung die ganze Zeit…
Mein Kreislauf kippt mir auch die ganze Zeit weg. Hab durch die Grippe kaum was gegessen und jetzt ist mir ständig übel. Der Körper ist ja eh geschwächt und jetzt diese Anspannung die ganze Zeit…
Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Wie sieht denn dein Tag heute aus? Musst du eine Geburtstagsparty für deine Kleine organisieren? Ist denn heute - also jetzt - jemand bei dir?
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
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Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Melde dich doch eben, wenn deine psychiaterin sich bei dir gemeldet hat. Es gibt auch notfallmedikamente, die mit dem stillen vertretbar sind. Und falls heute irgendwas an Besuch geplant ist aufgrund kindergeburtstag hätte ich dir geraten die Party oder die Feier zu verschieben. Krank sein ist ein mega Trigger und kann wieder zu starken Symptomen führen. Der Körper ist geschwächt. Und das ganze System durch Fieber etc. Durcheinander gebracht. Für jetzt akut. Um dir zu helfen, sehe ich auch ein notfallmedikament als sinnvoll. Und vielleicht kannst du deinen Mann bitten, dir Tee zu kochen, was leichtes zu essen zu geben. Etwas, was du gut herunter bekommst und was dir Energie bringt. Ansonsten Tee. Mit Zucker. Eventuell paar Kekse oder Zwieback. Kann schon mal helfen den Kreislauf ein bisschen hoch zu bekommen. Ich weiß, dass man bei Unruhe extrem schlecht essen kann, aber hier und da einen kleinen bisschen würde dir mit Sicherheit gut tun.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Ich schließe mich Alibo an. Durch eine Grippe ist der Körper extrem geschwächt, es braucht oft Wochen bis man wieder an das normale Leistungslevel heran kommt. Ich hatte vor 2 Monaten eine Influenza und erst jetzt kann ich sagen, dass ich wieder bei 100 % bin. Und eben auch die Psyche leidet durch den Krankheitsstress. Wichtig wäre wirklich, dass du was kleines isst und ausreichend trinkst.
Ich musste tatsächlich jetzt nach der Influenza ein paar Gänge runter schrauben, der Körper war müde und kraftlos. Und obwohl ich psychisch seit Jahren stabil bin, habe ich ebenfalls eine kleine Stimmungsschwankung wahr genommen.
Es gibt tatsächlich Notfallmedikamente die teilweise Stillverträglich sind, lt. Embryotox. www.embryotox.de
Ich musste tatsächlich jetzt nach der Influenza ein paar Gänge runter schrauben, der Körper war müde und kraftlos. Und obwohl ich psychisch seit Jahren stabil bin, habe ich ebenfalls eine kleine Stimmungsschwankung wahr genommen.
Es gibt tatsächlich Notfallmedikamente die teilweise Stillverträglich sind, lt. Embryotox. www.embryotox.de
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
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Marika
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Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Genau!, Marika! Eine Grippe ist wirklich eine ernste Erkrankung und letztes Jahr hatten wir nacheinander zu Hause Grippe und das hat extremst an meinen Kräften gezerrt und habe danach auch psychisch nachwirkung gehabt, indem ich mit sehr viel Erschöpfung und auch stimmungsschwankungen zu kämpfen hatte. Da ist es völlig normal, dass man sich manchmal erst nach 4 bis 6 Wochen wieder richtig bei Kräften fühlt. Ich hatte im November mit einer Borreliose zu kämpfen. Und musste längere Zeit Medikamente nehmen. Mein Körper fühlte sich eigentlich gesund an, nur dass ich diese typischen hautveränderungen hatte. Und trotzdem konnte ich in der Zeit und zwei drei Wochen danach merken, dass mein Körper sich mit etwas auseinandergesetzt hat. Ich hatte mehr Unruhe konnte schlechter abschalten und auch meine Stimmung wackelte mehr. Ich fühlte mich einfach nicht richtig belastbar. Ich habe das bei meinem letzten Termin mit meinem Psychiater besprochen und er sagte, dass es völlig normal und auch typisch, dass ein Infekt eine psychische Erkrankung wieder triggert. Einmal dadurch, dass der Körper im Stress ist und vielleicht wie bei mir Medikamente genommen werden, die auch noch verstoffwechselt werden müssen und entzündungsmediatoren die aktiv sind. Wichtig ist jetzt wirklich paar Gänge runterzuschalten dich zu pflegen einmal körperlich aber auch mental. Dann bist Du auch bald wieder stabiler und kräftiger, da bin ich mir sicher.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
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CoClaraEmil
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Re: Neu hier mit 2. PPD und auf der Suche nach Hoffnung
Ich danke euch so sehr für eure Antworten!!
Meine Psychiaterin hat mir ein Notfallmedikament verschrieben, ich glaube Promezapin. Kann ich morgen holen.
Und mein Sertralin soll ich um 25 mg auf 100 mg erhöhen. Ich hoffe so, das hilft mir.
Heute hatten wir das Haus voll, ich wollte so unbedingt eine Feier für meine Tochter.
Aber jetzt bin ich echt richtig ko und ich hoffe, ich muss das jetzt nicht büßen.
Ich will doch einfach nur, dass es aufhört und es mir wieder so geht wie vor der Grippe!!
Meine Psychiaterin hat mir ein Notfallmedikament verschrieben, ich glaube Promezapin. Kann ich morgen holen.
Und mein Sertralin soll ich um 25 mg auf 100 mg erhöhen. Ich hoffe so, das hilft mir.
Heute hatten wir das Haus voll, ich wollte so unbedingt eine Feier für meine Tochter.
Aber jetzt bin ich echt richtig ko und ich hoffe, ich muss das jetzt nicht büßen.
Ich will doch einfach nur, dass es aufhört und es mir wieder so geht wie vor der Grippe!!