Extreme Ängste in der Schwangerschaft ( achtung laaang)
Verfasst: 28:03:2011 19:49
Hallo ihr Lieben!
Vielleicht könnt ihr mir ein paar Tipps geben?!
Ich bin in der 21 Woche schwanger, das Baby ist gesund, mein Partner ist der liebevollste den man sich vorstellen kann. Habe vor 1 1/2 Jahren Cipralex wegen Panikattacken genommen, die ich dann eben abgesetzt habe. Bislang ist es mir auch immer so einigermaßen gegangen. Aber nach einem Fehler von mir ist alles anders:
Vor 8 Wochen habe ich aus Unüberlegtheit rohen Speck, bei uns in Österreich sagt man Verhackert gegessen. Dachte wenn ich Toxoplasmose pos. bin ist das kein Problem. Im Nachheinein habe ich im Internet dann gelesen dass das total gefährlich wegen Listeriose ist. So begann mein persönliches Drama. Seither habe ich nur noch Angst, mache mir Vorwürfe deswegen und kann mich nicht mehr an der Schwangerschaft erfreuen. Es wurde ein Test gemacht, der viel negativ aus. Aber dem Test traue ich nicht - warum weiß ich nicht. Ich habe bereits 3 kg abgenommen weil ich nichts mehr runter bekomme. Das schlimmste aber ist, dass ich dem Baby über teilweise extrem negative Gedanken habe. Vor ein paar Tagen habe ich mir vorgestellt dass es eine Erleichterung wäre wenn ich das Baby verlieren würde, denn dann könnte ich nochmals von vorne anfangen, ohne Fehler, ohne die Angst das Baby könnte wegen MEINEM Fehler geistig behindert auf die Welt kommen. Oder ich denke mir ich schaffe das alles nicht und wünsche mir mein altes, lockeres Leben zurück. Durch diese Gedanken habe ich gleich ein noch viel mehr Schuldgefühle als die, die ich eh sowieso schon habe weil ich seit Wochen fast schon depressiv bin.
Vor einer Woche hatte ich ein Gespräch mit einer Therapeutin, die hat mich 14 Tage krank geschrieben. Ich solle mich auf das Baby konzentrieren. Ja und was mache ich? Ich sitze da und mache mir Vorwürfe und Gedanken wegen dem rohen Fleisch. Was wenn doch was passiert ist, was wenn der Test nicht aussagekräftig war, was wenn wir ein behindertes Kind bekommen. Werde ich je eine gute Mutter sein?
Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Arbeiten, das schaffe ich im Moment nicht. Aber so sitze ich nur zu Hause und bemitleide mich selbst... Medikamente nehme ich keine, dass würde mir noch mehr Angst ums Baby machen. Versuche es jetzt mit Bachblüten, Entspannungs CD´s und Büchern was das positive Denken betrifft (und da steht dann wieder man zieht das, was man denkt an - das wär in meinem Fall eine Fehlgeburt).
Auch wenn ihr keinen Rat für mich wisst, es tut gut zu wissen dass man mit Ängsten nicht alleine ist. Meinem Freund kann ich das nicht mehr aufbürden. Er zieht extra wegen mir zu mir, pendel momentan noch zwischen zwei Jobs hin und her (Versetzung innerhalb der Filiale), gibt sein Leben für mich und das Baby auf - und dann hat er eine depressive Freundin zu Hause die nur weint...
Danke fürs zuhören!!!
Katharina
Vielleicht könnt ihr mir ein paar Tipps geben?!
Ich bin in der 21 Woche schwanger, das Baby ist gesund, mein Partner ist der liebevollste den man sich vorstellen kann. Habe vor 1 1/2 Jahren Cipralex wegen Panikattacken genommen, die ich dann eben abgesetzt habe. Bislang ist es mir auch immer so einigermaßen gegangen. Aber nach einem Fehler von mir ist alles anders:
Vor 8 Wochen habe ich aus Unüberlegtheit rohen Speck, bei uns in Österreich sagt man Verhackert gegessen. Dachte wenn ich Toxoplasmose pos. bin ist das kein Problem. Im Nachheinein habe ich im Internet dann gelesen dass das total gefährlich wegen Listeriose ist. So begann mein persönliches Drama. Seither habe ich nur noch Angst, mache mir Vorwürfe deswegen und kann mich nicht mehr an der Schwangerschaft erfreuen. Es wurde ein Test gemacht, der viel negativ aus. Aber dem Test traue ich nicht - warum weiß ich nicht. Ich habe bereits 3 kg abgenommen weil ich nichts mehr runter bekomme. Das schlimmste aber ist, dass ich dem Baby über teilweise extrem negative Gedanken habe. Vor ein paar Tagen habe ich mir vorgestellt dass es eine Erleichterung wäre wenn ich das Baby verlieren würde, denn dann könnte ich nochmals von vorne anfangen, ohne Fehler, ohne die Angst das Baby könnte wegen MEINEM Fehler geistig behindert auf die Welt kommen. Oder ich denke mir ich schaffe das alles nicht und wünsche mir mein altes, lockeres Leben zurück. Durch diese Gedanken habe ich gleich ein noch viel mehr Schuldgefühle als die, die ich eh sowieso schon habe weil ich seit Wochen fast schon depressiv bin.
Vor einer Woche hatte ich ein Gespräch mit einer Therapeutin, die hat mich 14 Tage krank geschrieben. Ich solle mich auf das Baby konzentrieren. Ja und was mache ich? Ich sitze da und mache mir Vorwürfe und Gedanken wegen dem rohen Fleisch. Was wenn doch was passiert ist, was wenn der Test nicht aussagekräftig war, was wenn wir ein behindertes Kind bekommen. Werde ich je eine gute Mutter sein?
Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Arbeiten, das schaffe ich im Moment nicht. Aber so sitze ich nur zu Hause und bemitleide mich selbst... Medikamente nehme ich keine, dass würde mir noch mehr Angst ums Baby machen. Versuche es jetzt mit Bachblüten, Entspannungs CD´s und Büchern was das positive Denken betrifft (und da steht dann wieder man zieht das, was man denkt an - das wär in meinem Fall eine Fehlgeburt).
Auch wenn ihr keinen Rat für mich wisst, es tut gut zu wissen dass man mit Ängsten nicht alleine ist. Meinem Freund kann ich das nicht mehr aufbürden. Er zieht extra wegen mir zu mir, pendel momentan noch zwischen zwei Jobs hin und her (Versetzung innerhalb der Filiale), gibt sein Leben für mich und das Baby auf - und dann hat er eine depressive Freundin zu Hause die nur weint...
Danke fürs zuhören!!!
Katharina