Brauch ich Hilfe ?
Verfasst: 23:01:2006 13:18
Hallo,
zuerst einmal - ich bin neu hier und überlege schon seit Wochen, ob ich nun schreiben soll, oder nicht. Ich kann mich im Moment zu nichts wirklich aufraffen und egal, wem ich von meinem Problem erzähle, heißt es immer nur: Du brauchst doch keinen Psycho-Heini, da ist man dann gleich abgestempelt, oder, wenn man gute Freunde hat, braucht man keinen Psychologen (wo sind sie denn, wenn es mir schlecht geht?) Selbst die Hebamme meinte nur, das legt sich schon wieder von alleine....
Bin die letzten Tage aber schon wieder ständig am Heulen... Habe auch schreckliche Angst, dass mit meiner Kleinen was ist (habe sogar Albträume, ich wäre wieder schwanger und sie ist tot in meinem Bauch, habe dann, wenn ich aufwache, den ganzen Tag wahnsinnige Angst um sie).
Meine kleine Tochter ist nun 5 1/2 Monate alt. Wir hatten eine sehr schwere Geburt (sie kam auch 3 Wochen zu früh). Nachts um 3 hatte ich einen Blasensprung. Dann gingen auch schon die Wehen los. 10 Stunden lief alles wunderbar, musste mich nur ständig übergeben. Die Hebamme meinte dann mittags, es kann nicht mehr lange dauern, sie ist gleich da. Sie wollten mir dann eine kurze Pause gönnen (Spinalanästesie), da ich aber auf die Wehenhemmer so stark mit Muskelzittern reagierte, traf sie nicht richtig und die Wirkung blieb aus. Dann wieder wehenfördernde Mittel - darauf reagierte meine Kleine aber so mit den Herztönen, dass die Ärztin meinte, irgendetwas stimmt nicht und sie müssen sie per KS holen. Von dem Moment an, war alles nur noch schrecklich. Ich hatte Schmerzen, heulte, verstand keinen mehr und plötzlich war ich im OP - wieder am ganzen Körper zitternd - versuchten sie wieder die Nadel hinten reinzubekommen. Es war so schrecklich, zu spüren, wie sie den Bauch aufschneiden und in einem rumwühlen. Dann endlich hörte ich den Schrei, sie wurde mir nur ganz, ganz kurz an den Hals gelegt und war auch schon wieder weg. Sie hatte die Nabelschnur um den Hals, 2 x um den Körper und 2 x um den Fuß geschlungen. Sie gaben mir dann irgendwas, wo ich dann weg war (angeblich nur kurz, hatte auch meine Augen noch auf), für mich war es aber so, als wäre ich Stunden ohne Bewusstsein gewesen.
Ich musste dann im KK schon ständig weinen und hatte das Gefühl alle Krankenschwestern wären gegen mich.
Zu Hause hat mich dann die erste Zeit meine Kleine voll und ganz gefordert, da sie nicht viel schlief (hatte durch die Geburt eine Halswirbel verrenkt, wurde erst nach einem Besuch beim Osteopathen besser). Leider wohnt meine Mama auch zu weit weg, sodass mir keiner helfen konnte. Erst als ich dann wieder Zeit zum Nachdenken hatte, brach alles wieder über mich herein.
Ich war sogar schon so weit, dass ich überhaupt niemanden mehr brauchte, Freunde waren plötzlich alle gegen mich und selbst, was meine Mama zu mir sagte, sah ich als Angriff, bis mir bewusst wurde, dass es vielleicht an mir liegt...
Habe auch manchmal Angst, Krebs zu haben und male mir schon aus, was ist, wenn ich sterben muss.
Ich weiss auch nicht, ist das alles normal ? Brauche ich doch Hilfe ?
Oder legt sich alles wieder von alleine. Manchmal geht es mir auch besser. Ich muss auch schon wieder auf 400,00 €-Basis arbeiten, da wir dringend das Geld brauchen. Nur habe ich leider eine verantwortungsvolle Arbeit, die mich auch noch sehr belastet.
Ich weiss nicht, vielleicht kann mir ja mal jemand seine Meinung schreiben, wäre sehr dankbar.
zuerst einmal - ich bin neu hier und überlege schon seit Wochen, ob ich nun schreiben soll, oder nicht. Ich kann mich im Moment zu nichts wirklich aufraffen und egal, wem ich von meinem Problem erzähle, heißt es immer nur: Du brauchst doch keinen Psycho-Heini, da ist man dann gleich abgestempelt, oder, wenn man gute Freunde hat, braucht man keinen Psychologen (wo sind sie denn, wenn es mir schlecht geht?) Selbst die Hebamme meinte nur, das legt sich schon wieder von alleine....
Bin die letzten Tage aber schon wieder ständig am Heulen... Habe auch schreckliche Angst, dass mit meiner Kleinen was ist (habe sogar Albträume, ich wäre wieder schwanger und sie ist tot in meinem Bauch, habe dann, wenn ich aufwache, den ganzen Tag wahnsinnige Angst um sie).
Meine kleine Tochter ist nun 5 1/2 Monate alt. Wir hatten eine sehr schwere Geburt (sie kam auch 3 Wochen zu früh). Nachts um 3 hatte ich einen Blasensprung. Dann gingen auch schon die Wehen los. 10 Stunden lief alles wunderbar, musste mich nur ständig übergeben. Die Hebamme meinte dann mittags, es kann nicht mehr lange dauern, sie ist gleich da. Sie wollten mir dann eine kurze Pause gönnen (Spinalanästesie), da ich aber auf die Wehenhemmer so stark mit Muskelzittern reagierte, traf sie nicht richtig und die Wirkung blieb aus. Dann wieder wehenfördernde Mittel - darauf reagierte meine Kleine aber so mit den Herztönen, dass die Ärztin meinte, irgendetwas stimmt nicht und sie müssen sie per KS holen. Von dem Moment an, war alles nur noch schrecklich. Ich hatte Schmerzen, heulte, verstand keinen mehr und plötzlich war ich im OP - wieder am ganzen Körper zitternd - versuchten sie wieder die Nadel hinten reinzubekommen. Es war so schrecklich, zu spüren, wie sie den Bauch aufschneiden und in einem rumwühlen. Dann endlich hörte ich den Schrei, sie wurde mir nur ganz, ganz kurz an den Hals gelegt und war auch schon wieder weg. Sie hatte die Nabelschnur um den Hals, 2 x um den Körper und 2 x um den Fuß geschlungen. Sie gaben mir dann irgendwas, wo ich dann weg war (angeblich nur kurz, hatte auch meine Augen noch auf), für mich war es aber so, als wäre ich Stunden ohne Bewusstsein gewesen.
Ich musste dann im KK schon ständig weinen und hatte das Gefühl alle Krankenschwestern wären gegen mich.
Zu Hause hat mich dann die erste Zeit meine Kleine voll und ganz gefordert, da sie nicht viel schlief (hatte durch die Geburt eine Halswirbel verrenkt, wurde erst nach einem Besuch beim Osteopathen besser). Leider wohnt meine Mama auch zu weit weg, sodass mir keiner helfen konnte. Erst als ich dann wieder Zeit zum Nachdenken hatte, brach alles wieder über mich herein.
Ich war sogar schon so weit, dass ich überhaupt niemanden mehr brauchte, Freunde waren plötzlich alle gegen mich und selbst, was meine Mama zu mir sagte, sah ich als Angriff, bis mir bewusst wurde, dass es vielleicht an mir liegt...
Habe auch manchmal Angst, Krebs zu haben und male mir schon aus, was ist, wenn ich sterben muss.
Ich weiss auch nicht, ist das alles normal ? Brauche ich doch Hilfe ?
Oder legt sich alles wieder von alleine. Manchmal geht es mir auch besser. Ich muss auch schon wieder auf 400,00 €-Basis arbeiten, da wir dringend das Geld brauchen. Nur habe ich leider eine verantwortungsvolle Arbeit, die mich auch noch sehr belastet.
Ich weiss nicht, vielleicht kann mir ja mal jemand seine Meinung schreiben, wäre sehr dankbar.