Hallo zusammen,
ich lese hier schon eine Weile mit und habe mich jetzt endlich getraut, selbst einen Beitrag zu schreiben, weil ich im Moment einfach nicht mehr weiterweiß.
Ich bin Mama einer fast 3 Monate alten Tochter. Eigentlich hatte ich mir die Zeit mit ihr so anders vorgestellt. Stattdessen kämpfe ich seit der Geburt mit einer schweren postnatalen Depression. Meine Psychiaterin hat zusätzlich eine rezidivierende Depression diagnostiziert weil ich vor 15 Jahren schon mal Depressionen hatte aber selbst rausgekommen bin.
Seit Anfang der Woche ist es so schlimm wie noch nie. Ich weine stundenlang, fühle mich unglaublich hoffnungslos und verzweifelt und habe das Gefühl, dass das nie wieder aufhören wird. Ich habe große Angst davor, alleine mit dem Baby zu sein. Mittlerweile haben meine Mama und mein Partner beschlossen, dass ich vorerst nicht mehr alleine bleiben soll.
Ich nehme seit drei einhalb Wochen Sertralin. Leider habe ich bisher eher das Gefühl, dass meine Angst schlimmer geworden ist. Die Dosis wurde jetzt auf 75 mg erhöht und soll nächste Woche auf 100 mg gesteigert werden. Zusätzlich habe ich Promethazin als Bedarfsmedikament bekommen. Trotzdem habe ich im Moment das Gefühl, dass ich immer tiefer falle, obwohl ich gehofft hatte, dass das Medikament langsam hilft.
Außerdem habe ich seit Beginn der Sertralin-Einnahme ständig ein Kloßgefühl im Hals. Ich weiß gar nicht, ob das vom Medikament, von der Angst oder von etwas anderem kommt. Kennt das jemand von euch?
Was mich zusätzlich verunsichert, ist, dass ich zwischendurch immer wieder gute Tage oder zumindest gute Momente habe. An diesen Tagen denke ich, dass ich es vielleicht doch schaffe. Doch dann kommt wieder ein ganz dunkler Tag und ich falle gefühlt noch tiefer. Dieses ständige Auf und Ab macht mich völlig fertig und ich frage mich, ob das jemand von euch auch kennt.
In meinen schlimmsten Tiefs kommen Gedanken wie: „Wenn das für immer so bleibt, wäre es vielleicht besser, nicht mehr da zu sein.“ Ich möchte mir nichts antun und habe das auch meiner Psychiaterin und meiner Familie erzählt. Aber diese Gedanken machen mir große Angst und zeigen mir, wie verzweifelt ich mich in diesen Momenten fühle.
Das Schlimmste ist, dass ich inzwischen manchmal das Gefühl habe, mich nicht mehr richtig um meine Tochter kümmern zu können. Ich habe Angst, dass meine Muttergefühle nachlassen, und das macht mich unendlich traurig und gibt mir das Gefühl, als Mutter zu versagen. Dabei wünsche ich mir nichts mehr, als wieder Freude mit meiner kleinen Tochter zu empfinden.
Am Montag habe ich meinen ersten Termin bei einer Psychologin. Ehrlich gesagt bin ich im Moment sogar skeptisch, was eine Therapie überhaupt bringen soll. Es fühlt sich für mich so an, als könnte ein bisschen Reden diese unfassbar starke Traurigkeit, Angst und Verzweiflung doch gar nicht wegnehmen. Gleichzeitig wünsche ich mir natürlich von Herzen, dass ich mich irre und dass mir die Therapie helfen kann.
Ich lese hier im Forum auch ganz viel auf der Positivseite. Diese Berichte geben mir tatsächlich ein kleines bisschen Hoffnung. Gleichzeitig merke ich aber auch, wie sehr mich manche anderen Beiträge verunsichern. Wenn ich lese, dass jemand nach dem Absetzen der Tabletten einen Rückschlag hatte oder dass es sechs Monate oder sogar ein Jahr gedauert hat, bis es besser wurde, bekomme ich richtig Angst. Im Moment wünsche ich mir einfach so sehr, dass es nicht so lange dauert. Ich weiß, dass jeder Mensch anders ist, aber mein Kopf malt sich dann sofort das Schlimmste aus.
Meine Psychiaterin hat mir außerdem eine Tagesklinik empfohlen möchte mein Baby aber nicht den ganzen Tag abgeben. Ich nehme Hilfe an und meine Familie unterstützt mich sehr. Trotzdem gibt es diese dunklen Momente, in denen ich einfach keine Hoffnung mehr habe, dass ich jemals wieder gesund werde.
Deshalb wollte ich euch fragen:
* Hat jemand von euch eine ähnliche Erfahrung gemacht?
* Hattet ihr auch das Gefühl, dass Sertralin in den ersten Wochen alles noch schlimmer gemacht hat?
* Wann habt ihr eine Besserung bemerkt?
* Ist das Kloßgefühl im Hals bei euch wieder verschwunden?
* Sind eure Gefühle für euer Baby wieder zurückgekommen, als es euch besser ging?
* Kennt ihr dieses ständige Wechseln zwischen guten und ganz schlechten Tagen?
* Hat euch eine Therapie wirklich geholfen, obwohl ihr am Anfang gedacht habt, dass Reden bei so starken Gefühlen doch gar nichts bringen kann?
Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen. Im Moment brauche ich einfach ein bisschen Hoffnung von Menschen, die das selbst durchlebt haben.
Vielen Dank fürs Lesen.
Aylo
Verzweifelt trotz Sertralin – ich suche Hoffnung.
Moderator: Moderatoren
Re: Verzweifelt trotz Sertralin – ich suche Hoffnung.
Hallo und herzlich Willkommen!
Das was du beschreibst, kennen hier fast alle: zu Beginn mit einem AD kommt es meistens zu einer Erstverschlimmerung. Oft nicht sofort, sondern gerne etwas später und gerade auch, wenn die Dosis gesteigert wird. Mit 75 mg kommst du in einen wirklichen Wirkungsbereich und darauf muss sich das Gehirn erst einstellen. Die Dosierungen vor 75 mg sind sehr gering und ich beobachte hier oft, dass die Betroffenen diese Erstverschlimmerung gerade ab 75 mg bekommen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Ich hatte das mit meinem Escitalopram auch und bekam dafür ein Medikament, dass diese schwierige Phase gut abgefedert hat. Es gibt da verschiedene Präparate, du solltest dich damit gleich an deinen Psychiater wenden, das musst du nicht aushalten. Ein AD braucht 2 bis 4 Wochen bis erstmals mini kleine Verbesserungen spürbar werden. Nach etwa 8 bis 12 Wochen hat die jeweilige Dosis ihr Wirkspektrum aufgebaut und kann arbeiten. Ab da beginnen dann effektive Reparatur Mechanismen im Gehirn. Das heißt langsam kommen gute Stunden und Tage, dann aber auch wieder schlechtere. Das ist völlig normal, denn bis dein System stabil ist und nicht mehr extrem auf kleinste Belastungen negativ reagiert, dauert es meist mehrere Monate.
Sehr gut, dass du so toll Unterstützung hast. Auch bei mir war es so, dass ich die ersten 3 Monate nach dem Auftreten der Erkrankung nie alleine war. Das hat mir sehr geholfen. Zusätzlich hatte ich engmaschig Therapie bei meinem Psychiater. Auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst: Therapie kann enorm viel. Da wird zwar viel geredet, aber dadurch werden Strategien erarbeitet, wie und was du im Alltag tun kannst, damit es dir besser geht. Ich habe auch immer Hausaufgaben bekommen, das war anstrengend und herausfordernd. Das ganze ging weit, weit über "reden" hinaus. Bei mir im speziellen ging es um das Aufbauen von Selbstvertrauen, ich musste mich meinen Ängsten stellen und im Rahmen der Hausaufgaben schriftlich festhalten, wie und wann ich mich im Alltag diesen gestellt habe, was ich dabei gefühlt habe, ob meine Befürchtungen eingetreten sind.... usw... es war ganz harte Arbeit die mich erkennen hat lassen, wo meine Knackpunkte liegen. Die Therapie war neben der AD Einnahme einer der wichtigsten Bausteine, um gesund zu werden.
Das Kloß Gefühl kenne ich auch. Ich habe das sogar heute noch manchmal, wenn ich Stress habe. Dein System steht im Moment unter einem extrem hohen Stress und Angstlevel... das führt meist zu starken Verspannungen im Bereich Halswirbelsäule, Nacken usw... so entsteht das Kloßgefühl. Mir haben Massagen und Physiotherapie geholfen. Meine Masseurin hat mir das erklärt.
Die Gefühle zu meinem Baby die Anfangs komplett verschüttet waren, kamen wieder... und das so überwältigend, dass es mir noch heute die Tränen der Rührung in die Augen treibt. Du wirst das auch erleben.
Du musst jetzt dem Sertralin Zeit geben. Besprich dich mit deinem Arzt wegen einem Bedarfsmedikament, dass dir hilft, diese vorübergehende Erstverschlimmerung abzufedern. Was du gerade erlebst ist nicht schön, aber im Rahmen der Erkrankung und Beginn mit einem AD völlig normal.
Wenn du noch Fragen hast, einfach her damit, wir helfen dir gerne!
Das was du beschreibst, kennen hier fast alle: zu Beginn mit einem AD kommt es meistens zu einer Erstverschlimmerung. Oft nicht sofort, sondern gerne etwas später und gerade auch, wenn die Dosis gesteigert wird. Mit 75 mg kommst du in einen wirklichen Wirkungsbereich und darauf muss sich das Gehirn erst einstellen. Die Dosierungen vor 75 mg sind sehr gering und ich beobachte hier oft, dass die Betroffenen diese Erstverschlimmerung gerade ab 75 mg bekommen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Ich hatte das mit meinem Escitalopram auch und bekam dafür ein Medikament, dass diese schwierige Phase gut abgefedert hat. Es gibt da verschiedene Präparate, du solltest dich damit gleich an deinen Psychiater wenden, das musst du nicht aushalten. Ein AD braucht 2 bis 4 Wochen bis erstmals mini kleine Verbesserungen spürbar werden. Nach etwa 8 bis 12 Wochen hat die jeweilige Dosis ihr Wirkspektrum aufgebaut und kann arbeiten. Ab da beginnen dann effektive Reparatur Mechanismen im Gehirn. Das heißt langsam kommen gute Stunden und Tage, dann aber auch wieder schlechtere. Das ist völlig normal, denn bis dein System stabil ist und nicht mehr extrem auf kleinste Belastungen negativ reagiert, dauert es meist mehrere Monate.
Sehr gut, dass du so toll Unterstützung hast. Auch bei mir war es so, dass ich die ersten 3 Monate nach dem Auftreten der Erkrankung nie alleine war. Das hat mir sehr geholfen. Zusätzlich hatte ich engmaschig Therapie bei meinem Psychiater. Auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst: Therapie kann enorm viel. Da wird zwar viel geredet, aber dadurch werden Strategien erarbeitet, wie und was du im Alltag tun kannst, damit es dir besser geht. Ich habe auch immer Hausaufgaben bekommen, das war anstrengend und herausfordernd. Das ganze ging weit, weit über "reden" hinaus. Bei mir im speziellen ging es um das Aufbauen von Selbstvertrauen, ich musste mich meinen Ängsten stellen und im Rahmen der Hausaufgaben schriftlich festhalten, wie und wann ich mich im Alltag diesen gestellt habe, was ich dabei gefühlt habe, ob meine Befürchtungen eingetreten sind.... usw... es war ganz harte Arbeit die mich erkennen hat lassen, wo meine Knackpunkte liegen. Die Therapie war neben der AD Einnahme einer der wichtigsten Bausteine, um gesund zu werden.
Das Kloß Gefühl kenne ich auch. Ich habe das sogar heute noch manchmal, wenn ich Stress habe. Dein System steht im Moment unter einem extrem hohen Stress und Angstlevel... das führt meist zu starken Verspannungen im Bereich Halswirbelsäule, Nacken usw... so entsteht das Kloßgefühl. Mir haben Massagen und Physiotherapie geholfen. Meine Masseurin hat mir das erklärt.
Die Gefühle zu meinem Baby die Anfangs komplett verschüttet waren, kamen wieder... und das so überwältigend, dass es mir noch heute die Tränen der Rührung in die Augen treibt. Du wirst das auch erleben.
Du musst jetzt dem Sertralin Zeit geben. Besprich dich mit deinem Arzt wegen einem Bedarfsmedikament, dass dir hilft, diese vorübergehende Erstverschlimmerung abzufedern. Was du gerade erlebst ist nicht schön, aber im Rahmen der Erkrankung und Beginn mit einem AD völlig normal.
Wenn du noch Fragen hast, einfach her damit, wir helfen dir gerne!
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Re: Verzweifelt trotz Sertralin – ich suche Hoffnung.
Hey und herzlich, willkommen hier im Forum.
Ich werde jetzt nicht alle Fragen beantworten, aber ich kann dir sagen, ich kann dir zu jeden Punkt der ein ja sagen,.
Das was du fühlst, ist zwar nicht schön, ist aber völlig normal für deine Erkrankung.
Am Anfang geht es einem auf dauerhaft schlecht und dann fängt es an langsam besser zu werden. Trotzdem gibt es immer wieder dunkle Tage dazwischen, bis sich alles wieder aufs normale eingependelt hat.
Ich habe seit meiner Erkrankung einen Therapeuten und zusätzlich einen Psychiater für die Medikamente und hier und da mal bisschen was besprechen. Aktuell ist es so, dass ich ungefähr viermal im Jahr bei meinem Psychiater bin, aber bei meinem Therapeuten war ich jetzt schon bestimmt vier Jahre nicht mehr, habe aber vorher sehr lange Therapie gemacht. Ich muss für mich jetzt wirklich sagen, dass mir das sehr geholfen hat. Zwei fachpersonen an meiner Seite zu haben. Es hat mir enorm viel Sicherheit gegeben. Gerade das ist ja in der Erkrankung weg. Und man ist total verängstigt. Und mein Psychologe war wirklich wie ein sicherer Hafen. Bin ich dort war, fühlte ich mich geborgen und geerdeter, als wenn ich ihn nicht gehabt hätte. Natürlich wurden viele Dinge besprochen und auch auf Dinge die aufgewühlt haben. Aber trotzdem hat es mir sehr oft ein gutes Gefühl gegeben, weil ich wusste, da ist jemand, der mich bestärkt und der mir das Gefühl gibt. Es wird alles wieder gut werden.
Das kloßgefühl im Hals war bei mir eher ein Gefühl von Übelkeit und flaues Gefühl im Hals und im magenbereich. Und bei mir ist es so, dass mir die Krankheit dann auch sehr schnell auf den Bauch schlägt, mit magenschmerzen bauchschmerzen, nicht richtig essen können und halt durchfälle. Oder auch gerne mal ziehen im brustbereich.
Eine Depression bzw. Angststörung ist ja wirklich eine Erkrankung der nervenzellen, die nicht mehr richtig miteinander arbeiten und die Steuerung funktioniert nicht so wie gewohnt. Und da unser ganzer Körper ja auf die Steuerung vom Gehirn angewiesen ist und auch aus vielen nervenzellen besteht, können ganz oft Symptome auftreten. Die man erstmal gar nicht mit einer psychischen Erkrankung zusammenbringt. Denn du würdest ja auch nicht daran denken, wenn du immer mal Durchfall hast oder häufiger Kopfschmerzen, dass das immer psychisch bedingt ist. Ich kann dir sagen, ich bin hier schon viele Jahre im Forum aktiv und ich habe viele schwerkranke Frauen kennengelernt und es sind so viele wieder gesund geworden. Eigentlich alle. Nur man kann leider nicht alle im nachgang verfolgen, weil manche sich dann aus dem Forum wieder zurückziehen, was ja auch verständlich ist. Deswegen wirst du im positiven Bereich schon einige Nachrichten finden, aber es ist nur ein bruchteil von den Frauen, die hier ursprünglich gewesen sind, die da reinschreiben und trotzdem ist es bei allen wieder gut geworden.
Ich werde jetzt nicht alle Fragen beantworten, aber ich kann dir sagen, ich kann dir zu jeden Punkt der ein ja sagen,.
Das was du fühlst, ist zwar nicht schön, ist aber völlig normal für deine Erkrankung.
Am Anfang geht es einem auf dauerhaft schlecht und dann fängt es an langsam besser zu werden. Trotzdem gibt es immer wieder dunkle Tage dazwischen, bis sich alles wieder aufs normale eingependelt hat.
Ich habe seit meiner Erkrankung einen Therapeuten und zusätzlich einen Psychiater für die Medikamente und hier und da mal bisschen was besprechen. Aktuell ist es so, dass ich ungefähr viermal im Jahr bei meinem Psychiater bin, aber bei meinem Therapeuten war ich jetzt schon bestimmt vier Jahre nicht mehr, habe aber vorher sehr lange Therapie gemacht. Ich muss für mich jetzt wirklich sagen, dass mir das sehr geholfen hat. Zwei fachpersonen an meiner Seite zu haben. Es hat mir enorm viel Sicherheit gegeben. Gerade das ist ja in der Erkrankung weg. Und man ist total verängstigt. Und mein Psychologe war wirklich wie ein sicherer Hafen. Bin ich dort war, fühlte ich mich geborgen und geerdeter, als wenn ich ihn nicht gehabt hätte. Natürlich wurden viele Dinge besprochen und auch auf Dinge die aufgewühlt haben. Aber trotzdem hat es mir sehr oft ein gutes Gefühl gegeben, weil ich wusste, da ist jemand, der mich bestärkt und der mir das Gefühl gibt. Es wird alles wieder gut werden.
Das kloßgefühl im Hals war bei mir eher ein Gefühl von Übelkeit und flaues Gefühl im Hals und im magenbereich. Und bei mir ist es so, dass mir die Krankheit dann auch sehr schnell auf den Bauch schlägt, mit magenschmerzen bauchschmerzen, nicht richtig essen können und halt durchfälle. Oder auch gerne mal ziehen im brustbereich.
Eine Depression bzw. Angststörung ist ja wirklich eine Erkrankung der nervenzellen, die nicht mehr richtig miteinander arbeiten und die Steuerung funktioniert nicht so wie gewohnt. Und da unser ganzer Körper ja auf die Steuerung vom Gehirn angewiesen ist und auch aus vielen nervenzellen besteht, können ganz oft Symptome auftreten. Die man erstmal gar nicht mit einer psychischen Erkrankung zusammenbringt. Denn du würdest ja auch nicht daran denken, wenn du immer mal Durchfall hast oder häufiger Kopfschmerzen, dass das immer psychisch bedingt ist. Ich kann dir sagen, ich bin hier schon viele Jahre im Forum aktiv und ich habe viele schwerkranke Frauen kennengelernt und es sind so viele wieder gesund geworden. Eigentlich alle. Nur man kann leider nicht alle im nachgang verfolgen, weil manche sich dann aus dem Forum wieder zurückziehen, was ja auch verständlich ist. Deswegen wirst du im positiven Bereich schon einige Nachrichten finden, aber es ist nur ein bruchteil von den Frauen, die hier ursprünglich gewesen sind, die da reinschreiben und trotzdem ist es bei allen wieder gut geworden.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung