Tiefste Hoffnungslosigkeit
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Zaubernuss
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Ja promethazin und tavor.. habe promethazin heute genommen
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Genau, mach das damit es ein bisschen leichter ist, bis das Sertralin greift.
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
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Zaubernuss
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Marika, was mache ich, wenn das Sertralin auch nicht greift ..
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Dann gibt es noch viele weitere Optionen. Da wäre noch soviel möglich. Im Laufe der Zeit habe ich hier so oft miterlebt, dass es oft mehrere Anläufe braucht, bis das passende AD oder die richtige Kombination bzw Dosis gefunden wird. Aber genau das hat auch gezeigt, wie unglaublich viele Möglichkeiten es gibt.
Auch für dich wird das passende gefunden und du wirst wieder stabil werden. Davon bin ich überzeugt!
Auch für dich wird das passende gefunden und du wirst wieder stabil werden. Davon bin ich überzeugt!
Liebe Grüße von
Marika
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schwere PPD 2005
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Marika
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Zaubernuss
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Danke liebe Marika für deine hoffnungsschenkenden Worte
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Sehr gerne! Die Hoffnung ist aber auch real und berechtigt! Du wirst das schaffen. Ich weiß es .... und wir hier werden alles tun, um dich auf deinem Weg zu unterstützen! 
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Wie Marika es schreibt braucht es manchmal paar Anläufe und Versuche, aber mein Eindruck durch die ganzen Jahre hier im Forum, war es in den meisten Fällen so, dass zügig das passenden Medikamente gefunden wurden. Und auch bei den Frauen mit verschiedenen Therapien und Medikamente war es trotzdem so, dass innerhalb der Behandlung es doch noch relativ schnell eine richtige Kombination an Medikamenten gefunden wurde. Ich denke das siehst du ähnlich, Marika oder?
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Beides kann ich bestätigen: schnelle Medikamenten Findung und schnelle Besserung, aber auch mehrere Anläufe und langwierige Verläufe. Ich hatte beides: 1. Medikament passte, aber der Verlauf war langwierig.
Situationen wie deine liebe Zaubernuss habe ich einige Male miterlebt. Sie sind alle gut ausgegangen.
Situationen wie deine liebe Zaubernuss habe ich einige Male miterlebt. Sie sind alle gut ausgegangen.
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
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Zaubernuss
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Hallo alibo und marika
Ich denke mir vielleicht bin ich ein einzelfall, da ich ja nicht an einer ppd erkrankt bin und meine Situation deswegen anders ist, als die von den frauen hier im forum. ich bin wieder so am zweifeln.. ich habe große angst vor der Zukunft. Ich recherchier so viel bzgl depression. Habe angst dass die ärzte mit mir auch nicht mehr weiter wissen.. dieses Gefühl von kontrollverlust, ausgeliefertsein macht mich krank. Ich bin zutiefst überzeugt, dass man mir nicht helfen kann. Es fühlt sich so real an.. das ist das was mich am meisten belastet, die annahme dass ich so weiterleben muss.ich will mich am liebsten den ganzen tag betäuben. Habe das gefühl ich werde verrückt..
Ich denke mir vielleicht bin ich ein einzelfall, da ich ja nicht an einer ppd erkrankt bin und meine Situation deswegen anders ist, als die von den frauen hier im forum. ich bin wieder so am zweifeln.. ich habe große angst vor der Zukunft. Ich recherchier so viel bzgl depression. Habe angst dass die ärzte mit mir auch nicht mehr weiter wissen.. dieses Gefühl von kontrollverlust, ausgeliefertsein macht mich krank. Ich bin zutiefst überzeugt, dass man mir nicht helfen kann. Es fühlt sich so real an.. das ist das was mich am meisten belastet, die annahme dass ich so weiterleben muss.ich will mich am liebsten den ganzen tag betäuben. Habe das gefühl ich werde verrückt..
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Liebe Zaubernuss!
Auch ich hatte ja vor der PPD Zwangsgedanken, die dann durch Schwangerschaft und Geburt wieder und noch heftiger ausgelöst wurden. Wir haben und hatten hier auch immer wieder Frauen, die nicht direkt nach der Geburt oder schon in der Schwangerschaft erkrankt sind. Das spielt keine Rolle. Du bist weder ein Einzelfall, noch unheilbar. Diese Gedanken entspringen deinem aktuellen Tief, in dem du steckst. Die meisten hier denken genau das selbe wie du jetzt in der Akutphase. Das ist der Erkrankung geschuldet und entspricht nicht der Realität.
Es wäre gut, wenn du dich vom recherchieren lösen könntest und dich stattdessen etwas ablenken würdest. Mir hat es geholfen raus zu gehen (mit Kind, denn ich hatte ja mein Baby), zu meinen Eltern gehen, jemanden treffen... unter anderen Leuten zu sein hat mir sehr geholfen. Dann einen strukturierten Tagesplan erstellen (habe ich immer am Vortag schriftlich gemacht und an den Kühlschrank gehängt) und konsequent einhalten.
Du hast deine Notfall Medikamente, die du nehmen darfst. Dafür sind sie da, um dir diese Zeit zu überbrücken.
Wie kommt du mit dem Sertralin im Moment zurecht, das Sulpirid ist raus, oder? Kannst du schlafen? Oft wird ja auch Mirtazapin zusätzlich angewendet, besonders falls der Schlaf nicht gut ist. Zusätzlich hat es eine beruhigende und antidepressive Wirkung. Das Beruhigende kommt sofort zum Tragen. Habt ihr darüber schon mal gesprochen?
Auch ich hatte ja vor der PPD Zwangsgedanken, die dann durch Schwangerschaft und Geburt wieder und noch heftiger ausgelöst wurden. Wir haben und hatten hier auch immer wieder Frauen, die nicht direkt nach der Geburt oder schon in der Schwangerschaft erkrankt sind. Das spielt keine Rolle. Du bist weder ein Einzelfall, noch unheilbar. Diese Gedanken entspringen deinem aktuellen Tief, in dem du steckst. Die meisten hier denken genau das selbe wie du jetzt in der Akutphase. Das ist der Erkrankung geschuldet und entspricht nicht der Realität.
Es wäre gut, wenn du dich vom recherchieren lösen könntest und dich stattdessen etwas ablenken würdest. Mir hat es geholfen raus zu gehen (mit Kind, denn ich hatte ja mein Baby), zu meinen Eltern gehen, jemanden treffen... unter anderen Leuten zu sein hat mir sehr geholfen. Dann einen strukturierten Tagesplan erstellen (habe ich immer am Vortag schriftlich gemacht und an den Kühlschrank gehängt) und konsequent einhalten.
Du hast deine Notfall Medikamente, die du nehmen darfst. Dafür sind sie da, um dir diese Zeit zu überbrücken.
Wie kommt du mit dem Sertralin im Moment zurecht, das Sulpirid ist raus, oder? Kannst du schlafen? Oft wird ja auch Mirtazapin zusätzlich angewendet, besonders falls der Schlaf nicht gut ist. Zusätzlich hat es eine beruhigende und antidepressive Wirkung. Das Beruhigende kommt sofort zum Tragen. Habt ihr darüber schon mal gesprochen?
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Liebe zaubernuss!
Bei mir war die erste wirklich schwere und lange Episode nach der Geburt meiner zweiten Tochter. Sie war damals ungefähr 6 Monate alt, wo ich richtig heftig Symptome bekommen habe und gemerkt habe. Irgendwas stimmt nicht. Ich habe zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wahrgenommen, wie schlecht es mir wirklich ging. Da war es so, dass ich von Tag zu Tag immer weiter abgebaut habe.
Meine zweite schwere Episode war sechs Jahre später ungefähr. Und das war in dem Sinne nicht mehr an eine Geburt oder den hormonschwankungen gebunden, sondern ist aufgetreten, weil ich meine Medikamente abgesetzt habe und in alte verhaltensmuster reingerutscht bin. Du siehst die zweite Episode war völlig selbstständig.
Es ist ja leider so, wenn man einmal an einer psychischen Erkrankung erkrankt ist, dass das Risiko wieder zu erkranken einfach höher ist. Und ich habe damals bei der zweiten Episode erst richtig angefangen zu verstehen, was diese Diagnose bedeutet und was auch mit Depressionen zu leben bedeutet. Deswegen bist du gar kein einzelfall. Und auch vor meiner postpartalen Depression habe ich schon psychische Symptome oder auch Erkrankungen gehabt, die ich aber nicht richtig gedeutet habe oder auch nie richtig diagnostiziert wurden. Ich habe bis dahin gedacht. Ich führe ein ganz normales Leben mit ein paar Macken wie jeder sie hat.
Ich möchte dir ans Herz legen, nicht mehr allzu viel zu googeln. Ich habe das damals auch gemacht und es hat mir nicht gut getan, sondern eigentlich, mich noch mehr in diesen teufelskreis Von Grübeln, negative gedankenspiralen und dieser abwärtsspirale weiterhin rein gebracht. Genauso wie Marika sagt, irgendwie ablenken versuchen rauszugehen an die frische Luft , Bewegung, leichte Aktivitäten, gartenarbeit oder handarbeit, wenn man spaß daran hat, Sport. Das sind alles Dinge, die helfen aus diesen gedankenkarussell auszusteigen.
Bei mir war die erste wirklich schwere und lange Episode nach der Geburt meiner zweiten Tochter. Sie war damals ungefähr 6 Monate alt, wo ich richtig heftig Symptome bekommen habe und gemerkt habe. Irgendwas stimmt nicht. Ich habe zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wahrgenommen, wie schlecht es mir wirklich ging. Da war es so, dass ich von Tag zu Tag immer weiter abgebaut habe.
Meine zweite schwere Episode war sechs Jahre später ungefähr. Und das war in dem Sinne nicht mehr an eine Geburt oder den hormonschwankungen gebunden, sondern ist aufgetreten, weil ich meine Medikamente abgesetzt habe und in alte verhaltensmuster reingerutscht bin. Du siehst die zweite Episode war völlig selbstständig.
Es ist ja leider so, wenn man einmal an einer psychischen Erkrankung erkrankt ist, dass das Risiko wieder zu erkranken einfach höher ist. Und ich habe damals bei der zweiten Episode erst richtig angefangen zu verstehen, was diese Diagnose bedeutet und was auch mit Depressionen zu leben bedeutet. Deswegen bist du gar kein einzelfall. Und auch vor meiner postpartalen Depression habe ich schon psychische Symptome oder auch Erkrankungen gehabt, die ich aber nicht richtig gedeutet habe oder auch nie richtig diagnostiziert wurden. Ich habe bis dahin gedacht. Ich führe ein ganz normales Leben mit ein paar Macken wie jeder sie hat.
Ich möchte dir ans Herz legen, nicht mehr allzu viel zu googeln. Ich habe das damals auch gemacht und es hat mir nicht gut getan, sondern eigentlich, mich noch mehr in diesen teufelskreis Von Grübeln, negative gedankenspiralen und dieser abwärtsspirale weiterhin rein gebracht. Genauso wie Marika sagt, irgendwie ablenken versuchen rauszugehen an die frische Luft , Bewegung, leichte Aktivitäten, gartenarbeit oder handarbeit, wenn man spaß daran hat, Sport. Das sind alles Dinge, die helfen aus diesen gedankenkarussell auszusteigen.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Liebe zaubernuss, ich schicke dir eine dicke Umarmung.
Aktuell hänge ich auch sehr durch, gab einen traumatischen Vorfall am Montag, bei dem ich fast von unserem 200kg schweren Garagentor erschlagen wurde. Dazu 3 Tagen alleine mit dem Mini.
Ich würde dich am liebsten in den Arm nehmen und sagen ich fühle mich auch wie ein Einzelfall.
Du bist nicht alleine!
Aktuell hänge ich auch sehr durch, gab einen traumatischen Vorfall am Montag, bei dem ich fast von unserem 200kg schweren Garagentor erschlagen wurde. Dazu 3 Tagen alleine mit dem Mini.
Ich würde dich am liebsten in den Arm nehmen und sagen ich fühle mich auch wie ein Einzelfall.
Du bist nicht alleine!
12/20 1. Geburt PTBS / Ängste
5 mg Escitalopram - abgesetzt
Nach Rückfall Herbst 2025 wieder 10 mg Escitalopram
5 mg Escitalopram - abgesetzt
Nach Rückfall Herbst 2025 wieder 10 mg Escitalopram