Veränderung der PAs und ZGs
Moderator: Moderatoren
Veränderung der PAs und ZGs
Hi,
habe ja schon gepostet, dass es mir durch die Umstände eher bescheiden geht.
Nun haben sich die PAs und ZGs verändert.
Habe nun Angst fremde Kinder auf den Arm zu nehmen. Gedanken kommen, ich könnte die Kontrolle über mich verlieren und mit den fremden Kinder stürzen, sie fallen lassen etc.
Wenn ich einschlafen möchte, habe ich Angst, dass Gesichter oder Stimmen auftauchen könnten, die mir Dinge zurufen, mich auffordern könnten Suizid zu begehen.
Habe Angst nicht vor dem Bahnübergang stehen zu bleiben, wenn der Zug kommt.....
Die sind mom. aktuell....
Hab natürlich auch Angst vorm Alleinsein....
Zu Weihnachten hatte ich ein Gespräch mit meiner Freundin, die arbeitet im offenen Vollzug und hat viele Frauen um sich, die ihren Kindern Leid zugefügt haben. Zu Weihnachten gab es ja auch wieder Nachrichten, dass eine Frau ihre Söhne getötet hat, weil sie - angeblich - Stimmen gehört hat. *grusel-hoch-zehn*
Ich habe so oft versucht, eine Grenze zw. mir und diesem Fall zu ziehen. Aber als meine Freundin dann sagte: "Wenn du solche Stimmen hörst und Gott zu dir spricht, dann sag vorher Bescheid, hörst du!"....
Na, da hat es mich umgehauen....
Klar hab ich da Höllenangst vor....und die wird immer heftiger!!!!
Was kann ich tun, damit ich aus diesem Teufelskreislauf endlich rauskomme?
Ich kann mich doch nicht vor Gott und der Welt und was dort so passiert, verstecken und verkriechen. Ich muß doch dem alltäglichem "Wahnsinn" ins Auge blicken, ohne dass ich dabei "abdrehe".....
Ich will kämpfen...für mich und mein Leben...dass ich wieder genießen will!!!!
habe ja schon gepostet, dass es mir durch die Umstände eher bescheiden geht.
Nun haben sich die PAs und ZGs verändert.
Habe nun Angst fremde Kinder auf den Arm zu nehmen. Gedanken kommen, ich könnte die Kontrolle über mich verlieren und mit den fremden Kinder stürzen, sie fallen lassen etc.
Wenn ich einschlafen möchte, habe ich Angst, dass Gesichter oder Stimmen auftauchen könnten, die mir Dinge zurufen, mich auffordern könnten Suizid zu begehen.
Habe Angst nicht vor dem Bahnübergang stehen zu bleiben, wenn der Zug kommt.....
Die sind mom. aktuell....
Hab natürlich auch Angst vorm Alleinsein....
Zu Weihnachten hatte ich ein Gespräch mit meiner Freundin, die arbeitet im offenen Vollzug und hat viele Frauen um sich, die ihren Kindern Leid zugefügt haben. Zu Weihnachten gab es ja auch wieder Nachrichten, dass eine Frau ihre Söhne getötet hat, weil sie - angeblich - Stimmen gehört hat. *grusel-hoch-zehn*
Ich habe so oft versucht, eine Grenze zw. mir und diesem Fall zu ziehen. Aber als meine Freundin dann sagte: "Wenn du solche Stimmen hörst und Gott zu dir spricht, dann sag vorher Bescheid, hörst du!"....
Na, da hat es mich umgehauen....
Klar hab ich da Höllenangst vor....und die wird immer heftiger!!!!
Was kann ich tun, damit ich aus diesem Teufelskreislauf endlich rauskomme?
Ich kann mich doch nicht vor Gott und der Welt und was dort so passiert, verstecken und verkriechen. Ich muß doch dem alltäglichem "Wahnsinn" ins Auge blicken, ohne dass ich dabei "abdrehe".....
Ich will kämpfen...für mich und mein Leben...dass ich wieder genießen will!!!!
Hallo Red,
du sprichst mir da aus der Seele, ich kenne es nur zu gut, was du da beschreibst. *festedrück*
Habe nun Angst fremde Kinder auf den Arm zu nehmen. Gedanken kommen, ich könnte die Kontrolle über mich verlieren und mit den fremden Kinder stürzen, sie fallen lassen etc.
Genau das hatte ich auch schon und dies ist wieder weg bzw. viel viel kleiner geworden. Mich beschleicht immer ein ungutes Gefühl, wenn ich auf dem Spielplatz bin und mit Kindern zusammen bin außer meinem. Dies sind Katastrophengedanken mit zwanghaften Charakter, in meinem Fall jedenfalls und bei dir denke ich dass es ähnlich bzw. genauso sein wird. Wie geht es dir wenn du sowas denkst?
Wenn ich einschlafen möchte, habe ich Angst, dass Gesichter oder Stimmen auftauchen könnten, die mir Dinge zurufen, mich auffordern könnten Suizid zu begehen.
Spürst du dabei auch solche extreme innere Unruhe, Getriebensein, Angst bis ins Unermessliche? Liebe Red, auch das kenne ich, habe ich jetzt lange nicht gehabt, aber genauso war es immer wieder, jede Nacht, mitunter auch tagsüber sehr heftig, dass ich dachte, ich tus gleich, weil ich nicht anders kann. Jetzt sitze ich hier und schreibe dir das, aber kann genau nachfühlen wie das ist!!!!! *nochmehrfestedrück*
Dahinter steckt meiner Meinung nach die Angst vor dem Kontrollverlust. Dies passt zu den Katastrophengedanken s. o. und zu den Gedanken auch. Dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht passieren. Zwangskranke sind nahezu gefeit vor anderen schweren Gemütserkrankungen, weil sie viel zu sehr mit Kontrolle beschäftigt sind..... *gutmerken*
Habe Angst nicht vor dem Bahnübergang stehen zu bleiben, wenn der Zug kommt.....
Kenne ich auch zu genüge. Z. B. stehe ich mit dem Auto direkt davor, bekomme ich totale Panik. Entfremde total und fühle mich wie hingezogen dorthin..... kommt dir das bekannt vor?
Konfrontiere mich damit, auch wenn es extrem schlimm ist.
Das was deine Freundin gesagt hat, hätte mich ebenso umgehauen wie dich, da bin ich mir sicher. Sie meinte es sicherlich nicht böse, aber man kann dies keinesfalls verallgemeinern. Generell weißt du das auch.
Und du wirst diesen Wahnsinn überstehen liebe Red, ich denke an dich und weiß genau was du gerade durchmachst. Via PN hatten wir ja schon. Seitdem ich auf LT 100 bin, habe ich teilweise verstärkte Ängste und ich denke ich muss noch weiter rauf damit. Du weißt, wir packen das, Hand in Hand.....
Ich knuddel dich
Bussi Bella
du sprichst mir da aus der Seele, ich kenne es nur zu gut, was du da beschreibst. *festedrück*
Habe nun Angst fremde Kinder auf den Arm zu nehmen. Gedanken kommen, ich könnte die Kontrolle über mich verlieren und mit den fremden Kinder stürzen, sie fallen lassen etc.
Genau das hatte ich auch schon und dies ist wieder weg bzw. viel viel kleiner geworden. Mich beschleicht immer ein ungutes Gefühl, wenn ich auf dem Spielplatz bin und mit Kindern zusammen bin außer meinem. Dies sind Katastrophengedanken mit zwanghaften Charakter, in meinem Fall jedenfalls und bei dir denke ich dass es ähnlich bzw. genauso sein wird. Wie geht es dir wenn du sowas denkst?
Wenn ich einschlafen möchte, habe ich Angst, dass Gesichter oder Stimmen auftauchen könnten, die mir Dinge zurufen, mich auffordern könnten Suizid zu begehen.
Spürst du dabei auch solche extreme innere Unruhe, Getriebensein, Angst bis ins Unermessliche? Liebe Red, auch das kenne ich, habe ich jetzt lange nicht gehabt, aber genauso war es immer wieder, jede Nacht, mitunter auch tagsüber sehr heftig, dass ich dachte, ich tus gleich, weil ich nicht anders kann. Jetzt sitze ich hier und schreibe dir das, aber kann genau nachfühlen wie das ist!!!!! *nochmehrfestedrück*
Dahinter steckt meiner Meinung nach die Angst vor dem Kontrollverlust. Dies passt zu den Katastrophengedanken s. o. und zu den Gedanken auch. Dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht passieren. Zwangskranke sind nahezu gefeit vor anderen schweren Gemütserkrankungen, weil sie viel zu sehr mit Kontrolle beschäftigt sind..... *gutmerken*
Habe Angst nicht vor dem Bahnübergang stehen zu bleiben, wenn der Zug kommt.....
Kenne ich auch zu genüge. Z. B. stehe ich mit dem Auto direkt davor, bekomme ich totale Panik. Entfremde total und fühle mich wie hingezogen dorthin..... kommt dir das bekannt vor?
Konfrontiere mich damit, auch wenn es extrem schlimm ist.
Das was deine Freundin gesagt hat, hätte mich ebenso umgehauen wie dich, da bin ich mir sicher. Sie meinte es sicherlich nicht böse, aber man kann dies keinesfalls verallgemeinern. Generell weißt du das auch.
Und du wirst diesen Wahnsinn überstehen liebe Red, ich denke an dich und weiß genau was du gerade durchmachst. Via PN hatten wir ja schon. Seitdem ich auf LT 100 bin, habe ich teilweise verstärkte Ängste und ich denke ich muss noch weiter rauf damit. Du weißt, wir packen das, Hand in Hand.....
Ich knuddel dich
Bussi Bella
Hallo Red ...
Ich kann verstehen, dass Dir Deine Gedanken Angst machen. Falls Du es noch nicht getan hast, würde ich Dir dringend die Vorstellung bei Deinem Facharzt empfehlen. Nicht weil direkte Gefahr droht, sondern weil Du wahrscheinlich nicht allein da raus kommst. Ich denke, Deine Medikamente müssen angepasst werden. Positiv finde ich, dass Du darüber sprichst. Von den Medien würde ich mich, wie bei allem, nicht verrückt machen lassen. Deine Freundin scheint Dir mit Ihrer Aussage noch mehr Angst gemacht zu haben. Bewerte das nicht über. Medizinisches Personal ist manchmal etwas wunderlich (mein Mann ist Krankenpfleger, ich bin Ärztin
), weil man im Krankenhaus immer nur die schwersten Fälle sieht.

Liebe Red,
tja da ind wir schon drei im Moment - aber ich muss sagen, dass es mir bereits (endlich nach zweijährigem Kampf mit den täglichen Zwangsgedanken und Grübelzwang) besser geht.
Ich möchte versuchen dir deine Angst vor Gesichtern und Stimmen zu nehmen. Ich hatte/habe sie und komm auch damit gut zurecht.
Allmorgendlich kommt der Gedanke "komm steh auf und bring dich um!" "tus endlich, es ist keiner da der dir hilft" und so weiter. Anfangs hatte ich tierische Angst diesen "stimmen" oder der inneren Stimme , wie man auch immer das nennen möchte, zu folgen. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier
Nachdem das tagtäglich kommt ist es mittlerweilen nur noch lästig für mich und ich denke endlich am Beginn der Genesung zu sein.
Wie schon Belli sagte wir Zwängler sind Kontrollfreaks *gg und ich hörte mal den Satz "geben sie einem Zwangskranken ein Kind in Obhut und es wird dort am besten aufgehoben sein". Der hat mich in meinem Glauben nie etwas Schlimmes zu tun irsinnig bestärkt!
Es gibt immer wieder Fälle, und wir sind ja auf dieses Thema recht sensibilisiert und greifen alles auf was in den Medien so um sich schlägt,
dass Frauen ihren Kindern etwas antun. Aber ich denke die sind nicht in Behandlung....und leiden nicht wirklich unter den Gedanken so wie wir.
Also du liebe, ich drück dich ganz fest, versteh dich total, denn mir ging es genauso.
Lieben Gruß Dani
tja da ind wir schon drei im Moment - aber ich muss sagen, dass es mir bereits (endlich nach zweijährigem Kampf mit den täglichen Zwangsgedanken und Grübelzwang) besser geht.
Ich möchte versuchen dir deine Angst vor Gesichtern und Stimmen zu nehmen. Ich hatte/habe sie und komm auch damit gut zurecht.
Allmorgendlich kommt der Gedanke "komm steh auf und bring dich um!" "tus endlich, es ist keiner da der dir hilft" und so weiter. Anfangs hatte ich tierische Angst diesen "stimmen" oder der inneren Stimme , wie man auch immer das nennen möchte, zu folgen. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Wie schon Belli sagte wir Zwängler sind Kontrollfreaks *gg und ich hörte mal den Satz "geben sie einem Zwangskranken ein Kind in Obhut und es wird dort am besten aufgehoben sein". Der hat mich in meinem Glauben nie etwas Schlimmes zu tun irsinnig bestärkt!
Es gibt immer wieder Fälle, und wir sind ja auf dieses Thema recht sensibilisiert und greifen alles auf was in den Medien so um sich schlägt,
dass Frauen ihren Kindern etwas antun. Aber ich denke die sind nicht in Behandlung....und leiden nicht wirklich unter den Gedanken so wie wir.
Also du liebe, ich drück dich ganz fest, versteh dich total, denn mir ging es genauso.
Lieben Gruß Dani
Ich kann euch gar nicht sagen, wie gut es tut, verstanden zu werden....weil ihr wisst was ich meine und wie mein Leiden ist....puh tut das gut....
Es geht mir schon besser als in den letzten Tagen und Stunden.
Konnte etwas mehr zur Ruhe kommen und somit sind die Gedanken (PAs und ZGs) auch fast verschwunden.
Eventl. war ich auch durch die hohe Dosis LT (vor Weihnachten waren es 100 mg), in eine Überfunktion gerutscht. Hatte aufgrund Unwohlsein vorsichtig erhöht. Einige aufgetretenen Symptome passen wie die Faust aufs Auge zur ÜF.
Nun nehme ich brav 75 und hoffe am Montag beim Endo mehr Aufschluß zu bekommen, denn auch mein Cortisolspiegel ist unter aller Sau.
Heute bekam ich kurzfristig ein Date bei meiner Psy. Ich war heilfroh als ich bei ihr saß und - zwar nur in Stenoform - alles erzählen konnte.
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa....ich bin ein Kontrollfreak....*lach*...und diese doooooofen Ängste kommen daher.....jajajajajajaja....
Das hat sie mir heute mal wieder bestätigt.
Damit es mich eventl. nicht erneut so fett erwischt, hat sie mir zum Schlafen Melperon verordnet. Kenne dieses Medi aus der Psy-Zeit und bin damit sehr gut zurecht gekommen. Hilft mir auf jeden Fall in Ruhe zu schlafen!!!!! (Fehlender Schlaf würde mich noch fickeriger machen!!!!)
Um den ganz bösen Gedanken den mom. Garaus zu machen, verordnete sie mir Promethazin-Tropfen. (Die bekommen selbst Säuglinge!)
Erst sollte es Olanzapin sein, aber die NWs waren mir zu heftig, da bot sie mir dieses an. Citalopram soll ich auf 40 mg weiternehmen.
So werde ich es mom. tun....und nicht anders....bisserl ruhiger werden....wenn es mir schlecht geht, dann auch sagen, dass es mir schlecht geht....wenn ich mich ärger, das auch mal kund tun und ansonsten nicht so viel Hopphopp und Tüdelü....
Haushalt kann auch mal Haushalt sein.....be relaxed soll mein Motto für den Januar werden....
Wie ihr lesen könnt, wächst das kleine Pflänzlein wieder in mir....bin nen Stehauf-Frauchen...*ggg*
Es geht mir schon besser als in den letzten Tagen und Stunden.
Konnte etwas mehr zur Ruhe kommen und somit sind die Gedanken (PAs und ZGs) auch fast verschwunden.
Eventl. war ich auch durch die hohe Dosis LT (vor Weihnachten waren es 100 mg), in eine Überfunktion gerutscht. Hatte aufgrund Unwohlsein vorsichtig erhöht. Einige aufgetretenen Symptome passen wie die Faust aufs Auge zur ÜF.
Nun nehme ich brav 75 und hoffe am Montag beim Endo mehr Aufschluß zu bekommen, denn auch mein Cortisolspiegel ist unter aller Sau.
Heute bekam ich kurzfristig ein Date bei meiner Psy. Ich war heilfroh als ich bei ihr saß und - zwar nur in Stenoform - alles erzählen konnte.
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa....ich bin ein Kontrollfreak....*lach*...und diese doooooofen Ängste kommen daher.....jajajajajajaja....
Das hat sie mir heute mal wieder bestätigt.
Damit es mich eventl. nicht erneut so fett erwischt, hat sie mir zum Schlafen Melperon verordnet. Kenne dieses Medi aus der Psy-Zeit und bin damit sehr gut zurecht gekommen. Hilft mir auf jeden Fall in Ruhe zu schlafen!!!!! (Fehlender Schlaf würde mich noch fickeriger machen!!!!)
Um den ganz bösen Gedanken den mom. Garaus zu machen, verordnete sie mir Promethazin-Tropfen. (Die bekommen selbst Säuglinge!)
Erst sollte es Olanzapin sein, aber die NWs waren mir zu heftig, da bot sie mir dieses an. Citalopram soll ich auf 40 mg weiternehmen.
So werde ich es mom. tun....und nicht anders....bisserl ruhiger werden....wenn es mir schlecht geht, dann auch sagen, dass es mir schlecht geht....wenn ich mich ärger, das auch mal kund tun und ansonsten nicht so viel Hopphopp und Tüdelü....
Haushalt kann auch mal Haushalt sein.....be relaxed soll mein Motto für den Januar werden....
Wie ihr lesen könnt, wächst das kleine Pflänzlein wieder in mir....bin nen Stehauf-Frauchen...*ggg*
bellami1983 hat geschrieben:Hallo Red,
du sprichst mir da aus der Seele, ich kenne es nur zu gut, was du da beschreibst. *festedrück*
Habe nun Angst fremde Kinder auf den Arm zu nehmen. Gedanken kommen, ich könnte die Kontrolle über mich verlieren und mit den fremden Kinder stürzen, sie fallen lassen etc.
Genau das hatte ich auch schon und dies ist wieder weg bzw. viel viel kleiner geworden. Mich beschleicht immer ein ungutes Gefühl, wenn ich auf dem Spielplatz bin und mit Kindern zusammen bin außer meinem. Dies sind Katastrophengedanken mit zwanghaften Charakter, in meinem Fall jedenfalls und bei dir denke ich dass es ähnlich bzw. genauso sein wird. Wie geht es dir wenn du sowas denkst?
Hi Bellchen....
Angst, pure Angst...habe ich dann, ich bin äußerlich total ruhig, wie ein glatter See - ohne Bewegung, aber innerlich tobt der Orkan in mir....wie ein Höllenfeuer...
Japp, du bringst es auf den Punkt!!!!!bellami1983 hat geschrieben:
Wenn ich einschlafen möchte, habe ich Angst, dass Gesichter oder Stimmen auftauchen könnten, die mir Dinge zurufen, mich auffordern könnten Suizid zu begehen.
Spürst du dabei auch solche extreme innere Unruhe, Getriebensein, Angst bis ins Unermessliche?
Japp, ich mußte mich allerdings ablenken, sonst hatte ich doch das Gefühl unverhofft loszulaufen, obwohl ich davor so riesengroße Angst hatte.bellami1983 hat geschrieben:Liebe Red, auch das kenne ich, habe ich jetzt lange nicht gehabt, aber genauso war es immer wieder, jede Nacht, mitunter auch tagsüber sehr heftig, dass ich dachte, ich tus gleich, weil ich nicht anders kann. Jetzt sitze ich hier und schreibe dir das, aber kann genau nachfühlen wie das ist!!!!! *nochmehrfestedrück*
Dahinter steckt meiner Meinung nach die Angst vor dem Kontrollverlust. Dies passt zu den Katastrophengedanken s. o. und zu den Gedanken auch. Dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht passieren. Zwangskranke sind nahezu gefeit vor anderen schweren Gemütserkrankungen, weil sie viel zu sehr mit Kontrolle beschäftigt sind..... *gutmerken*
Habe Angst nicht vor dem Bahnübergang stehen zu bleiben, wenn der Zug kommt.....
Kenne ich auch zu genüge. Z. B. stehe ich mit dem Auto direkt davor, bekomme ich totale Panik. Entfremde total und fühle mich wie hingezogen dorthin..... kommt dir das bekannt vor?
Konfrontiere mich damit, auch wenn es extrem schlimm ist.
Japp wir schaffen das!!!!! *knuffels-back*bellami1983 hat geschrieben:Das was deine Freundin gesagt hat, hätte mich ebenso umgehauen wie dich, da bin ich mir sicher. Sie meinte es sicherlich nicht böse, aber man kann dies keinesfalls verallgemeinern. Generell weißt du das auch.
Und du wirst diesen Wahnsinn überstehen liebe Red, ich denke an dich und weiß genau was du gerade durchmachst. Via PN hatten wir ja schon. Seitdem ich auf LT 100 bin, habe ich teilweise verstärkte Ängste und ich denke ich muss noch weiter rauf damit. Du weißt, wir packen das, Hand in Hand.....
Ich knuddel dich
Bussi Bella
Ich kann euch gut verstehen!
Hallo,
heute morgen habe ich ein Fazit über meinen jetzigen Gesundheitsstand geschrieben, denn ich schreibe seit November ein Tagebuch, in dem ich meine Gedanken ordne.
Dabei habe ich über folgendes reflektiert:
Die Zwangsgedanken verunsichern uns! Sie belästigen uns, und wir wollen sie nicht haben, denn sie machen uns Angst! So sitzen wir in dieser Spirale, denn Angst erzeugt neue Gedanken, und die wiederum bringen neue Angst mit sich! Zudem hören wir uns stetig in uns hinein aus der Sorge, dass wir möglicherweise psychotisch werden könnten. Wir sind also in der stetigen Erwartungsangst!
Aber das Schlimmste ist, dass uns immer mehr Selbstvertrauen genommen wird. Wir glauben nicht mehr an uns, dabei wissen wir doch tief in unserem Innern, dass wir Täter ohne Tat sind!
Das ärgert mich am meisten: der Verlust von Selbstvertrauen.
Nach Weihnachten wurde nun endlich die Ursache für meine Erkrankung gefunden. Ich bin an einer postpartalen lymphatischen Thyreoiditis erkrankt - eine Schilddrüsenentzündung, die mit einer geringen Dosis L-Thyroxin behandelt wird, und die 16 Wochen lang mein ganzes Leben durcheinander gebracht hat. Ich fühle mich nach zwei Wochen schon wesentlich besser und stabiler, denn meine Angst ist nicht mehr da, und das gibt mir die Kraft diesen Teufelskreis zu durchbrechen und gegen die Gedanken zu arbeiten - mit Hilfe meiner Therapeutin.
Aber dennoch kann ich noch immer nicht begreifen, dass das alles gewesen sein soll, und so achte ich ganz genau auf meine Gedanken und mein Handeln, allerdings mit einigen Strategien, für die ich jetzt die Kraft habe.
16 Wochen werden nicht in 16 Tagen verschwinden, aber es wird besser werden. Nur das Selbstvertrauen braucht seine Zeit.
Ich wünsche euch die Kraft und den Mut dagegen anzugehen und grüße euch ganz herzlich,
STEFFI
heute morgen habe ich ein Fazit über meinen jetzigen Gesundheitsstand geschrieben, denn ich schreibe seit November ein Tagebuch, in dem ich meine Gedanken ordne.
Dabei habe ich über folgendes reflektiert:
Die Zwangsgedanken verunsichern uns! Sie belästigen uns, und wir wollen sie nicht haben, denn sie machen uns Angst! So sitzen wir in dieser Spirale, denn Angst erzeugt neue Gedanken, und die wiederum bringen neue Angst mit sich! Zudem hören wir uns stetig in uns hinein aus der Sorge, dass wir möglicherweise psychotisch werden könnten. Wir sind also in der stetigen Erwartungsangst!
Aber das Schlimmste ist, dass uns immer mehr Selbstvertrauen genommen wird. Wir glauben nicht mehr an uns, dabei wissen wir doch tief in unserem Innern, dass wir Täter ohne Tat sind!
Das ärgert mich am meisten: der Verlust von Selbstvertrauen.
Nach Weihnachten wurde nun endlich die Ursache für meine Erkrankung gefunden. Ich bin an einer postpartalen lymphatischen Thyreoiditis erkrankt - eine Schilddrüsenentzündung, die mit einer geringen Dosis L-Thyroxin behandelt wird, und die 16 Wochen lang mein ganzes Leben durcheinander gebracht hat. Ich fühle mich nach zwei Wochen schon wesentlich besser und stabiler, denn meine Angst ist nicht mehr da, und das gibt mir die Kraft diesen Teufelskreis zu durchbrechen und gegen die Gedanken zu arbeiten - mit Hilfe meiner Therapeutin.
Aber dennoch kann ich noch immer nicht begreifen, dass das alles gewesen sein soll, und so achte ich ganz genau auf meine Gedanken und mein Handeln, allerdings mit einigen Strategien, für die ich jetzt die Kraft habe.
16 Wochen werden nicht in 16 Tagen verschwinden, aber es wird besser werden. Nur das Selbstvertrauen braucht seine Zeit.
Ich wünsche euch die Kraft und den Mut dagegen anzugehen und grüße euch ganz herzlich,
STEFFI