Schlimme und schreckliche Zwangsgedanken,
Verfasst: 06:03:2025 13:07
Hallo,
ich habe schon seit einer Weile die Beiträge in diesem Forum gelesen. Mir ging es in der letzten Woche jedoch so schlecht, dass ich dachte vielleicht hilft mir etwas Zuspruch oder vielleicht ein Rat in diesem Forum weiter. Ich war echt am verzweifeln und wusste nicht mehr weiter.
Am 14.01.24 wurde mein Sohn geboren, ich hatte eine beschwerdefreie Schwangerschaft und hatte auch davor nie mit Zwangsgedanken zu kämpfen gehabt. Schon am vierten Tag habe ich die ersten Zwangsgedanken entwickelt ( sexuelle gegen mein Kind). Diese wurden so schlimm, dass ich eine Panikattacke bekommen habe. Gott sei Dank konnte ich über das Krankenhaus einen Termin in einer Psychiatrischen Institus Ambulanz wahrnehmen. Der Psychiater hat mir dann Tavor 3 mal täglich und einen Tag später Sertralin verschrieben. Das Sertralin habe ich schrittweise auf dosiert bis zu 200 mg. Ich habe versucht recht schnell das Tavor abzusetzen, was jedoch wieder zu Zwangsgedanken führte. Als ich wieder 2 mal das Tavor genommen habe, wurden die Zwangsgedanken wieder besser. Als ich die Tavor dann komplett weggelassen habe, kamen neue schlimme Zwngsgedanken. Das ging jetzt die ganze letzte Woche und es wurde immer schlimmer, wahrscheinlich weil ich eh schon sehr labil und voller Angst war. Die Zwangsgedanken drehten sich um andere Personen und diesen Gewalt anzutun und dann waren es wieder sexuelle Zwangsgedanken aber auf andere Kinder bezogen, dazu kamen noch Wörter, die sich immer wieder aufdrängten. Ich weiß nicht warum, dass so schlimm wurde, es war wie in einem Horrorfilm, ich bestand nur aus Zittern, konnte mich auf nichts konzentrieren, konnte nicht essen und auch nicht wirklich viel reden, war wie erstarrt, ich hatte Weinkrämpfe und Suizidgedanken. Ich war wie gefangen in meinem Kopf. Gestern hatte ich wieder einen Termin in der PIA. Ich nehm jetzt wieder 2 mal 0,5 mg Tavor und das Sertralin wurde auf 250 mg erhöht, zusätzlich nehm ich für die Nacht noch 25 mg Quetiapin. Die Psychiaterin meinte, dass Tavoor überdeckt sozusagen die Zwangsgedanken. Mir geht es heute schon deutlich besser, wahrscheinlich weil die Angst weg ist. Ich hoffe jetzt einfach, dass das Sertralin noch richtig wirken muss, es wurde jetzt mal Blut abgenommen um den Medikamentenspiegel zu überprüfen. ich kann ja nicht ewig Tavor nehmen. Ich möchte einfach keine neuen Bilder bekommen, es ist so schon schlimm genug. Ich weiß, dass das die Krankheit war und nichts mit mir zu tun hat, ich muss mich auch nicht vergewissern, es nicht tun zu können oder es getan zu haben. Es ist nur so schrecklich, weil sich die Bilder auf Personen in meinem Umfeld bezogen haben und ich nicht weiß warum die Zwangsgedanken die ganze Zeit wechseln
Ich habe auch keinen Therapeuten bis jetzt gefunden, da ist die Versorgung ja eh schon sehr schlecht . Vielleicht hat jemand ja ein paar aufbauende Worte oder noch Ratschläge für mich, würde mich über Antworten freuen.
ich habe schon seit einer Weile die Beiträge in diesem Forum gelesen. Mir ging es in der letzten Woche jedoch so schlecht, dass ich dachte vielleicht hilft mir etwas Zuspruch oder vielleicht ein Rat in diesem Forum weiter. Ich war echt am verzweifeln und wusste nicht mehr weiter.
Am 14.01.24 wurde mein Sohn geboren, ich hatte eine beschwerdefreie Schwangerschaft und hatte auch davor nie mit Zwangsgedanken zu kämpfen gehabt. Schon am vierten Tag habe ich die ersten Zwangsgedanken entwickelt ( sexuelle gegen mein Kind). Diese wurden so schlimm, dass ich eine Panikattacke bekommen habe. Gott sei Dank konnte ich über das Krankenhaus einen Termin in einer Psychiatrischen Institus Ambulanz wahrnehmen. Der Psychiater hat mir dann Tavor 3 mal täglich und einen Tag später Sertralin verschrieben. Das Sertralin habe ich schrittweise auf dosiert bis zu 200 mg. Ich habe versucht recht schnell das Tavor abzusetzen, was jedoch wieder zu Zwangsgedanken führte. Als ich wieder 2 mal das Tavor genommen habe, wurden die Zwangsgedanken wieder besser. Als ich die Tavor dann komplett weggelassen habe, kamen neue schlimme Zwngsgedanken. Das ging jetzt die ganze letzte Woche und es wurde immer schlimmer, wahrscheinlich weil ich eh schon sehr labil und voller Angst war. Die Zwangsgedanken drehten sich um andere Personen und diesen Gewalt anzutun und dann waren es wieder sexuelle Zwangsgedanken aber auf andere Kinder bezogen, dazu kamen noch Wörter, die sich immer wieder aufdrängten. Ich weiß nicht warum, dass so schlimm wurde, es war wie in einem Horrorfilm, ich bestand nur aus Zittern, konnte mich auf nichts konzentrieren, konnte nicht essen und auch nicht wirklich viel reden, war wie erstarrt, ich hatte Weinkrämpfe und Suizidgedanken. Ich war wie gefangen in meinem Kopf. Gestern hatte ich wieder einen Termin in der PIA. Ich nehm jetzt wieder 2 mal 0,5 mg Tavor und das Sertralin wurde auf 250 mg erhöht, zusätzlich nehm ich für die Nacht noch 25 mg Quetiapin. Die Psychiaterin meinte, dass Tavoor überdeckt sozusagen die Zwangsgedanken. Mir geht es heute schon deutlich besser, wahrscheinlich weil die Angst weg ist. Ich hoffe jetzt einfach, dass das Sertralin noch richtig wirken muss, es wurde jetzt mal Blut abgenommen um den Medikamentenspiegel zu überprüfen. ich kann ja nicht ewig Tavor nehmen. Ich möchte einfach keine neuen Bilder bekommen, es ist so schon schlimm genug. Ich weiß, dass das die Krankheit war und nichts mit mir zu tun hat, ich muss mich auch nicht vergewissern, es nicht tun zu können oder es getan zu haben. Es ist nur so schrecklich, weil sich die Bilder auf Personen in meinem Umfeld bezogen haben und ich nicht weiß warum die Zwangsgedanken die ganze Zeit wechseln
Ich habe auch keinen Therapeuten bis jetzt gefunden, da ist die Versorgung ja eh schon sehr schlecht . Vielleicht hat jemand ja ein paar aufbauende Worte oder noch Ratschläge für mich, würde mich über Antworten freuen.