Es ist nicht leicht drüber zu reden...
Moderator: Moderatoren
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Stefanie H.
Hi Feebie,
kann dich auch ganz gut verstehen. Bin damals auch der Liebe wegen zu meinem Mann gezogen und hab Familie, Freunde und Bekannte zurückgelassen. Hier habe ich auch noch keinen wirklichen Anschluss gefunden. Die Freunde meines Mannes sind zwar auch meine Freunde, aber da kann ich mich keinem öffnen so wie es bei meinen alten Freunden gewesen ist. Grad mal hin fahren ist ja auch nicht weil dafür 320 km etwas zu weit sind. :)
Hab mich damals auch nicht getraut jemandem hier oben von der PPD zu erzählen weil ich auch Angst vor den Reaktionen hatte.
Und wie Amoebe schon gesagt hat es hält dich niemand für irre. Wenn ist das Problem bei vielen das sie gar nicht verstehen können was in jemandem vorgeht. Da hinein versetzen kann sich halt meist nur jemand der selber schon einmal die Erfahrungen gemacht hat.
Bin vor der Schwangerschaft auch so eine Perfektionisten gewesen die alles Probleme mit sich selber ausgemacht hat und alles super machen wollte. Glaube mittlerweile das das auch mit ein Auslöser der PPD war, weil man sich selbst unter Druck setzt alles direkt hinzukriegen. Glaub auch ein bisschen (kann mich aber auch irren) das man wenn man früher so war leichter anfällig für die PPD ist.
Da du seit kurzem auch in Thera bist wirst du da auch im Laufe der Zeit lernen wie du am besten mit deiner Krankheit umgehen kannst. Wenn man jemanden hat dem man sich so öffnen kann ist das schon eine enorme Hilfe. Dir wird es auf jeden Fall wieder besser gehen.
Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels, daran musst du denken.
LG
Steffi
kann dich auch ganz gut verstehen. Bin damals auch der Liebe wegen zu meinem Mann gezogen und hab Familie, Freunde und Bekannte zurückgelassen. Hier habe ich auch noch keinen wirklichen Anschluss gefunden. Die Freunde meines Mannes sind zwar auch meine Freunde, aber da kann ich mich keinem öffnen so wie es bei meinen alten Freunden gewesen ist. Grad mal hin fahren ist ja auch nicht weil dafür 320 km etwas zu weit sind. :)
Hab mich damals auch nicht getraut jemandem hier oben von der PPD zu erzählen weil ich auch Angst vor den Reaktionen hatte.
Und wie Amoebe schon gesagt hat es hält dich niemand für irre. Wenn ist das Problem bei vielen das sie gar nicht verstehen können was in jemandem vorgeht. Da hinein versetzen kann sich halt meist nur jemand der selber schon einmal die Erfahrungen gemacht hat.
Bin vor der Schwangerschaft auch so eine Perfektionisten gewesen die alles Probleme mit sich selber ausgemacht hat und alles super machen wollte. Glaube mittlerweile das das auch mit ein Auslöser der PPD war, weil man sich selbst unter Druck setzt alles direkt hinzukriegen. Glaub auch ein bisschen (kann mich aber auch irren) das man wenn man früher so war leichter anfällig für die PPD ist.
Da du seit kurzem auch in Thera bist wirst du da auch im Laufe der Zeit lernen wie du am besten mit deiner Krankheit umgehen kannst. Wenn man jemanden hat dem man sich so öffnen kann ist das schon eine enorme Hilfe. Dir wird es auf jeden Fall wieder besser gehen.
Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels, daran musst du denken.
LG
Steffi
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Astrid
Also...
Feebie, ich habe meinen "Leuten" versucht PPD folgendermaßen zu erklären:
ich habe eine Stoffwechselstörung im Gehirn, ausgelöst durch die Geburt. Mein Körper produziert zwar Glückshormone kann diese aber ncht nutzen, da ein anderer Stoff fehlt, der quasi das möglich macht. Stellt Euch mein Gehirn als Eimer vor. Die Glückshormone sind der Inhalt. Der Eimer hat ein Loch und kein Glückshormon kann genutzt werden. Das AD das bei mir irgendwann wirken wird, wird der Stopfen für das Loch sein, und nicht das Glückshormon selber. Daher machen AD s auch nicht abhängig.
Wodurch eine PPD eigentlich ursächlich entsteht, ist noch nicht vollständig wissenschaftlich erklärt. Man vermutet, dass eine genetische Veranlagung da ist, aber erst bestimmte Faktoren dazu führen, dass es zu einer PPd kommt.
Wenn dann Fragen kommen, erkläre ich ihnen die. Schildere meine Symptome, keinen Antrieb keine Freude empfinden zu können. Mein Kind nicht annehmen zu können, meinen Mann gehasst zu haben, so verzweifelt über mich selbst zu sein und über diese Unerträglichkeit des Seins, dass ich daran dachte mein Leben zu beenden, um meine Familie von mir zu befreien. das jeder Tag eine unendliche Last und ein Berg von Ängsten für mich ist.... Du kannst ihnen sagen was Du möchtest. Sei einfach ehrlich.
Das ist eine Krankheit, und übrigens ist fast jede 5. Frau davon betroffen. Schade das niemand darüber redet, und man sich wie ein Monster, Alien, schlechte Mutter fühlen muss. Hab den Mut. Du bist krank, und diese Krankheit ist heilbar. Die Leute können nicht erraten, dass Du um Hilfe rufst und mit den Armen wedelst deshalb. Ruf doch einfach "HILFE", dann hören sie dich auch. Du bist kein Monster. Die Krankheit hat dich im Griff und lässt Dich zweifeln an allem und jedem. Einschliesslich deiner Familie, die vielleicht für dich da ssein wollen. Stärke und Perfektionismus heisst auch erkennen, wann man alleine nicht weiter kommt, und um Hilfe zu bitten.
Wir sind alle bei Dir und kennen diesen Kampf.
Der Gedanke, vielleicht geht ja alles wieder von alleine weg...
Was würdest Du einem Krebspatienten in diesem Fall sagen?
Erstmal liebe liebe Grüße
Astrid
auf das der nächste Tag dein Tag werde!!!
Feebie, ich habe meinen "Leuten" versucht PPD folgendermaßen zu erklären:
ich habe eine Stoffwechselstörung im Gehirn, ausgelöst durch die Geburt. Mein Körper produziert zwar Glückshormone kann diese aber ncht nutzen, da ein anderer Stoff fehlt, der quasi das möglich macht. Stellt Euch mein Gehirn als Eimer vor. Die Glückshormone sind der Inhalt. Der Eimer hat ein Loch und kein Glückshormon kann genutzt werden. Das AD das bei mir irgendwann wirken wird, wird der Stopfen für das Loch sein, und nicht das Glückshormon selber. Daher machen AD s auch nicht abhängig.
Wodurch eine PPD eigentlich ursächlich entsteht, ist noch nicht vollständig wissenschaftlich erklärt. Man vermutet, dass eine genetische Veranlagung da ist, aber erst bestimmte Faktoren dazu führen, dass es zu einer PPd kommt.
Wenn dann Fragen kommen, erkläre ich ihnen die. Schildere meine Symptome, keinen Antrieb keine Freude empfinden zu können. Mein Kind nicht annehmen zu können, meinen Mann gehasst zu haben, so verzweifelt über mich selbst zu sein und über diese Unerträglichkeit des Seins, dass ich daran dachte mein Leben zu beenden, um meine Familie von mir zu befreien. das jeder Tag eine unendliche Last und ein Berg von Ängsten für mich ist.... Du kannst ihnen sagen was Du möchtest. Sei einfach ehrlich.
Das ist eine Krankheit, und übrigens ist fast jede 5. Frau davon betroffen. Schade das niemand darüber redet, und man sich wie ein Monster, Alien, schlechte Mutter fühlen muss. Hab den Mut. Du bist krank, und diese Krankheit ist heilbar. Die Leute können nicht erraten, dass Du um Hilfe rufst und mit den Armen wedelst deshalb. Ruf doch einfach "HILFE", dann hören sie dich auch. Du bist kein Monster. Die Krankheit hat dich im Griff und lässt Dich zweifeln an allem und jedem. Einschliesslich deiner Familie, die vielleicht für dich da ssein wollen. Stärke und Perfektionismus heisst auch erkennen, wann man alleine nicht weiter kommt, und um Hilfe zu bitten.
Wir sind alle bei Dir und kennen diesen Kampf.
Der Gedanke, vielleicht geht ja alles wieder von alleine weg...
Was würdest Du einem Krebspatienten in diesem Fall sagen?
Erstmal liebe liebe Grüße
Astrid
auf das der nächste Tag dein Tag werde!!!
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djosch
Hi Feebie!
das mit den Tränen bei Mitleid bzw Mitgefühl kenne ich,deshalb geht man meistens so Situationen aus dem Weg,indem man sie überspeilt und nicht sagt,wie es einem gerade wirklich geht...! v.a. wenn die Umgebung von einem sonst nicht gewöhnt ist,daß man nah iam Wasser gebaut ist;-)
schwierig,da ne Lösung zu finden...
ich denke,der Mittleweg ist-wie so oft- am besten, man muss ja nicht jedem entfernten Bekannten beschrieben ,wie es einem geht und bei entsprechender "positiver" Reaktion einen vorheulen... da kann man finde ich ruhig ein bißchen "ja,ja,mir gehts gut" Fassade weiter spielen.
nur die engeren Verwandten und Bekannten sollte man über kurz oder lang einweihen,man ist dann echt oft erstaunt,erstens, wie nett manche reagieren, auch wenn sie davon noch nie gehört haben und außerdem die oben erwähnten Reaktionen bei einem auslösen!und zweitens weil man dann schritt für schritt lernt,anderen seine gefühle zu zeigen,aucch wenn es manchmal unangenehme situationen ergibt,sei es unverständnis (wobei das ja meistens auch nicht böse gemeint ist, ist halt noch so unbekannt,das thema) oder nettes Mitgefühl...
ich bin übrigens immer wieder erststaunt,wenn ich jemnadem davon erzähle,daß es doch gelegentlich immer wieder vorkommt,daß derjenige von so winwm ähnlichen fall in verwandtschaft oder bekanntschaft weiss,wurde halt nur nie darüber öffentlich geredet!!!
zum Thema Schwiegermutter: ich denke auch,wenn sie bzw ihre einstellugn und reaktion ichtig ist,sprich nochmsal in ner ruhigen minute mit ihr( oder vielleicht dein mann), zumnidest mit ansätzen von erklärungen deiner situation.vielleicht war es von ihr agrnicht so böse oder abwertend gemeint,wenn sie wirklich noch nie mit sowas zu tun hatte,bestzeht natürlich auch ne gewisse art von hilflosigkeit oder ratlosigkeit,wie man in so situationen reagieren sollte, und dann kommt halt schnell mal so ein flapsiger spruch..
oder ,wenn du erzählst,dein schwiegervater hätte dich letztens shconmal forschender angechaut,vielleicht ist ja der der feinfühligere von beiden udn man beginnt erstmal mit IHM?
LG Andrea
das mit den Tränen bei Mitleid bzw Mitgefühl kenne ich,deshalb geht man meistens so Situationen aus dem Weg,indem man sie überspeilt und nicht sagt,wie es einem gerade wirklich geht...! v.a. wenn die Umgebung von einem sonst nicht gewöhnt ist,daß man nah iam Wasser gebaut ist;-)
schwierig,da ne Lösung zu finden...
ich denke,der Mittleweg ist-wie so oft- am besten, man muss ja nicht jedem entfernten Bekannten beschrieben ,wie es einem geht und bei entsprechender "positiver" Reaktion einen vorheulen... da kann man finde ich ruhig ein bißchen "ja,ja,mir gehts gut" Fassade weiter spielen.
nur die engeren Verwandten und Bekannten sollte man über kurz oder lang einweihen,man ist dann echt oft erstaunt,erstens, wie nett manche reagieren, auch wenn sie davon noch nie gehört haben und außerdem die oben erwähnten Reaktionen bei einem auslösen!und zweitens weil man dann schritt für schritt lernt,anderen seine gefühle zu zeigen,aucch wenn es manchmal unangenehme situationen ergibt,sei es unverständnis (wobei das ja meistens auch nicht böse gemeint ist, ist halt noch so unbekannt,das thema) oder nettes Mitgefühl...
ich bin übrigens immer wieder erststaunt,wenn ich jemnadem davon erzähle,daß es doch gelegentlich immer wieder vorkommt,daß derjenige von so winwm ähnlichen fall in verwandtschaft oder bekanntschaft weiss,wurde halt nur nie darüber öffentlich geredet!!!
zum Thema Schwiegermutter: ich denke auch,wenn sie bzw ihre einstellugn und reaktion ichtig ist,sprich nochmsal in ner ruhigen minute mit ihr( oder vielleicht dein mann), zumnidest mit ansätzen von erklärungen deiner situation.vielleicht war es von ihr agrnicht so böse oder abwertend gemeint,wenn sie wirklich noch nie mit sowas zu tun hatte,bestzeht natürlich auch ne gewisse art von hilflosigkeit oder ratlosigkeit,wie man in so situationen reagieren sollte, und dann kommt halt schnell mal so ein flapsiger spruch..
oder ,wenn du erzählst,dein schwiegervater hätte dich letztens shconmal forschender angechaut,vielleicht ist ja der der feinfühligere von beiden udn man beginnt erstmal mit IHM?
LG Andrea
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Feebie
Aahhh, ich wußte gar nicht das ich nur eine Mail bekomme, wenn jemand geantwortet hat, und nicht für jedes Thema. Jetzt hätte ich doch fast all eure gutgemeinten Antworten nicht gelesen...
Sonst hätte ich doch längst wieder meine Megastatements abgeliefert.
Danke Astrid für sooo tolle klare Worte.
Die haben mich sehr zum grübeln gebracht und gleichzeitig frage ich mich, was du wohl für eine "Hölle" durchgemacht hast. (werde so schnell wie möglich deine "Geschichte" hier lesen).
Ich lasse meine Maskerade vermutlich nicht fallen, weil ich dann eben nicht sortieren kann, wer es erfährt und wer nicht.
Laß´ ich den Damm jetzt brechen, dann kann ich es momentan nicht aufhalten. Ich müßte vermutlich aufpassen, das ich es nicht auch noch der Kassiererin im Supermarkt erzähle und dann heulend meine Sachen in dem Einkaufswagen verstaue.
Ich bin ja gerade an einem Punkt, wo ich es am liebsten hinausschreien möchte, da sollte ich vielleicht erstmal dran arbeiten und dann im ganz Kleinen anfangen.
Irgendwie erwarte ich auch tatsächlich, das meine Therapeutin sagt, ich hätte gar keine PPD. Ich sei kerngesund, einfach nur ein wenig spleenig und zu wenig belastbar.
Folglich habe ich immer noch diese Selbstzweifel, das ich versagt habe, nichts auf die Reihe bekomme und eine schlechte Mutter bin, weil ich eigentlich kerngesund bin und dann wohl einfach gerade versage in meiner Rolle. Nach dem Motto: Nun reißen sie sich aber mal langsam zusammen.
Naja, jedenfalls habe ich heute einen relativ "guten Tag".
Bin fast ein wenig überdreht. Könnte am AD liegen, oder an den vielen Keksen die ich gegessen habe...
Sonst hätte ich doch längst wieder meine Megastatements abgeliefert.
Danke Astrid für sooo tolle klare Worte.
Die haben mich sehr zum grübeln gebracht und gleichzeitig frage ich mich, was du wohl für eine "Hölle" durchgemacht hast. (werde so schnell wie möglich deine "Geschichte" hier lesen).
Ich lasse meine Maskerade vermutlich nicht fallen, weil ich dann eben nicht sortieren kann, wer es erfährt und wer nicht.
Laß´ ich den Damm jetzt brechen, dann kann ich es momentan nicht aufhalten. Ich müßte vermutlich aufpassen, das ich es nicht auch noch der Kassiererin im Supermarkt erzähle und dann heulend meine Sachen in dem Einkaufswagen verstaue.
Ich bin ja gerade an einem Punkt, wo ich es am liebsten hinausschreien möchte, da sollte ich vielleicht erstmal dran arbeiten und dann im ganz Kleinen anfangen.
Irgendwie erwarte ich auch tatsächlich, das meine Therapeutin sagt, ich hätte gar keine PPD. Ich sei kerngesund, einfach nur ein wenig spleenig und zu wenig belastbar.
Folglich habe ich immer noch diese Selbstzweifel, das ich versagt habe, nichts auf die Reihe bekomme und eine schlechte Mutter bin, weil ich eigentlich kerngesund bin und dann wohl einfach gerade versage in meiner Rolle. Nach dem Motto: Nun reißen sie sich aber mal langsam zusammen.
Naja, jedenfalls habe ich heute einen relativ "guten Tag".
Bin fast ein wenig überdreht. Könnte am AD liegen, oder an den vielen Keksen die ich gegessen habe...
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Astrid
Da ist sie ja, die Gänseblümchenwiese
. - Schön -
Freue mich, dass es Dir heute besser geht. Bin auch dafür, dass Du im Kleinen anfängst. Erkläre es doch den Leuten, die Dir am nächsten stehen. Und auch Deinen Freunden und deiner Familie, auch wenn sie weiter weg sind. Ist mir bei meinen Freunden auch schwer gefallen, vor allem, weil die meisten von denen gar keine Kinder haben. Aber es tut gut es rauszulassen.
Darauf das Kekse und AD weiterhin ihr Werk tun mögen. Verrätst Du mir die Keksmarke??? Dann decke ich mich damit auch ein
.
LG Astrid
Freue mich, dass es Dir heute besser geht. Bin auch dafür, dass Du im Kleinen anfängst. Erkläre es doch den Leuten, die Dir am nächsten stehen. Und auch Deinen Freunden und deiner Familie, auch wenn sie weiter weg sind. Ist mir bei meinen Freunden auch schwer gefallen, vor allem, weil die meisten von denen gar keine Kinder haben. Aber es tut gut es rauszulassen.
Darauf das Kekse und AD weiterhin ihr Werk tun mögen. Verrätst Du mir die Keksmarke??? Dann decke ich mich damit auch ein
LG Astrid
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Vicky
Liebe Astrid und Amoebe,
tja, was soll ich sagen, ich kämpfe seit einem halben Jahr mit der PPD und schreibe nun grad aus der Psychiatrie.
Es wurde endlich das richtige Medi für mich gefunden!!!!!!!!!!!!!
Ich hoffe es zumindest.
Liebe Astrid: hast Du schon Medis? warst du in einer Klinik?
Auch von mir: geh offen mit der Erkrankung um, dass macht es leichter.
Es wird wieder besser, aber man muß sich helfen lassen!!!!
Und umlernen: einguter Tag ist nun nicht mehr zu vergleichen mit einem guten Tag von damals. D. h. Das Leistungdenken lerne ich auch grad abzulegen.
Ich wünsche Dir auch viel Kraft und: Du bist nicht allein damit.
Feste Umarmung von Vicky
tja, was soll ich sagen, ich kämpfe seit einem halben Jahr mit der PPD und schreibe nun grad aus der Psychiatrie.
Es wurde endlich das richtige Medi für mich gefunden!!!!!!!!!!!!!
Ich hoffe es zumindest.
Liebe Astrid: hast Du schon Medis? warst du in einer Klinik?
Auch von mir: geh offen mit der Erkrankung um, dass macht es leichter.
Es wird wieder besser, aber man muß sich helfen lassen!!!!
Und umlernen: einguter Tag ist nun nicht mehr zu vergleichen mit einem guten Tag von damals. D. h. Das Leistungdenken lerne ich auch grad abzulegen.
Ich wünsche Dir auch viel Kraft und: Du bist nicht allein damit.
Feste Umarmung von Vicky
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Feebie
Ja, die Gänseblümchenwiese könnte nun mein "Markenzeichen" werden. Und wenn die Vorstellung, das wir alle irgendwann wieder gerne mit schaukelnden Armen über Gänseblümchenwiesen hüpfen mögen, einige Leutchen hier zum Schmunzeln bringt, so will ich denen gerne mein Avatar widmen.
Leider war der Tag gestern sehr nach dem Motto: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben...
Nachdem ich gaaanz viele Cantuccini-Kekse gegessen hatte, war ich ja irgendwie in "Hochstimmung". Diese kippte dann aber wieder extrem zum Abend hin. Alles war wieder so wiedersprüchlich...
Ich war wiedermal böse auf meinen Mann (der wie so oft eigentlich gar nichts großartiges gemacht hat), und dann schmollte ich und war total wütend. Und irgendwann danach schlug alles wieder in Traurigkeit um und dann wurde ich plötzlich unendlich müde.
Keine Ahnung was das war, aber ich erhöhe heute wieder meine AD-Dosis. Ich glaube die Wirkung paßt nicht mehr so recht und nun nehme ich doch sicherheitshalber wieder die dritte Opipramol 50mg, bin also wieder bei 150 mg. Ich habe das eigenmächtig entschieden, da mein Doc im Urlaub ist, aber da ich die erste Zeit auch 150 genommen habe, ist es wohl schon okay.
Ich habe große Angst, das ich das AD wechseln muss, weil es noch nicht das richtige war. Ich lese hier eigentlich ja bei jedem davon. Ich habe nur keine Kraft dazu. Ich bin eh´ derzeit unglaublich ungeduldig. Ich meine immer, es müßte jetzt sofort besser werden, weil ich glaube, das ich sonst in kürzester Zeit durchdrehe. Ich kann nicht einfach hier 6 Monate auf AD und Psychtherapie hoffen und glauben, das dann alles besser wird. Ich habe das unbestimmte Gefühl handeln zu müssen, irgendwelche Situationen zu verändern. Gleichzeitig habe ich aber Angst davor, denn ich bin ja derzeit nicht wirklich Herr meiner Lage und ich befürchte, das ich etwas machen oder verändern könnte, dessen Konsequenzen ich gar nicht mehr abschätzen kann.
Aber was soll ich sonst machen? Abwarten geht nicht, schon gar nicht wenn dann wieder so Zwangsgedanken wie gestern auftreten. Nur ich möchte nicht impulsiv etwas tun. Ich frag mich, ob ich einfach mal eine Luftveränderung brauche, oder ob das nur ein Weglaufen wäre???
Ach man, hätte der Tag nicht einfach so enden können, wie er gestern Nachmittag war?!*seufz*
Leider war der Tag gestern sehr nach dem Motto: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben...
Nachdem ich gaaanz viele Cantuccini-Kekse gegessen hatte, war ich ja irgendwie in "Hochstimmung". Diese kippte dann aber wieder extrem zum Abend hin. Alles war wieder so wiedersprüchlich...
Ich war wiedermal böse auf meinen Mann (der wie so oft eigentlich gar nichts großartiges gemacht hat), und dann schmollte ich und war total wütend. Und irgendwann danach schlug alles wieder in Traurigkeit um und dann wurde ich plötzlich unendlich müde.
Keine Ahnung was das war, aber ich erhöhe heute wieder meine AD-Dosis. Ich glaube die Wirkung paßt nicht mehr so recht und nun nehme ich doch sicherheitshalber wieder die dritte Opipramol 50mg, bin also wieder bei 150 mg. Ich habe das eigenmächtig entschieden, da mein Doc im Urlaub ist, aber da ich die erste Zeit auch 150 genommen habe, ist es wohl schon okay.
Ich habe große Angst, das ich das AD wechseln muss, weil es noch nicht das richtige war. Ich lese hier eigentlich ja bei jedem davon. Ich habe nur keine Kraft dazu. Ich bin eh´ derzeit unglaublich ungeduldig. Ich meine immer, es müßte jetzt sofort besser werden, weil ich glaube, das ich sonst in kürzester Zeit durchdrehe. Ich kann nicht einfach hier 6 Monate auf AD und Psychtherapie hoffen und glauben, das dann alles besser wird. Ich habe das unbestimmte Gefühl handeln zu müssen, irgendwelche Situationen zu verändern. Gleichzeitig habe ich aber Angst davor, denn ich bin ja derzeit nicht wirklich Herr meiner Lage und ich befürchte, das ich etwas machen oder verändern könnte, dessen Konsequenzen ich gar nicht mehr abschätzen kann.
Aber was soll ich sonst machen? Abwarten geht nicht, schon gar nicht wenn dann wieder so Zwangsgedanken wie gestern auftreten. Nur ich möchte nicht impulsiv etwas tun. Ich frag mich, ob ich einfach mal eine Luftveränderung brauche, oder ob das nur ein Weglaufen wäre???
Ach man, hätte der Tag nicht einfach so enden können, wie er gestern Nachmittag war?!*seufz*
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kathyw
Mir geht es ganz genau wie Dir ! Gerade zum Abend wird es bei mir auch immer schlechter.... Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mir immer 1-2 Tage nach Dosiserhöhung besonders schlecht geht, komisch...
Hab keine Angst das AD evtl. wechseln zu müssen, was bringt Dir Dein "altes" wenn es Dir nicht (mehr) hilft? nichts! Es kann dann also nur besser werden.
Ich musste auch wechseln, da das erste (Imipramin) bei mir nicht gegriffen hat,....nun nehme ich Nortrilen und ich meine zu merken, dass es langsam anfängt zu wirken.....in kleinen Schritten, aber besser klein als gar nicht....
Ich bin noch laaaaaaaaaaaaange nicht wiede die alte Kathy, dass merk ich schon allein daran, dass morgen unsere Pferde kommen und ich mich so gar nicht darüber freuen kann....
Im gesunden Zustand würd ich hier jetzt rumflippen vor Freude....
Ahja irgendwann wird auch unsere Zeit kommen, dass hoffe und daran glaube ich ganz fest !!!!
Kathy
Hab keine Angst das AD evtl. wechseln zu müssen, was bringt Dir Dein "altes" wenn es Dir nicht (mehr) hilft? nichts! Es kann dann also nur besser werden.
Ich musste auch wechseln, da das erste (Imipramin) bei mir nicht gegriffen hat,....nun nehme ich Nortrilen und ich meine zu merken, dass es langsam anfängt zu wirken.....in kleinen Schritten, aber besser klein als gar nicht....
Ich bin noch laaaaaaaaaaaaange nicht wiede die alte Kathy, dass merk ich schon allein daran, dass morgen unsere Pferde kommen und ich mich so gar nicht darüber freuen kann....
Im gesunden Zustand würd ich hier jetzt rumflippen vor Freude....
Ahja irgendwann wird auch unsere Zeit kommen, dass hoffe und daran glaube ich ganz fest !!!!
Kathy
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Astrid
Ja, das kenne ich, die Zeit, in der unklar ist, ob das Medi wirkt oder nicht. Hab keine Angst vor einem Wechsel, die Nebenwirkungen sind zwar manchmal nervig, aber wenn das richtige AD gefunden ist, dann ist alles wieder im Lot. Freue Dich über die guten "Abschnitte" genieße sie so gut es geht. Du kannst auch selbst etwas tun, du bist nicht zum "Nichtstun" verdammt. Geh viel nach draußen, vor allem wenn die Sonne scheint. Mache Sport, oder bringe Dichselbst unter Leute. Das ist schon recht viel. Und halte uns weiter auf dem laufenden.
@ Vicky: freue mich, dass dein AD gefunden ist. Jetzt geht es aufwärts. Ich nehme schon jetzt 1,5 Jahre Imipramin und Trimipramin, und mir geht es gut dabei. In der Psychiatrie war ich nicht, obwohl ich zwischendurch darum gebeten habe. Es ist auch so gut gegangen. Gott sei Dank. Ich wünsche Dir nur noch Aufwind.
LG Astrid
@ Vicky: freue mich, dass dein AD gefunden ist. Jetzt geht es aufwärts. Ich nehme schon jetzt 1,5 Jahre Imipramin und Trimipramin, und mir geht es gut dabei. In der Psychiatrie war ich nicht, obwohl ich zwischendurch darum gebeten habe. Es ist auch so gut gegangen. Gott sei Dank. Ich wünsche Dir nur noch Aufwind.
LG Astrid
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frosch76
Hallo Feebie,
auch ich bin wegen der Liebe umgezogen und habe hier nur "seine" Familie und Freunde.
Und auch ich schwanke immer noch von Tag zu Tag zwischen den Gedanken: "Du bist verrückt, laß das bloß keinen wissen." und "Du bist krank, warum solltest Du Dich schämen, ein Krebskranker schämt sich doch auch nicht für seine Krankheit."
Und auch ich habe bisher immer alles fast nur und lieber mit mir selbst ausgemacht, mein Leben lang. Auch jetzt ist es sehr schwer für mich, um Hilfe zu bitten. Ich weiß, daß ich mir professionelle Hilfe suchen muss, denn jetzt habe ich einen Punkt in meinem Leben erreicht, wo ich das Ganze nicht mehr nur mit mir selbst ausmachen kann. Aber es fällt mir so schwer.
Ich kann Dich also in allem was Du schreibst sehr, sehr gut verstehen und ich finde, es hilft sehr, zu lesen, daß es auch andere Frauen, mit denselben Gedanken und Gefühlen gibt.
Und zu Deiner Schiegermutter: mein Bruder hat mit seiner Halbschwester über mich gesprochen. Sie ist in Frankreich aufgewachsen und hat zwei Kinder. Und weißt Du, was sie gesagt hat: "Das haben sehr viele Frauen. Man kann da aber super was gegen machen." Einige Tips, die sie ihm dann für mich gegeben hat, sind Dinge, die man auch hier bei S+L findet: Die Frau unterstützen, ihr das Kind mal stundenweise abnehmen, damit sie etwas für sich tun kann; wenn es sehr schlimm ist, einen Arzt aufsuchen; die Frau sich regelmäßig ausruhen lassen; dafür sorgen, daß die Frau auch an sich denkt und sich nicht völlig vergisst, Sport treiben, bzw. zumindest regelmäßig spazieren gehen und noch einiges mehr.
In Frankreich ist das offenbar was ganz normales und kein Tabu.
Mir persönlich hat das für mich und meine Gedanken zu PPD sehr geholfen.
Liebe Grüße
frosch76
auch ich bin wegen der Liebe umgezogen und habe hier nur "seine" Familie und Freunde.
Und auch ich schwanke immer noch von Tag zu Tag zwischen den Gedanken: "Du bist verrückt, laß das bloß keinen wissen." und "Du bist krank, warum solltest Du Dich schämen, ein Krebskranker schämt sich doch auch nicht für seine Krankheit."
Und auch ich habe bisher immer alles fast nur und lieber mit mir selbst ausgemacht, mein Leben lang. Auch jetzt ist es sehr schwer für mich, um Hilfe zu bitten. Ich weiß, daß ich mir professionelle Hilfe suchen muss, denn jetzt habe ich einen Punkt in meinem Leben erreicht, wo ich das Ganze nicht mehr nur mit mir selbst ausmachen kann. Aber es fällt mir so schwer.
Ich kann Dich also in allem was Du schreibst sehr, sehr gut verstehen und ich finde, es hilft sehr, zu lesen, daß es auch andere Frauen, mit denselben Gedanken und Gefühlen gibt.
Und zu Deiner Schiegermutter: mein Bruder hat mit seiner Halbschwester über mich gesprochen. Sie ist in Frankreich aufgewachsen und hat zwei Kinder. Und weißt Du, was sie gesagt hat: "Das haben sehr viele Frauen. Man kann da aber super was gegen machen." Einige Tips, die sie ihm dann für mich gegeben hat, sind Dinge, die man auch hier bei S+L findet: Die Frau unterstützen, ihr das Kind mal stundenweise abnehmen, damit sie etwas für sich tun kann; wenn es sehr schlimm ist, einen Arzt aufsuchen; die Frau sich regelmäßig ausruhen lassen; dafür sorgen, daß die Frau auch an sich denkt und sich nicht völlig vergisst, Sport treiben, bzw. zumindest regelmäßig spazieren gehen und noch einiges mehr.
In Frankreich ist das offenbar was ganz normales und kein Tabu.
Mir persönlich hat das für mich und meine Gedanken zu PPD sehr geholfen.
Liebe Grüße
frosch76
@frosch76:
Du hast ganz recht - in Frankreich und England wird viel, viel offner mit dem Thema PPD/PPP umgegangen als hier bei uns - hier sitzen die Scheuklappen leider immer noch ziemlich fest und die Tomaten auf den Augen gehen auch erst langsam runter....
In Frankreich wird den Frauen sogar zur Prophylaxe angeboten, die Planzenta nach der Geburt trocknen und zu Kügelchen die man dann einehmen kann, verarbeiten zu lassen. Der Grund ist: in der Planzente sind ja die ganzen Hormone der Schwangerschaft enthalten - nach der Geburt ist ja auch die Planzenta weg und somit kommt es logischer Weise zu einem Hormonsturz. Und genau DER ist ganz oft stark mitverantwortlich für das auftreten einer PPD. Die "Heultage" z.B. kommen genau von diesem Hormonsturz, vergehen aber nach ein paar Tagen von selbst. Um diesen Chrash der Hormone nun zu verhindern, können die Frauen also die Hormone in der Planzenta in Form von Kügelchen zu sich nehmen, um das abzumildern. Klingt im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig, aber ehrlich gesagt, ich würds tun, wenn es hilft! Und ich glaube sogar dass unsere 1. Vorsitzende von Schatten & Licht das gemacht hat!
Liebe Grüße an alle von
Du hast ganz recht - in Frankreich und England wird viel, viel offner mit dem Thema PPD/PPP umgegangen als hier bei uns - hier sitzen die Scheuklappen leider immer noch ziemlich fest und die Tomaten auf den Augen gehen auch erst langsam runter....
In Frankreich wird den Frauen sogar zur Prophylaxe angeboten, die Planzenta nach der Geburt trocknen und zu Kügelchen die man dann einehmen kann, verarbeiten zu lassen. Der Grund ist: in der Planzente sind ja die ganzen Hormone der Schwangerschaft enthalten - nach der Geburt ist ja auch die Planzenta weg und somit kommt es logischer Weise zu einem Hormonsturz. Und genau DER ist ganz oft stark mitverantwortlich für das auftreten einer PPD. Die "Heultage" z.B. kommen genau von diesem Hormonsturz, vergehen aber nach ein paar Tagen von selbst. Um diesen Chrash der Hormone nun zu verhindern, können die Frauen also die Hormone in der Planzenta in Form von Kügelchen zu sich nehmen, um das abzumildern. Klingt im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig, aber ehrlich gesagt, ich würds tun, wenn es hilft! Und ich glaube sogar dass unsere 1. Vorsitzende von Schatten & Licht das gemacht hat!
Liebe Grüße an alle von
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
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Feebie
So, da bin ich wieder mit zwei gaaanz miesen Tagen.
Gestern hatten wir zum ersten mal in unseren Häuschen Besuch geladen und so hieß es für 10 Mann kochen und für Unterhaltung sorgen. Das Haus musste natrürlich auch perfekt sein und das alles für die Freunde meines Mannes. Die Clique kennt er schon ewig, und da zu der Clique eigentlich die Exfrau meines Mannes gehört, bin ich mit den allen nie so richtig warm geworden. Aber mein Mann wollte gerne seinen Geburtstag nachfeiern und das habe ich ihm nicht verwehren wollen. Es war aber hammeranstrengend für mich und ich bin schon beim Kochen mehrfach an meine Grenzen geraten. Natürlich hat mein Mann fleißig mitgeholfen, unser Sohn wuselte ja auch noch zwischen uns rum...
Und dann waren alle da und ich konnte einfach nicht die charmante Gastgeberin sein. Ich war müde und abgekämpft und fieberte schon am Anfang dem Ende entgegen.
Zum Glück löste sich gegen 23:00 Uhr alles auf.*seufz*
Aber mein Sohnemann schläft nie besonders gut und so war er noch 2 mal in der Nacht wach und dann heute morgen um 6:45 Uhr.
Da es meinem Mann aber momentan auch nicht so toll geht (Erkältung/Grippe oder soetwas), fragte er mich, ob er noch liegen bleiben könnte.
Und natürlich kennen das viele von euch, man kann anderen einfach nichts abschlagen, auch wenn man selbst am Ende ist.
So schnappte ich mir meinen Sohn und wollte die Treppe runter, als ich den Halt verlor Wir drohten nach vorne zu kippen und wären 3 Meter in die Tiefe gestürtzt, aber so konnte ich mich gerade noch auf dem Rücken fallen lassen und bin auf mein Steißbein gestürzt, habe mir dabei noch das Handgelenk und den Fuß angeknackst, aber zum Glück ist meinem Sohn nichts passiert, der lag dann sicher auf mir drauf.
Jetzt hoffe ich schon den ganzen Tag das die Schmerzen endlich gehen.
Und was mache ich bloß, wenn das morgen nicht besser wird?
Heute ist mir mein Mann ja eine große Hilfe, aber morgen bin ich wieder allein.*heul*
Mir ist sooo elend zumute und dann hab eich auch noch das Gefühl, dass das AD nicht mehr anschlägt....
Gestern hatten wir zum ersten mal in unseren Häuschen Besuch geladen und so hieß es für 10 Mann kochen und für Unterhaltung sorgen. Das Haus musste natrürlich auch perfekt sein und das alles für die Freunde meines Mannes. Die Clique kennt er schon ewig, und da zu der Clique eigentlich die Exfrau meines Mannes gehört, bin ich mit den allen nie so richtig warm geworden. Aber mein Mann wollte gerne seinen Geburtstag nachfeiern und das habe ich ihm nicht verwehren wollen. Es war aber hammeranstrengend für mich und ich bin schon beim Kochen mehrfach an meine Grenzen geraten. Natürlich hat mein Mann fleißig mitgeholfen, unser Sohn wuselte ja auch noch zwischen uns rum...
Und dann waren alle da und ich konnte einfach nicht die charmante Gastgeberin sein. Ich war müde und abgekämpft und fieberte schon am Anfang dem Ende entgegen.
Zum Glück löste sich gegen 23:00 Uhr alles auf.*seufz*
Aber mein Sohnemann schläft nie besonders gut und so war er noch 2 mal in der Nacht wach und dann heute morgen um 6:45 Uhr.
Da es meinem Mann aber momentan auch nicht so toll geht (Erkältung/Grippe oder soetwas), fragte er mich, ob er noch liegen bleiben könnte.
Und natürlich kennen das viele von euch, man kann anderen einfach nichts abschlagen, auch wenn man selbst am Ende ist.
So schnappte ich mir meinen Sohn und wollte die Treppe runter, als ich den Halt verlor Wir drohten nach vorne zu kippen und wären 3 Meter in die Tiefe gestürtzt, aber so konnte ich mich gerade noch auf dem Rücken fallen lassen und bin auf mein Steißbein gestürzt, habe mir dabei noch das Handgelenk und den Fuß angeknackst, aber zum Glück ist meinem Sohn nichts passiert, der lag dann sicher auf mir drauf.
Jetzt hoffe ich schon den ganzen Tag das die Schmerzen endlich gehen.
Und was mache ich bloß, wenn das morgen nicht besser wird?
Heute ist mir mein Mann ja eine große Hilfe, aber morgen bin ich wieder allein.*heul*
Mir ist sooo elend zumute und dann hab eich auch noch das Gefühl, dass das AD nicht mehr anschlägt....
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Stefanie H.
Wart ihr denn schon beim Arzt? Gibt ja nechdem was es ist auch Mittel gegen die Schmerzen.
Wenn dein Mann arbeitet kann dich da nicht wer tagsüber unterstützen wenn du nicht so kannst wie du gerne magst?
Hoffe dir geht es bald wieder besser.
Fühl dich mal richtig gedrückt wird wieder besser werden.
LG
Steffi
Wenn dein Mann arbeitet kann dich da nicht wer tagsüber unterstützen wenn du nicht so kannst wie du gerne magst?
Hoffe dir geht es bald wieder besser.
Fühl dich mal richtig gedrückt wird wieder besser werden.
LG
Steffi
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kathyw
Komm mal her, lass Dich drücken !!!!
Auch meine 2 vergangenen Tage waren mehr als schlecht und auch ich habe das Gefühl mein 2AD wirkt wieder nicht :O(
Gestern habe ich den ganzen Tag geweint und mir fest vorgenommen mich heite einweisen zu lassen.
Da es mir heute etwas besser geht, hab ichs natürlich nicht gemacht.
Morgen werde ich mich mit unserer Tagesklinik in Verbindung setzten, ich muss was tun, so geht es nicht weiter :O(
Wenn es morgen bei dir nicht geht, dann geh direkt zum Arzt, Dir steht eine Haushaltshilfe zu, so hast Du wenigstens etwas Entlastung.
Das es super schwer für Dich war zu kochen und eine gute Gastgeberin zu sein, glaube ich dir aufs Wort.
Kürzlich waren meine Schwiegereltern in Spee hier, Sie wohnen eigentlich in Bayern, waren nur 3 Stunden zum Kaffee hier und selbst das war kaum ertragbar für mich :O(
Och mensch, unsere Zeit kommt auch wieder, daran glaube ich ganz fest, spätestens wenn die Gänseblümchen wieder blühen *lächel*
Auch meine 2 vergangenen Tage waren mehr als schlecht und auch ich habe das Gefühl mein 2AD wirkt wieder nicht :O(
Gestern habe ich den ganzen Tag geweint und mir fest vorgenommen mich heite einweisen zu lassen.
Da es mir heute etwas besser geht, hab ichs natürlich nicht gemacht.
Morgen werde ich mich mit unserer Tagesklinik in Verbindung setzten, ich muss was tun, so geht es nicht weiter :O(
Wenn es morgen bei dir nicht geht, dann geh direkt zum Arzt, Dir steht eine Haushaltshilfe zu, so hast Du wenigstens etwas Entlastung.
Das es super schwer für Dich war zu kochen und eine gute Gastgeberin zu sein, glaube ich dir aufs Wort.
Kürzlich waren meine Schwiegereltern in Spee hier, Sie wohnen eigentlich in Bayern, waren nur 3 Stunden zum Kaffee hier und selbst das war kaum ertragbar für mich :O(
Och mensch, unsere Zeit kommt auch wieder, daran glaube ich ganz fest, spätestens wenn die Gänseblümchen wieder blühen *lächel*