Seit längerem Mal wieder ein Tief

Austausch persönlicher Erfahrung mit der Depression/Psychose vor und nach der Geburt

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Sternschnuppe2023
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Liebe Alibo,
Das klingt auch wirklich nach einer heftigen Zeit mit deinem Vater. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du dann immer Angst hattest, dorthin zu gehen, wenn es so unberechenbar war. Wie lange hattest du Abstand gesucht und ging es ihm nach dem Unfall besser? Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie du dich nach dme Anruf gefühlt hast.
Mir geht es auch so, dass ich Angst habe, nur auf mein Handy zu gucken, weil ich denk vielleicht kam eine schlimme nachricht. Geschwister habe ich keine und meine Mama meint auch, sie bekommt gar nix an ihn dran, weil er stur ist. Er wollte auch früher nie, dass man andere nach Hilfe fragt oder auch anderen nix über seine Probleme erzählt. Also ich glaub das ist so in ihm drin. Ich hab meiner Mama jetzt auch gesagt, dass sie mir bitte nicht ständig darüber schreiben soll, weil ich nicht helfen kann und es mich nur verrückt macht. Sie soll nur schreiben, wenn er jetzt zum Beispiel im Krankenhaus wäre. Und ansonsten versuche ich mich jetzt nicht mehr jeden Tag zu melden, sondern vielleicht nur noch zwei mal die Woche. Ich hab nämlich seit 2 Wochen jeden Tag angerufen und nachgefragt 🙈.
Naja und ich bin jetzt auf 75mg hoch heute, weil mein Arzt meinte so hoch könnte ich gehen. Mir ging es zwar mit den 50mg ganz gut, solang nichts dazu kam. Aber jetzt hab ich gemerkt, kaum kommt wieder sowas was mich triggert, ist es eben wieder dahin und die Unruhe und das Gedankenkarussel geht los.
Und wegen den sozialen Medien, es ist einfach Wahnsinn, wie schnell man da hängen bleibt, obwohl man nur mal kurz was gucken wollte.
Liebe Grüße
Sternschnuppe2023
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Ich habe ja am Sonntag hoch dosiert auf 75mg. Seit dieser Woche nehme ich jetzt wieder ganz verstärkt diese innere Unruhe wahr und bin ziemlich ängstlich. Es ist so ätzend. Seit 3 Wochen nehme ich das Medikament wieder und es ging mir die ersten zwei Wochen ja überraschenderweise wieder gut, so als ob nix gewesen wäre. Echt seltsam. Und jetzt wieder so 😩. Hab dann natürlich wieder direkt Panik, dass es diesmal nicht mehr wirkt. Aber die Woche war natürlich auch wieder anstrengender, da Seit letzter Woche Freitag der kleine nicht in den Kindergarten kann, weil er krank ist. Außerdem ja die Sache mit meinem Papa, der mehrfach halb umgekippt ist und meine Mama schon kurz davor stand den notarzt zu rufen, er das aber partout nicht wollte.
Bin gerade etwas ratlos was ich tun kann, dass es mir wieder so geht wie vorletzte Woche. Hab natürlich jetzt auch seit gestern noch halsweh, wahrscheinlich bei meinem kleinen angesteckt.
Liebe Grüße
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Marika
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Marika »

Hallo!

Da kommt sehr viel bei dir zusammen. Das sind schon große Belastungen. Dazu kommt, dass du evtl. ein bisschen Nebenwirkungen von der Erhöhung merken könntest. Mit 75 mg kommst du in einen doch gut wirksamen Bereich, da kann sich eine Dosis Erhöhung schon etwas bemerkbar mach. Wie gesagt: kann - ob es so ist, kann man nur spekulieren. Insgesamt ist es aber im schon ein sehr ungünstiger Mix für dich und dein System. Was man natürlich auch nicht vergessen darf: Es ging dir zwar schnell wieder besser, aber das heißt nicht, dass du stabil bist. So kommt es dann oft zu diesen berühmten und so sehr gehassten "Tiefs".

Das mit deinem Papa tut mir sehr leid - für euch alle. Meiner war auch so ein harter Knochen... bis meine Mama mich eines Tages anrief, es ginge ihm so schlecht. Da bin ich hin und habe ihm gesagt: So, entweder du steigst in mein Auto und ich bringe dich in die Notaufnahme, oder ich rufe die Rettung. Ich muss sehr überzeugend gewesen sein, denn er ist ins Auto gestiegen... was seine Rettung war. Meine persönliche Auffassung ist, wenn es jemandem offensichtlich sehr schlecht geht, rufe ich die Rettung - ganz egal ob der Betroffene das will oder nicht. Ich würde mir sonst ewig Vorwürfe machen. Es ist leichter gesagt als getan, aber irgend jemand aus der Familie sollte das Ruder in die Hand nehmen.
Liebe Grüße von
Marika

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schwere PPD 2005
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Sternschnuppe2023
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Hallo Marika,

Ja, wahrscheinlich war ich zu euphorisch, dass es so schnell wieder besser war. Und hab das alles wieder unterschätzt 🙄. Eigentlich klar, dass es nicht von heute auf morgen wieder gut sein kann. Aber irgendwie wollte ich es jetzt nicht wahrhaben.
Und ja, mit dieser aktuellen Situation ist es halt auch noch ganz mies. Und ja, ich hätte in der Situation, wie meine Mama sie geschildert hat, auch den Rettungswagen gerufen. Als ich jetzt da war, hab ich klar gemerkt, es ist nicht gut, aber auch nicht so, wie für den rettungswagen. Aber auch nur, weil er nur rum gesessen oder gelegen hat. Und dann die ganze Zeit pampig war, wenn man was über ihn gesagt hat. Dann meinte er, es ist alles okay, es sei nur sein Nacken.
Ich habe die Hoffnung, dass es wenigstens meinem kleinen bald wieder gut geht und er die nächste Woche in den Kindergarten darf. Dass immerhin da eine Entlastung wäre.
Liebe Grüße
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Marika
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Marika »

Hallo Sternschnuppe, wie geht es dir mittlerweile?

Hast du Geschwister, die mal mit deinem Papa reden könnten? Oder gibt es andere Verwandte, die auf ihn einwirken könnten? Ich finde das wirklich eine sehr belastende Situation für alle.

Lieben Drücker! ❤️
Liebe Grüße von
Marika

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alibo79
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von alibo79 »

Hallo Sternschnuppe
Ich glaube es ist aktuell für dich das Beste, sich nicht zu viel In eure Familienangelegenheiten ein zu mischen bzw. Dich da ein wenig zurückzunehmen und nur so viel zu zumuten was gerade noch okay ist. Und dass es dir in dieser Situation nicht gut geht und du auch noch ein krankes Kind zu Hause betreuen musst. Das macht das ganze auch nicht besser. Du bräuchtest eigentlich ganz viel Beständigkeit im Moment und ein ganz klaren Rhythmus, der die Sicherheit gibt und dich nicht übermäßig belastet. Für mich sind solche unvorhergesehenen Dinge oder Aktionen und Aktivitäten außer dem normalen Rahmen auch oft anstrengend und für meine Gesundheit nicht gut. Seit letzter Woche sind sommerferien und die Kinder sind zu Hause, was natürlich einerseits Belastung ist aber auch Entlastung, weil die ganzen Aufgaben die Schule mit sich bringt weggefallen sind. Aber wir hatten jetzt auch in dieser einen Woche Ferien recht viel Programm. Mit verschiedenen besuchen , die anstanden zu geburtstagsfeiern. Mein Bruder ist für längere Zeit zu Besuch mit seiner Familie. Meine Schwester war zu Besuch. Meine Schwägerin und da merke ich auch, dass ich aufpassen muss, weil mein System sonst auch kippt. Man kann natürlich sagen, dass Besuch schön ist. Es ist schön, was zusammen zu unternehmen, aber mir tut es halt auch nicht immer gut, weil ich nicht mein normalen Rhythmus habe meine Pausen einhalten kann.
Gibt es bei euch in der Kita auch Zeiten, wo sie komplett geschlossen ist? Oder könnt ihr die Kinder durchgehend betreuen lassen?
Zu deinem Vater, ich habe das auch schon machen müssen, dass ich für meinen Vater einen Arzt oder den krankenwagen gerufen habe. Das waren auch Situationen, wo ich seinen Zustand nicht mehr selber einschätzen konnte und ich da auch ein Stück weit die Verantwortung abgegeben habe. Vielleicht war es unnötig gewesen, aber für den Moment war es einfach die einzige Lösung, die ich gesehen habe. Manchmal hilft es ja, wenn ein ganz anderer Mensch mal Tacheles redet, denn das bewirkt manchmal mehr, als wenn nahestehende Personen irgendetwas sagen.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Hallo ihr Lieben,

ich habe jetzt versucht, mich etwas dort rauszunehmen. Ich hab gemerkt, wie mir das echt alles zu viel war. Dann noch meine Oma, die 94 ist und noch allein im Haus ist und sich auch krass Sorgen macht, weil mein Papa sich ums einlaufen für sie und so gekümmert hat und sie denkt, dann müsste sie in ein Heim. Der Bruder von meinem Papa lebt nämlich in Uruguay. Geschwister hab ich keine und meine Mama ist mit ihrer schwiegermama komplett zerstritten. Aber ich versuch mir jetzt seit den letzten Tagen zu sagen, dass ich das grad nicht so an mich rauslassen darf. Dass meine Mama und mein Papa zwei Erwachsene Menschen sind. Und ich muss fit werden/sein für meinen Sohn. Das ist meine Hauptpriorität. Alles andere muss ich irgendwie mental gerade von mir schieben. Das ist leider natürlich nicht so leicht.
Mein papa muss morgen eh wieder zum Arzt wegen einer Krankmeldung. Ich hoffe, da sagt er dann klipp und klar was los ist. Ich habe am Donnerstag wieder einen Termin bei meinem Arzt, mal schauen was der meint.
Und Alibo, ich kenne das total gut. Dass man im Alltag ja einen bestimmten Rhythmus hat, der einem Sicherheit gibt. Frei zu haben ist zwar auch toll, aber da muss man dann natürlich wieder enorm aufpassen, dass man sich da nicht zu viel zu mutet.
Bei uns hat der Kindergarten ab übernächste Woche 3 Wochen zu. Mal schauen wie das dann auch noch wird. Den einen Tag ist mein Mann für ihn da, wo ich arbeite. Den anderen meine schwiegermama. Und dann gibt's noch einen halben Tag, da war eigentlich meine Mama eingeplant, die fällt jetzt raus. Aber meine Nachbarin, die Ersatzoma, sie hatte auch schon damals nach der Geburt die haushaltshilfe gemacht, springt dann ein.
Liebe Grüße
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Ihr Lieben,
Ich hatte meinem Papa heute morgen doch nochmal geschrieben, dass er heute sagen soll, was er alles hat beim Arzt. Anscheinend hat er es gemacht. Sie hat Blut abgenommen und Urin und wollte sich melden wenn die Blutergebnisse da sind und dann wahrscheinlich ihn zum MRT schicken. Meine Mama verlässt nur zum Einkaufen das Haus und würde so wie ich es gerade einschätze, eventuell auch den Krankenwagen rufen, wenn es sich weiter zu spitzt. Also eigentlich alles positiv, da sich jetzt was tut. Aber dennoch bin ich extrem panisch, weil es ihm nicht gut geht. Und das immer Teil meiner damaligen Angststörung war. Dass ich mir ausgemalt hab, dass mal was mit ihm ist und das ich das nicht gut aushalte dann.
Liebe Grüße
alibo79
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von alibo79 »

Liebe Sternschnuppe!
Es sieht so aus, als würde doch eine Wendung eintreten und dein Vater ein wenig einsichtig sein. Der Anfang ist gemacht. Und ich denke, dann werden alle anderen wichtigen Untersuchungen auch nach und nach erledigt werden. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass es für dich sich noch nicht wirklich erleichtert anfühlt. Weil du beschreibst ja, dass das genau ein Punkt in deinen Ängsten ist, der dich sehr tief berührt. Woher kommen da deine Ängste? Und warum bezieht sich das genau auf deinen Vater und nicht auf deine Mutter? Hast du das damals in der Therapie auch als Thema gearbeitet?
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Liebe Alibo,
Ja, ein erster Schritt ist schonmal getan. Heute sollen wohl schon die Ergebnisse kommen. Mal schauen.
Und ja, wir hatten das Thema damals auch des öfteren in der Therapie. Ich habe es immer darauf zurückgeführt, dass mein Papa einen nicht so guten Lebensstil hat. Viel Rauchen, viel Wein und viel auf Dienstreisen, keinen Sport,...
Es könnte auch sein, weil meine Mama ungeplant mit 20 mit mir schwanger wurde und ihre Familie und Freunde weit weg waren. Sie sich mit meiner Oma all die Jahre nicht wohl fühlte und immer mal wieder "labil" war und ich öfter Angst, dass sie einfach weg geht. Mein Papa war dagegen beständig, hat sich nie schwach gezeigt. Er war also unterbewusst wahrscheinlich meine Sicherheit. Ich kann mir vorstellen, dass daher die Angst rührt.
Liebe Grüße
alibo79
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von alibo79 »

Hey Sternschnuppe, wie geht es dir heute?
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Liebe Alibo,
heute geht es mir etwas besser als Montag und gestern. Da war die Angst und Unruhe ganz präsent. Ich habe mich wieder voll auf meine körperliche Symptome, daß Herzstolpern, etc. eingeschossen. Echt schlimm, hätte ich gewusst, dass es nochmal so wird, hätte ich nie die Medikamente ausgeschlichen. Jetzt hab ich heute überraschend auch meine Periode bekommen. Obwohl ich sie erst vor 19 Tagen hatte. Irgendwie ist da auch alles aus dem Ruder mit den Hormonen scheinbar. Immerhin dieses Düstere ist seit 4 Wochen bisher nicht mehr kommen. Aber diese angst und Unruhe machen mich wahnsinnig.
Heute ist der kleine zum Glück wieder in den Kindergarten und ich habe den Vormittag zum Schwimmen und entspannen genutzt. Mein Mann versucht sich jetzt die mittwoche für die nächsten 3 Wochen Urlaub zu nehmen, wenn der Kindergarten zu ist. Ich frag mich natürlich wieder, ob die Meikamente diesmal nicht wirken und die Angst jetzt dauerhaft bleibt. Aber naja, morgen bin ich auch wieder bei meinem Arzt.
Dass ich da etwas entlastet bin.
Wie geht es dir, liebe Alibo. Ist es wieder etwas ruhiger?
Liebe Grüße
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Sternschnuppe2023 »

Mein Papa wurde die Nacht mit dem Krankenwagen abgeholt 😩. Meine Mama ist nervlich am Ende und meint es nimmt Kein gutes Ende. Es geht ihn ganz schlecht. Ich fürchte mich, ins Krankenhaus zu gehen und damit nicht klar zu kommen 😭. Aber ich will ja da sein und meiner Mama geht's ja auch schlecht. Überhaupt weiß ich nicht, wie ich so Überhaupt wieder einen gesunden Zustand erreiche.
Liebe Grüße
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Re: Seit längerem Mal wieder ein Tief

Beitrag von Marika »

Hallo Liebes!

Oh nein, das tut mir so sehr leid. Das ist eine extreme Situation. Ich weiß was du jetzt durchmachst, vor 2,5 Jahren hatte ich das selbe Erlebnis mit meinem Papa, er wurde auch vom Notarzt geholt. Es ist jetzt wirklich ganz schwer, aber du wirst das schaffen. Alle Emotionen jetzt sind natürlich schlimm, aber sie gehören zur Situation dazu. Du bist eine unglaublich starke Frau, du schaffst das.

Dein Papa ist jetzt wenigstens genau an dem Ort, wo ihm am besten geholfen werden kann und man wird alles tun, um ihn zu stabilisieren. Mir hat es damals geholfen, mit den Ärzten und Pflegern zu reden. Und obwohl die Situation schrecklich war, haben meine Mama und ich uns zusammen mit meinem Mann, Kraft gegeben und waren uns gegenseitig eine Stütze.

Ich drück dich ganz fest und hoffe dass es deinem Papa bald besser geht! ❤️
Liebe Grüße von
Marika

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