Hi,
ich war vor einigen Jahren aktiv hier. Ich war aber immer stille Mitleserin.
Ich habe 2 Kinder, die jetzt Teenager sind . Wo ist nur die Zeit geblieben? Ich hatte meine Depressionen mit ZG nach der Schwangerschaft vom 1. Kind, während der Schwangerschaft vom 2. und in der Phase nach der Geburt.
Heute geht es mir soweit gut. Ich nehmen eine geringe Dosis zur Erhaltung. Das Thema wird jetzt wieder etwas präsenter, da meine Tochter aktuell stationär ist aufgrund einer Depression. Das triggert ganz schön. Auch wenn man die suizidalen Gedanken und auch schon Handlungen hören muss. Es macht mich echt fertig. Sicherlich muss ich auch auf mich aufpassen. Das ist etwas, was ich in all den Jahren gelernt habe.
Ich denke, ich kann aber dennoch einigen hier Mut machen. Denn es gibt einen Weg raus und es wird auch wieder hell.
GLG
Hallo ihr Lieben
Moderator: Moderatoren
Re: Hallo ihr Lieben
Hallo blaubeere,
es tut mir leid, dass es deiner Tochter aktuell nicht gut geht. Ist sie in der Klinik gut aufgehoben? Und gut betreut?
Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass dich das im Moment belastet. Einmal die Sorge und das eigene Kind ist mit Sicherheit riesig und der andere. Ist dass viele alte Gefühle hochkommen die Gedanken an die eigene Depression und so weiter. Und wahrscheinlich war es ja auch schon vorher, dass du gemerkt hast, dass deine Tochter krank ist und zu Hause. Das familienleben sich auch sehr viel darum drehte und die Stimmung nicht immer gut war. Wie alt sind denn deine Kinder? Meine sind inzwischen auch schon so groß geworden, 12 und 14 Jahre alt. Die Pubertät lässt immer mal wieder ordentlich grüßen. Mir geht es ein wenig mit dir, dass ich gerade was mentale Gesundheit angeht, da immer mal ein etwas anderem Blick auf meine Kinder habe. Da wir ja nur mal wissen wie es ist Depressionen zu haben und gerade die Pubertät mit ihren ganzen Hormonen schon prädisponierend dafür ist.
Schön, dass du dich hier angemeldet hast, denn es hilft immer ungemein. Wenn Frauen von ihren Erfahrungen berichten und das ist auch alles wieder gut wird.
Vielleicht magst du noch ein bisschen von dir berichten? Welche Medikamente nimmst du? Wie sah deine Therapie aus und wie ist dein Leben heute?
es tut mir leid, dass es deiner Tochter aktuell nicht gut geht. Ist sie in der Klinik gut aufgehoben? Und gut betreut?
Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass dich das im Moment belastet. Einmal die Sorge und das eigene Kind ist mit Sicherheit riesig und der andere. Ist dass viele alte Gefühle hochkommen die Gedanken an die eigene Depression und so weiter. Und wahrscheinlich war es ja auch schon vorher, dass du gemerkt hast, dass deine Tochter krank ist und zu Hause. Das familienleben sich auch sehr viel darum drehte und die Stimmung nicht immer gut war. Wie alt sind denn deine Kinder? Meine sind inzwischen auch schon so groß geworden, 12 und 14 Jahre alt. Die Pubertät lässt immer mal wieder ordentlich grüßen. Mir geht es ein wenig mit dir, dass ich gerade was mentale Gesundheit angeht, da immer mal ein etwas anderem Blick auf meine Kinder habe. Da wir ja nur mal wissen wie es ist Depressionen zu haben und gerade die Pubertät mit ihren ganzen Hormonen schon prädisponierend dafür ist.
Schön, dass du dich hier angemeldet hast, denn es hilft immer ungemein. Wenn Frauen von ihren Erfahrungen berichten und das ist auch alles wieder gut wird.
Vielleicht magst du noch ein bisschen von dir berichten? Welche Medikamente nimmst du? Wie sah deine Therapie aus und wie ist dein Leben heute?
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Re: Hallo ihr Lieben
Auch von mir herzlich Willkommen zurück!
Auch wenn die Umstände nicht schön sind, freue ich mich dich hier wieder zu treffen. Es tut mir wirklich sehr, sehr leid, was ihr gerade durchmachen müsst. Wenn das eigene Kind so schwer erkrankt ist das schrecklich und triggert dich natürlich zusätzlich. Also doppeltes Leid. Du bist hier wieder sehr herzlich Willkommen und ich hoffe du kannst hier Trost, Kraft und Hoffnung bekommen.
Mein Sohn ist mittlerweile 21 und hat im Teenager alter auch eine schwere Zeit gehabt. Er litt unter Schulangst und Panikattacken sowie starken Migräne Anfällen. Das war eine ganz schwere Zeit für uns alle, sein Kind so leiden zu sehen ist unendlich schmerzhaft. Ich kann dich also sehr gut verstehen. Es hat zwar damals meine eigenen Symptome nicht getriggert, aber es war so schwer zu sehen, dass ich ihm alleine nicht helfen konnte. Mein Sohn hat dann eine Therapie begonnen und mein Mann war in dieser Zeit unser ganz starker Fels in der Brandung. So ist er wieder gesund geworden und auch gestärkt.
Mein Sohn hat natürlich auch einen Teil meiner Persönlichkeit mitbekommen. Er ist eher introvertiert - aber irgendwie doch wieder anders als ich. Er hat zwanghafte Tendenzen, aber keine ZG wie ich... also auch wieder anderes - ich würde sagen stark abgeschwächt. Daneben ist er aber sehr selbstbewusst, zielstrebig und ehrgeizig. Also eine ganz spezielle Mischung...
Du hast geschrieben, dass du noch eine kleine Erhaltungsdosis deines ADs nimmst - ich auch. Bei mir sind es 10 mg Cipralex, damit fahre ich sehr, sehr gut. Ich bin stabil und fühle mich gesund.
Ich freue mich, wieder von dir zu hören!
Auch wenn die Umstände nicht schön sind, freue ich mich dich hier wieder zu treffen. Es tut mir wirklich sehr, sehr leid, was ihr gerade durchmachen müsst. Wenn das eigene Kind so schwer erkrankt ist das schrecklich und triggert dich natürlich zusätzlich. Also doppeltes Leid. Du bist hier wieder sehr herzlich Willkommen und ich hoffe du kannst hier Trost, Kraft und Hoffnung bekommen.
Mein Sohn ist mittlerweile 21 und hat im Teenager alter auch eine schwere Zeit gehabt. Er litt unter Schulangst und Panikattacken sowie starken Migräne Anfällen. Das war eine ganz schwere Zeit für uns alle, sein Kind so leiden zu sehen ist unendlich schmerzhaft. Ich kann dich also sehr gut verstehen. Es hat zwar damals meine eigenen Symptome nicht getriggert, aber es war so schwer zu sehen, dass ich ihm alleine nicht helfen konnte. Mein Sohn hat dann eine Therapie begonnen und mein Mann war in dieser Zeit unser ganz starker Fels in der Brandung. So ist er wieder gesund geworden und auch gestärkt.
Mein Sohn hat natürlich auch einen Teil meiner Persönlichkeit mitbekommen. Er ist eher introvertiert - aber irgendwie doch wieder anders als ich. Er hat zwanghafte Tendenzen, aber keine ZG wie ich... also auch wieder anderes - ich würde sagen stark abgeschwächt. Daneben ist er aber sehr selbstbewusst, zielstrebig und ehrgeizig. Also eine ganz spezielle Mischung...
Du hast geschrieben, dass du noch eine kleine Erhaltungsdosis deines ADs nimmst - ich auch. Bei mir sind es 10 mg Cipralex, damit fahre ich sehr, sehr gut. Ich bin stabil und fühle mich gesund.
Ich freue mich, wieder von dir zu hören!
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex