Angst - mal was ganz Neues ;-)
Verfasst: 12:08:2010 9:56
Die letzten Tage waren eigentlich alle ok, bis auf kleinere Aussetzer.
Ich wollte gestern Abend ins Yoga, dann war mir am Nachmittag so heiss und ich habe Fieber gemessen: 37,4, da bekam ich grad schon wieder Schübe, "Hilfe ich werde nie gesund." (Hatte Pfeiffrisches Drüsenfieber). Ich habe dann mal wieder gegooglt. Mein Mann hat gesagt, wenn ich mich gut fühle, solle ich gehen, schliesslich kann die Körpertemperatur ansteigen, 37,4 sei noch nicht mal erhöhte Temperatur.
Also bin ich ins Yoga (und habe den Fiebermesser mitgenommen un d12 x gemessen auf dem Weg...), dass ging nicht ganz so gut. Erstens bin ich noch total schlapp und zweitens sind mir auch viele Gedanken durch den Kopf.
1. Meine Psychiaterin ist ganz jung, vielleicht brauche ich jemanden Erfahrenen. Im Augenblick sehe ich da den Weg noch nicht, war aber auch erst 2x dort.
2. Ich hatte tierisch Hunger beim Yoga auf Currywurst, bin dann an den Goldbrunnenplatz und habe mir eine mit Pommes reingepfiffen, war froh da endlich mal Hunger und jetzt rebelliert mein Magen.
3. Ich konnte die ganze Zeit nur daran denken, ob ich wieder krank werde und ob das richtig ist, dass ich im Yoga bin.
4. Ich kann kein TV mehr schauen, dass macht mich nervös, aber ich kann mich im Internet beschäftigen
5. VERÄNDERUNG: Selbst die kleinen Dinge machen mich schon ganz fertig. Wie wird es, wenn die Kinder wieder da sind (Sind bei meinen Eltern)? Schaffe ich das? Ich muss wieder essen kochen (Waren diese Woche nur auswärts), bin fremdgesteuert, kriege ich das hin? Was ist, wenn ich zusammenbreche?
6. VERÄNDERUNG: Wenn wir zu meinen Eltern fahren, schaffe ich die Autofahrt (7h), wie ist es wenn ich dort bin, was ist wenn ich nicht schlafen kann, was mache ich dort? Ich habe auch kein Internet wo ich mich dann beschäftigen kann.
7. Mein Vater schläft schon seit einiger Zeit auf der Couch, weil der Hund nicht mehr gescheit aufstehen kann und der dem nachts helfen muss, sonst bellt er. Meine Schwester ist wieder zurück in ihr altes Zimmer gezogen und mein Vater hat im Gästezimmer sein Büro eingerichtet, nachdem er mal wieder Insolvent war. Also sollen wir bei meinen Eltern im Schlafzimmer schlafen und meine Stiefmutter ginge ebenfalls auf die Couch - das ist mir unangenehm und peinlich. (das die Stifmutter auf die Couch geht und das wir im Elternbett schlafen, auch wenn die woanders pennt, im Elternbett finde ich komisch)
7. VERÄNDERUNG: Schaffe ich es wieder ins Büro zu gehen? Ich muss nächste Woche den neuen Mitarbeiter briefen und dann irgendwann ein normales Leben anfangen...
8. VERÄNDERUNG: Ferien, ich habe auch Panik vor den Ferien. Was soll ich da den ganzen Tag machen. Wenn ich nicht körperlich fit bin, dann geht kein surfen, kein Yoga und dann? 5 Wochen Bali? Jetzt mache ich ja noch ab und zu ein wenig Arbeit, aber dann habe ich nichts mehr zu tun. Auch kein Internet dort.
9. Ich vermisste die Kinder nicht. Ich weiss ja auch, dass sie Spass haben. Ich bin auch meinem Mann nicht so unglaublich nah und nun habe ich Angst, dass es mir mit ihnen ebenfalls so geht. Was ich weiss ist, dass ich mich immer wieder neu daran gewöhnen musste, wenn wir zB ein paar Tage weg waren, war das immer wieder komisch sie wieder zu sehen, Freude, aber auch ein klein wenig fremd. Vielleicht muss man sich erst etwas gewöhnen.
10. VERÄNDERUNG: Die Hauptsaison im Job ist bald vorbei, der Herbst/Winter kommt, dann die Reduzierung bei der Arbeit - ich habe die Wochenende wieder und unter der Woche mehr frei - was soll ich denn da tun?
11. VERÄNDERUNG: Mein Mann muss einen Job suchen, was wenn er keine 60 oder 80% findet und 100% arbeiten muss?
Ich weiss, ich bin fragile und dünnhäutig, sollte nicht in der Zukunft rumdenken, sondern Tag für Tag nehmen. Ich probiere mein Bestes, trotzdem überkommt es mich manchmal. Natürlich wird der Tag wieder kommen an dem ich langsam anfange wieder normal und Genussvolll zu essen. Sicher werde ich meine Wochenende geniessen, die Kinder, meinen Mann und die Zeit die ich mehr für mich.
Aber es fühlt sich grade nicht so an und das ist echt hart. Ich habe noch Angst, dass ich nicht wieder richtig fit werde, oder das es noch extrem lange dauert und ich so nicht gegen die Depression ankämpfen kann, weil ich schlapp bin. Vielleicht bin ich aber auch wegen der Depri schlapp...Meine Stief- und meine Schwiegermutter würden jetzt sagen: Du musst an dein inneres Kind ran und dich den Urängsten stellen vom Verlassen werden deiner Mutter. Also erstmal keine Ahnung wie man das macht und zweitens wischt das ja auch nicht alles weg. Ich weiss warum das so ist, aber ich muss ja hier und jetzt damit umgehen und das ist immer wieder ein Kraftakt.
Oh, Mann...
Ich wollte gestern Abend ins Yoga, dann war mir am Nachmittag so heiss und ich habe Fieber gemessen: 37,4, da bekam ich grad schon wieder Schübe, "Hilfe ich werde nie gesund." (Hatte Pfeiffrisches Drüsenfieber). Ich habe dann mal wieder gegooglt. Mein Mann hat gesagt, wenn ich mich gut fühle, solle ich gehen, schliesslich kann die Körpertemperatur ansteigen, 37,4 sei noch nicht mal erhöhte Temperatur.
Also bin ich ins Yoga (und habe den Fiebermesser mitgenommen un d12 x gemessen auf dem Weg...), dass ging nicht ganz so gut. Erstens bin ich noch total schlapp und zweitens sind mir auch viele Gedanken durch den Kopf.
1. Meine Psychiaterin ist ganz jung, vielleicht brauche ich jemanden Erfahrenen. Im Augenblick sehe ich da den Weg noch nicht, war aber auch erst 2x dort.
2. Ich hatte tierisch Hunger beim Yoga auf Currywurst, bin dann an den Goldbrunnenplatz und habe mir eine mit Pommes reingepfiffen, war froh da endlich mal Hunger und jetzt rebelliert mein Magen.
3. Ich konnte die ganze Zeit nur daran denken, ob ich wieder krank werde und ob das richtig ist, dass ich im Yoga bin.
4. Ich kann kein TV mehr schauen, dass macht mich nervös, aber ich kann mich im Internet beschäftigen
5. VERÄNDERUNG: Selbst die kleinen Dinge machen mich schon ganz fertig. Wie wird es, wenn die Kinder wieder da sind (Sind bei meinen Eltern)? Schaffe ich das? Ich muss wieder essen kochen (Waren diese Woche nur auswärts), bin fremdgesteuert, kriege ich das hin? Was ist, wenn ich zusammenbreche?
6. VERÄNDERUNG: Wenn wir zu meinen Eltern fahren, schaffe ich die Autofahrt (7h), wie ist es wenn ich dort bin, was ist wenn ich nicht schlafen kann, was mache ich dort? Ich habe auch kein Internet wo ich mich dann beschäftigen kann.
7. Mein Vater schläft schon seit einiger Zeit auf der Couch, weil der Hund nicht mehr gescheit aufstehen kann und der dem nachts helfen muss, sonst bellt er. Meine Schwester ist wieder zurück in ihr altes Zimmer gezogen und mein Vater hat im Gästezimmer sein Büro eingerichtet, nachdem er mal wieder Insolvent war. Also sollen wir bei meinen Eltern im Schlafzimmer schlafen und meine Stiefmutter ginge ebenfalls auf die Couch - das ist mir unangenehm und peinlich. (das die Stifmutter auf die Couch geht und das wir im Elternbett schlafen, auch wenn die woanders pennt, im Elternbett finde ich komisch)
7. VERÄNDERUNG: Schaffe ich es wieder ins Büro zu gehen? Ich muss nächste Woche den neuen Mitarbeiter briefen und dann irgendwann ein normales Leben anfangen...
8. VERÄNDERUNG: Ferien, ich habe auch Panik vor den Ferien. Was soll ich da den ganzen Tag machen. Wenn ich nicht körperlich fit bin, dann geht kein surfen, kein Yoga und dann? 5 Wochen Bali? Jetzt mache ich ja noch ab und zu ein wenig Arbeit, aber dann habe ich nichts mehr zu tun. Auch kein Internet dort.
9. Ich vermisste die Kinder nicht. Ich weiss ja auch, dass sie Spass haben. Ich bin auch meinem Mann nicht so unglaublich nah und nun habe ich Angst, dass es mir mit ihnen ebenfalls so geht. Was ich weiss ist, dass ich mich immer wieder neu daran gewöhnen musste, wenn wir zB ein paar Tage weg waren, war das immer wieder komisch sie wieder zu sehen, Freude, aber auch ein klein wenig fremd. Vielleicht muss man sich erst etwas gewöhnen.
10. VERÄNDERUNG: Die Hauptsaison im Job ist bald vorbei, der Herbst/Winter kommt, dann die Reduzierung bei der Arbeit - ich habe die Wochenende wieder und unter der Woche mehr frei - was soll ich denn da tun?
11. VERÄNDERUNG: Mein Mann muss einen Job suchen, was wenn er keine 60 oder 80% findet und 100% arbeiten muss?
Ich weiss, ich bin fragile und dünnhäutig, sollte nicht in der Zukunft rumdenken, sondern Tag für Tag nehmen. Ich probiere mein Bestes, trotzdem überkommt es mich manchmal. Natürlich wird der Tag wieder kommen an dem ich langsam anfange wieder normal und Genussvolll zu essen. Sicher werde ich meine Wochenende geniessen, die Kinder, meinen Mann und die Zeit die ich mehr für mich.
Aber es fühlt sich grade nicht so an und das ist echt hart. Ich habe noch Angst, dass ich nicht wieder richtig fit werde, oder das es noch extrem lange dauert und ich so nicht gegen die Depression ankämpfen kann, weil ich schlapp bin. Vielleicht bin ich aber auch wegen der Depri schlapp...Meine Stief- und meine Schwiegermutter würden jetzt sagen: Du musst an dein inneres Kind ran und dich den Urängsten stellen vom Verlassen werden deiner Mutter. Also erstmal keine Ahnung wie man das macht und zweitens wischt das ja auch nicht alles weg. Ich weiss warum das so ist, aber ich muss ja hier und jetzt damit umgehen und das ist immer wieder ein Kraftakt.
Oh, Mann...