Verzweifelt

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Hallo123
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Verzweifelt

Beitrag von Hallo123 » 10:08:2019 22:57

Hallo,

ich bin neu hier und bin sehr verzweifelt.
Vor 6 Wochen habe ich mein 2. Kind spontan entbunden. Ging relativ schnell( wobei es sich für mich wie 100 Stunden angefühlt hatte)
Leider hielt ich mein kind nur ca. 5 min lang und dann wurde das Kind aufgrund von Atemproblemen auf die Neonatalogie mitgenommen und so durfte ich das kind zwar am nächsten Tag sehen, aber erst am 3. Tag halten.
1 Woche lang war es auch dort, weil es dann noch eine neugeboreneninfektion bekommen hatte.
Da ich nicht stillen wollte(verschiedene Gründe)bekam ich am Tag 2 eine abstillpille.
Dort im Krankenhaus lag ich auf einem 3 bett-zimmer und nachts kamen immer wieder neue Patienten wieder dazu oder wurden abgeholt oder anderes.. zu schlaf kam ich wirklich vielleicht mal 1-2 Stunden am Stück.

Zu meinem Problem:
Ich hatte leider nicht dieses Glücksgefühl voller Liebe direkt nach der geburt. Ich war einfach nur fix und fertig!
Die schmerzen hörten nicht auf. Auch nach der geburt.
Denn dammschnitt bekam ich übrigens voll mit. Nichts da mit...man spürt ja unter den Wehen sowas nicht.

Ich habe große Probleme eine bindung zu meinem kind aufzubauen. Schon als ich es am nächsten Tag sah, war da kein gefühl.
Als wir es dann nach Hause mitneahmen, dachte ich mir, dass ich mich ja erst daran gewöhnen muss und kennenlernen muss, aber dazu komme ich einfach nicht.
Es hat laut den Ärzten koliken und weint immer,außer es schläft(aber auch nie lange).Nie kann man es in ruhe betrachten oder irgendwie schöne Momente verbringen um genau diese bindung aufbauen zu können.
Ich weiß nicht was ich tun soll. Mein Mann und ich leiden unter enormen Schlafmangel. Wir haben dazu noch unser 1. Kind zu betreuen, da wir immernoch keinen kitaplatz bekommen haben. Das stört mich auch nicht, denn das 1. Kind macht mir so viel Freude..auch jetzt.
Es war bei dem 1. Kind alles so viel leichter. Alles ging automatisch. Ich musste mich nicht zwingen mit dem kind Zeit zu verbringen. Ich wollte es! Der Schlafmangel machte mir absolut nichts aus. Ich kuschelte nachts gerne mit dem kind und es war einfach eine tolle babyzeit. Ich vermisste es sobald ich aus der Tür raus bin, wenn ich es mal für paar Stunden bei meinen Eltern ließ.
Und jetzt? Es fällt mir wahnsinnig schwer mit dem 2. Kind Zeit zu verbringen. Ich bin genervt, wenn es weint. Es ist ständig quengelig...( wir tun aber natürlich alles damit das kind versorgt ist und zur Ruhe finden kann)
Ich verstehe nicht wieso das jetzt bei dem 2. So gekommen ist.. wenn ich liebe für das kleine Empfinden könnte, würde mich das sicherlich nicht stören. Tat es ja auch nicht beim ersten kind!
Aber bei diesem habe ich nur selten Mitgefühl. Ich weiß es hat schmerzen oder Hunger und muss sich ja irgendwie mitteilen. Ich hasse es, dass ich so bin!
Ich weiß, dass das alles so herzlos klingt, aber ich verstehe das selber nicht.
Dazu kommt noch, dass mir oft schwindlig ist und ich sogar Angst bzw. Panilattacken bekommen habe, einfach so!
Ein mal bin ich nach einem Schläfchen einfach aufgewacht und musste mich mehrmals übergeben und hatte so eine Panikattacke, dass ich schon dachte,ich bekäme einen Herzinfarkt.
Das kind tut mir leid. Man kann doch kein kind ohne Liebe aufziehen.
Ich war schon bei einer Psychologin. Sie meinte auch zu mir, dass bei mir viele Faktoren zusammen kommen, die bei mir eine wochenbettdepression ausgelöst haben. Auch, dass " Lieben" ein Prozess sei und ich Geduld haben muss.
Aber mir kommt es vor, als ob sich daran nichts ändert, sondern eher verschlimmert. Wie kann man denn Angst vor dem eigenen kind haben? Nur weil es weint?
Wenn mein Mann und das Kind spazieren sind, geht es mir gut. Ich kriege elan und räume auf und beschäftige mich mit dem anderen Kind. Aber danach? Wenn alle wieder da sind, geht es mir wieder schlecht.
Kennt das jemand von euch? Wurde es besser?
Diese Situation ist für mich unerträglich.
Ich fand das so schön beim ersten kind. Ich ging total in der Mutterrolle auf. Ich liebte es. Jetzt bereue ich es. Jedenfalls beim 2.
Ich finde das so grausam.
Es ist doch mein kind! Aber es fühlt sich nicht so an.
Ich kann nicht mehr und es macht mich fertig keine bindung zu haben und meiner Meinung nach herzlos zu sein(mein Mann sieht das anders).
Unterstützung habe ich. Babysitter, mal 2 tage bei meinen Eltern geschlafen um schlaf nachzuholen usw. Trotzdem ist es nur kurzzeitig besser und endet in Frustration.

Ich würde mich sehr über Erfahrungen von euch freuen.
Ging es jemanden ähnlich?
Kam die liebe irgendwann?
Ich habe Angst, dass das Kind davon verhaltensaufällig wird :(
Ich weiß echt nicht mehr weiter.
Einen Termin beim psychiater habe ich in ca. 3 wochen.
Aber der kann mir ja auch keine gefühle daher zaubern.
Diese fehlende Liebe und Abneigung dem kind gegenüber zerfrisst mich von innen und ich weiß nicht wie das je besser werden könnte.

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Marika
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Marika » 11:08:2019 9:46

Ein liebes Hallo von mir...

... und vielen Dank für deine Geschichte, Offenheit und dein Vertrauen in uns. Vorab kann ich dir versichern, dass wir hier genau verstehen wir es dir geht im Moment - inklusive ich selber. Und daher kann ich dir versichern: Die Liebe zu deinem Kind ist da, nur spürst du sie nicht - sie ist gerade von so vielen wirklich schlechten Erfahrungen überschattet und überlagert.

Die Geburt war schon mal schwer, dein Baby konntest du nicht sofort bei dir haben, wenig Schlaf und keine Ruhe im Spital und dann ganz gravierend die Abstilltablette. Diese Präparate begünstigen ebenfalls eine PPD. Dann kommt dazu dass dein Baby viel weint und wenig schläft. Zeig mir bitte eine Frau (und auch Mann) die da noch freudestrahlend durch die Gegend springt und überquillt vor Liebe. Niemand schafft das, was du erlebst ist eine Reaktion deines Körpers und deiner Seele auf einen absoluten Ausnahmezustand. Er will so die Notbremese ziehen. Hast du gewusst dass das Schreien des eigenen Kindes den höchsten je gemessenen Stresslevel im Körper vor allem der Mutter erzeugt? Das ist wissenschaftlich belegt! Das alleine sagt schon alles, finde ich. Dann der Schlafmangangel usw....

Du schreibst, dass du dieses Glücksgefühl nach der Entbindung nicht hattest - viele Frauen haben das nicht, trauen sich das aber erst Jahre später zu sagen, weil es einfach erwartet wird, dass die Mutter von Sekunde 1 nach der Geburt überschäumt vor Glück. Ich finde das eigentlich utopisch: Da erlebt man Stunden voll Schmerzen und Qual - oft ist die Betreuung während der Entbindung auch noch schlecht bis miserabel.... Und dann soll man glücklich sein? Man ist mit dem Hormonsturz nach der Geburt konfrontiert und das alles soll so mir nix dir nix an uns abprallen? Das Neugeborne ist krank, man kann es tagelang nicht halten ... und da soll man locker vom Hocker weitermachen? Zuhause hat man ein Schreibaby, keinen Schlaf, ein 2 Kind und es ist völlig klar dass man trotzdem vor Liebe und Hingabe förmlich dahinschmilz? Klingt das realistisch??? NEIN - um Gottes Willen nicht.

Sehr gut, dass du dir bereits Hilfe geholt hast und ich sehe es haargenau so: Du hat leider viele ungünstige Faktoren zusammen im Moment - das alles ergibt deine Gefühlswelt die du gerade sehr negativ wahrnimmst. Wie solltest du auch anders! Die Liebe zu deinem Kind ist da, aber sie ist im Moment überlagert von all den anderen Dingen. Sie wird aber kommen, manchmal braucht es einfach Zeit - ja, auch die Liebe braucht manchmal Zeit um wirklich an die Oberfläche zu gelangen. Dieses Utopische Mutterbild - sofort und dann für immer und in jederzeit nur glücklich und voller Liebe zu sein - ist soooo oft nicht der Fall. Die Frauen trauen sich das meist nur nicht zu sagen, erst wenn man sich intensiver austauscht, rücken ganz viele mit der Wirklichkeit heraus. Deine Erwartung an dich ist viel zu hoch.

Dein Kind wird keinen Schaden erleiden, ihr tut alles damit es ihm gut geht. Das Weinen wird besser, der Schlaf auch und es wird dir ebenfalls durch deine behandelnden Fachleute. Lass dir Zeit und vor allem schaut, dass man euch unterstützt. Habt ihr Hilfe aus euren Familien? Weiters gibt es auch Schreiambulanzen an die man sich wenden kann, wenn man ein Schreibaby hat.
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

Hallo123
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Hallo123 » 11:08:2019 13:06

Danke für deine Antwort :)
Das hatte mir die Psychologin auch alles versucht zu erklären, aber das Gefühl, was ich habe, wirkt einfach endgültig. Ich kann mir absolut nicht vorstellen je diese Liebe wie zum 1. Kind fühlen zu können.

Ich hasse einfach wie ich zu dem kind bin bzw. Wie ich fühle. Dass ich nicht so sein kann wie beim ersten kind. Mitfühlend und nicht genervt. Einfach geduldig. Sowas verdient kein kind.
Es ist doch nicht normal, dass es mich so viel Energie kostet einfach nur indessen nähe zu sein.
Beim ersten kind habe ich gerne die windeln gewechselt, wollte helfen, hatte Mitgefühl, wollte einfach bei dem kind sein. Und jetzt?

Es hilft etwas zu wissen, dass es einigen ähnlich ging und es sich gebessert hatte. Aber ob es mir auch so ergehen wird? Ich bezweifle es stark.
Es kann schon sein, dass die liebe noch kommt, aber es scheint absolut nicht so und fühlt sich irgendwie alles falsch an.
Ich konnte mir das früher einfach nicht vorstellen, dass man keine bindung zum eigenen kind haben kann, und jetzt?

Zum Glück kümmert sich mein Mann. Aber ich fühle mich dadurch nicht wie eine Mutter, nur wie eine babysitterin.
Dass ich nicht genug tue und zwinge mich regelrecht Windeln zu wechseln und zu füttern usw.

Meine Familie hilft uns auch. Jedenfalls mit dem 1. Kind. Gehen mal spazieren oder schläft dort usw.

Ich habe schon viele Horrorgeschichten in anderen foren gelesen, dass es einige Mütter es einige jahre nicht schafften eine bindung aufzubauen und immernoch nicht konnten.
Da denkt man sich einfach, wozu dann noch die mühe, wenn es eventuell eh nicht besser wird.

Vielleicht bin ich einfach so...

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Kikke
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Kikke » 11:08:2019 13:27

Hi,

Ich fühle sehr mit dir: Panik, genervt sein, Liebe fehlt, man hasst sich dafür und alles fühlt sich so N, als ob es für immer so bleiben wird.

Das wird es aber nicht! Im Moment bist du krank. Es wird besser. Bleibe dran, dir Hilfe zu holen. Gehst du jetzt regelmäßig zur Therapie. Das wird dir helfen.

Mein Sohn hat auch die ersten drei Monate nur geschrien. Auch das geht vorbei. Und er wird keinen Schaden nehmen. Ihr kümmert euch ja. Im Moment ist Schlaf, essen und und nochmal essen wichtig für ihn.


Und noch eine Gedanke für den Weg: wenn du dein Kind nicht lieben würdest, würdest du es einfach in der Ecke liegen lassen und nicht ins Panik verfallen. Deine negativen Gefühle sind Ausdruck deine Liebe. Es wird sich entzerren
November 2017: Schwere depressive Episode nach Geburt meines Sohnes.
Januar 2018: Zweimonatiger Aufenthalt in Psychiatrie ohne meinen Sohn (Medikament: zu Beginn Tavor, AD 60 mg Cymbalta).
Im Anschluss Beginn einer Verhaltens- und Schematherapie.
August 2018: 30 mg Cymbalta
September 2018: Cymbalta abgesetzt
Februar 2019: Letzte Sitzung bei meiner Therapeutin.
Aktuell: Der normale Mutterwahnsinn.

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Marika
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Marika » 11:08:2019 14:02

Ja ich weiß, man denkt man sei "so"... Auch ich war geschockt über die fehlende Liebe und die Gedanken im Bezug auf mein Neugeborenes. Geschockt, verstört und völlig verängstigt. Aber es ist nicht so geblieben, es wurde besser und besser. Als dann die Liebe kam war es einfach überwältigend.

Du bist genau so, wie es sich bei deinem ersten Kind äußert... Beim zweiten jetzt waren die Startschwierigkeiten enorm - in jeder Beziehung. Daher jetzt diese Welt, die erscheint, als wäre sie aus den Fugen geraten.

Ich war felsenfest davon überzeugt, dass es nie mehr gut wird... Das denken die meisten hier. Aber das ist ein Symptom der Erkrankung. Es wurde nicht nur wieder gut, bei mir wurde es noch besser als vorher.
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

Hallo123
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Hallo123 » 11:08:2019 16:27

Danke für eure Antworten und dass ihr mit Mut macht.

Dieser Zustand ist unerträglich. Wie hab ich auf dieses überwältigende Gefühl nach der geburt gewartet. Aber leider Fehlanzeige.

Meinst du? Mir kommt es eher vor, als ob die Panik mir zeigt, dass ich das so alles nicht will, dieses kind nicht will und es nicht annehmen kann und werde.

Es tut gut zu lesen, dass es sich bei euch gebessert hat.
Da hat man für einen Moment doch noch ein wenig Hoffnung.
Eine halbe Stunde später sehe ich mich aber dann wieder verzweifelt und grübelnd.

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Kikke
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Kikke » 11:08:2019 19:51

Die Aussichtslosigkeit und das Grübeln sind Symptome der Krankheit. Auch wenn das schwer zu verstehen ist, das bist aber nicht du. Das ist deine Krankheit.

Es hat sich nicht nur gebessert, ich fühle mich emotional viel stabiler als früher, weil ich mich jetzt kenne. Das habe ich aber nur durch Hilfe geschafft.

Gehst du regelmäßig zur Therapie?
November 2017: Schwere depressive Episode nach Geburt meines Sohnes.
Januar 2018: Zweimonatiger Aufenthalt in Psychiatrie ohne meinen Sohn (Medikament: zu Beginn Tavor, AD 60 mg Cymbalta).
Im Anschluss Beginn einer Verhaltens- und Schematherapie.
August 2018: 30 mg Cymbalta
September 2018: Cymbalta abgesetzt
Februar 2019: Letzte Sitzung bei meiner Therapeutin.
Aktuell: Der normale Mutterwahnsinn.

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Re: Verzweifelt

Beitrag von Hallo123 » 11:08:2019 22:59

Ja, es ist leider schwer zu begreifen für mich.
Sonst spüre ich ja -Liebe- aber nicht für dieses kind.
Nur die angstattacken bzw. Panikattacken, das schlimme Gefühl am Morgen, lassen mich wissen: hier stimmt etwas nicht. Es ist mal mehr, mal weniger.1 Tag geht's mir "ok". An anderen dann wieder schlimm.

Nein, bisher nicht.
Ich habe erst Ende des Monats einen Termin beim psychiater bekommen und hatte bisher nur 2 Gespräche (1x mit der Gynäkologin und 1x mit einer Psychologin bei einer Beratungsstelle für Mütter/Familien).
Sie schlug mir auch vor an eine Gruppentherapie teilzunehmen, aber das will ich zur Zeit nicht.
Ich schäme mich zu sehr und fühle mich dafür nicht im Stande in einer Gruppe frei darüber zu sprechen.
Und sie empfahl mir den psychiater, weil sie auch keine Medikamente verschreiben kann, die mir eventuell helfen könnten.

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Kikke
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Re: Verzweifelt

Beitrag von Kikke » 12:08:2019 6:13

Das mit der Gruppentherapie kann ich gut verstehen.am fühlt sich verantwortlich für deine Gedanken und als schlechter Mensch, noch schlimmer als schlechte Mama. Das bist du aber nicht Du würdest aber auf Frauen mit dem gleichen Problem treffen. Es gibt keinen Grund sich zu schämen. Du bist krank und kannst nichts dafür.

Eine Wochenbettdepression ist gut behandelbar. Du musst gucken, was für dich passt. Nur Medikamente halte ich nicht gut sinnvoll. Du solltest auf jeden Fall Kontakt zu einem Psychologen aufnehmen. Dazu könntest du deinen Hausarzt ansprechen. Wenn du dich nicht alleine traust, nimm zb deinen Mann mit.

Die Gedanken und Gefühle können morgens schlimmer sein im der Krankheit. Ich hatte ein ganz extremes Morgentief. Das kennen bestimmt viele hier.
Was hat denn dein Gynäkologe gesagt.

Es wird besser. Versprochen.
November 2017: Schwere depressive Episode nach Geburt meines Sohnes.
Januar 2018: Zweimonatiger Aufenthalt in Psychiatrie ohne meinen Sohn (Medikament: zu Beginn Tavor, AD 60 mg Cymbalta).
Im Anschluss Beginn einer Verhaltens- und Schematherapie.
August 2018: 30 mg Cymbalta
September 2018: Cymbalta abgesetzt
Februar 2019: Letzte Sitzung bei meiner Therapeutin.
Aktuell: Der normale Mutterwahnsinn.

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Re: Verzweifelt

Beitrag von Hallo123 » 12:08:2019 8:16

Ja, auf jeden Fall. Schlechte Mutter trifft es genau.

Kann man denn nicht beim psychiater eine Gesprächstherapie machen? Kenne mich da ja nicht aus. Oder hört er sich das nur an und verschreibt was?

Ich will erstmal abwarten,was der psychiater vorschlägt und leider fehlt mir auch die Zeit mit 2 Kindern. Das 2. Trau ich mich ja auch noch nicht abzugeben.
Ich komme ja gerade so dazu die Kinder zu versorgen, denn das 2. Verlangt einem ja viel ab.
Der Gang zum Psychologen dort war schon schwer genug. Also mental und dann noch mit Kindern, war das sehr stressig.

Bei dem Gynäkologen musste ich nicht mal viel erzählen.Es reichte schon wohl wie ich aussah und dass ich ein wenig von der geburt gesprochen habe und allem danach und hatte mir den Psychologen empfohlen.


Danke. Ich hoffe es...

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