schlafmangel und die folgen
Verfasst: 15:09:2010 8:10
hallo,
ich bin noch relativ neu hier, mein kleiner ist 5 wochen alt. die geburt war relativ schwierig mit saugglocke, die zeit im kh war auch nicht einfach, ich war wohl von der geburt völlig erschöpft, meine blase wollte nicht, 2 tage dauerkatheder. nach 6 tagen aus dem kh entlassen.
und ab da gings richtig los. neben dem kleinen kann ich nicht schlafen, da er vor allem nachts mit koliken, blähungen zu tun hat. er wälzt sich entweder und schreit in abständen von 3-10 minuten auf, weil sein bauch so wehtut, oder ich lege ihn in bauchlage, wo er dann ruhiger schläft, sogar mal nen pups lässt, ich aber nicht schlafen kann, weil babies ja nur auf dem rücken schlafen sollten wegen plötzlichem kindstod, und ich dann neben ihm wach liege und gucke, ob er atmet.
ich weiß mir nicht mehr weiter. wenn mein mann mich nicht so toll unterstützen würde, dann...er versorgt den kleinen nach feierabend, so dass ich dann 4 stunden mal schlafen kann. der kleine kriegt die flasche, stillen ging nach 2 wochen nicht mehr. ansonsten ist schlaf nicht möglich. der kleine ist tagsüber viel wach, bauchweh und vielleicht einfach ein waches kind, kommt so an die untere grenze, was kinder schlafen sollten.
das problem ist: wie länge hält mein mann das noch durch, nach 4 wochen geht auch er auf dem zahnfleisch. und wie lange halte ich das noch durch? in den ersten 3 wochen war ich auch beim neurologen, antidepressiva wurden diskutiert, aber auch er sieht es so, dass mir der schlaf am meisten fehlt. dann ging es ein wenig, aber seit 2 tagen sitze ich hier tagsüber heulend und wünsch mir nichts mehr, als dass der kleine mal mehr als 30 minuten schläft, damit ich schlafen kann.
überlege schon, ihn in die wiege zu legen, ich 2 räume weiter mit stöpseln in den ohren, um ruhe zu haben. aber das ist doch auch grausam.
dazu kommen gefühle, dass ich es einfach nicht schaffe, eine (gute?) mutter zu sein. ich erfreue mich so wenig an dem kind, die minuten kann man am tag abzählen, habe ich den eindruck.
andere mütter sagen doch, naja, es ist anstrengend, aber babies sind doch so süß. ich finds fast nur anstrengend. und was ist, wenn ich vor müdigkeit und überanstrengung mal so mit den nerven fertig bin, dass ich unüberlegt mit dem kleinen bin? ihn ewig schreien lasse, oder sogär schüttel oder was weiss ich? diese angst hab ich, auch wenn ich hoffe, dazu bin ich doch zu überlegt.
hat jemand vielleicht tipps, wie ich diese schwierige zeit überstehen kann? ich habe ja die hoffnung, dass es anders wird, wenn der kleine mal 6 oder 12 monate alt ist, dass dann mal nächte anders sind. aber bis dahin ist es ja noch ewig.
grüße!
ich bin noch relativ neu hier, mein kleiner ist 5 wochen alt. die geburt war relativ schwierig mit saugglocke, die zeit im kh war auch nicht einfach, ich war wohl von der geburt völlig erschöpft, meine blase wollte nicht, 2 tage dauerkatheder. nach 6 tagen aus dem kh entlassen.
und ab da gings richtig los. neben dem kleinen kann ich nicht schlafen, da er vor allem nachts mit koliken, blähungen zu tun hat. er wälzt sich entweder und schreit in abständen von 3-10 minuten auf, weil sein bauch so wehtut, oder ich lege ihn in bauchlage, wo er dann ruhiger schläft, sogar mal nen pups lässt, ich aber nicht schlafen kann, weil babies ja nur auf dem rücken schlafen sollten wegen plötzlichem kindstod, und ich dann neben ihm wach liege und gucke, ob er atmet.
ich weiß mir nicht mehr weiter. wenn mein mann mich nicht so toll unterstützen würde, dann...er versorgt den kleinen nach feierabend, so dass ich dann 4 stunden mal schlafen kann. der kleine kriegt die flasche, stillen ging nach 2 wochen nicht mehr. ansonsten ist schlaf nicht möglich. der kleine ist tagsüber viel wach, bauchweh und vielleicht einfach ein waches kind, kommt so an die untere grenze, was kinder schlafen sollten.
das problem ist: wie länge hält mein mann das noch durch, nach 4 wochen geht auch er auf dem zahnfleisch. und wie lange halte ich das noch durch? in den ersten 3 wochen war ich auch beim neurologen, antidepressiva wurden diskutiert, aber auch er sieht es so, dass mir der schlaf am meisten fehlt. dann ging es ein wenig, aber seit 2 tagen sitze ich hier tagsüber heulend und wünsch mir nichts mehr, als dass der kleine mal mehr als 30 minuten schläft, damit ich schlafen kann.
überlege schon, ihn in die wiege zu legen, ich 2 räume weiter mit stöpseln in den ohren, um ruhe zu haben. aber das ist doch auch grausam.
dazu kommen gefühle, dass ich es einfach nicht schaffe, eine (gute?) mutter zu sein. ich erfreue mich so wenig an dem kind, die minuten kann man am tag abzählen, habe ich den eindruck.
andere mütter sagen doch, naja, es ist anstrengend, aber babies sind doch so süß. ich finds fast nur anstrengend. und was ist, wenn ich vor müdigkeit und überanstrengung mal so mit den nerven fertig bin, dass ich unüberlegt mit dem kleinen bin? ihn ewig schreien lasse, oder sogär schüttel oder was weiss ich? diese angst hab ich, auch wenn ich hoffe, dazu bin ich doch zu überlegt.
hat jemand vielleicht tipps, wie ich diese schwierige zeit überstehen kann? ich habe ja die hoffnung, dass es anders wird, wenn der kleine mal 6 oder 12 monate alt ist, dass dann mal nächte anders sind. aber bis dahin ist es ja noch ewig.
grüße!