Muskelentspannung nach Jacobson

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Marika
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Muskelentspannung nach Jacobson

Beitrag von Marika »

Hallo zusammen!

Ich möchte euch heute von dieser Entspannungsübung berichten. Viele kennen sie sicher, ich habe sie jetzt zum ersten Mal im Rahmen meiner Migräne Behandlung angewendet und bin begeistert. Ich habe sie immer vernachlässigt, weil ich nicht dachte, dass sie mir hilft.... und ob sie hilft, ich bin hin und weg und schäme mich, dass ich sie immer belächelt habe.

Hier die Erklärung (Google KI):

Muskelentspannung nach Jacobson

Die Progressive Muskelentspannung (PMR) nach Jacobson ist eine Entspannungstechnik, bei der nacheinander verschiedene Muskelgruppen bewusst angespannt und anschließend wieder entspannt werden. Ziel ist es, körperliche Anspannung zu reduzieren, Stress abzubauen und die eigene Körperwahrnehmung zu verbessern.

Auch bei unserer Thematik PPD/PPP ist es sicher eine tolle Möglichkeit Stress zu reduzieren. ❤️
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
alibo79
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Re: Muskelentspannung nach Jacobson

Beitrag von alibo79 »

Marika, ich wollte dir noch zu der progressiven muskelentspannung Antworten. Ich habe das damals in der tagesklinik lange Zeit als Therapie gemacht. Es hat mir da sehr gut gefallen und ich konnte mich auch sehr gut entspannen. Oft war ich danach richtig müde. Für den Alltag zu Hause konnte ich das aber nicht integrieren. Ich hatte immer das Gefühl Ich muss mich zwanghaft entspannen. Das ist genau das gleiche wie mit atemübungen. Das fühlt sich für mich auch ganz komisch an. Ich glaube, das Ding ist, man muss es regelmäßig machen, genauso wie Sport, damit der Körper die Entspannung lernt und ein gewisses Training eintritt. Bei mir war es dann oft nämlich zu Hause, so dass ich unruhig wurde und es genau das Gegenteil bewirkt hat.
In der Klinik wurde die entspannungsübungen von einem Therapeuten geleitet. Das hat für mich viel besser funktioniert.
Aber ich kann mir gut vorstellen, dass das bei deiner Migräne hilft und man muss ja manchmal einfach Dinge ausprobieren und festzustellen, dass sie vielleicht doch ganz gut helfen.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
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