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Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 13:05:2026 14:00
von Margarita_1989!
Hallo zusammen,
an Pfingsten wird es bald 1 Jahr, dass der Spuk begonnen hat. Aus einer plötzlichen Angststörung (Schlafangst) in der SS bin ich in eine schwere PPD gerutscht. Seitdem nehme ich Sertalin 100 und Quietapin 50mg. Davor hatte ich nie mit psychischen Angelegenheiten zu kämpfen. Als ich in Behandlung zu meinem Psychiater kam, sagte er, er hätte noch nie gesehen, dass eine Depression über 1 Jahr andauert. Das macht mich etwas stutzig, da ich ja hier im Forum auch gelesen habe, dass es manchen erst nach 2 Jahren so richtig wieder gut ging. Wer mich und meine Posts kennt, weiß über die ganzen Symptome Bescheid. Klar, es geht insgesamt besser, ABER so wie die Alte fühle ich mich noch lange nicht. Manchmal ist alles so komisch, und an manchen Tagen weiß ich gar nicht, was mir so recht geschieht, die Wahrnehmung ist seltsam, vom Sehen her auch komisch und echt dubiose Gehirnempfindungen, so als wäre eine starke Wunde oder ein Loch im Gehirn, viele berichten, dass sie mit Grübeln zu tun haben, das kann ich zB gar nicht, weil es mein Hirn iwie nicht hergibt. Auch schleichen sich hin und wieder Zwangsgedanken ein. Meinn Gehirn denkt manchmal einfach die seltsamsten Sachen. Es nervt einfach so sehr und ich leide schon so lange. Ich weiß nicht, ob ich wieder in einem Tief stecke oder es normal ist, dass es so lange geht. Mein Psychiater meinte, an den Medikamenten würde er nichts ändern, aber ich überlege, ob wir mit dem Sertalin nicht doch höher gehen sollten. Hat da jemand Erfahrungen? Zum Thema Selbstliebe habe ich mir schon Einiges angelesen und versuche, auf mich zu achten. Therapie mache ich noch keine, ich überlege evtl eine Verhaltenstherapie anzusprechen oder was würdet ihr mir raten? Ich habe auch schon überlegt, mal das Lithium anzusprechen oder iwelche Magnetfeldtherapien, keine Ahnung. Gestern überkam mich echt die Angst, dass es nie wieder wird und ich nie wieder gesund werde und ich musste seit langem wieder richtig weinen. Was kann ich denn noch tun, damit das alles endlich aufhört? Ich weiß das mit den Wellen, aber sollte man nach einem Jahr evtl mal den Spiegel überprüfen oder Medikamente anpassen? Oder ist mein IST Zustand für ein Jahr noch normal?
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 13:05:2026 15:24
von Mayte
Liebe Margarita, entschuldige dass ich noch nicht geantwortet habe. Bei mir ist gerade viel los, zu viel, und dann verbanne ich das Handy immer als erstes.
Ich finde es schade was dein Psychiater da sagt, denn das macht dich natürlich unruhig und man sollte doch seine Patientinnen nicht verunsichern. Er klingt nicht wie jemand der viele PPD Patientinnen hat. Dem wissen hier im Forum darfst du schon vertrauen. Was deine immer wieder beschriebenen Gefühle im Kopf angeht kann ich leider nicht helfen, weil ich das nicht kenne. Aber zur Therapie kann ich dir wieder raten. Ich weiß nicht was du dir darunter so vorstellst, was das vielleicht über dich sagt, aber du gibst so oft das Gefühl doch sehr alleine zu sein und wenig Raum für dich und deine Themen zu haben und Therapie kann dir das geben. Ich persönlich halte mehr von sowas wie sonstig experiencing als Verhaltens- oder Gesprächstherapie aber da kannst du ja einfach mal ein bisschen recherchieren was zu dir spricht. Bis heute ist mir meine Therapie eine heilige Zeit, fellpflege, der Raum nur für mich. Medikamente sind das eine, Lebensumstände und die eigene Balance das andere. Ich grüße dich!
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 13:05:2026 15:45
von alibo79
Hey Margarita!
Natürlich verunsichern solche Aussagen extrem und das sollte eigentlich nicht sein. Mein Psychiater sagte mir, dass eine ganz einfache schlichte Depression im Schnitt ca. 3 Monate dauert. Ich habe ihn mit großen Augen angeschaut, da ich ja immer viel länger krank bin. Und dann kam aber von seiner Seite das ABER. Er sagte mir, dass eine schwere psychische Erkrankung mit vielen nebensymptomen oder auch Kombinationen von psychischen Erkrankungen deutlich länger dauern können. Du siehst das hier im Forum, dass viele Frauen nach einem Jahr sagen können, dass es so langsam besser wird. Es gibt Frauen die schneller durchkommen, aber in der Regel habe ich hier nur Frauen kennengelernt, die deutlich länger Zeit brauchten und wo es nach stabilen Phasen auch immer wieder zu einbrüchen kommen kann. Ich kann mich an ein Mitglied hier erinnern. Die schrieb, dass sie aufgehört hat, zu fragen. Wann ist es vorbei? Denn es hat sie irgendwann nicht weitergebracht, sondern hat sich vorgenommen in einem tief Oder wenn es ihr schlechter geht, nicht zu fragen, wann wird es endlich besser? Sondern was kann ich jetzt gerade tun, damit es mir besser geht? Womit kann ich mir helfen? Was würde mir gut tun?
Natürlich kannst du noch mal die Medikamente ansprechen, gerade wenn du das Gefühl hast. Es ist noch Luft nach oben. Nur sehe ich es so, dass du einfach in einem Umfeld lebst, was dir manchmal nicht gut tut. Solange dieses Umfeld besteht ist immer mehr Stress auf deinen Schultern, als dir vielleicht gut tut und sowas verzögert Natürlich die Genesung und vielleicht können selbst mehr Medikamente die da gar nicht eine gute Verbesserung geben. Deswegen sehe ich das ähnlich wie Mayte, dass du dir die Option für eine Therapie doch ruhig noch mal überlegen solltest.
Ich konnte bei mir deutlich merken, dass eine Verbesserung meiner lebensumstände sehr stark für meine Gesundheit wichtig sind. Ich hätte auch gesagt. In meinem Fall ist es so, dass es vielleicht sogar noch wichtiger ist als die Medikamente. Oder vielleicht auch beide zusammen sich gut ergänzen. Die Medikamente geben die Voraussetzung Dinge in Angriff zu nehmen und dann wiederum bringen Die Veränderungen das nächste Potential um gesund zu werden.
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 13:05:2026 15:55
von Mayte
Somatic experiencing sollte das bei mir heißen
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 14:05:2026 19:14
von Nat86
Hey Margarita,
ich finde es auch sehr unnötig von deinem Psychiater dir so etwas zu sagen. Eine normale Depression ist meiner Meinung nach auch nicht vergleichbar mit einer postpartalen Depression, da die körperlichen Umstellungen nach Geburt und die Lebensumstände mit einem Baby, das 100% von Dir abhängig ist, um einiges härter sind als wenn man „einfach so“ erkrankt. Ich bin mir relativ sicher schon vor der PPD eine depressive Episode gehabt zu haben, aber damals war ich alleinstehend und nur für mich verantwortlich. Mir ging es nicht so gut, aber ich habe gearbeitet und es war aushaltbar. Ich lies mich nicht behandeln und irgendwann war es vorbei. Diese Episode war nichts im Vergleich zu meiner PPD, die meine persönliche Hölle war.
Ich war auch über 1 Jahr krank und ich hatte auch das Gefühl, dass ich eine der wenigen bin, die so lange so krank sind. Wenn du meinst, das medikamentös noch mehr geht, würde ich das ansprechen. Ich habe einige Medikamente ausprobiert. Auch eine Gesprächstherapie finde ich hilfreich, gerade wenn man noch nicht wieder ganz gesund ist. Es tut gut in der Therapie einen Raum zu haben, wo es nur um einen selbst geht. Man kann kniffelige Situationen des Alltags besprechen und hat hat jemanden mit einer professionellen Sicht, sodass man angeregt wird, zu reflektieren und ggf. etwas zu verändern.
Alles Liebe für dich.
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 14:05:2026 19:59
von Margarita_1989!
Liebe Nat,
wenn ich so reflektiere, hatte ich glaube ich auvh schon 2 depressive Episoden. Einmal, als ich mich von meinem Exfreund getrennt habe und einmal, als mein Papa gestorben war. Mir ging es schlecht ja, aber vom Verstand war ich iwie normal, ich konnte auch schlafen und wie du, ging ich auvh weiter zur Uni bzw hab ich nach 2 Wochen wieder gearbeitet. Mir ist es gar nicht aufgefallen, dass es eine depressive Episode ist, aber rückblickend glaube ich das schon. Ich hatte auch überhaupt keine Medikamente gebraucht bzw kam mir das in den Sinn. Aber das hier, ist ein ganz anderes Kaliber. Das hier ist einfach nur ein Alptraum...
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 14:05:2026 22:24
von alibo79
Ich kann euch beiden echt nur zustimmen. Ich bin mir sicher dass ich vor der ppd auch schon Depressionen hatte oder Angst Störungen, leichte Zwänge. Das habe ich erst durch die schweren Depressionen erkennen können.
Aber bei mir war es definitiv auch so, dass es wirklich so gar kein Vergleich war zu den beiden schweren Episoden die ich hatte. Damals bzw in meiner Kindheit und Jugend war es vielleicht so dass ich mich nicht gut gefühlt habe, oder ängstlich war. Oder mal traurig, auch später im Berufsleben war manchmal erschöpft oder vom Stress überwältigt. Aber ich war trotzdem fähig zu arbeiten oder meinen Alltag zu meistern. Auch waren die Gefühle nicht so überwältigend. Ich habe das oft auf Stress geschoben und es ging auch wieder weg ohne Medikamente oder Therapie oder sonst was. Das was ich in den schweren Episoden durchmachen musste ist wirklich eine Steigerung ins unermessliche zu dem was ich vorher erlebt habe.
Deswegen darf es seine Zeit dauern bis wir wieder Normalität spüren.
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 14:05:2026 22:40
von Nat86
Liebe Margarita,
ja, das kann durchaus sein. Mir ist auch erst nach der PPD klar geworden, dass ich damals wohl auch eine Depression hatte, aber sie war eben um einiges milder und ich hatte zu dem Zeitpunkt auch gar keine Ahnung, dass es diese Krankheit gibt und kannte auch nicht die Symptome. Ich hatte damals auch Schlafprobleme, aber ich konnte noch einige Stunden schlafen, das war in der PPD ja dann gar nicht mehr möglich bei mir. Was ich sagen will: einige Frauen hier im Forum hatten vor der PPD schon psychische Auffälligkeiten, aber es war ihnen gar nicht bewusst und sie kamen damit klar. Erst die PPD zieht ihnen dann den Boden unter den Füßen weg und dann hat man auch noch ein Baby, um das man sich kümmern muss und ist so fremdbestimmt. Das erschwert die Genesung immens.
Ich habe deine Beiträge hier verfolgt und habe mich schon einige Male gefragt, ob du osteuropäische Wurzeln hast? Ich bin gebürtig aus Osteuropa, auch wenn ich hier groß geworden bin. Einiges was du von deinem Umfeld geschrieben hast, kommt mir sehr vertraut vor und ich habe den Eindruck, dass da auch eine kulturelle Komponente ist, aber ich kann mich natürlich auch täuschen.
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 15:05:2026 6:48
von Margarita_1989!
Liebe Nat,
ist ja witzig. Ja, du hast Recht. Ich bin in Tadschikistan geboren, habe aber deutsche Wurzeln. Ich war 3 Monate alt, als wir her kamen, daher bin ich hier groß geworden. Meine Eltern haben aber immer D mit uns gesprochen, sodass ich die russische Sprache kaum beherrsche, nur ein wenig verstehe. Bei meinem Mann ist es genauso, nur dass er die Sprache besser kann. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt erst spüre, dass das, was ich da habe, eine Depression ist. Davor war alles iwie so abgespaced mit Nebel und dem Gefühl einer fremden Gehirnchemie. Mein Psychiater meinte, dass es aber auch vollkommen menschlich ist, dass es einem bei eunem Tod oder Trennung schlecht geht. Ist ja klar, wir sind ja nicht aus Stein. Aber, was da hier abgeht, ist wirklich kein Vergleich zu dem allem. Naja, was bleibt ist die Hoffnung, dass doch noch alles gut werden kann...
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 15:05:2026 7:07
von alibo79
Guten Morgen, das von euch beiden finde ich echt spannend. Mit eurem kulturellen Hintergrund. Vor allem was man aus den Beiträgen hier doch alles heraus hören kann ohne sich jemals in echt zu treffen. Ist die Frau in der osteuropäische Kultur doch noch weniger gleichberechtigt als vielleicht der westlichen Kultur? Ich hatte immer das Gefühl dass ich so etwas bei dir durchhören kann Margaritha?
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 15:05:2026 10:23
von Nat86
Liebe Maragarita,
Natürlich wird es Dir wieder gut gehen. Davon bin ich fest überzeugt. Es ist leider nur oftmals ein sehr zäher Prozess, an dem man mitunter verzweifelt. Ich würde an Deiner Stelle das Gespräch mit dem Psychiater suchen und fragen, ob er noch Stellschrauben sieht, wo man was machen kann. Medikamentenspiegel ist auch sinnvoll, da jeder Stoffwechsel anders ist und man schauen muss, was da bei dir ankommt. Du kannst die 116117 anrufen und dir dort ein Erstgespräch bei einem Psychologen vereinbaren lassen. Ich hatte tatsächlich Glück und kam so an meinen 1. Psychologen, auch wenn er zuerst sagte, dass er nur ein Erstgespräch anbieten kann. Er nahm mich dann aber doch regulär auf.
Ah, da war meine Vermutung also richtig. Ihr seid vermutlich auch als Aussiedler oder Spätaussiedler nach Deutschland eingereist. Ich bin in Kasachstan geboren und mit 6 Jahren als Russlanddeutsche mit meiner Familie hergekommen. Habe also auch fast mein gesamtes Leben hier verbracht und Deutschland ist meine Heimat.
@Alibo, gute Frage. Es sind starrere Rollenbilder und der Frau wird einfach echt viel abverlangt. Wenn sie dann ausfällt, fällt alles zusammen. Zudem ist kein Bewusstsein da für psychische Erkrankungen. Sie sind schambehaftet und werden mit Schwäche assoziiert. So ist zumindest mein Eindruck, ohne dass er natürlich repräsentativ ist. Ich war damals erleichtert als ich in die Psychiatrie „durfte“, weil ich dann keine Vorhaltungen mehr bekam und nicht unter Druck gesetzt wurde, endlich gesund zu werden. Die Psychiaterin meinte damals auch, dass mein Umfeld die Genesung erschwert, obwohl gerade meine Eltern mir sehr viel abnahmen und mir täglich halfen, aber eben immer mit Druck. Ich weiß, dass es nicht böse gemeint war und sie ahnungslos und auch hilflos waren, aber es war für mich zusätzlicher Stress.
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 15:05:2026 11:00
von Marika
Hallo zusammen!
Ich verfolge euren Austausch mit viel Interesse. Er ist sehr, sehr wertvoll und man sieht was wir hier alles aufarbeiten können, obwohl wir uns nur virtuell kennen.
Eine PPD ist sicher ein Sonderfall. Es passiert etwas Positives - ein Kind kommt auf die Welt -und trotzdem wird die Frau depressiv, zum Teil schwer und lange. Das ist für das Umfeld wegen mangelndem Wissen unverständlich, meist ja auch für die Betroffene selbst. Dann noch oft diese erwähnten Rollenmuster dazu, der körperliche Aspekt (traumatische Geburtserfahrung, der extreme Hormonelle Crash) ... aus meiner Sicht ist eine PPD/PPP eine absolute Ausnahme Situation. Wenn ein Mensch stirbt oder andere Schicksalsschläge von außen kommen, ist eine Depression für das Umfeld logisch, weil sie den Auslöser erkennen, mehr Mitgefühl, Hilfe und Geduld sind die Folge. Und Hormonsturz gibt es auch keinen... der ist ausschließlich nach der Geburt da.
So gesehen ist es eigentlich klar, dass die Genesung so oft so lange dauert. Und ich persönlich bin genau deshalb immer noch hier im Forum: ich will den Menschen da draußen die Augen öffnen... Damit wir Frauen endlich die Hilfe, Mitgefühl und Geduld bekommen die wir verdammt nochmal verdienen.

Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 15:05:2026 11:34
von Marika
Nachtrag: Schatten und Licht hat auch online Selbsthilfegruppen, das könnte eine Zwischenlösung sein, bis eine Therapie möglich ist. Einfach kurz hinschreiben, dann bekommt man alles Zugangsdaten:
depression-shg@schatten-und-licht.de
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 15:05:2026 12:14
von Margarita_1989!
Hallo ihr Lieben,
ja, Nat, du triffst es so ziemlich auf den Punkt mit deinen Schilderungen. Am Anfang hatte ich auch diesen massiven Funktionsdruck, weil keiner kappiert hat, was mit mir abgeht. Aber ich muss sagen mittlerweile nimmt mich meine Mutter in den Tiefs in den Arm, sagt, es brauche noch Geduld, es wird wieder. Also, da hat sich schon Vieles getan. Auch der Rest meiner Familie ist verständnisvoll geworden. In der Früh kommt meine Mama auch immer noch zu mir, um mich zu unterstützen. Das hilft mir viel. Von meinen Schwiegereltern habe ich mich etwas distanziert, sie waren seit der Geburt auch kaum bei uns zu Besuch und ich rede mit ihnen nicht mehr über dieses Thema, weil sie es eh nicht verstehen.
Oft kommt die Frage von meiner Mama, war heute vlt zuviel für dich? Aber eig war nichts Außergewöhnliches...
Auch mein Mann nahm mich gestern in den Arm und sagte, es dauert... Also so schlimm ist es mittlerweile nicht mehr, wie es war.
Was ist das für eine Selbsthilfegruppe, Marika? Ist das sowas wie hier? Muss ich mich für nen Therapeuten eig selbst auf die Suche machen oder erst meinen Psychiater fragen? Habe am 11.6 erst wieder Termin... Hätte schon gerne jemand, der sich bissl mit der PPD auskennt...
Heute wieder diese seltsamen Kopfempfindungen, mal sind sie da, mal nicht... Ätzend!!!! Drücke euch und wünsche euch ein schönes WE...
Re: Bald 1 Jahr Leiden...
Verfasst: 15:05:2026 12:35
von Marika
Hallo Margarita,
diese Gruppen treffen sich zu fixen Terminen virtuell, aber Face to Face in Echtzeit mit einem Coach. Also wie eine Gruppen Therapie Stunde aber virtuell.
Hier habe ich dir auch noch unsere Fachleute Liste, auf der auch etliche Therapeuten stehen. Sie sind alle spezialisiert auf PPD. Du musst dazu niemanden fragen, auch nicht deinen Psychiater.
https://www.schatten-und-licht.de/Hilfs ... eliste.pdf