Depressionen und Ängste
Verfasst: 09:01:2026 18:47
Hallo,
ich hatte früher schon mit Depressionen zu tun und war einige Jahr relativ stabil (zumindest keine akute Depression mehr).
Ich hatte keinen Kinderwunsch, aber mein Mann. Ich habe mich also gefragt, warum ich keinen Kinderwunsch empfinde, ich wusste von meinen Versagensängsten ...
Durch Gespräche, die mich glauben ließen, das Mutterglück könne dann noch kommen, habe ich mich dazu entschieden, es zu versuchen.
In der SS kam dann die Depression und mittlerweile habe ich starke Zukunftsängste, die ich nur schwer aushalte. Ich habe während der SS weiter Venlafaxin genommen, nachdem ich nach der Geburt weitere Medis bekam, nehme ich mittlerweile zusätzlich Lithium und hoffe, dass das endlich eine Besserung bringt.
Ich stehe gerade vor der Entscheidung, ob ich noch in eine Klinik gehe, allerdings würde ich da meinen Sohn mitnehmen. Ich weiß nicht, was das bringen soll.
Und es wäre eine Krankenhausstation, wo ich hingehen könnte, keine schöne Umgebung. Beim Vorgespräch habe ich mich dort nicht wirklich wohlgefühlt. Allerdings hätte ich in meinem ganzen Angsterleben mal andere Ansprechpartner.
Ich konnte in meiner Kindheit nur wenig selbstwirksame Erfahrungen machen, sodass ich nach meinem Schulende viele depressive Phasen durchleben musste und mir mein bisherigen Weg mühsam erarbeitet habe. Ich würde am liebsten die Geburt meines Sohnes ungeschehen machen. Diese Ängste sind das Schlimmste und da sie ja direkt mit meinen Sohn gekoppelt sind, frage ich mich, wie ich lerne, damit zu leben und wie ich überhaupt wieder handlungsfähig werde.
Ich hatte schon immer Probleme mein Leben aktiv zu gestalten und jetzt hab ich das Gefühl meine ganzen Schwächen machen mich zu einer schlechten Mutter. Ich will diese Verantwortung so gerne abgeben.
Es kommt erschwerend hinzu, dass ich an meinem Wohnort kaum Kontakte habe und mir auch schwerfällt, neue Kontakte zu knüpfen.
Die Zeit alleine mit Kind ist einsam und ich finde nur schwer, Beschäftigung, die mich ablenkt.
In meiner letzten Depression gab es einen Konflikt mit meiner Chefin, die Beziehung wurde mir quasi zu eng und das wiederum löste Panik aus. Das ist die gleiche Panik, die ich jetzt wieder habe. Aber meine Familie kann ich nicht wie eine Arbeitsstelle hinter mir lassen.
Könnt ihr mich ermutigen? Ich will, dass diese Ängste endlich aufhören. Wie schafft man es in das neue Leben mit Kind zu finden? Ich hab das Gefühl, ich darf in Zukunft gar nichts mehr entscheiden, weil ich dann wieder Depressionen bekomme. Und dass ich überhaupt froh sein kann, dass ich ein paar Jahre ein anscheinend normales Leben führen durfte und dass es jetzt vorbei ist... Weil ich mir eine dauerhafte Überforderung angetan habe.
ich hatte früher schon mit Depressionen zu tun und war einige Jahr relativ stabil (zumindest keine akute Depression mehr).
Ich hatte keinen Kinderwunsch, aber mein Mann. Ich habe mich also gefragt, warum ich keinen Kinderwunsch empfinde, ich wusste von meinen Versagensängsten ...
Durch Gespräche, die mich glauben ließen, das Mutterglück könne dann noch kommen, habe ich mich dazu entschieden, es zu versuchen.
In der SS kam dann die Depression und mittlerweile habe ich starke Zukunftsängste, die ich nur schwer aushalte. Ich habe während der SS weiter Venlafaxin genommen, nachdem ich nach der Geburt weitere Medis bekam, nehme ich mittlerweile zusätzlich Lithium und hoffe, dass das endlich eine Besserung bringt.
Ich stehe gerade vor der Entscheidung, ob ich noch in eine Klinik gehe, allerdings würde ich da meinen Sohn mitnehmen. Ich weiß nicht, was das bringen soll.
Und es wäre eine Krankenhausstation, wo ich hingehen könnte, keine schöne Umgebung. Beim Vorgespräch habe ich mich dort nicht wirklich wohlgefühlt. Allerdings hätte ich in meinem ganzen Angsterleben mal andere Ansprechpartner.
Ich konnte in meiner Kindheit nur wenig selbstwirksame Erfahrungen machen, sodass ich nach meinem Schulende viele depressive Phasen durchleben musste und mir mein bisherigen Weg mühsam erarbeitet habe. Ich würde am liebsten die Geburt meines Sohnes ungeschehen machen. Diese Ängste sind das Schlimmste und da sie ja direkt mit meinen Sohn gekoppelt sind, frage ich mich, wie ich lerne, damit zu leben und wie ich überhaupt wieder handlungsfähig werde.
Ich hatte schon immer Probleme mein Leben aktiv zu gestalten und jetzt hab ich das Gefühl meine ganzen Schwächen machen mich zu einer schlechten Mutter. Ich will diese Verantwortung so gerne abgeben.
Es kommt erschwerend hinzu, dass ich an meinem Wohnort kaum Kontakte habe und mir auch schwerfällt, neue Kontakte zu knüpfen.
Die Zeit alleine mit Kind ist einsam und ich finde nur schwer, Beschäftigung, die mich ablenkt.
In meiner letzten Depression gab es einen Konflikt mit meiner Chefin, die Beziehung wurde mir quasi zu eng und das wiederum löste Panik aus. Das ist die gleiche Panik, die ich jetzt wieder habe. Aber meine Familie kann ich nicht wie eine Arbeitsstelle hinter mir lassen.
Könnt ihr mich ermutigen? Ich will, dass diese Ängste endlich aufhören. Wie schafft man es in das neue Leben mit Kind zu finden? Ich hab das Gefühl, ich darf in Zukunft gar nichts mehr entscheiden, weil ich dann wieder Depressionen bekomme. Und dass ich überhaupt froh sein kann, dass ich ein paar Jahre ein anscheinend normales Leben führen durfte und dass es jetzt vorbei ist... Weil ich mir eine dauerhafte Überforderung angetan habe.