Baby schläft nicht mehr...
Verfasst: 05:05:2010 11:18
....gut ein wenig ist es ein 'Luxusproblem', aaaaber es ist jetzt das eingetreten, wovor ich in der SS schon 'Angst' hatte.
Ich komme extrem schlecht mit Schlafmangel klar. Am Anfang war ich so froh und dankbar, dass ich ein tolles Schlafbaby hatte. Sein Rhythmus waren immer drei bis vier Stunden Schlaf, es hat sich dann sogar so verlagert, dass er nachts sechs bis zehn Stunden geschlafen hat, tagsüber natürlich weniger, dreimal eine halbe Stunde ca.
Das ging so von der 9. bis zur 16. Lebenswoche. Dann bekam er seinen ersten Schnupfen und wurde nachts wieder wach, ich hab ihn gestillt.So hat sich der drei bis vier Stunden-Rhythmus wieder eingestellt. Dann kam noch ein Entwicklungsschub dazu und alles war durcheinander. Mal war er um sieben müde und hat um halb acht tief und fest geschlafen, mal war er um sieben müde, hat aber erst um 23.00h geschlafen. Nachts kam er dann zweimal, so zwischen zwölf und zwei einmal, einmal zwischen vier und sechs.
Seit ca. der 20.LW schläft er abends wieder so um 20.00 h ein, nachts wieder ein-zweimal stillen so um zwei und um fünf ca.
Seit ein paar Tagen nun (23.LW) schläft er abends gut ein, wird aber ab zwölf alle zwei Stunden wach.
Jetzt bin ich ziemlich geschlaucht jetzt schon und mir kreist der Kopf.
Schlafumstände sind schon immer die gleichen. Er schläft im Beistellbett, abends wird er umgezogen (das erst seit er ca. 18 Wo alt ist), immer gegen sieben, dann wird gestillt und gesungen, er schläft in unserem Bett ein und wird dann nach einer Stunde ca. umgebettet in sein Bett.
Was kann ich anders machen? Hab ich ihn verwöhnt? Ab wann kann man Babys überhaupt verwöhnen? Braucht er das und das ist einfach eine Phase durch die ich durchmuss, oder braucht er seinen Schlaf und ich muss ich anleiten zu schlafen? Wie macht man das, und wieso konnte er das doch früher von alleine?
Früher ist er tagsüber auch mal alleine eingeschlafen, macht er heute nicht mehr. Er schläft ca. 30 Minuten tags, außer die Mama legt sich mit ihm hin, dann können das auch gut und gerne zwei bis drei Stunden sein.
Abends kann es mal vorkommen, dass er alleine einschläft, aber grundsätzlich eher am Busi. Ich habe immer versucht, dass das anders ist, (Warze rausnehmen bevor er einschläft) an manchen Tagen läßt er sich abkoppeln und schläft dann alleine fertig ein, an manchen eben nicht (da wird dann nervös nach der Warze gesucht, wird sie gefunden ist gut, wenn nicht, wird er wach und weint).
Abpumpen ist übrigens ein Graus für mich, ich mach das extrem ungern, finde sehr unangenehm (nicht vom Körpergefühl her, sondern mental, weiß auch nicht), es kommt (wohl auch deshalb) so gut wie nix und ich bin den halben Tag mit Sterlisieren bschäftigt, absolut furchtbar.
Wasser geben zum nachts stillen abzugewöhnen ist mit 5 Monaten und Vollstillen Nahrungsentzug (abgesehen vom 'Liebesentzug').
Ein eigenes Zimmer hat er noch nicht.
Schnulli nimmt er übrigens nicht (er findet ihn zwar toll, er hat aber die Technik nicht raus und nach zweimal saugen fliegt der Schnulli im hohen Bogen raus).
Das alles ist die eine, die äußere Seite.
Dann gibt es aber noch die innere Seite und wie ich hier so schreibe überlege ich, ob das nicht vielleicht viel mehr das Problem ist.
Ich frage mich nämlich, ob ich etwas 'falsch' gemacht habe. Ich habe mich irgendwann dazu entschieden, dass ich auch mit dem Busen 'tröste', wenn viel los ist, er sehr unruhig ist bekommt er auch mal meinen Busi als Trost, nicht nur als Nahrung. Als ich mich dafür entschieden habe fand ich es total richtig, jetzt denke ich es war 'unvernünftig' und ich bin 'selbst schuld', dass mein Kind schlecht schläft.
Also, wie Ihr seht dreht sich bei mir alles...
Ich bitte Euch um Eure Erfahrungen und Tips, um Eure Ansichten und Gedanken oder einfach nur Beistand.
Ich bitte Euch auch nicht untereinander die einzelnen Ansichten zu Babys Schlaf zu diskutieren, ich weiß, das ist ein Reizthema, und ich möchte keine Grundsatzdiskussion, die nirgendwohin führt hier bitte, sondern mir aus Euren Antworten die für mich 'richtigen' selbst rausfiltern.
Langer Text, ich danke jedem, der es bis hierher gelesen hat und mit mir seine Erfahrungen und Meinungen teilt.
Liebe Grüße
Verena
Ich komme extrem schlecht mit Schlafmangel klar. Am Anfang war ich so froh und dankbar, dass ich ein tolles Schlafbaby hatte. Sein Rhythmus waren immer drei bis vier Stunden Schlaf, es hat sich dann sogar so verlagert, dass er nachts sechs bis zehn Stunden geschlafen hat, tagsüber natürlich weniger, dreimal eine halbe Stunde ca.
Das ging so von der 9. bis zur 16. Lebenswoche. Dann bekam er seinen ersten Schnupfen und wurde nachts wieder wach, ich hab ihn gestillt.So hat sich der drei bis vier Stunden-Rhythmus wieder eingestellt. Dann kam noch ein Entwicklungsschub dazu und alles war durcheinander. Mal war er um sieben müde und hat um halb acht tief und fest geschlafen, mal war er um sieben müde, hat aber erst um 23.00h geschlafen. Nachts kam er dann zweimal, so zwischen zwölf und zwei einmal, einmal zwischen vier und sechs.
Seit ca. der 20.LW schläft er abends wieder so um 20.00 h ein, nachts wieder ein-zweimal stillen so um zwei und um fünf ca.
Seit ein paar Tagen nun (23.LW) schläft er abends gut ein, wird aber ab zwölf alle zwei Stunden wach.
Jetzt bin ich ziemlich geschlaucht jetzt schon und mir kreist der Kopf.
Schlafumstände sind schon immer die gleichen. Er schläft im Beistellbett, abends wird er umgezogen (das erst seit er ca. 18 Wo alt ist), immer gegen sieben, dann wird gestillt und gesungen, er schläft in unserem Bett ein und wird dann nach einer Stunde ca. umgebettet in sein Bett.
Was kann ich anders machen? Hab ich ihn verwöhnt? Ab wann kann man Babys überhaupt verwöhnen? Braucht er das und das ist einfach eine Phase durch die ich durchmuss, oder braucht er seinen Schlaf und ich muss ich anleiten zu schlafen? Wie macht man das, und wieso konnte er das doch früher von alleine?
Früher ist er tagsüber auch mal alleine eingeschlafen, macht er heute nicht mehr. Er schläft ca. 30 Minuten tags, außer die Mama legt sich mit ihm hin, dann können das auch gut und gerne zwei bis drei Stunden sein.
Abends kann es mal vorkommen, dass er alleine einschläft, aber grundsätzlich eher am Busi. Ich habe immer versucht, dass das anders ist, (Warze rausnehmen bevor er einschläft) an manchen Tagen läßt er sich abkoppeln und schläft dann alleine fertig ein, an manchen eben nicht (da wird dann nervös nach der Warze gesucht, wird sie gefunden ist gut, wenn nicht, wird er wach und weint).
Abpumpen ist übrigens ein Graus für mich, ich mach das extrem ungern, finde sehr unangenehm (nicht vom Körpergefühl her, sondern mental, weiß auch nicht), es kommt (wohl auch deshalb) so gut wie nix und ich bin den halben Tag mit Sterlisieren bschäftigt, absolut furchtbar.
Wasser geben zum nachts stillen abzugewöhnen ist mit 5 Monaten und Vollstillen Nahrungsentzug (abgesehen vom 'Liebesentzug').
Ein eigenes Zimmer hat er noch nicht.
Schnulli nimmt er übrigens nicht (er findet ihn zwar toll, er hat aber die Technik nicht raus und nach zweimal saugen fliegt der Schnulli im hohen Bogen raus).
Das alles ist die eine, die äußere Seite.
Dann gibt es aber noch die innere Seite und wie ich hier so schreibe überlege ich, ob das nicht vielleicht viel mehr das Problem ist.
Ich frage mich nämlich, ob ich etwas 'falsch' gemacht habe. Ich habe mich irgendwann dazu entschieden, dass ich auch mit dem Busen 'tröste', wenn viel los ist, er sehr unruhig ist bekommt er auch mal meinen Busi als Trost, nicht nur als Nahrung. Als ich mich dafür entschieden habe fand ich es total richtig, jetzt denke ich es war 'unvernünftig' und ich bin 'selbst schuld', dass mein Kind schlecht schläft.
Also, wie Ihr seht dreht sich bei mir alles...
Ich bitte Euch um Eure Erfahrungen und Tips, um Eure Ansichten und Gedanken oder einfach nur Beistand.
Ich bitte Euch auch nicht untereinander die einzelnen Ansichten zu Babys Schlaf zu diskutieren, ich weiß, das ist ein Reizthema, und ich möchte keine Grundsatzdiskussion, die nirgendwohin führt hier bitte, sondern mir aus Euren Antworten die für mich 'richtigen' selbst rausfiltern.
Langer Text, ich danke jedem, der es bis hierher gelesen hat und mit mir seine Erfahrungen und Meinungen teilt.
Liebe Grüße
Verena
