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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Verfasst: 19:04:2026 22:37
von Margarita_1989!
Hallo Zaubernuss, ich denke ganz oft an dich. Ich wünsche dir die Kraft der Welt wirklich, diese Zeit durchzustehen. Ich kann mich noch erinnern, wie aussichtslos mir alles erschien, wie alles zerbrach, wie sehr meine Tochter gelitten hat und wie abgrund schlecht es mir ging. Ich dachte wirklich, so, das wars, ich überleb das alles nicht. Da, wo meine Schlaftabletten einst lagen, liegt nun ein Gottesbild. Und trotzdem macht man weiter in Vertrauen auf die Ärzte, die Medikamente und Gott. Du bist noch so jung und unsere Körper sind stark! Du wirst das schaffen und dir wird ganz sicher iwie geholfen werden können! Ich glaube ganz fest daran und du wirst die Zeit mit deiner Tochter wieder genießen können! Wie ergeht es dir mit dem neuen AD? Drücke dich so sehr.
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Verfasst: 19:04:2026 23:23
von Zaubernuss
Hallo lirbe alibo und margarita
Ich bin noch bis freitag in der klinik und danach werde ich von zuhause aus betreut, also bekomme stationsäquivalente behandlung. Mir geht es besser, was diese schlimme innere unruhe und auswegslosigkeit angeht, aber habe große Angst nachhause zu gehen, weil ich nicht wieder diese panische Unruhe bekomme möchte, wogegen nichrs half. Es war wirklich schlimm vor dem klinikaufenthalt ich dachte ich halte es nicht aus und muss sterben.. hier habe ich etwas hoffnung bekommen. Dennoch habe ich jeden abend vorm schlafen extreme angstzustände und tagsüber pessimistische Gedanken. Selbst wenn es sich mal gut anfühlt, kann ich dem Gefühl nicht mehr trauen, weil ich so oft gefallen bin. Ich habe sehr oft gedacht, jetzt ist es geschafft, aber das leben hat mir das gegenteil bewiesen. Ich habe gar ken selbstvertrauen mehr.. ich wünschte diese innere sicherheit würde sich wieder aufbauen können…versteht man meinen Gedankengang? Also ich blockiere mich selber, aus schutz vor erneuter Enttäuschung. Aber dadurch bleibe ich auch in diesem Teufelskreis gefangen