Das klingt auch wirklich nach einer heftigen Zeit mit deinem Vater. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du dann immer Angst hattest, dorthin zu gehen, wenn es so unberechenbar war. Wie lange hattest du Abstand gesucht und ging es ihm nach dem Unfall besser? Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie du dich nach dme Anruf gefühlt hast.
Mir geht es auch so, dass ich Angst habe, nur auf mein Handy zu gucken, weil ich denk vielleicht kam eine schlimme nachricht. Geschwister habe ich keine und meine Mama meint auch, sie bekommt gar nix an ihn dran, weil er stur ist. Er wollte auch früher nie, dass man andere nach Hilfe fragt oder auch anderen nix über seine Probleme erzählt. Also ich glaub das ist so in ihm drin. Ich hab meiner Mama jetzt auch gesagt, dass sie mir bitte nicht ständig darüber schreiben soll, weil ich nicht helfen kann und es mich nur verrückt macht. Sie soll nur schreiben, wenn er jetzt zum Beispiel im Krankenhaus wäre. Und ansonsten versuche ich mich jetzt nicht mehr jeden Tag zu melden, sondern vielleicht nur noch zwei mal die Woche. Ich hab nämlich seit 2 Wochen jeden Tag angerufen und nachgefragt
Naja und ich bin jetzt auf 75mg hoch heute, weil mein Arzt meinte so hoch könnte ich gehen. Mir ging es zwar mit den 50mg ganz gut, solang nichts dazu kam. Aber jetzt hab ich gemerkt, kaum kommt wieder sowas was mich triggert, ist es eben wieder dahin und die Unruhe und das Gedankenkarussel geht los.
Und wegen den sozialen Medien, es ist einfach Wahnsinn, wie schnell man da hängen bleibt, obwohl man nur mal kurz was gucken wollte.