Hallo in die Runde

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Mel_g
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Hallo in die Runde

Beitrag von Mel_g »

Ich bin Melanie, 38 und Mama von 3 bzw. 4 tollen Kindern. Eins davon ist leider ein Sternenkind.

Ich bin erst neu zu euch gestoßen und bin selbst massiv überrascht, dass ich das tun muss.

Ich kenne Wochenbettdepressionen von meinem 2. Kind, diese sind jetzt 15 Jahre her.
Jetzt bin ich in der 8. Woche und merke seit Tagen oder sogar fast 2 Wochen, wie es mir mental richtig schlecht geht. Ich weine täglich mehrmals, habe massive Zukunftsängste und kann mich irgendwie selbst nicht mehr fühlen. Ich fühle entweder Nichts, oder Traurigkeit.

Dieses Kind war eigentlich ein Wunschkind und ich bin an einem Punkt, an dem ich überlege diese Schwangerschaft zu beenden.

Ich habe Angst, dass ich alles aufs Spiel setze. Meine Beziehung, meine Gesundheit, ... Irgendwie alles.

Was, wenn es nicht besser wird in den nächsten Wochen?
Ich bin ziemlich ratlos
alibo79
power user
Beiträge: 1806
Registriert: 16:06:2021 11:15

Re: Hallo in die Runde

Beitrag von alibo79 »

Herzlich willkommen hier im Forum. Dies ist ein sicherer Ort, in denen du alle Fragen stellen kannst oder auch deine Gefühle einen Raum bekommen. Viele melden sich hier an, weil sie an einem absoluten tiefpunkt sind und völlig verzweifelt. Aber ich kann dir sagen, dass ganz viele Frauen hier den Weg auch wieder raus aus ihrer persönlichen Hölle finden und ihr Leben wieder genießen können.
Du hast geschrieben, dass du eine Depression nach der Geburt deiner Tochter hattest. Dann kennst du dich ja ein bisschen mit dem Thema aus. Hast du aus dieser Zeit noch einen Arzt oder einen Therapeuten, an denen du dich wenden kannst? Ansonsten finde ich sehr richtig und wichtig deinen Gynäkologen und deine Hebamme ins Vertrauen zu ziehen und geeignete Schritte sonst einzuleiten. Eventuell spielt ja auch einfach der ganze hormonwechsel in den ersten Wochen der Schwangerschaft eine Rolle.
Wichtig ist gerade in dieser Situation keine voreiligen entschlüsse zu fassen, sondern erstmal Kontakt mit den Ärzten aufzunehmen und mit Sicherheit kann zum Beispiel durch medikamentöse Unterstützung dir schnell geholfen werden.
Hast du zu Hause Unterstützung im Alltag mit den Kindern und hast du deinen Mann schon ins vertrauen genommen?
Wie sah damals deine Therapie bei der postpartelen Depression aus?
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
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