p.s. @ Universum: darf ich dich einmal völlig wertungsfrei und aus reinem Interesse fragen was Du dir davon versprichst Karten zu legen?
lg
Heiler- Glaubt Ihr an sowas?Oder nur Abzocke?
Moderator: Moderatoren
Ein liebes Hallo,
ich habe beides kennen gelernt: Scharlatane und anscheindend wirklich Menschen, die "mehr können" als andere - beides auch mit eigenen Augen gesehen und mit eigenen Ohren gehört.
Selber beschreibe ich mich gerne als "gläubige Skeptikerin" - soll heißen, ich bin bereit viel zu glauben, hinterfrage aber auch sehr, sehr viel - so einach glaub ich dann doch nicht alles und brauche Beweise. Ich würde mich mit dem ungläubiben Thomas aus der Bibel (war es Thomas - sorry, ich bin nicht wirklich sattelfest...
) vergleichen. Das gilt für alle Richtungen. Eigentlich bin ich eine "Suchende" - gefunden habe ich in allen "Sparten" schon viel hilfreiches - egel ob christlicher Glaube, Buddismus, Esotherik, Naturheilkunde oder Schulmedzin. Aber auch in allen Sparten gabs Dinge, die für mich unannehmbar waren und sind. Ich hab mir überall das rausgenommen, was für mich passend war. Ich glaube, dass alles irgendwie zuammengehört und zusammen passt.
ich habe beides kennen gelernt: Scharlatane und anscheindend wirklich Menschen, die "mehr können" als andere - beides auch mit eigenen Augen gesehen und mit eigenen Ohren gehört.
Selber beschreibe ich mich gerne als "gläubige Skeptikerin" - soll heißen, ich bin bereit viel zu glauben, hinterfrage aber auch sehr, sehr viel - so einach glaub ich dann doch nicht alles und brauche Beweise. Ich würde mich mit dem ungläubiben Thomas aus der Bibel (war es Thomas - sorry, ich bin nicht wirklich sattelfest...
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
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Universum
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Ylaina
Die Original-Frage lautete ja, glaubt ihr....?
Und ich finde man kann über Glaube ganz schlecht diskutieren. Weil Glaube ist nichts, wodrauf man sich einigt, Glaube ist ein ganz arg individuelles Gefühl.
Und ich finde da muss man auch immer mit seinem Gegenüber sehr sehr behutsam umgehen.
Glaube kann leicht etwas dogmatisches bekommen, missionarisches. Damit bin ich persönlich extrem vorsichtig.
Meine Großmutter würde ich als fundamental christliche Frau bezeichnen (Gott hab sie seelig!) und sie hat oft den Menschen übergangen für ihren Glauben, weil sie jedem immer und ganz lebensdringend sagen wollte, dass man an Gott glauben muss. Das konnte sogar einen erniedrigenden Charakter haben.
So jedenfalls ist Glaube für mich nicht. Für mich hat er mehr mit dem Menschen, der mir gegenüber sitzt zu tun. Ich will nicht predigen, sondern wenn ich meinen Glauben ernst nehme möchte ich Zeugnis ablegen von der Liebe Gottes.
Und wenn mir diese begegnet ist es mir persönlich gleich, ob das ein geschriebenens Wort ist aus diesem oder einem anderen heiligen Buch, oder ob es das Interesse meines Kartenlegers daran ist, wie es mir wirklich geht.
Ich frage mich immer, wenn Gott so groß ist, wie ich ihn mir vorstelle, wieso sollte dann irgendetwas ausgeschlossen sein? Wenn es der Gott ist, den auch die Bibel verspricht ist er in ALLEM.
Und ich finde es gibt sowohl christliche als auch esoterische als auch bestimmt buddisthische Scharlatane. Vor denen kann man auch nur warnen und hoffen nie an einen zu geraten!
In diesem Sinne liebe Grüße
Und ich finde man kann über Glaube ganz schlecht diskutieren. Weil Glaube ist nichts, wodrauf man sich einigt, Glaube ist ein ganz arg individuelles Gefühl.
Und ich finde da muss man auch immer mit seinem Gegenüber sehr sehr behutsam umgehen.
Glaube kann leicht etwas dogmatisches bekommen, missionarisches. Damit bin ich persönlich extrem vorsichtig.
Meine Großmutter würde ich als fundamental christliche Frau bezeichnen (Gott hab sie seelig!) und sie hat oft den Menschen übergangen für ihren Glauben, weil sie jedem immer und ganz lebensdringend sagen wollte, dass man an Gott glauben muss. Das konnte sogar einen erniedrigenden Charakter haben.
So jedenfalls ist Glaube für mich nicht. Für mich hat er mehr mit dem Menschen, der mir gegenüber sitzt zu tun. Ich will nicht predigen, sondern wenn ich meinen Glauben ernst nehme möchte ich Zeugnis ablegen von der Liebe Gottes.
Und wenn mir diese begegnet ist es mir persönlich gleich, ob das ein geschriebenens Wort ist aus diesem oder einem anderen heiligen Buch, oder ob es das Interesse meines Kartenlegers daran ist, wie es mir wirklich geht.
Ich frage mich immer, wenn Gott so groß ist, wie ich ihn mir vorstelle, wieso sollte dann irgendetwas ausgeschlossen sein? Wenn es der Gott ist, den auch die Bibel verspricht ist er in ALLEM.
Und ich finde es gibt sowohl christliche als auch esoterische als auch bestimmt buddisthische Scharlatane. Vor denen kann man auch nur warnen und hoffen nie an einen zu geraten!
In diesem Sinne liebe Grüße
-
ubure
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ubure
Die Harmonie,
meine Meinung bzgl. sogenannter Heiler habe ich deutlich dargestellt, aber wenn Du jetzt hier mit dieser leider ach so typischen Arroganz der "richtigen" Ärzte gegenüber den Heilpraktikern (ja, ich weiß, dass der kleine Heilpraktiker im Gegensatz zum normalen wesentlich leichter zu machen ist, dennoch führst Du ja das lange Studium und die Facharztausbildung an) ankommst, dann stelle ich dem jetzt ganz lässig mal die Fakten hier aus dem Forum gegenüber: wenn Du hier unter den vielen hundert individuellen Geschichten 10 oder 20 Ärzte und Psychologen findest, die die Patientinnen richtig eingeschätzt und dann noch richtig behandelt haben, dann nehme ich alles zurück (wobei diese Quote auch dann noch mehr als lächerlich ist). Ein Studium macht noch keinen "Heiler" im wahren Sinn, und was ich mit Ärzten in der Fachausbildung schon erleben durfte, ist mehr als skandalös.
Das Gleiche gilt selbstverständlich für Heilpraktiker. Wobei wir wieder am Anfang sind: es gibt Menschen, die eine Begabung haben zum Heilen, andere bekommen sie nicht, wenn sie hundert Jahre studieren würden. Da sieht man halt auch wieder, dass ein guter Notendurchschnitt nicht allein zum Medizinstudium verhelfen dürfte.
Mein Schwager und meine Schwägerin sind beide Ärzte, er ist Chirurg (und in seinem Metier sicherlich sehr gut - hier unterscheide ich ganz deutlich nochmal zwischen den "Handwerkern" unter den Ärzten, da gibt es wirklich viele gute Leute, und den "Alleskönnern" wie Hausärzten aber auch spezialisierten Ärzten, die in der Masse nur Schrott sind), sie Gynäkologin. Sie hat keine Ahnung von ihrem Fach, kennt nur das, was in den Büchern steht, aber ihr fehlt eindeutig das Händchen. Z. Thema PPD sagte sie mir mal: "Da steht schon was ind en Lehrbüchern drin, aber so viel nicht." Häh???
Sind die Kinder krank, gibt's ein Antibiotikum und gut is'.
Nochmal: es gibt überall Fachidioten, aber so gehäuft finde ich das Wahnsinn. Zum anderen gibt es da aber Gott sein Dank ein paar wenige, die wirklich was von ihrem Fach verstehen, die auch übergreifend arbeiten, selber ganzheitlich versiert sind bzw. kompetent weiter verweisen an Kollegen, die helfen können, wo das eigene Wissen aufhört. Diese Ärzte genießen meine ganze Bewunderung, denn sie bringen Demut mit, haben eine gute Selbsteinschätzung und schauen über den Tellerrand. das sind eben andere Leute als die, die sich lediglich auf die Anzahl ihrer Studienjahre berufen können. Dein Mann scheint auch in diese Richtung zu gehören, er hat gezeigt, dass er sich auch für die "andere" Seite interessiert.
LG,
Inez
meine Meinung bzgl. sogenannter Heiler habe ich deutlich dargestellt, aber wenn Du jetzt hier mit dieser leider ach so typischen Arroganz der "richtigen" Ärzte gegenüber den Heilpraktikern (ja, ich weiß, dass der kleine Heilpraktiker im Gegensatz zum normalen wesentlich leichter zu machen ist, dennoch führst Du ja das lange Studium und die Facharztausbildung an) ankommst, dann stelle ich dem jetzt ganz lässig mal die Fakten hier aus dem Forum gegenüber: wenn Du hier unter den vielen hundert individuellen Geschichten 10 oder 20 Ärzte und Psychologen findest, die die Patientinnen richtig eingeschätzt und dann noch richtig behandelt haben, dann nehme ich alles zurück (wobei diese Quote auch dann noch mehr als lächerlich ist). Ein Studium macht noch keinen "Heiler" im wahren Sinn, und was ich mit Ärzten in der Fachausbildung schon erleben durfte, ist mehr als skandalös.
Das Gleiche gilt selbstverständlich für Heilpraktiker. Wobei wir wieder am Anfang sind: es gibt Menschen, die eine Begabung haben zum Heilen, andere bekommen sie nicht, wenn sie hundert Jahre studieren würden. Da sieht man halt auch wieder, dass ein guter Notendurchschnitt nicht allein zum Medizinstudium verhelfen dürfte.
Mein Schwager und meine Schwägerin sind beide Ärzte, er ist Chirurg (und in seinem Metier sicherlich sehr gut - hier unterscheide ich ganz deutlich nochmal zwischen den "Handwerkern" unter den Ärzten, da gibt es wirklich viele gute Leute, und den "Alleskönnern" wie Hausärzten aber auch spezialisierten Ärzten, die in der Masse nur Schrott sind), sie Gynäkologin. Sie hat keine Ahnung von ihrem Fach, kennt nur das, was in den Büchern steht, aber ihr fehlt eindeutig das Händchen. Z. Thema PPD sagte sie mir mal: "Da steht schon was ind en Lehrbüchern drin, aber so viel nicht." Häh???
Sind die Kinder krank, gibt's ein Antibiotikum und gut is'.
Nochmal: es gibt überall Fachidioten, aber so gehäuft finde ich das Wahnsinn. Zum anderen gibt es da aber Gott sein Dank ein paar wenige, die wirklich was von ihrem Fach verstehen, die auch übergreifend arbeiten, selber ganzheitlich versiert sind bzw. kompetent weiter verweisen an Kollegen, die helfen können, wo das eigene Wissen aufhört. Diese Ärzte genießen meine ganze Bewunderung, denn sie bringen Demut mit, haben eine gute Selbsteinschätzung und schauen über den Tellerrand. das sind eben andere Leute als die, die sich lediglich auf die Anzahl ihrer Studienjahre berufen können. Dein Mann scheint auch in diese Richtung zu gehören, er hat gezeigt, dass er sich auch für die "andere" Seite interessiert.
LG,
Inez