Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
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Margarita_1989!
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Achso und mit den Nebenwirkungen kein Plan. Keine Ahnung, was davon die Krankheit war, was davon Nebenwirkungen. Echt keine Ahnung, es war am Anfang einfach nur ganz ganz furchtbar. Drück dich
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PerfectPeach
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Danke für deine schnelle Antwort 

Hat dir das Sertralin denn geholfen, dass die innere Anspannung/Unruhe und Ängste besser geworden ist? Bin ja ganz am Anfang mit dem Einschleichen und es ist echt gefühlt meine letzte Hoffnung …
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Margarita_1989!
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Du bist mit dem Sertalin noch in einer sehr niedrigen Dosis. Also 50 ist noch sehr wenig, meist spürt man was ab 100. Aber es dauert etwas und geht leider Mikroschritten. Also doch, die Unruhe ging schon recht schnell weg. Ich könnte ja nicht mal sitzen, musste immer irgendwo rumlaufen. Nicht mal im Stillen sitzen. Echt schlimm war das. Als das mit der Unruhe und dem Schlafen wieder gut klappte, sollte ich das Quetiapin absetzen. Hat auch Problemlos geklappt. Das Sertalin werde ich wohl noch ne Zeit lang brauchen...
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Margarita_1989!
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Achso und ihr macht alles richtig, langsam Einschleichen mit ärztlicher Begleitung<3 ich bin zwar noch nicht ganz gesund, aber ich möchte dir Hoffnung geben, dass du wirklich wieder normal Schlafen wirst. Ich war das Beste Beispiel und bei mir war es einfach KRASS...
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PerfectPeach
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Vielen Dank für deine ermutigenden Worte… heute ist die Unruhe und Angst/Anspannung echt krass, vllt auch, weil die letzte Nacht so kacke war….
Wie lange hat es denn bei dir gedauert das Einschleichen? Also bis du auf 100 mg hochgehen konntest? Ich hoffe sehr, dass die Anfangsnebenwirkungen bald weggehen und die positiven Effekte sich schnell zeigen…. Habe auch Angst, dass die anfänglichen Nebenwirkungen nie mehr weg gehen und jetzt alles noch viel schlimmer wird… aber das sind wohl typische Katastrophengedanken der Depression…
Wie lange hat es denn bei dir gedauert das Einschleichen? Also bis du auf 100 mg hochgehen konntest? Ich hoffe sehr, dass die Anfangsnebenwirkungen bald weggehen und die positiven Effekte sich schnell zeigen…. Habe auch Angst, dass die anfänglichen Nebenwirkungen nie mehr weg gehen und jetzt alles noch viel schlimmer wird… aber das sind wohl typische Katastrophengedanken der Depression…
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Margarita_1989!
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Schnell ist LEIDER bei dieser Erkrankung ein Fremdwort. Man braucht wirklich Geduld, die man nicht hat, ich weiß das nur zu gut. Ich hab auch ne Weile also bestimmt so 4 Wochen oder mehr 50 mg genommen. Also das hat schon auch ein paar Wochen gedauert bis wir auf 100 waren. Wenn die Symptome so schlimm sind, kannst du vlt nach einem Bedarfsmedikament fragen, bis das AD richtig wirkt. Ich hatte ja nur das Promethazin, weil ich mich gegen Tavor gewehrt habe xD. Aber viele hier hatten wohl auch das und es war kein Problem. Ich hatte ja anfangs sogar Schlafmittel, weil es so krass war. Nein, die Nebenwirkungen des Einschleichens gehen sicher weg und seine ganzen Sorgen sind normal. Die kennen wir hier glaub ich alle. Drück dich sehr und du schaffst das.
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Margarita_1989!
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Ich wollte dir noch sagen, dass die Erkrankung oft in Wellen verläuft. Ein paar gute Nächte, schon mal ein großer Erfolg, dann mal wieder vlt ne schlechtere Phase und so weiter, aber der Trend wird nach oben gehen. Leider verläuft das Spiel nicht linear. Gute und schlechte Phasen wechseln sich ab. Ich kann nur zu gut verstehen, dass die Unruhe nach einer schlechten Nacht wieder da ist. Bei mir war es auch schon so, dass der Schlaf eig schon richtig stabil geklappt hat und dann hatte ich nen Ausreißer und dachte, das darf doch nicht wahr sein, dass das Spiel von vorne anfängt und hab panisch und heulend meinen Psychiater angerufen. Er sagte nur, es wird auch wieder besser. Und so war es, die nächste Nacht war wieder normal.
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PerfectPeach
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Hmm das stimmt wohl. Hatte auch schon Phasen, wo es wieder besser lief und dann aus dem Nichts ein Rückschlag… wobei das jetzt auch die nebenwirkungen vom Einschleichen sein können, wer weiß. Diese ständige Angst, ob und wann es wieder besser und jemals normal wird, macht mich fertig…
Aber ich habe bis jetzt ja nir das Quetiapin genommen und dachte, ich schaffe es ohne AD… bin ja vor 6 Tagen erst mit Sertralin gestartet und hoffe einfach so sehr, dass das mein Gehirn wieder „ins Lot bringt“. Werde meinen Arzt morgen bei der Routine mal fragen, wie man die Einschleichphase besser bewältigen kann. Vor Tavor usw., was süchtig macht, will und werde ich definitiv die Finger lassen. Da habe ich zu viel Willenskraft und Respekt vor. Ist eh schon schlimm genug für mich, einzugestehen, dass ich medikamente brauche… Glaube, Tabor etc. würde bei mir aufgrund der Angst vor Abhängigkeit nur dazu führen, dass ich erst recht panisch werde….
Ich versuche halt, viel drumherum „richtig“ zu machen - Bewegung, frische Luft, drüber reden, gesunde Ernährung etc. …. aber das reicht einfach nicht, och merke, davon alleine werde ich nicht gesund
Aber ich habe bis jetzt ja nir das Quetiapin genommen und dachte, ich schaffe es ohne AD… bin ja vor 6 Tagen erst mit Sertralin gestartet und hoffe einfach so sehr, dass das mein Gehirn wieder „ins Lot bringt“. Werde meinen Arzt morgen bei der Routine mal fragen, wie man die Einschleichphase besser bewältigen kann. Vor Tavor usw., was süchtig macht, will und werde ich definitiv die Finger lassen. Da habe ich zu viel Willenskraft und Respekt vor. Ist eh schon schlimm genug für mich, einzugestehen, dass ich medikamente brauche… Glaube, Tabor etc. würde bei mir aufgrund der Angst vor Abhängigkeit nur dazu führen, dass ich erst recht panisch werde….
Ich versuche halt, viel drumherum „richtig“ zu machen - Bewegung, frische Luft, drüber reden, gesunde Ernährung etc. …. aber das reicht einfach nicht, och merke, davon alleine werde ich nicht gesund
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Margarita_1989!
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Ja, ich kann das alles nur allzu gut nachvollziehen. Aber dieses Forum und Kontakte zu Mamas, die alle wieder gesund geworden sind, machen einfach sehr viel Mut und haben mir sehr geholfen, dran zu bleiben und es irgendwie auszuhalten. Diese Symptome sind aber auch total beängstigend und ich hätte mir nie träumen lassen, dass sich eine Depression so krass äußert. Ja, so richtig komm ich auch nicht klar mit dem Gedanken, dass ich Medikamente nehmen muss, aber auch ich habe einsehen müssen, dass ich es alleine nicht schaffe. Hauptsache es geht uns wieder gut, das sehe ich mittlerweile so. Wenn du es ohne Tavor schaffst, dann kannst du mal nach Promethazin fragen, das macht sicher nicht abhängig. Du machst alles richtig und es wird wieder gut werden!
Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Bei mir war es auch so, dass der Tag, nachdem ich eine schlechte Nacht hatte, auch immer viel schwieriger gewesen sind. Ich habe dann immer versucht irgendwie den Schlaf nachzuholen oder über Tag Pausen zu machen. Das hat aber mal besser mal schlechter funktioniert. Vor allem war die Unruhe nach solchen Nächten immer extrem stark, so dass ich über Tag gar nicht richtig abschalten konnte. Auf die Dauer habe ich gemerkt, dass mir da eine gute tagesstruktur und geplante leichte Aktivität besser geholfen haben. Mein Psychologe hat mir immer wieder gesagt, dass eine schlechte Nacht überhaupt gar kein Problem ist und auch gar nichts darüber aussagt, wie die nächste Nacht wird. Er hat mir ganz viel Vertrauen gegeben und mir immer wieder gesagt, dass der Körper sich den Schlaf wohl zurückholt und die nächste Nacht meist deutlich besser wird. Und das war auch immer so, dass der Körper nach einer schlechten Nacht sich die Ruhe in der nächsten Nacht zurückgeholt hat.
Ansonsten heißt es sich tatsächlich in Geduld üben bis die Medikamente wirken. Das ist manchmal schon sehr zäh, wie Margarita es in ihrer Nachrichten schon schreibt.
Aber auch hier möchte ich anmerken, dass ich mich noch ganz genau daran erinnern kann wie Margarita sich letztes Jahr hier angemeldet hat. Das ist jetzt ungefähr. Ein Jahr her würde ich sagen und wenn ich den Vergleich von letztem Jahr zu diesem Jahr sehe, hast du, Margarita, schon wirklich sehr viel an Stabilität gewonnen und ich finde es toll, dass du dich immer wieder hier meldest und auch anderen Frauen so viel Mut machst. Du hast eine riesigen Schritt nach vorne gemacht und wirkst sehr viel selbstbewusster und auch dass du gut für dich einstehen kannst.
Ansonsten heißt es sich tatsächlich in Geduld üben bis die Medikamente wirken. Das ist manchmal schon sehr zäh, wie Margarita es in ihrer Nachrichten schon schreibt.
Aber auch hier möchte ich anmerken, dass ich mich noch ganz genau daran erinnern kann wie Margarita sich letztes Jahr hier angemeldet hat. Das ist jetzt ungefähr. Ein Jahr her würde ich sagen und wenn ich den Vergleich von letztem Jahr zu diesem Jahr sehe, hast du, Margarita, schon wirklich sehr viel an Stabilität gewonnen und ich finde es toll, dass du dich immer wieder hier meldest und auch anderen Frauen so viel Mut machst. Du hast eine riesigen Schritt nach vorne gemacht und wirkst sehr viel selbstbewusster und auch dass du gut für dich einstehen kannst.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
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PerfectPeach
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
ich hab einfach nur riesige Angst, dass das AD bei mir nicht wirken wird… heute ist es wirklich schlimm mut der inneren Unruhe und Panik…
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Margarita_1989!
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Das hatte ich auch. Du bist noch eher am Anfang. Bei mir hat es glaub ich 3 oder 4 Monate gebraucht bis ich eine erste KLEINE Verbesserung gespürt habe. Da war noch lange nicht alles gut. Erst jetzt nach einem Jahr kann ich sagen, ich komme LANGSAM im hier und jetzt an, hab aber immer noch fiese Tiefs und komische Symptome wie Gefühllosigkeit und Dissoziation.
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Margarita_1989!
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Es wird sich was finden ganz sicher. Man muss seinem Psychiater vertrauen. Man wird dir helfen.
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Margarita_1989!
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Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
alibo79 hat geschrieben: ↑23:08:2026 16:09 Bei mir war es auch so, dass der Tag, nachdem ich eine schlechte Nacht hatte, auch immer viel schwieriger gewesen sind. Ich habe dann immer versucht irgendwie den Schlaf nachzuholen oder über Tag Pausen zu machen. Das hat aber mal besser mal schlechter funktioniert. Vor allem war die Unruhe nach solchen Nächten immer extrem stark, so dass ich über Tag gar nicht richtig abschalten konnte. Auf die Dauer habe ich gemerkt, dass mir da eine gute tagesstruktur und geplante leichte Aktivität besser geholfen haben. Mein Psychologe hat mir immer wieder gesagt, dass eine schlechte Nacht überhaupt gar kein Problem ist und auch gar nichts darüber aussagt, wie die nächste Nacht wird. Er hat mir ganz viel Vertrauen gegeben und mir immer wieder gesagt, dass der Körper sich den Schlaf wohl zurückholt und die nächste Nacht meist deutlich besser wird. Und das war auch immer so, dass der Körper nach einer schlechten Nacht sich die Ruhe in der nächsten Nacht zurückgeholt hat.
Ansonsten heißt es sich tatsächlich in Geduld üben bis die Medikamente wirken. Das ist manchmal schon sehr zäh, wie Margarita es in ihrer Nachrichten schon schreibt.
Aber auch hier möchte ich anmerken, dass ich mich noch ganz genau daran erinnern kann wie Margarita sich letztes Jahr hier angemeldet hat. Das ist jetzt ungefähr. Ein Jahr her würde ich sagen und wenn ich den Vergleich von letztem Jahr zu diesem Jahr sehe, hast du, Margarita, schon wirklich sehr viel an Stabilität gewonnen und ich finde es toll, dass du dich immer wieder hier meldest und auch anderen Frauen so viel Mut machst. Du hast eine riesigen Schritt nach vorne gemacht und wirkst sehr viel selbstbewusster und auch dass du gut für dich einstehen kannst.
Liebe Alibo,
Deine Worte berühren mich sehr. Was hätte ich nur ohne euch und dieses Forum gemacht? Ernsthaft... Ich dachte vor einem Jahr wirklich, es geht vorbei mit mir, das wars. Ich bin aus der Asche auferstanden. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ja, ein Jahr später sieht das Leben tatsächlich schon anders aus. Hab leider immer noch hin und wieder diese Watte und eben diese Gefühllosigkeit und Dissoziation, aber ich bin irgendwie in der Realität angekommen und es ist wunderschön. Familiär hat sich alles etwas beruhigt, Hanna liebt ihren Bruder, Valentin kommt zu einer tollen Tagesmutter und ich steige in September wieder ein. Habe mich auch schon ab und an mit meinen Kolleginnen getroffen und das war einfach schön, auch wenn noch etwas strange. Ich hoffe, dass diese starken Schwankungen echt mal langsam besser werden. Ihr seid einfach wunderbar!
Re: Hilfe - könnt ihr mir Mut machen?
Hallo Perfect Peach,
auch von mir ein herzliches Willkommen, auch wenn es mir für dich leid tut, dass du dich hier auch als Betroffene einreihen darfst.
Ich kann deine Gedanken und Ängste rund ums Schlafen sehr gut verstehen. Absolute Schlaflosigkeit war auch mein 1. Symptom der Depression und dann ging es steil bergab, weil man nun mal schlafen muss. Ich kann dir auch raten, deinen Schlaf nicht zu tracken, weder die Quantität noch die Qualität. Mein Tipp wäre noch das Schlaflabor. Termine dauern dort in meiner Region sehr lange, aber dort hat man mir wirklich sehr gut geholfen. Ich hatte damals bestimmt 8 oder 9 verschiedene „Schlafmedikamente“ ausprobiert und habe trotzdem gar nicht oder nur sehr kurz geschlafen. Nach dem Schlaflabor ging es dann wirklich deutlich besser. Mach dir am besten vorsorglich einen Termin, wenn du ihn dann nicht mehr brauchst, weil du gut zurecht kommst, freut sich jemand anderes.
Ich hatte übrigens auch eine sehr pflegeleichte Tochter, die kaum geweint hat und nachts nur 1 Mal kam. Ich habe mich damals auch gefragt, wie es denn sein kann, dass ich bei so einem Traumbaby so krank werde. Es erschien mir auch völlig unverständlich, aber ja.
Wie lange der Leidensweg ist, kann man leider vorab nicht sagen. Viel hängt davon ab, ob man gleich ein für sich wirksames Medikament bekommt und nicht erst noch mehrere ausprobieren muss und auch vom Umfeld. Hat man auch mal Freiräume, um etwas für sich zu tun oder ist man immer nur fremdbestimmt und am routieren? Manche sind nach ein paar wenigen Wochen oder Monaten stabil. Schwere Fälle erst später. Meine Tochter ist schon 4,5 Jahre alt und ich war über ein Jahr lang richtig krank. Wieder die Alte war ich nach über 2 Jahren, da mich die Krankheit sehr verunsichert und mir mein Selbstvertrauen genommen hatte.
Mein Tipp wäre es auch alle Hilfe anzunehmen, die dir angeboten wird. Sei es professionelle Hilfe oder Freunde oder Familie, die anbieten, mal mit dem Kond spazieren zu gehen oder sowas. Alles Liebe und baldige Genesung für Dich.
auch von mir ein herzliches Willkommen, auch wenn es mir für dich leid tut, dass du dich hier auch als Betroffene einreihen darfst.
Ich kann deine Gedanken und Ängste rund ums Schlafen sehr gut verstehen. Absolute Schlaflosigkeit war auch mein 1. Symptom der Depression und dann ging es steil bergab, weil man nun mal schlafen muss. Ich kann dir auch raten, deinen Schlaf nicht zu tracken, weder die Quantität noch die Qualität. Mein Tipp wäre noch das Schlaflabor. Termine dauern dort in meiner Region sehr lange, aber dort hat man mir wirklich sehr gut geholfen. Ich hatte damals bestimmt 8 oder 9 verschiedene „Schlafmedikamente“ ausprobiert und habe trotzdem gar nicht oder nur sehr kurz geschlafen. Nach dem Schlaflabor ging es dann wirklich deutlich besser. Mach dir am besten vorsorglich einen Termin, wenn du ihn dann nicht mehr brauchst, weil du gut zurecht kommst, freut sich jemand anderes.
Ich hatte übrigens auch eine sehr pflegeleichte Tochter, die kaum geweint hat und nachts nur 1 Mal kam. Ich habe mich damals auch gefragt, wie es denn sein kann, dass ich bei so einem Traumbaby so krank werde. Es erschien mir auch völlig unverständlich, aber ja.
Wie lange der Leidensweg ist, kann man leider vorab nicht sagen. Viel hängt davon ab, ob man gleich ein für sich wirksames Medikament bekommt und nicht erst noch mehrere ausprobieren muss und auch vom Umfeld. Hat man auch mal Freiräume, um etwas für sich zu tun oder ist man immer nur fremdbestimmt und am routieren? Manche sind nach ein paar wenigen Wochen oder Monaten stabil. Schwere Fälle erst später. Meine Tochter ist schon 4,5 Jahre alt und ich war über ein Jahr lang richtig krank. Wieder die Alte war ich nach über 2 Jahren, da mich die Krankheit sehr verunsichert und mir mein Selbstvertrauen genommen hatte.
Mein Tipp wäre es auch alle Hilfe anzunehmen, die dir angeboten wird. Sei es professionelle Hilfe oder Freunde oder Familie, die anbieten, mal mit dem Kond spazieren zu gehen oder sowas. Alles Liebe und baldige Genesung für Dich.
Viele Grüße von Nat