Worum trauert Ihr?
Verfasst: 01:01:2010 20:48
Hallo Ihr Lieben,
mir ist gestern beim Schreiben meines Jahresrückblicks klar geworden, was ich für mich noch so gar nicht bearbeitet und wegesteckt oder eingeordnet habe.
Vielleicht hat noch jemand von Euch dieses Bedürfniss, etwas aufzuschreiben, woran sie noch leidet, ohne gleich immer gesagt zu bekommen: "Aber sieh mal, das und das ist doch so gut".
Ich möchte mir das hier von der Seele schreiben, um es irgendwann annehmen zu können, denn es sind Dinge, die ich nicht mehr ändern kann.
Also:
Ich trauere den ersten Minuten mit meinem Sohn nach. Ich hatte alles, was eine Mutter sich wünscht: Eine spontane Geburt und das Kind auf dem Bauch und da war nur Angst, dem Muttersein nicht gewachsen zu sein. Dieses Gefühl ist bei mir wenn es um die Geburt geht, vorherrschen. Das finde ich traurig.
Ich bekomme noch immer einen Kloß im Hals, wenn ich an die erste Zeit mit meinem Sohn denke: Das viele Weinen, die Zwangsgedanken, die Ängste. So sollte es nicht sein, ich tue mir leid deswegen.
Ich bin traurig darüber, daß ich mir so spät Hilfe geholt habe, denn jetzt erkenne ich, daß ich lange ganz alleine gelitten habe. Das hat so weh getan im Herzen. Ich gebe mir immer noch die Schuld für alles, ich schaffe es noch nicht, das anders zu sehen. Ich denke immer noch, ich soll für etwas bestraft werden. Ich möchte nicht so denken. Das ist anstrengend und tut auch in der Selle weh.
Danke fürs Lesen,
Leuchtkäfer
mir ist gestern beim Schreiben meines Jahresrückblicks klar geworden, was ich für mich noch so gar nicht bearbeitet und wegesteckt oder eingeordnet habe.
Vielleicht hat noch jemand von Euch dieses Bedürfniss, etwas aufzuschreiben, woran sie noch leidet, ohne gleich immer gesagt zu bekommen: "Aber sieh mal, das und das ist doch so gut".
Ich möchte mir das hier von der Seele schreiben, um es irgendwann annehmen zu können, denn es sind Dinge, die ich nicht mehr ändern kann.
Also:
Ich trauere den ersten Minuten mit meinem Sohn nach. Ich hatte alles, was eine Mutter sich wünscht: Eine spontane Geburt und das Kind auf dem Bauch und da war nur Angst, dem Muttersein nicht gewachsen zu sein. Dieses Gefühl ist bei mir wenn es um die Geburt geht, vorherrschen. Das finde ich traurig.
Ich bekomme noch immer einen Kloß im Hals, wenn ich an die erste Zeit mit meinem Sohn denke: Das viele Weinen, die Zwangsgedanken, die Ängste. So sollte es nicht sein, ich tue mir leid deswegen.
Ich bin traurig darüber, daß ich mir so spät Hilfe geholt habe, denn jetzt erkenne ich, daß ich lange ganz alleine gelitten habe. Das hat so weh getan im Herzen. Ich gebe mir immer noch die Schuld für alles, ich schaffe es noch nicht, das anders zu sehen. Ich denke immer noch, ich soll für etwas bestraft werden. Ich möchte nicht so denken. Das ist anstrengend und tut auch in der Selle weh.
Danke fürs Lesen,
Leuchtkäfer