ppD als Kindeswohlgefährdung? Angst vor dem Jugendamt
Verfasst: 31:12:2015 13:24
Hallo ihr,
in meiner Jugend hatte ich schon viel mit dem Jugendamt zu tun da ich es selber bei meiner depressiven Mutter nicht mehr ausgehalten habe.
Ich bin abgehauen und dann in die erste WG gekommen, freiwillig.
Da meine Mutter aber außerdem eine Messieangewohnheit hat und wir damals eine nicht so nette Bearbeiterin hatten wurde mein kleiner Bruder zeitweise aus der Familie genommen. Gezwungen... das war sehr schlimm für ihn und für meine Mutter auch und ich mache mir heute noch Gedanken ob ich meine eigenen Probleme nicht hätte runter schlucken sollen damit er das nicht hätte erleben müssen.
Nungut.
also schon vor der Geburt meiner Tochter habe ich freiwillig wieder Kontakt zum Jugendamt aufgenommen und uns haben Helfer von PAAT und den Familienhebammen besucht. Sie und auch unsere Hebamme sind sehr nett und alle samt der Meinung das ich eine gute Mutter bin.
Nun weiß allerdings nur meine Hebamme von meinen Sorgen und Ängsten wirklich bescheid.
Ich möchte mich jetzt im Februar in einer Tagesklinik vorstellen habe aber extreme Angst das man mir deswegen die Kleine weg nehmen wird!
Wenn dann sollte ich für die richtige Diagnose ja auch ehrlich sein also auch sagen das ich mein Kind manchmal hasse (obwohl ich es noch viel mehr liebe), das ich oft überfordert bin wenn sie schreit mittlerweile und das ich schon darüber nachdedacht habe sie zu schütteln oder andersweit zu gefährden.
Natürlich habe ich es nie gemacht und diese Gedanken tun mir unendlich weh aber für einen Außenstehenden muss das doch klingen wie "Oh mein Gott hier muss man Angst haben das ihr Kind morgen nicht mehr lebt!"
Ich denke ich würde meinem Kind nie was tun. Wenn es ganz schlimm ist gehe ich. Ich lasse die Kleine dann lieber liegen, rufe meinen Freund an oder weine eben neben ihr wie ein Schlosshund bis er wieder kommt.
Ich liebe sie sehr, jeden Tag wenn sie lacht bin ich unendlich glücklich und das kann ich mir in schlechten Momenten auch schon gut vor Augen halten.
Aber vor Allem Nachts klappt das nicht weil ich nicht schlafen kann, da stört mich dann schon das kleinste Mucksen von ihr.
Nach der Geburt gingen meine Gedanken nie auf meine Tochter über.
Ich habe nur mich selber in den Kakao gezogen. Also meinte das ich eine Strafe verdient hätte, das ich eine schlechte Mutter bin, das ich die Kleine nicht verdient habe, ect.pp
Aber seit ungefähr 3 Wochen träume ich sogar das mein Kind tot ist (allerdings immer durch Unfälle) und will deswegen nachts nicht einschlafen und bin ihr halt irgendwie böse.
Ich weiß nicht wieso das so ist. Sie wird immer toller, ich kann immer besser mit ihrem Schreien umgehen aber die Gedanken werden immer schlimmer wenn es dann mal wieder in meinem Gehirn aussetzt.
Ich möchte deswegen umbedingt Hilfe.
Aber kann man mir die Kleine deswegen weg nehmen? Ich meine zählen die Gedanken schon als Kindeswohlgefährdung? Ich bin wirklich bereit in Therapie zu gehen und wenn nötig auch abzustillen und Medis zu nehmen aber wenn meine Tochter in die Jugendfürsorge müsste würde ich mir denke ich das Leben nehmen.
Sie ist mein Lichtblick auch wenn sie mich nervt, ohne sie will ich nicht mehr leben.
Würde mich über Antworten freuen!
Guten Rutsch in diesem Sinne ins neue Jahr!
in meiner Jugend hatte ich schon viel mit dem Jugendamt zu tun da ich es selber bei meiner depressiven Mutter nicht mehr ausgehalten habe.
Ich bin abgehauen und dann in die erste WG gekommen, freiwillig.
Da meine Mutter aber außerdem eine Messieangewohnheit hat und wir damals eine nicht so nette Bearbeiterin hatten wurde mein kleiner Bruder zeitweise aus der Familie genommen. Gezwungen... das war sehr schlimm für ihn und für meine Mutter auch und ich mache mir heute noch Gedanken ob ich meine eigenen Probleme nicht hätte runter schlucken sollen damit er das nicht hätte erleben müssen.
Nungut.
also schon vor der Geburt meiner Tochter habe ich freiwillig wieder Kontakt zum Jugendamt aufgenommen und uns haben Helfer von PAAT und den Familienhebammen besucht. Sie und auch unsere Hebamme sind sehr nett und alle samt der Meinung das ich eine gute Mutter bin.
Nun weiß allerdings nur meine Hebamme von meinen Sorgen und Ängsten wirklich bescheid.
Ich möchte mich jetzt im Februar in einer Tagesklinik vorstellen habe aber extreme Angst das man mir deswegen die Kleine weg nehmen wird!
Wenn dann sollte ich für die richtige Diagnose ja auch ehrlich sein also auch sagen das ich mein Kind manchmal hasse (obwohl ich es noch viel mehr liebe), das ich oft überfordert bin wenn sie schreit mittlerweile und das ich schon darüber nachdedacht habe sie zu schütteln oder andersweit zu gefährden.
Natürlich habe ich es nie gemacht und diese Gedanken tun mir unendlich weh aber für einen Außenstehenden muss das doch klingen wie "Oh mein Gott hier muss man Angst haben das ihr Kind morgen nicht mehr lebt!"
Ich denke ich würde meinem Kind nie was tun. Wenn es ganz schlimm ist gehe ich. Ich lasse die Kleine dann lieber liegen, rufe meinen Freund an oder weine eben neben ihr wie ein Schlosshund bis er wieder kommt.
Ich liebe sie sehr, jeden Tag wenn sie lacht bin ich unendlich glücklich und das kann ich mir in schlechten Momenten auch schon gut vor Augen halten.
Aber vor Allem Nachts klappt das nicht weil ich nicht schlafen kann, da stört mich dann schon das kleinste Mucksen von ihr.
Nach der Geburt gingen meine Gedanken nie auf meine Tochter über.
Ich habe nur mich selber in den Kakao gezogen. Also meinte das ich eine Strafe verdient hätte, das ich eine schlechte Mutter bin, das ich die Kleine nicht verdient habe, ect.pp
Aber seit ungefähr 3 Wochen träume ich sogar das mein Kind tot ist (allerdings immer durch Unfälle) und will deswegen nachts nicht einschlafen und bin ihr halt irgendwie böse.
Ich weiß nicht wieso das so ist. Sie wird immer toller, ich kann immer besser mit ihrem Schreien umgehen aber die Gedanken werden immer schlimmer wenn es dann mal wieder in meinem Gehirn aussetzt.
Ich möchte deswegen umbedingt Hilfe.
Aber kann man mir die Kleine deswegen weg nehmen? Ich meine zählen die Gedanken schon als Kindeswohlgefährdung? Ich bin wirklich bereit in Therapie zu gehen und wenn nötig auch abzustillen und Medis zu nehmen aber wenn meine Tochter in die Jugendfürsorge müsste würde ich mir denke ich das Leben nehmen.
Sie ist mein Lichtblick auch wenn sie mich nervt, ohne sie will ich nicht mehr leben.
Würde mich über Antworten freuen!
Guten Rutsch in diesem Sinne ins neue Jahr!