Wieder Panikattake nach langer Zeit

Austausch persönlicher Erfahrung mit der Depression/Psychose vor und nach der Geburt

Moderator: Moderatoren

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Tanja_1976

Wieder Panikattake nach langer Zeit

Beitrag von Tanja_1976 »

Hallo zusammen

Hatte diese Nacht wieder eine Attake vom Feinsten. Habe mich aber auch sehr aufgeregt in letzter Zeit. Viel Stress und das war wohl der Auslöser. Um 11.00 einen Termin bei bei Psychologin und freue mich richtig drauf.

Habe die Attake ohne Medi überstanden, fand das eine tolle Leistung. Kann damit besser umgehen wie früher.

Liebe Grüße
Tanja
Suse07

Beitrag von Suse07 »

Hallo Tanja,

finde es SUUUPER, dass du trotz Atacke noch POSITIVES sehen kannst - nämlich, dass su BESSER damit umgehen konntest als früher. KLASSE !!!!!!!

Wie äußert sich denn bei dir so eine Panikattacke?
Welche Symptome hast du dann?

Und WIE hat es diesmal BESSER geklappt, da heraus zu kommen? WAS hilft dir?

LG,
Suse
Tanja_1976

Beitrag von Tanja_1976 »

Hallo Suse

Dein Buch ist noch nicht angekommen, wollte ich Dir gestern schon schreiben.

Also die Symptome sind: Unruhe, Herzklopfen, kalte - nasse Hände, gefühl als ob der Kreislauf versagt, Kribbeln im ganzen Körper

Meine Psychologin sagte, ich habe riesen Schritte geschafft. Das freut mich sicherlich auch riesig, nur Entspannen kann ich so schlecht. Die PMS Zeit tut ihren Rest dazu und dann kann man sich schnell überfordert fühlen. Das war wieder so ein Anzeichen, dass ich kürzer treten soll. Werde das beherzigen und vorallem meinen Ärger nicht mehr Schlucken. Das ist mein größter FEHLER. Also ich sehe es positiv, dass mein Körper Signale sendet, bevor es zu spät zu sein kann und der Nervenzusammenbruch droht.

Nach dem Gespräch heute, ging es auch gleich besser. Bin ja jetzt die 3 .Woche ohne Medikament und ich glaube, wenn ich eine Situation wie gestern ,ohne Medi schaffe, kann ich mächtig stolz sein.

Wir warten die nächste Terapie Std. ab und sehen ,ob ich doch eine Krücke nehmen soll oder nicht. Dann bekomme ich vielleich Cipralex oder Mirtazapin. Dann aber auch nur zum Schlafen.

So viel von mir. Wie geht es denn bei Dir im Moment???

Würde mich freuen von Dir zu hören.

LG
Tanja
luise

Beitrag von luise »

Oh Mann Mädels, ich beneide euch, dass ihr immer so POSITIV denkt. Irgendwie geht das bei mir nicht... Kommt aber auch auf die Tagesverfassung an.

Wünsche dir viel Glück, dass du keine Medis mehr brauchst. Mein Thera erzählte mir mal das der Körper ca. 3 Monate braucht um das Zeug rauszuschwemmen. (Irgendwie hatte ich immer nach 3 Monate wieder nen Zusammenbruch! :-))
shilamaus

Beitrag von shilamaus »

Wo sooo toll. Ich wünsche dir auf jedenfall das du es ohne Medis weiterhin schaffst.
Ich weiss von mir ich schaff es noch nicht ohne brauche die Krücke noch.

lg nadja
Tanja_1976

Beitrag von Tanja_1976 »

Hallo Mädels

Ich kann nur sagen, ihr alle schafft es. Ihr seid stark und wollt von den Medis weg. Ganz klar. Aber lasst euch Zeit. In schlimmen Situationen frage ich mich: Was los war / ist ? Warum reagiert mein Körper so???Unser Körper hat wahnsinnige Kräfte, aber überstrapazieren sollen wir die nicht.

In diesem Sinne achtet auf euch. Führt ein TAGEBUCH und nehmt es mit zur Therapie-Std. Wenn keiner da ist zum reden, dass Buch wird eure beste Freundin und gibt euch unglaubliche Kraft und innere Ruhe.

So findet ihr den Schlüssel zu eurem inneren.

Mir hilft es wahnsinnig ein Tagebuch zu führen. Habe wir Mädels doch in jungen auch getan, wenn wir Liebeskummer oder Streit mit der Freundin.

Also ran, an Stift und Papier.

Ich möchte , dass ihr mir schreibt, ob es euch eine Hilfe war.


Denkt immer an eure Stärken und was euch ausmacht.

Liebe Grüße
Tanja
micmaria

Beitrag von micmaria »

Ich finde es auch ermutigend das zu lesen denn ich möchte auch nach fünf Jahren endlich mein Fluoxitin absetzen.Ich denke auch mit der Erfahrung die wir haben das es immer wieder bessere Tage gibt werden wir das schaffen,das heisst wenn man stark genug ist,ich habe mich lange Zeit nicht stark gefühlt und der Gedanke alleine ohne Medikamente auszukommen machte mir schon Panik,dies habe ich jetzt nicht mehr und deshalb wage ich auch den Schritt,mit Absprache natürlich meines Arztes.

Ich wünsche Dir das Du es schaffst,aber den ersten Schritt hast Du schon gemacht,finde ich echt Klasse!!
Tanja_1976

Beitrag von Tanja_1976 »

Hallo Michaela

5 Jahre AD ist eine lange Zeit. Aber ich lese positives Denken aus Deinem Beitrag heraus.

Du schaffst es auch, mit viel Gedult. Ich weis: Gedult haben ist anstrengend. Aber ich kann nur sagen: der WEG ist das ZIEL. Halte es Dir immer vor Augen und Du wirst sehen, was du alles schaffen kannst.

Ganz viel Kraft wünsche ich dir.

LG
Tanja
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