Hallo
ich wolltem ich hier nochmal melden. Ich nehme das Mirtazapin nun seit Dezember wieder mit 7,5 mg. Seitens der Depression bin ich einigermaßen stabil, wenn ich weiterhinauf mich Acht gebe. Aber ich habe unter Mirtazapin leider Nebenwirkungen, die mich dazu nötigen evtl einen erneuten Absetzversuch zu starten, dann aber hyperbolisch ausschleichen, so wie ich es damals beim Sertralin hinbekommen habe. Allerdings habe ich noch keinen Plan B, welches Medikament ich dann nehmen könnte außer dem Escitalopram vllt.
Ich habe mit dem Mirtazapin leider sehr starke Muskelverspannungen, auch wenn ich nicht gerade in einer Ausschleichphase wie im November bin. Ich hatte seit ich es 2024 angefangen habe zu nehmen immer vermehrt Muskelverspannungen. Jetzt wird es aber immer schmerzhafter. Den Zusammenhang habe ich mir jetzt mittels Internetrecherchen erschlossen und verstanden. Sertralin hatte ich ja schon fast auch wieder auf Plan B, aber damit hatte ich leider massiv Libidoverlust und allgemein gefühlstechnisch gedämpft, dass es schon irgendwie befremdlich war. Auf Grund der Schmerzen vorwiegend in der Schulter, als auch unterer Rücken (plus Steife im Rücken) sowie Knieschmerzen, muss ich Mirtazapin glaub ich wirklich verlassen. Das aber dann erst nach dem Sommerurlaub. Bis dahin hab ich evtl auch schon mit der Psychaterin Rücksprache gehalten.
Bitte drückt mir die Daumen!
Lg
Absetzsymptomatik oder evtl. Rückfall
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The Secret 3
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Re: Absetzsymptomatik oder evtl. Rückfall
2015 Schwere PPD 1 Jahr nach Geburt des 2. Kindes
1. Verhaltenstherapie 2015-2016
Sertralin bis Januar 2018 (nur noch kleinere depressive Phasen)
2. Verhaltenstherapie 2022/23-2024
Seit 09/2024 erneut Panikattacken mit leicht/mittlere depressiven Phasen, Angst, ZG, massive Schlafstörung.
Zopiclon ca. 3 Wochen
Dann Mirtazapin 7,5 mg abends bis Mitte November 2025. Dann abgesetzt. Aktuell Symptome.
Seit Dezember 2025 7,5 mg Mirtazapin
1. Verhaltenstherapie 2015-2016
Sertralin bis Januar 2018 (nur noch kleinere depressive Phasen)
2. Verhaltenstherapie 2022/23-2024
Seit 09/2024 erneut Panikattacken mit leicht/mittlere depressiven Phasen, Angst, ZG, massive Schlafstörung.
Zopiclon ca. 3 Wochen
Dann Mirtazapin 7,5 mg abends bis Mitte November 2025. Dann abgesetzt. Aktuell Symptome.
Seit Dezember 2025 7,5 mg Mirtazapin
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The Secret 3
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Re: Absetzsymptomatik oder evtl. Rückfall
Hallo ihr Lieben,
Ich brauche heute etwas Zuspruch. Seit gestern habe ich depressive Verstimmungen, die sich zu vermehren scheinen. Und wieder frage ich mich was ich denn falsch gemacht habe. Eventuell nichts. Aber durch die andauernden Schulter-, Rückenschmerzen habe ich ja im Prinzip Dauerbeschuss an Stresshormonen. Anfang Juni bin ich beim Orthopäden und wollte nach Cortisonspritzen fragen, damit ich kurzweilig keine Schmerzen habe.
Wie es sich für eine depressive Verstimmung gehört, glaube ich im Augenblick, dass ich das immer wieder haben werde. Ich versuche mit positiven Alternativgedanken gegenzusteuern sprich, dass ich es ja schon kenne und es später wieder gut wird.
Vllt habt ihr ein paar gute Worte für mich.
Danke
Ich brauche heute etwas Zuspruch. Seit gestern habe ich depressive Verstimmungen, die sich zu vermehren scheinen. Und wieder frage ich mich was ich denn falsch gemacht habe. Eventuell nichts. Aber durch die andauernden Schulter-, Rückenschmerzen habe ich ja im Prinzip Dauerbeschuss an Stresshormonen. Anfang Juni bin ich beim Orthopäden und wollte nach Cortisonspritzen fragen, damit ich kurzweilig keine Schmerzen habe.
Wie es sich für eine depressive Verstimmung gehört, glaube ich im Augenblick, dass ich das immer wieder haben werde. Ich versuche mit positiven Alternativgedanken gegenzusteuern sprich, dass ich es ja schon kenne und es später wieder gut wird.
Vllt habt ihr ein paar gute Worte für mich.
Danke
2015 Schwere PPD 1 Jahr nach Geburt des 2. Kindes
1. Verhaltenstherapie 2015-2016
Sertralin bis Januar 2018 (nur noch kleinere depressive Phasen)
2. Verhaltenstherapie 2022/23-2024
Seit 09/2024 erneut Panikattacken mit leicht/mittlere depressiven Phasen, Angst, ZG, massive Schlafstörung.
Zopiclon ca. 3 Wochen
Dann Mirtazapin 7,5 mg abends bis Mitte November 2025. Dann abgesetzt. Aktuell Symptome.
Seit Dezember 2025 7,5 mg Mirtazapin
1. Verhaltenstherapie 2015-2016
Sertralin bis Januar 2018 (nur noch kleinere depressive Phasen)
2. Verhaltenstherapie 2022/23-2024
Seit 09/2024 erneut Panikattacken mit leicht/mittlere depressiven Phasen, Angst, ZG, massive Schlafstörung.
Zopiclon ca. 3 Wochen
Dann Mirtazapin 7,5 mg abends bis Mitte November 2025. Dann abgesetzt. Aktuell Symptome.
Seit Dezember 2025 7,5 mg Mirtazapin
Re: Absetzsymptomatik oder evtl. Rückfall
Liebe Secret!
Ich habe jetzt alles nochmal nachgelesen und muss ehrlich sagen, ich persönlich würde es nochmal mit einem SSRI versuchen. Und hier würde ich Escitalopram dem Sertralin vorziehen, weil du eine schwere Einschleichphase mit Sertralin hattest. Die Chance besteht, dass diese mit Escitalopram milder verläuft. Zusätzlich würde ich nach einem Begleitmedikament fragen, um etwaige Einschleichprobleme abzumildern. Viele haben mit Promethazin sehr gute Erfahrungen gemacht, es hilft auch gut beim Schlafen, kann nach Bedarf genommen werden, wirkt in weniger als 1 Stunde und macht nicht abhängig. Somit könnte es auch das Mirtazapin ersetzen. Das ist natürlich keine Medikamenten Empfehlung, es ist das was ich persönlich beim Arzt klar formulieren würde.
Meiner Meinung nach leidest du schon viel zu lange. Du nimmst zwar ein Medikament, hast aber nur mäßig Erfolg und leider auch Nebenwirkungen. Daher muss jetzt endlich was geschehen und nach meinem Gefühl darf jetzt mal Platz für Neues, Anderes sein. Escitalopram ist bekannt für weit weniger Einschleichprobleme bei schnellerem Wirkungseintritt, die Vorteile von Promethazin habe ich eh schon beschrieben.
Nimm das Heft - also dein Leben - jetzt aktiv in die Hand, noch heute. Kümmere dich noch heute um einen Termin, warte nicht denn du vergeudest wertvolle Lebenszeit. Diese neue Kombi kann ein Meilenstein sein. Natürlich kann dir das niemand jetzt versprechen und erfahren wirst du es nur, wenn du es ausprobierst. Es ist eine neue Chance, ergreif sie!
Ich habe jetzt alles nochmal nachgelesen und muss ehrlich sagen, ich persönlich würde es nochmal mit einem SSRI versuchen. Und hier würde ich Escitalopram dem Sertralin vorziehen, weil du eine schwere Einschleichphase mit Sertralin hattest. Die Chance besteht, dass diese mit Escitalopram milder verläuft. Zusätzlich würde ich nach einem Begleitmedikament fragen, um etwaige Einschleichprobleme abzumildern. Viele haben mit Promethazin sehr gute Erfahrungen gemacht, es hilft auch gut beim Schlafen, kann nach Bedarf genommen werden, wirkt in weniger als 1 Stunde und macht nicht abhängig. Somit könnte es auch das Mirtazapin ersetzen. Das ist natürlich keine Medikamenten Empfehlung, es ist das was ich persönlich beim Arzt klar formulieren würde.
Meiner Meinung nach leidest du schon viel zu lange. Du nimmst zwar ein Medikament, hast aber nur mäßig Erfolg und leider auch Nebenwirkungen. Daher muss jetzt endlich was geschehen und nach meinem Gefühl darf jetzt mal Platz für Neues, Anderes sein. Escitalopram ist bekannt für weit weniger Einschleichprobleme bei schnellerem Wirkungseintritt, die Vorteile von Promethazin habe ich eh schon beschrieben.
Nimm das Heft - also dein Leben - jetzt aktiv in die Hand, noch heute. Kümmere dich noch heute um einen Termin, warte nicht denn du vergeudest wertvolle Lebenszeit. Diese neue Kombi kann ein Meilenstein sein. Natürlich kann dir das niemand jetzt versprechen und erfahren wirst du es nur, wenn du es ausprobierst. Es ist eine neue Chance, ergreif sie!
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Re: Absetzsymptomatik oder evtl. Rückfall
Hey,
Wie war dein Tag heute? Konntest du die negativen Gedanken noch ein wenig abwenden und hast du deinen Arzt kontaktiert?.
Ich habe auch noch mal eben bisschen nachgelesen und das Mirtazapin hat die ja wirklich nur bedingt geholfen. Vor allem war es ja eine sehr geringe Dosis wovon ich denke, dass die gar nicht richtig antidepressiv wirkt.
Ein medikamentenwechsel wäre auf jeden Fall eine gute Option, um mehr Stabilität in dein Leben zu bekommen.
Vielleicht auch so viel Stabilität, dass du die Krankheit gar nicht mehr merkst. Aber auf jeden Fall sollte es so sein, dass das normale leben wieder gut möglich ist.
Genauso wie Marika sehe ich es, dass du auf jeden Fall nach einem bedarfsmedikament Fragen solltest.
Und ich bin mir sehr sehr sicher, dass du damit auch eine einschleichphase gut überstehen kannst und dann vom Medikament profitierst.
Ich möchte dich ermutigen für dich, einzustehen und auch ganz konkret dem Arzt zu sagen, dass du jetzt einen Plan möchtest eine Veränderung, denn d das Mitazapin scheint ja nicht genügend zu wirken.
Trau dich. Es ist auf jeden Fall ein Versuch wert!!
Wie war dein Tag heute? Konntest du die negativen Gedanken noch ein wenig abwenden und hast du deinen Arzt kontaktiert?.
Ich habe auch noch mal eben bisschen nachgelesen und das Mirtazapin hat die ja wirklich nur bedingt geholfen. Vor allem war es ja eine sehr geringe Dosis wovon ich denke, dass die gar nicht richtig antidepressiv wirkt.
Ein medikamentenwechsel wäre auf jeden Fall eine gute Option, um mehr Stabilität in dein Leben zu bekommen.
Vielleicht auch so viel Stabilität, dass du die Krankheit gar nicht mehr merkst. Aber auf jeden Fall sollte es so sein, dass das normale leben wieder gut möglich ist.
Genauso wie Marika sehe ich es, dass du auf jeden Fall nach einem bedarfsmedikament Fragen solltest.
Und ich bin mir sehr sehr sicher, dass du damit auch eine einschleichphase gut überstehen kannst und dann vom Medikament profitierst.
Ich möchte dich ermutigen für dich, einzustehen und auch ganz konkret dem Arzt zu sagen, dass du jetzt einen Plan möchtest eine Veränderung, denn d das Mitazapin scheint ja nicht genügend zu wirken.
Trau dich. Es ist auf jeden Fall ein Versuch wert!!
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung