Tiefste Hoffnungslosigkeit
Moderator: Moderatoren
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Ich glaube für dich daran. Die Chancen sind intakt, du darfst Hoffnung haben! 
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
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Zaubernuss
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Selbst Tavor (Lorazepam) beruhigt mich kaum… ich bin völlig verzweifelt. Wie kann so etwas starkes bei mir nicht wirken? Ich habe sogar 2,5mg genommen, aber die innere unruhe ist immernoch so massiv
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Liebe Zaubernuss, darf ich fragen wie alt Du bist?
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Vielleicht hat es auch mit den Hormonen zu tun, die ja leider sehr oft vernachlässigt werden.
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Hallo Zaubernuss!
Wie geht es dir heute? Ich hatte das auch einmal, als ich Xanor in einem Tief genommen habe, dass ich keine Wirkung hatte. Man weiß ja, dass es mit der Zeit weniger wirkt mit der selben Dosis. Man bräuchte also immer mehr, um eine Wirkung zu erzielen. Deswegen muss man damit vorsichtig sein.
Diese Unruhe ist grausam, ich weiß. Promethazin hilft dir gar nicht? Ich glaube das hast du auch bekommen, oder?
Wie geht es dir heute? Ich hatte das auch einmal, als ich Xanor in einem Tief genommen habe, dass ich keine Wirkung hatte. Man weiß ja, dass es mit der Zeit weniger wirkt mit der selben Dosis. Man bräuchte also immer mehr, um eine Wirkung zu erzielen. Deswegen muss man damit vorsichtig sein.
Diese Unruhe ist grausam, ich weiß. Promethazin hilft dir gar nicht? Ich glaube das hast du auch bekommen, oder?
Liebe Grüße von
Marika
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Zaubernuss
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Zaubernuss
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Marika hat geschrieben: ↑29:03:2026 9:48 Hallo Zaubernuss!
Wie geht es dir heute? Ich hatte das auch einmal, als ich Xanor in einem Tief genommen habe, dass ich keine Wirkung hatte. Man weiß ja, dass es mit der Zeit weniger wirkt mit der selben Dosis. Man bräuchte also immer mehr, um eine Wirkung zu erzielen. Deswegen muss man damit vorsichtig sein.
Diese Unruhe ist grausam, ich weiß. Promethazin hilft dir gar nicht? Ich glaube das hast du auch bekommen, oder?![]()
Hallo marika mir geht es schrecklich habe habe angst dass ich durchdrehe. Ich halte es nicht mehr aus. Jeder tag ist ein kampf trotz medikamente. Genau promethazin hilft nicht. Das tavor hat von anfang an nicht geholfen. Ich möchte mein altes leben zurück ich kann nicht mal weinen . Ich möchte wieder leben
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Ich würde dir raten, am Montag gleich deinen Arzt zu kontaktieren. Sertralin ist bekannt, diese Unruhe zu verursachen, das könnte also der Grund sein, viele berichten davon. Es gäbe ja noch andere Zusatzmedikamente, oder einen erneuten Wechsel. Oft wird Escitalopram besser vertragen, da es generell weniger Nebenwirkungen hat, vor allem diese Unruhe nicht. Ich denke da an Sarah hier im Forum, sie erinnert mich oft an dich. Escitalopram mit Mirtazapin hat bei ihr den Durchbruch gebracht. Mirtazapin kann auch mit Sertralin kombiniert werden, es ist eine gängige Kombi.
Ich weiß wie sehr du leidest, aber das ist kein Grund die Hoffnung aufzugeben. Es gibt noch so viele Möglichkeiten!
Ich weiß wie sehr du leidest, aber das ist kein Grund die Hoffnung aufzugeben. Es gibt noch so viele Möglichkeiten!
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Hallo zusammen!
Leider ist es sehr individuell wie der Körper auf das jeweilige SSRI reagiert. Ich reagiere mit extremer wochenlanger Unruhe und Schlaflosigkeit bei jeder Dosisänderung von Escitalopram. Meistens dauert es bei mir 8-12 Wochen bis ich ruhiger werde. Promezathin vertrage ich leider auch nicht, es macht mich noch unruhiger.
Ich persönlich glaube nicht, dass es sinnvoll ist voreilig zu wechseln, wenn das Gehirn sich gerade an einen Wirkstoff gewöhnt. Es braucht manchmal einfach mehr Zeit. Aber das sollte natürlich immer mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Momentan nehme ich die Kombination morgens Escitalopram und abends Mirtazapin. Die Kombi ist für meine jetzige Situation passend, da ich nachts gut schlafe und Kraft für den Tag habe. Die Unruhe und Angst nimmt mittlerweile von Woche zu Woche ab. Durch das Mirtazapin fühlt sich alles nicht mehr ganz so extrem an.
Alles Gute für euch…!
Nici
Leider ist es sehr individuell wie der Körper auf das jeweilige SSRI reagiert. Ich reagiere mit extremer wochenlanger Unruhe und Schlaflosigkeit bei jeder Dosisänderung von Escitalopram. Meistens dauert es bei mir 8-12 Wochen bis ich ruhiger werde. Promezathin vertrage ich leider auch nicht, es macht mich noch unruhiger.
Ich persönlich glaube nicht, dass es sinnvoll ist voreilig zu wechseln, wenn das Gehirn sich gerade an einen Wirkstoff gewöhnt. Es braucht manchmal einfach mehr Zeit. Aber das sollte natürlich immer mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Momentan nehme ich die Kombination morgens Escitalopram und abends Mirtazapin. Die Kombi ist für meine jetzige Situation passend, da ich nachts gut schlafe und Kraft für den Tag habe. Die Unruhe und Angst nimmt mittlerweile von Woche zu Woche ab. Durch das Mirtazapin fühlt sich alles nicht mehr ganz so extrem an.
Alles Gute für euch…!
Nici
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Margarita_1989!
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Diese massive Unruhe hatte ich auch. Das war fürchterlich. Ich kann aber nicht sagen, ob es von der Depression war oder vom Medikament. Keine Ahnung. Es gab Tage, da dachte ich auch, ich dreh durch. Bin im Raum umhergeirrt wie ne Irre. Hab im Laufen gestillt. Konnte nicht sitzen. Gott sei Dank ist das vorbei gegangen. Wir haben jetzt aber auch schon 8 Monate später... Tavor wurde mir auch angeboten, davor hatte ich aber soviel Angst, Benzos ging nicht wegen Stillen und Promethazin hat bei mir au nie wirklich viel bewirkt. Ich hab es iwie ausgesessen. Oh man, hftl geht das schnell weg Zaubernuss, denke oft an dich.
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Guten Morgen zaubernuss
Hast du versucht deinen Arzt zu erreichen?? Ich muss sagen, dass ich mir die Kombination bei dir mit Mirtazapin wirklich gut vorstellen könnte. Das habe ich von Anfang an gedacht, aber letztendlich ist es ja die Entscheidung von deinem Arzt, was er dir verschreibt. Zudem kann ich mir vorstellen, dass diese Unruhe wirklich vom einschleichen der Medikamente noch verstärkt wird.
Als ich damals citalopram genommen habe, ging es mir ähnlich, dass sie Unruhe immer mehr wurde. Mein Schlaf immer schlechter und ich mich wirklich grausam gefühlt habe.
Bitte kontaktiere deinen Arzt und überleg, wie ihr weiter vorgeht. Im Zweifelsfall kannst du dir natürlich immer noch eine zweite Meinung einholen oder dich an das Klinikum in deiner Nähe wenden.
Hast du versucht deinen Arzt zu erreichen?? Ich muss sagen, dass ich mir die Kombination bei dir mit Mirtazapin wirklich gut vorstellen könnte. Das habe ich von Anfang an gedacht, aber letztendlich ist es ja die Entscheidung von deinem Arzt, was er dir verschreibt. Zudem kann ich mir vorstellen, dass diese Unruhe wirklich vom einschleichen der Medikamente noch verstärkt wird.
Als ich damals citalopram genommen habe, ging es mir ähnlich, dass sie Unruhe immer mehr wurde. Mein Schlaf immer schlechter und ich mich wirklich grausam gefühlt habe.
Bitte kontaktiere deinen Arzt und überleg, wie ihr weiter vorgeht. Im Zweifelsfall kannst du dir natürlich immer noch eine zweite Meinung einholen oder dich an das Klinikum in deiner Nähe wenden.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
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Zaubernuss
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Danke für eure antworten.
Ich lasse micj morgen stationär einweisen. Und dann gucken wir nochmal nach der medikation.
Meine ärztin sagt dass ich an einer agitierten depression leide also dass diese unruhe von der depression kommt. Das befürchte ich auch.. aber habe auch gelesen dass mirtazapin dann eher geeignet ist
Ich lasse micj morgen stationär einweisen. Und dann gucken wir nochmal nach der medikation.
Meine ärztin sagt dass ich an einer agitierten depression leide also dass diese unruhe von der depression kommt. Das befürchte ich auch.. aber habe auch gelesen dass mirtazapin dann eher geeignet ist
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Das ist ein sehr guter Plan, das hast du toll gemacht. In der Klinik kann man nochmal besser auf die Medikamente eingehen und reagieren. 
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Liebe Zaubernuss,
das ist ein mutiger Schritt, in die Klinik zu gehen! Du hast jetzt lange gekämpft und alles gegeben. Und jetzt gehst du den nächsten notwendigen Schritt auf dem Weg zum Gesundwerden.
In der Klinik geht die medikamentöse Einstellung viel einfacher. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Ärzte es bei dir mit dem Quetiapin augmentieren. Das ist eine absolut gängige Kombination, ein SSRI plus ein Neuroleptikum. Und in der Klinik hast du rund um die Uhr Ansprechspartner, an die du dich wenden kannst.
Und, wenn du magst, halte uns hier auf dem Laufenden. Du gehst diesen Weg nicht allein!
das ist ein mutiger Schritt, in die Klinik zu gehen! Du hast jetzt lange gekämpft und alles gegeben. Und jetzt gehst du den nächsten notwendigen Schritt auf dem Weg zum Gesundwerden.
In der Klinik geht die medikamentöse Einstellung viel einfacher. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Ärzte es bei dir mit dem Quetiapin augmentieren. Das ist eine absolut gängige Kombination, ein SSRI plus ein Neuroleptikum. Und in der Klinik hast du rund um die Uhr Ansprechspartner, an die du dich wenden kannst.
Und, wenn du magst, halte uns hier auf dem Laufenden. Du gehst diesen Weg nicht allein!
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Liebe zaubernuss,
das hast du richtig gut gemacht und ich sehe es ähnlich , dass du in der Klinik engmaschig überwacht werden kannst. Und speziell nochmal genau auf die Medikamente geschaut wird. Da wird wahrscheinlich eine Kombination gewählt, die sich deine psychiaterin sich nicht getraut hat. Ich kann mir vorstellen, dass Mirtazapin oder quetiapin dazu genommen wird.
Ich hatte auch eine aggitierte Depression , deswegen habe ich Mirtazapin bekommen und zusätzlich noch quetiapin, weil es wie bei dir war, dass ich voller Unruhe und Angst gewesen bin.
Melde dich bitte hier bei uns, damit wir wissen wie es dir geht und dich so gut es geht unterstützen können.
das hast du richtig gut gemacht und ich sehe es ähnlich , dass du in der Klinik engmaschig überwacht werden kannst. Und speziell nochmal genau auf die Medikamente geschaut wird. Da wird wahrscheinlich eine Kombination gewählt, die sich deine psychiaterin sich nicht getraut hat. Ich kann mir vorstellen, dass Mirtazapin oder quetiapin dazu genommen wird.
Ich hatte auch eine aggitierte Depression , deswegen habe ich Mirtazapin bekommen und zusätzlich noch quetiapin, weil es wie bei dir war, dass ich voller Unruhe und Angst gewesen bin.
Melde dich bitte hier bei uns, damit wir wissen wie es dir geht und dich so gut es geht unterstützen können.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung