Tiefste Hoffnungslosigkeit
Moderator: Moderatoren
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Hey zaubernuss,
Ich kann dich natürlich so gut verstehen, dass du endlich ein bisschen Besserung haben möchtest. Mir ging es ja in den Depressionen auch sehr lange sehr schlecht und man möchte sich einfach nur ein wenig normal fühlen. Den Alltag einigermaßen hinkriegen, den Kopf mal abstellen und auch nicht permanent traurig sein oder das einem zum Heulen ist. Auch wenn du skeptisch mit den Medikamenten bist, bin ich mir ziemlich sicher, dass es auch für dich die passende Kombination gibt. Und dann gibt es ja auch noch immer weitere Therapiemöglichkeiten, wenn ich hier an das forum denke. Da gab es bisher mehrere Frauen, die auch sehr lange gelitten haben und wo dann z.b Elektro krampftherapie gemacht wurde oder andere psychotherapien. Dann diese magnetherapie oder auch bei dem Mitglied Mambo musst du mal lesen, die konnte sich über die ketogene Ernährung deutlich stabilisieren.
Haben deine Ärzte schon mal überlegt zusätzlich noch Lithium einzusetzen oder auch die Kombination mit Mirtazapin hat vielen hier den wendepunkt gebracht. Also es gibt noch ganz viele Ideen die möglich sind. Das einzige ist eben, dass man probieren muss und es weiterhin noch mehr Zeit verstreicht, bis man sich endlich wieder etwas besser fühlt. Trotzdem wäre noch ganz viel möglich bei dir.
Ich kann dich natürlich so gut verstehen, dass du endlich ein bisschen Besserung haben möchtest. Mir ging es ja in den Depressionen auch sehr lange sehr schlecht und man möchte sich einfach nur ein wenig normal fühlen. Den Alltag einigermaßen hinkriegen, den Kopf mal abstellen und auch nicht permanent traurig sein oder das einem zum Heulen ist. Auch wenn du skeptisch mit den Medikamenten bist, bin ich mir ziemlich sicher, dass es auch für dich die passende Kombination gibt. Und dann gibt es ja auch noch immer weitere Therapiemöglichkeiten, wenn ich hier an das forum denke. Da gab es bisher mehrere Frauen, die auch sehr lange gelitten haben und wo dann z.b Elektro krampftherapie gemacht wurde oder andere psychotherapien. Dann diese magnetherapie oder auch bei dem Mitglied Mambo musst du mal lesen, die konnte sich über die ketogene Ernährung deutlich stabilisieren.
Haben deine Ärzte schon mal überlegt zusätzlich noch Lithium einzusetzen oder auch die Kombination mit Mirtazapin hat vielen hier den wendepunkt gebracht. Also es gibt noch ganz viele Ideen die möglich sind. Das einzige ist eben, dass man probieren muss und es weiterhin noch mehr Zeit verstreicht, bis man sich endlich wieder etwas besser fühlt. Trotzdem wäre noch ganz viel möglich bei dir.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
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Zaubernuss
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Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Danke liebe Alibo für deine Ratschläge! Nächste woche ist wieder oberarztvisite, ich werde mal die serumspiegelmessung ansprechen und fragen, ab wann ich die volle wirkung seiner Erfahrung nach spüren sollte. Also ich kann seit letzter woche freitag wieder Sachen unternehmen zb einkaufen , war auch auf nem Geburtstag und aufm spielplatz. Aber zwischendurch gehts mir sehr schlecht weine viel ich bin traurig dass ich diese krankheit habe. Ich finde es einfach unfair.
Ich verfluche es ich möchte nicht mein leben lang immer dagegen angehen müssen. Ich sehe in meinem umfeld mütter, die ihre mutterschaft so schön geniessen können. Ich wünschte mein größtes problem wäre auch nur das kind schläft nicht durch usw alltagsprobleme und nicht jeden tag ein Kampf..bis letztes jahr september hatte ich das glück das mama sein auszukosten.. ich möchte so gerne wieder diese zeit zurück. Das ist mein größter Wunsch! Ich möchte einfach nur stabilität in meinem leben..dass die schwankungen nicht so extrem sind und ich einfach leben kann . Das wissen, dass es nie so sein wird, schmerzt mich sehr. Ich vertraue auch keinen antidepressiva mehr, da ich dann zusätzlich enttäuscht werde
Ich verfluche es ich möchte nicht mein leben lang immer dagegen angehen müssen. Ich sehe in meinem umfeld mütter, die ihre mutterschaft so schön geniessen können. Ich wünschte mein größtes problem wäre auch nur das kind schläft nicht durch usw alltagsprobleme und nicht jeden tag ein Kampf..bis letztes jahr september hatte ich das glück das mama sein auszukosten.. ich möchte so gerne wieder diese zeit zurück. Das ist mein größter Wunsch! Ich möchte einfach nur stabilität in meinem leben..dass die schwankungen nicht so extrem sind und ich einfach leben kann . Das wissen, dass es nie so sein wird, schmerzt mich sehr. Ich vertraue auch keinen antidepressiva mehr, da ich dann zusätzlich enttäuscht werde
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Liebe zaubernuss,
du kannst ja wirklich bei der nächsten Visite ansprechen, ob es zusätzliche Optionen gibt, wie deine Therapie aussehen kann. Die Messung der Wirkstoffe im Blut kann auch Sinn machen und zu schauen, ob du überhaupt einen therapeutischen Spiegel erreichst.
Ich bin trotzdem positiv optimistisch gestimmt. Gerade wenn du sagst, du konntest kleine Dinge wieder schaffen und eine Mini Verbesserung spüren. Ich werte es als ein gutes Zeichen, denn oft ist es ja erstmal so, dass Kleinigkeiten wieder etwas besser funktionieren und nach und nach kommt der Rest hinzu. Bei mir waren es tatsächlich auch solche Sachen wie einkaufen gehen. Eine kleine und damit meine ich wirklich kleine unternehmung, wie ein Spaziergang oder wie bei dir ein spielplatzbesuch.
Wir müssen leider lernen, mit unserer Erkrankung zu leben, aber das bedeutet nicht, dass wir kein gutes Leben führen können. Ich sehe das hier bei ganz vielen Frauen, die ganz tief unten waren, dass sie den Weg raus geschafft haben und wieder ihre lebensqualität zurückgewinnen.
du kannst ja wirklich bei der nächsten Visite ansprechen, ob es zusätzliche Optionen gibt, wie deine Therapie aussehen kann. Die Messung der Wirkstoffe im Blut kann auch Sinn machen und zu schauen, ob du überhaupt einen therapeutischen Spiegel erreichst.
Ich bin trotzdem positiv optimistisch gestimmt. Gerade wenn du sagst, du konntest kleine Dinge wieder schaffen und eine Mini Verbesserung spüren. Ich werte es als ein gutes Zeichen, denn oft ist es ja erstmal so, dass Kleinigkeiten wieder etwas besser funktionieren und nach und nach kommt der Rest hinzu. Bei mir waren es tatsächlich auch solche Sachen wie einkaufen gehen. Eine kleine und damit meine ich wirklich kleine unternehmung, wie ein Spaziergang oder wie bei dir ein spielplatzbesuch.
Wir müssen leider lernen, mit unserer Erkrankung zu leben, aber das bedeutet nicht, dass wir kein gutes Leben führen können. Ich sehe das hier bei ganz vielen Frauen, die ganz tief unten waren, dass sie den Weg raus geschafft haben und wieder ihre lebensqualität zurückgewinnen.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
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Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
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Zaubernuss
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- Registriert: 24:02:2024 19:03
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Hallo liebe alibo ich kann diese kleinen unternehmungen nicht als verbesserung werten, da ich im februar ja Symptomfrei war und der einsturz im märz kam. dadurch denke ich ach es wird sowieso wieder schlimm, selbst wenn es mal nen monat gut ist…
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Margarita_1989!
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- Beiträge: 279
- Registriert: 25:09:2025 14:21
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Liebe Zaubernuss,
du machst dir Sorgen um ein ungelegtes Ei. Warum denkst du schon über die Zukunft nach, was werden/sein könnte. Du kannst doch nicht hellsehen... Es wird mit Sicherheit auch diesmal langsam schrittweise leichter werden.
Lebe im Moment, im Jetzt!
du machst dir Sorgen um ein ungelegtes Ei. Warum denkst du schon über die Zukunft nach, was werden/sein könnte. Du kannst doch nicht hellsehen... Es wird mit Sicherheit auch diesmal langsam schrittweise leichter werden.
Lebe im Moment, im Jetzt!
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Liebe Zaubernuss!
Liebe Zaubernuss, ich weiß jetzt gar nicht mehr, ob du damals als das ganze angefangen hat, in Therapie warst? Hast du schon mal therapeutisch gearbeitet?
Liebe Zaubernuss, ich weiß jetzt gar nicht mehr, ob du damals als das ganze angefangen hat, in Therapie warst? Hast du schon mal therapeutisch gearbeitet?
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
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Zaubernuss
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- Beiträge: 166
- Registriert: 24:02:2024 19:03
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Hallo Marika
Ja ich war zu der zeit bei meinem psychiater in psychotherapeutischer Behandlung. Die stäb empfiehlt mir jedoch, dass ich mir einen neuen Psychotherapeuten suchen soll und der psychiater nur die Medikamente einstellt. Es ist natürlich schwer einen Therapeuten zu finden
Ja ich war zu der zeit bei meinem psychiater in psychotherapeutischer Behandlung. Die stäb empfiehlt mir jedoch, dass ich mir einen neuen Psychotherapeuten suchen soll und der psychiater nur die Medikamente einstellt. Es ist natürlich schwer einen Therapeuten zu finden
Re: Tiefste Hoffnungslosigkeit
Hey Zaubernuss!
Ja die Therapeutensuche ist extrem schwer.
Hier habe ich dir deshalb auch noch unsere Fachleute Liste, auf der auch etliche Therapeuten stehen. Sie sind alle spezialisiert auf PPD, vielleicht wäre jemand in deiner Nähe dabei:
https://www.schatten-und-licht.de/Hilfs ... eliste.pdf
Und hier noch unsere online Selbsthilfegruppe, die wie eine Gruppe Therapie funktioniert. Man trifft sich virtuell Face to Face zu fixen Terminen, die Gruppe wird von einem Coach geleitet. Auch das könnte zur Überbrückung helfen. Einfach dort hinschreiben, dann bekommst du alle nötigen Daten:
depression-shg@schatten-und-licht.de
Ja die Therapeutensuche ist extrem schwer.
Hier habe ich dir deshalb auch noch unsere Fachleute Liste, auf der auch etliche Therapeuten stehen. Sie sind alle spezialisiert auf PPD, vielleicht wäre jemand in deiner Nähe dabei:
https://www.schatten-und-licht.de/Hilfs ... eliste.pdf
Und hier noch unsere online Selbsthilfegruppe, die wie eine Gruppe Therapie funktioniert. Man trifft sich virtuell Face to Face zu fixen Terminen, die Gruppe wird von einem Coach geleitet. Auch das könnte zur Überbrückung helfen. Einfach dort hinschreiben, dann bekommst du alle nötigen Daten:
depression-shg@schatten-und-licht.de
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex