mein zwischenstand
Verfasst: 04:01:2013 11:04
hallo ihr lieben!
ich wollte mich nur mal melden und euch mitteilen, wie es mir inzwischen so geht.
ich nehme seit 4 wochen valdoxan 25mg. ich merkte relativ schnell eine leichte verbesserung, nach 2 wochen ging es mir 2 tage ziemlich gut, dann wieder 2 tage nur ok, dann kam ein furchtbarer tag... ich bin zwar nicht ganz so tief gefallen wie vorher, aber es war schlimm. ich dachte, ok, einen solchen tag hält man schon aus, der nächste tag war wieder ziemlich gut, dann wieder ein paar tage, die schon irgendwie gingen. seit montag geht's aber wieder stark bergab. die letzten tage waren die hölle. morgens komme ich aus dem tief einfach nicht mehr raus, ich heule fast rund um die uhr und möchte gar nichts mehr machen. ich würde sagen, es ist fast so schlimm wie in der zeit, bevor ich in ärztlicher behandlung war. ich hatte mich eigentlich inzwischen schon so gut wie damit abgefunden, dass es ohne klinikaufenthalt nicht geht. gestern war ich dann bei meinem psychiater. er hat erst mal die dosis auf 50mg erhöht und mir auch dazu geraten, dass ich meine "notfalltabletten" (lorazepam) ruhig ab und zu nehmen kann, wenn es ganz schlecht ist und nicht erst, wenn ich kurz vorm durchdrehen bin. ich dachte halt immer, solange ich nicht alleine bin, ist es kein notfall. wir haben auch über einen klinikaufenthalt gesprochen. er wäre nicht dagegen, meint aber auch, ich kann es mit meinem umfeld (ich bzw. vorallem meine tochter werden quasi tag und nacht durch meine eltern und meinen mann abwechselnd betreut) auch ambulant schaffen, vorallem, weil ich nächste woche schon mit einer psychotherapie anfangen kann.
ich denke nur manchmal (oder eigentlich sehr oft), ich bin zu schwach, ich schaff das doch nicht. heute morgen war es wieder so furchtbar, dass ich tatsächlich eine halbe tablette lorazepam genommen habe und zack, es geht mir deutlich besser! ich habe nur wirklich angst, diese tablette dann zu oft zu nehmen und zum einen abhängig davon zu werden und zum andren dann nicht mehr zu erkennen, ob die erhöhung meines ADs überhaupt etwas bringt. aber ich bin froh, zu wissen, dass ich im notfall wirklich auch durch diese halbe tablette den tag geregelt bekomme, sollte mal wirklich keine hilfe da sein.
natürlich zweifle ich auch immer wieder, ob valdoxan überhaupt das richtige medikament ist, weil ich eigentlich etwas bräuchte, das mich in der früh bissl aufputscht! aber ich will auch nicht ständig wechseln und außerdem möchte ich meinem arzt schon auch soweit vertrauen. er kennt sich damit ja wohl am besten aus! er meinte auch, man kann evtl noch etwas anderes dazu nehmen... jetzt fange ich erst mal mit der therapie am mittwoch an, in 2 wochen bin ich wieder bei meinem arzt und dann sehen wir weiter.
ich weiß eigentlich auch gar nicht genau, was ich von euch hören möchte. aber vielleicht teilt die eine oder andere doch ihre gedanken mit mir ;o)
alles liebe und ein schönes wochenende
ich wollte mich nur mal melden und euch mitteilen, wie es mir inzwischen so geht.
ich nehme seit 4 wochen valdoxan 25mg. ich merkte relativ schnell eine leichte verbesserung, nach 2 wochen ging es mir 2 tage ziemlich gut, dann wieder 2 tage nur ok, dann kam ein furchtbarer tag... ich bin zwar nicht ganz so tief gefallen wie vorher, aber es war schlimm. ich dachte, ok, einen solchen tag hält man schon aus, der nächste tag war wieder ziemlich gut, dann wieder ein paar tage, die schon irgendwie gingen. seit montag geht's aber wieder stark bergab. die letzten tage waren die hölle. morgens komme ich aus dem tief einfach nicht mehr raus, ich heule fast rund um die uhr und möchte gar nichts mehr machen. ich würde sagen, es ist fast so schlimm wie in der zeit, bevor ich in ärztlicher behandlung war. ich hatte mich eigentlich inzwischen schon so gut wie damit abgefunden, dass es ohne klinikaufenthalt nicht geht. gestern war ich dann bei meinem psychiater. er hat erst mal die dosis auf 50mg erhöht und mir auch dazu geraten, dass ich meine "notfalltabletten" (lorazepam) ruhig ab und zu nehmen kann, wenn es ganz schlecht ist und nicht erst, wenn ich kurz vorm durchdrehen bin. ich dachte halt immer, solange ich nicht alleine bin, ist es kein notfall. wir haben auch über einen klinikaufenthalt gesprochen. er wäre nicht dagegen, meint aber auch, ich kann es mit meinem umfeld (ich bzw. vorallem meine tochter werden quasi tag und nacht durch meine eltern und meinen mann abwechselnd betreut) auch ambulant schaffen, vorallem, weil ich nächste woche schon mit einer psychotherapie anfangen kann.
ich denke nur manchmal (oder eigentlich sehr oft), ich bin zu schwach, ich schaff das doch nicht. heute morgen war es wieder so furchtbar, dass ich tatsächlich eine halbe tablette lorazepam genommen habe und zack, es geht mir deutlich besser! ich habe nur wirklich angst, diese tablette dann zu oft zu nehmen und zum einen abhängig davon zu werden und zum andren dann nicht mehr zu erkennen, ob die erhöhung meines ADs überhaupt etwas bringt. aber ich bin froh, zu wissen, dass ich im notfall wirklich auch durch diese halbe tablette den tag geregelt bekomme, sollte mal wirklich keine hilfe da sein.
natürlich zweifle ich auch immer wieder, ob valdoxan überhaupt das richtige medikament ist, weil ich eigentlich etwas bräuchte, das mich in der früh bissl aufputscht! aber ich will auch nicht ständig wechseln und außerdem möchte ich meinem arzt schon auch soweit vertrauen. er kennt sich damit ja wohl am besten aus! er meinte auch, man kann evtl noch etwas anderes dazu nehmen... jetzt fange ich erst mal mit der therapie am mittwoch an, in 2 wochen bin ich wieder bei meinem arzt und dann sehen wir weiter.
ich weiß eigentlich auch gar nicht genau, was ich von euch hören möchte. aber vielleicht teilt die eine oder andere doch ihre gedanken mit mir ;o)
alles liebe und ein schönes wochenende