Rückfall
Verfasst: 09:08:2010 16:51
Meine Lieben,
ich bin viel in diesem Forum, lese, antworte selten und versuche Halt zu finden, in dem ich eure Geschichte verfolge und die positiven Erfolge.
Inzwischen ist mein Grosser 6 Jahre und meine Kleine 2 Jahre alt, direkt nach der zweiten Geburt hatte ich eine Depression, das war nicht schön, harzig, aber ich bin wieder raus. Dank Therapie, Dank Cipralex. Zwangsgedanken hatte ich nicht. Das Leben wird einem ganz schön auf den Kopf gestellt. Aber es ging wieder, Schritt für Schritt und irgendwann, da sagte mir mein Psychiater: "Sie haben es geschafft!" Und das hatte ich auch.
Vor vier Wochen bin ich krank geworden - das Pfeiffrische Drüsenfieber. Nach zwei Wochen auf der Couch fing mein Kopf an zu rotieren und mich überkam, was ich mir eigentlich alles aufgelastet hatte. 100% Job mit vielen Reisen, 2 Kinder, neues Haus und kein Platz für mich. Hauptsache allen anderen ging es gut, mich habe ich vergessen.
Ich fühle mich nicht anders als vorher, esse sehr wenig, bin unruhig und erwache früh. Dann habe ich Angst vor dem Tag, der Arbeit und das ich das alles nicht schaffe. Es ist also ein Katapult zurück. Ich habe sofort wieder mit Cipralex angefangen und bin zum Psychiater.
Mir schwirren viele Gedanken im Kopf rum, Unverarbeitetes aus der Kindheit, Angst das Drüsenfieber nicht loszuwerden. Ich kann mich Tag und Nacht nur mit mir und meinen Symptomen beschäftigen. Klar ist, dass ich mir zuviel aufgehalst habe. Zuviel Druck erfahren habe, bzw. auf mich genommen habe.
Was ich sagen möchte, passt auf euch auf, seit sorgsam und achtsam.
Mein Thera sagte damals, man müsse nicht immer in der Vergangenheit kramen, Strategien im hier und jetzt seien auch wichtig. Ich habe mich nicht ernst genug genommen und denke, dass ich doch der Kindheit nochmals an die Wäsche muss. Die "Vermeidungstaktik" scheint ja nicht zu helfen.
Ich würde mich über einen Austausch freuen.
Gruss, M.
ich bin viel in diesem Forum, lese, antworte selten und versuche Halt zu finden, in dem ich eure Geschichte verfolge und die positiven Erfolge.
Inzwischen ist mein Grosser 6 Jahre und meine Kleine 2 Jahre alt, direkt nach der zweiten Geburt hatte ich eine Depression, das war nicht schön, harzig, aber ich bin wieder raus. Dank Therapie, Dank Cipralex. Zwangsgedanken hatte ich nicht. Das Leben wird einem ganz schön auf den Kopf gestellt. Aber es ging wieder, Schritt für Schritt und irgendwann, da sagte mir mein Psychiater: "Sie haben es geschafft!" Und das hatte ich auch.
Vor vier Wochen bin ich krank geworden - das Pfeiffrische Drüsenfieber. Nach zwei Wochen auf der Couch fing mein Kopf an zu rotieren und mich überkam, was ich mir eigentlich alles aufgelastet hatte. 100% Job mit vielen Reisen, 2 Kinder, neues Haus und kein Platz für mich. Hauptsache allen anderen ging es gut, mich habe ich vergessen.
Ich fühle mich nicht anders als vorher, esse sehr wenig, bin unruhig und erwache früh. Dann habe ich Angst vor dem Tag, der Arbeit und das ich das alles nicht schaffe. Es ist also ein Katapult zurück. Ich habe sofort wieder mit Cipralex angefangen und bin zum Psychiater.
Mir schwirren viele Gedanken im Kopf rum, Unverarbeitetes aus der Kindheit, Angst das Drüsenfieber nicht loszuwerden. Ich kann mich Tag und Nacht nur mit mir und meinen Symptomen beschäftigen. Klar ist, dass ich mir zuviel aufgehalst habe. Zuviel Druck erfahren habe, bzw. auf mich genommen habe.
Was ich sagen möchte, passt auf euch auf, seit sorgsam und achtsam.
Mein Thera sagte damals, man müsse nicht immer in der Vergangenheit kramen, Strategien im hier und jetzt seien auch wichtig. Ich habe mich nicht ernst genug genommen und denke, dass ich doch der Kindheit nochmals an die Wäsche muss. Die "Vermeidungstaktik" scheint ja nicht zu helfen.
Ich würde mich über einen Austausch freuen.
Gruss, M.