Kriese und Zerissenheit
Verfasst: 07:01:2026 17:08
Hallo ihr Lieben,
nach langem hadern und vieleb Formulierungsversuchen habe ich mich heute durchgedrungen mich hier vorzustellen. Ich lese seit ein paar Wochen leise mit und bin immer wieder unendlich dankbar bin für viele Beiträge.In vielem finde ich mich wieder und ermahnen mich anschließend selbst mich nicht zu sehr zu vergleichen. Aber irgendwie suche ich insbesondere die Verbundenheit zu anderen Müttern da ich dass, Gefühl habe (m)eine Kriese /Erkrankung , den Schmerz als Mutter zu empfinden ist etwas anderes als alles was ich von vorher kenne.
Aktuell befinde ich mich in meiner 2.Kriese schwere Kriese nach der Geburt meiner Tochter 2022, v.a. schwere Depressionen ist die "Arbeitsdiagnose" .... Wie beim ersten Mal 2023 bin ich trotz langem ambulanten "Kampf" wieder stationär gelandet. Leider habe ich eine lange z.T. sehr unschöne Psychiatrische Vorgeschichte im Kinder und Jugendalter. Vielleicht eine Ausrede aber auch ein Grund warum ich immer wieder innerlich dagegen ankämpfen auf eine Diagnose festgelegt zu werden - der Große Wunsch als Mensch gesehen zu werden - verbunden mit der Hoffnung endlich mal zu "den Gesunden" zu gehören wohl wissend darum dass es die "Gesunden" nicht gibt und ich mich damit auch aktuell irgendwie wieder selbst blockiere.
Meine Größte Angst war und ist immer die Verbindung zu meiner Tochter zu verlieren/sie nicht schützen zu können.
Dabei hab ich diesmal "den Fehler" gemacht sehr sehr lange alle Warnzeichen zu ignorieren und mir selbst die ganze Zeit zu sagen ich schaffe dass allein..
Fing im Sommer damit an dass ich Escitalopram reduziert habe. (Weil ich dachte ich fühl mich gut ) Gleichzeitig wieder voll in Agitation gerutscht. (Schlafprobleme, extreme Unruhe, körperliche Symptome)Wollte aber unbedingt noch mein Praktikum "durchziehen" (auch da nicht wirklich geschafft Grenzen zu ziehen /mich überfordert), Als das Geschafft war und ich mich "erholen" wollte dann komplett meine Beziehung in Frage gestellt. Auch weil ich so "schlau" war und zu meinem Ergotherapieausbildungs wissen + Erfahrungswissen, noch ganz viele tolle Ratgeber und Fachliteratur gelesen habe.
Weil dass "nicht gereicht hat" dann nochmal meine eigenen schwierige Vergangenheit und Familiengeschichte studiert.
Bin kein bisschen stolz drauf - sondern einfach nur noch traurig, verwirrt und orientierungslos- dolle wütend auf mich selbst. Sämtliche Hilfe die ich versucht habe zu organisieren konnte ich schlecht bis gar nicht an nehmen. Mein Umfeld insbesondere meine Familie hat mich super lange versucht zu tragen und zu verstehen . Medikamente insbesondere Escitalopram habe ich in ärztlicher Absprache wieder erhöht, Zum schlafen kurzer Versuch Zoipedem, dann Quetiapin. Seit einer Woche zusätzlich Tavor. Seit dem 27.12 Versuche ich jetzt zur "Ruhe" und zu mir zu kommen. Versuche die Klinik nicht als Feind zu begreifen generell irgendwie von Tag zu Tag zu kommen und zu überleben.
Würde gern die Zeit zurück drehen aber dass kann ich leider nicht.
Habe damals, vor 2 Jahren auch intensiv nach Hilfe gesucht, viel im Forum gelesen, zum Familienzelt Kontakt aufgenommen und ein paar Mal die Selbsthilfegruppe besucht. Mich kostet es immer ganz viel Kraft um Hilfe zu bitten weil ich Angst habe auf Grund meiner Psychischen Vorgeschichte und weil ich viel theoretisch Wissen zu Familien, Dynamiken, und Erkrankungen habe vieles aber emotional gar nicht umgesetzt bekomme. Mich irgendwie oft und in Kriese besonders dass Gefühl begleitet "nirgendwo" hin zu passen.
Entsprechend auch die Angst nicht ins klassische "postpartle Bild " /Forum zu passen.
Aber ich trage auch den großen Wunsch in mir diesmal Sachen anders zu machen. Vielleicht ist der Schritt hier zu schreiben einer davon.
Mir selbst kommt dieser Beitrag zerissen und wirr vor.
Werde auch oft gefragt was ich brauche und selbst dass, zu beantworten gelingt mir gerade selten. Danke trotzdem wenn ihr euch die Zeit nehmt ihn zu lesen.
Ganz viel Kraft an alle die gerade irgendwie Kämpfen!
nach langem hadern und vieleb Formulierungsversuchen habe ich mich heute durchgedrungen mich hier vorzustellen. Ich lese seit ein paar Wochen leise mit und bin immer wieder unendlich dankbar bin für viele Beiträge.In vielem finde ich mich wieder und ermahnen mich anschließend selbst mich nicht zu sehr zu vergleichen. Aber irgendwie suche ich insbesondere die Verbundenheit zu anderen Müttern da ich dass, Gefühl habe (m)eine Kriese /Erkrankung , den Schmerz als Mutter zu empfinden ist etwas anderes als alles was ich von vorher kenne.
Aktuell befinde ich mich in meiner 2.Kriese schwere Kriese nach der Geburt meiner Tochter 2022, v.a. schwere Depressionen ist die "Arbeitsdiagnose" .... Wie beim ersten Mal 2023 bin ich trotz langem ambulanten "Kampf" wieder stationär gelandet. Leider habe ich eine lange z.T. sehr unschöne Psychiatrische Vorgeschichte im Kinder und Jugendalter. Vielleicht eine Ausrede aber auch ein Grund warum ich immer wieder innerlich dagegen ankämpfen auf eine Diagnose festgelegt zu werden - der Große Wunsch als Mensch gesehen zu werden - verbunden mit der Hoffnung endlich mal zu "den Gesunden" zu gehören wohl wissend darum dass es die "Gesunden" nicht gibt und ich mich damit auch aktuell irgendwie wieder selbst blockiere.
Meine Größte Angst war und ist immer die Verbindung zu meiner Tochter zu verlieren/sie nicht schützen zu können.
Dabei hab ich diesmal "den Fehler" gemacht sehr sehr lange alle Warnzeichen zu ignorieren und mir selbst die ganze Zeit zu sagen ich schaffe dass allein..
Fing im Sommer damit an dass ich Escitalopram reduziert habe. (Weil ich dachte ich fühl mich gut ) Gleichzeitig wieder voll in Agitation gerutscht. (Schlafprobleme, extreme Unruhe, körperliche Symptome)Wollte aber unbedingt noch mein Praktikum "durchziehen" (auch da nicht wirklich geschafft Grenzen zu ziehen /mich überfordert), Als das Geschafft war und ich mich "erholen" wollte dann komplett meine Beziehung in Frage gestellt. Auch weil ich so "schlau" war und zu meinem Ergotherapieausbildungs wissen + Erfahrungswissen, noch ganz viele tolle Ratgeber und Fachliteratur gelesen habe.
Weil dass "nicht gereicht hat" dann nochmal meine eigenen schwierige Vergangenheit und Familiengeschichte studiert.
Bin kein bisschen stolz drauf - sondern einfach nur noch traurig, verwirrt und orientierungslos- dolle wütend auf mich selbst. Sämtliche Hilfe die ich versucht habe zu organisieren konnte ich schlecht bis gar nicht an nehmen. Mein Umfeld insbesondere meine Familie hat mich super lange versucht zu tragen und zu verstehen . Medikamente insbesondere Escitalopram habe ich in ärztlicher Absprache wieder erhöht, Zum schlafen kurzer Versuch Zoipedem, dann Quetiapin. Seit einer Woche zusätzlich Tavor. Seit dem 27.12 Versuche ich jetzt zur "Ruhe" und zu mir zu kommen. Versuche die Klinik nicht als Feind zu begreifen generell irgendwie von Tag zu Tag zu kommen und zu überleben.
Würde gern die Zeit zurück drehen aber dass kann ich leider nicht.
Habe damals, vor 2 Jahren auch intensiv nach Hilfe gesucht, viel im Forum gelesen, zum Familienzelt Kontakt aufgenommen und ein paar Mal die Selbsthilfegruppe besucht. Mich kostet es immer ganz viel Kraft um Hilfe zu bitten weil ich Angst habe auf Grund meiner Psychischen Vorgeschichte und weil ich viel theoretisch Wissen zu Familien, Dynamiken, und Erkrankungen habe vieles aber emotional gar nicht umgesetzt bekomme. Mich irgendwie oft und in Kriese besonders dass Gefühl begleitet "nirgendwo" hin zu passen.
Entsprechend auch die Angst nicht ins klassische "postpartle Bild " /Forum zu passen.
Aber ich trage auch den großen Wunsch in mir diesmal Sachen anders zu machen. Vielleicht ist der Schritt hier zu schreiben einer davon.
Mir selbst kommt dieser Beitrag zerissen und wirr vor.
Werde auch oft gefragt was ich brauche und selbst dass, zu beantworten gelingt mir gerade selten. Danke trotzdem wenn ihr euch die Zeit nehmt ihn zu lesen.
Ganz viel Kraft an alle die gerade irgendwie Kämpfen!