Hormontest und Homöopathie

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Celeste
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Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Celeste » 29:11:2019 10:05

Hallo ihr Lieben und einen schönen guten Morgen,

ich bin gerade dabei, einen Hormontest zu machen ( seit heute Morgen um halb 7 ): Jede halbe Stunde in ein Röhrchen spucken ( 5x ). Dann heute Mittag und abends nochmal. Morgen schicke ich das dann ab und die Ergebnisse bekommt meine Heilpraktikerin und ich in ca. 10 Tagen. Ich bin sehr gespannt. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: Hat jemand, der eine schwere PPD hatte, gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht? Kennt sich da von euch jemand gut aus?
Bin um jede Hilfe dankbar.

Eure Celeste

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Kikke
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Re: Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Kikke » 29:11:2019 10:28

Hey,

Ich nehme nichts homöopathisches und gebe meinen Sohn auch nichts. Es gibt keine nachgewiesene Wirkung dieser Mittel.
Als es mir ganz schlecht ging, habe ich pflanzliche Beruhigungsmittel bekommen. Die haben mir nicht geholfen. Mir hat ein ad und eine Therapie geholfen.
November 2017: Schwere depressive Episode mit psychotischen Anteilen

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Celeste
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Re: Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Celeste » 29:11:2019 10:44

Hallo Kikke,

ich nehme auch ein AD, aber vielleicht hätte man etwas alternatives zusätzlich machen können. Bin hin und hergerissen

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Kikke
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Re: Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Kikke » 29:11:2019 10:51

Probieren kannst du es auf jeden Fall. Es schadet ja nicht. Wie lange nimmst du das ad schon?
November 2017: Schwere depressive Episode mit psychotischen Anteilen

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Celeste
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Re: Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Celeste » 29:11:2019 11:23

Seit Anfang September. 40mg Citalopram und für die Nacht 1,75 mg Olanzapin.

Mat1977
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Re: Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Mat1977 » 01:12:2019 0:04

Ich habe auch diesen Test gemacht...und dann Kügelchen bekommen... unter Anderem. Eine weile bin ich von einem zu dem anderen Heilpraktiker gerannt, jeder hat behauptet, er/sie könne mir helfen, nichts hat gewirkt. Was das für eine Abzocke ist, ist mir erst dann klar geworden, als eine Heilpraktikerin ein Pendel raus geholt hat. Ja, sie wollte tatsächlich das Pendel fragen, was mir helfen könnte. Bei der Steuererklärung kam dann die kalte Dusche: über 1700 Eur habe ich in 4 Monaten für verschiedene Zaubersprüche ausgegeben. So ein Quatsch.

Aber das Problem ist nicht, dass das alles kostet und nichts hilft. Schlimmer ist, es schadet, denn durch die Suche nach dem Zaubertrunk, beschäftigt man sich viel zu viel mit der Krankheit und kann somit nicht gesund werden...

Therapie! Und runter kommen. Gesund essen und schlafen. Zulassen, dass man faul sein darf.

Mel
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Re: Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Mel » 01:12:2019 10:03

Ich kann Mat nur zustimmen- habe ähnliches erlebt. Ich würde rückblickend sagen: Homöapathie- wirkungslos, Bachblüten minimale Wirkung, genauso wie pflanzliche Mittel (Johanniskraut, Passionsblume etc.). Manches kann man zusätzlich zum AD nehmen, manches verträgt sich gar nicht. Und vom Johhaniskraut habe ich Empfindungsstörungen im Gesicht und an den Händen bekommen, wie Nadelstiche, sobald es kalt draußen war oder nach kurzem Aufenthalt in der Sonne. Die Nebenwirkungen waren hier also fast heftiger als beim chemischen AD.
Viele Heilpraktiker haben überhaupt keine Ahnung von unserer Problematik und sind aber trotzdem überzeugt helfen zu können.
Tut mir leid, dass ich das so krass ausdrücken muss, aber diese Herangehensweise finde ich sogar gefährlich.
Und das schreibe ich, obwohl oder weil ich eine Zeit lang den chemischen ADs total ablehnend gegenüber stand.
Das heißt natürlich nicht, das Heilpraktiker grundsätzlich schlecht sind! Man muss nur genau hinschauen...
Ich wünsche dir alles alles gute dabei :-)
Viele liebe Grüße
Mel
PPD seit Juli 2017, seitdem Mirtazapin 15mg
(Mit Unterbrechung), dann 30mg Mirtazapin und Opipramol 75mg,
Seit Sept. 2019 Setralin
mittlerweile 150mg und 15mg Mirtazapin.
Opipramol ausgeschlichen

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Marika
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Re: Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Marika » 01:12:2019 14:51

Hallo!

Auf jeden Fall gut hinschauen, wer dir was "verschreiben" will. Denn auf den Kosten bleibst du selber sitzen und die sind nicht ohne.

Generell bin ich in was Alternative Medizin betrifft sehr aufgeschlossen, aber nur in Kombination mit der Schulmedizin. So bin ich am besten gefahren. Mit Bachblüten habe ich zusätzlich zum AD und Therapie sehr gute Erfahrungen gemacht. Homöopathie habe nicht probiert, seltsamer Weise hat es bei meinem Sohn aber immer schon toll gewirkt und sogar bei unserem Kaninchen...🤔🤔🤔

Bleib neugierig und offen, lass dir aber nicht das Geld aus der Tasche ziehen...
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

Celeste
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Re: Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Celeste » 02:12:2019 11:32

Danke euch für die Antworten.

Bis jetzt habe ich mit meiner Heilpraktikerin sehr gute Erfahrungen gemacht. Sie war die Einzige die gesagt hat, ich soll mein Vitamin D Spiegel checken lassen. Ich habe schon lange vor der Schwangerschaft Probleme mit bleierne Müdigkeit gehabt. Kein Arzt wusste weiter. Also habe ich Blut abnehmen lassen. Und siehe da mein Vitamin D spiegel ist bei 16! Das ist nicht nur eine Unterversorgung, sondern ein schwerer Mangel. Natürlich nicht der Grund für sie PPD, aber ich finde es wichtig, dass man seinen Körper auf Vordermann bringt, damit er bei der Heilung mit ,anpacken‘ kann.

Was für Bachblüten helfen denn bei Ängste?

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Kikke
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Re: Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Kikke » 02:12:2019 13:09

Genau das wurde in der Psychiatrie gemacht: alle Werte checken, Gewicht, Ernährung, Gehirn etc. Dann kann man ausschließlich, dass es an etwas anderem liegt.
Eigentlich müssten das alle Ärzte machen...
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Re: Hormontest und Homöopathie

Beitrag von Celeste » 02:12:2019 14:16

Ja, finde ich auch, dass das alle Ärzte machen sollten. Leider ist in der Medizin in mehreren Bereichen Nachhol/Aufholbedarf.

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