Weis nicht mehr weiter
Moderator: Moderatoren
Weis nicht mehr weiter
Hallo meine Lieben. Mein vierter Beitrag ich weis nicht mehr weiter bin am Ende meiner Kräfte. Wie ihr bei meinen anderen Beitrag lesen könnt leide ich an Zwangsstörung Angststörung und Depression seit der Geburt meiner Tochter ist es wieder so extrem geworden ich weis mir einfach nicht mehr zu helfen ich habe so extreme komische Gedanken ich weis nicht was das ist wie zbs (das meine Kinder nicht meine Kinder wären) das irgendein Kind was an mir vorbei geht mein Kind wäre dann das alle Menschen meine Kinder wären einfach nur komisch ich weis in den Moment es stimmt nicht habe aber trotzdem Angst und Panik und das Gefühl werde bald verrückt manchmal kommt auch so ein komisches Gefühl das ich gleich was los schreien werde ganz schlimm oder das ich Agressive Gedanken habe oder das ich Gedanken bekomme irgendwelche schlimmen Sachen gegenüber Gott zu sagen obwohl ich sehr gläubig bin da kommt auch wieder so eine Angst und komisches Gefühl als würde ich das gleich tun ganz schlimm manchmal wenn ich Gegenstände anschaue kommt ein komisches Gefühl manchmal kommt mir die Welt sehr unreal vor ganz schlimm so jetzt war ich heute in der notaufnahme weil ich einfach nicht mehr kannst ich habe ständig Angst Zukunftsängste keine Kraft mehr so zu leben keine Energie mehr ich weis nicht wie ich so weiter leben soll ich kann mich nicht um meine Kinder kümmern geschweige denn kann Ich mir nicht vorstellen das ich mich jemals wieder alleine selbständig um die kümmern kann ganz schlimm ich weis nicht mehr weiter einfach keiner hilft mir das zweite Mal gehe ich in die notaufnahme trotzdem ohne Hilfe die wollten mir auch Nix für Beruhigung verschreiben nun habe ich am Montag meine Mutter Kind Tagesklinik aber bringt das überhaupt in meinen Zustand was? Ich fühle mich wirklich als ob ich bald verrückt werde und das alles nicht schaffe 
ich will wieder normal werden und die Zeit mit meinen Kindern genießen wie ein normaler Menschen ich leide so sehr habe so Angst das ich bald alles verliere und die Ärztin meinte heute auch zu mir bei meinen Symptomen wäre sie sich nicht sicher ob das nur zwangsgedanken sind und das diese Unwirklichkeit und komische Gedanken nicht dazu passen 

Re: Weis nicht mehr weiter
Warst du beim Psychiater? Gibt es eine Institutsambulanz? Ich glaube, die normale Notaufnahme kann das wirklich nicht viel machen. Würde der Ärztin nochmal deutlich machen, was du für Ängste durchstehst. Dir kann geholfen werden, du bist nicht allein. Die Gedanken sind erschreckend, aber wende dich direkt an einen Psychiater. GUTE BESSERUNG
Re: Weis nicht mehr weiter
Ich war bei einen Psychiater das ist ja das komische ich war in einer Psychiatrie notaufnahme trotzdem konnten die nix machen ich bin wirklich am Ende meiner Kräfte ich habe so eine innere Leere und Hoffnungslosigkeit ich weis nicht wie ich das alles schaffen soll habe extreme Ängste und Zukunftsängste
Re: Weis nicht mehr weiter
Hey, du bist an einer gemeinen Erkrankung erkrankt und alles, was du merkst, die Ängste, Die düstere Stimmung sind ein Symptom der Erkrankung. Es ist in meinen Augen wirklich dringend notwendig, dass du Medikamente bekommst. Einmal generell ein Medikament, was die Erkrankung bekämpft und zusätzlich ein Medikament für die Zeit bzw. Für die Momente, in denen du sehr aufgewühlt bist, um dich wieder runterzubringen.
Das wird alles am Montag mit Sicherheit starten. Genauso wie eine engmaschige Betreuung, die dir gut tun würden.
In der tagesklinik werden sie erstmal deinen Zustand feststellen und dann geeignete maßnahmen ergreifen. Deswegen ist es ganz ganz wichtig, dass du am Montag damit startest. Warum hast du keine Medikamente bekommen, obwohl du in dieser Notaufnahme gewesen bist und es dir wirklich schlecht ging? lag das daran, dass du noch stillst . Du kannst dich auf jeden Fall immer notfallmäßig in die Psychiatrie einweisen lassen, wenn Leib und Leben in Gefahr ist. Ich würde versuchen, bis Montag durchzuhalten. Im Zweifelsfall ist es auch so, dass die Therapeuten in der tagesklinik auch einen stationären Aufenthalt vorschlagen würden, wenn Sie die Situation kritisch einschätzen.
Das wird alles am Montag mit Sicherheit starten. Genauso wie eine engmaschige Betreuung, die dir gut tun würden.
In der tagesklinik werden sie erstmal deinen Zustand feststellen und dann geeignete maßnahmen ergreifen. Deswegen ist es ganz ganz wichtig, dass du am Montag damit startest. Warum hast du keine Medikamente bekommen, obwohl du in dieser Notaufnahme gewesen bist und es dir wirklich schlecht ging? lag das daran, dass du noch stillst . Du kannst dich auf jeden Fall immer notfallmäßig in die Psychiatrie einweisen lassen, wenn Leib und Leben in Gefahr ist. Ich würde versuchen, bis Montag durchzuhalten. Im Zweifelsfall ist es auch so, dass die Therapeuten in der tagesklinik auch einen stationären Aufenthalt vorschlagen würden, wenn Sie die Situation kritisch einschätzen.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Re: Weis nicht mehr weiter
Sie wollte mir keine Medikamente geben weil sie sich unsicher war und ich auch noch nie bisher Medikamente genommen habe… Ich verstehe nicht wieso es jetzt nach der Geburt meiner Tochter so extrem ist mir ging es doch gut in der Schwangerschaft und danach 2 Monate nach der Geburt war alles top es kam einfach von heute auf morgen und es wird immer schlimmer und schlimmer ich halte diesen Zustand einfach nicht mehr aus ich habe so extreme Zukunftsängste
allein wenn ich auch drüber nachdenke wenn meine Tochter krabbelt oder läuft ich kriege einfach Zukunftsängste weil ich nicht weis ob ich das alles so schaffe weil ich jetzt schon am Ende bin
Re: Weis nicht mehr weiter
Meinst du das wird dann alles am Montag beschlossen? Auch mit den Medikamenten und ob das überhaupt was für mich ist oder ich lieber stationär aufgenommen werden sollte? Das Problem ist auch mit Kind kriegt man stationär sehr schwierig einen Platz ich wollte mich auch vor 6 Wochen einweisen lassen aber mit meiner Tochter und die meinten das die Wartezeiten 3-4 Monate beträgt ich habe mich dort auch schon angemeldet und es kam bis jetzt immer noch keine Rückmeldung…. Und nein ich stille nicht
Re: Weis nicht mehr weiter
Hallo Liebes!
Jetzt ist es gleich mal soweit, morgen kommt Hilfe. Ich glaube, dass Medikamente nötig sind. Ihr habt das was ich weiß, eh besprochen vor ein paar Wochen, nämlich dass Medikamente auf jeden Fall in Frage kommen. Vielleicht wollten die in der Notaufnahme auf Grund deines bevor stehenden Behandlungbeginn nichts machen.
Du fragst warum es jetzt nach der Geburt so schlimm ist und während der Schwangerschaft so gut. Beide Zustände unterscheiden sich gravierend durch die Hormonzusammensetzung in deinem Körper. Nach der Geburt setzt abrupt durch den Ausstoß der Planzenta ein Hormonsturz ein. Das führt im Gehirn zu Chaos, die meisten Frauen merken das am Babyblues der aber vorüber geht. Es kommt aber vor, dass sich das System nicht mehr selber regulieren kann und es kommt zu schweren Symptomen also zu einer PPD oder PPP. Gerade wenn man schon vorbelastet ist durch Angt, Zwangs, oder Panikstörungen ist das Risiko hoch, nach der Geburt zu erkranken.
Es dauert nur noch wenige Stunden bis zur Tagesklink. Schildere dort alles ganz genau so wie hier. Ich bin mir sicher, dass man mit dir die Option von Medikamenten bespricht!
Jetzt ist es gleich mal soweit, morgen kommt Hilfe. Ich glaube, dass Medikamente nötig sind. Ihr habt das was ich weiß, eh besprochen vor ein paar Wochen, nämlich dass Medikamente auf jeden Fall in Frage kommen. Vielleicht wollten die in der Notaufnahme auf Grund deines bevor stehenden Behandlungbeginn nichts machen.
Du fragst warum es jetzt nach der Geburt so schlimm ist und während der Schwangerschaft so gut. Beide Zustände unterscheiden sich gravierend durch die Hormonzusammensetzung in deinem Körper. Nach der Geburt setzt abrupt durch den Ausstoß der Planzenta ein Hormonsturz ein. Das führt im Gehirn zu Chaos, die meisten Frauen merken das am Babyblues der aber vorüber geht. Es kommt aber vor, dass sich das System nicht mehr selber regulieren kann und es kommt zu schweren Symptomen also zu einer PPD oder PPP. Gerade wenn man schon vorbelastet ist durch Angt, Zwangs, oder Panikstörungen ist das Risiko hoch, nach der Geburt zu erkranken.
Es dauert nur noch wenige Stunden bis zur Tagesklink. Schildere dort alles ganz genau so wie hier. Ich bin mir sicher, dass man mit dir die Option von Medikamenten bespricht!
Liebe Grüße von
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Marika
Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex
Re: Weis nicht mehr weiter
Guten Morgen
Ich kann mir vorstellen, dass morgen in der tagesklinik erstmal die Aufnahme stattfindet. Ankommen sich orientieren und so weiter. Bei mir war es damals so das am Dienstag Visite gewesen ist. Dann wurden bestimmte Therapien besprochen. Und auch Medikamente. Die Therapeuten und Pfleger müssen dich ja auch erstmal kennenlernen. Aber du darfst schon die Dringlichkeit darstellen. Bei mir ist die PPD auch erst ungefähr sechs Monate nach der Geburt richtig heftig geworden.
Dieses Gefühl verrückt zu werden kennen hier glaube ich sehr viele und es ist ein Symptom der Erkrankung vor allem hängt das mit deinem hohen angstpegel zusammen. Das ist im Prinzip diese innere Anspannung und innere Unruhe, die du merkst.
Versuch bis morgen irgendwie durchzuhalten. Ich denke, dass du dann umgehend Hilfe bekommst in der tagesklinik und dass dir das gut tun wird, dort in professionellen Händen zu sein.
Ich kann mir vorstellen, dass morgen in der tagesklinik erstmal die Aufnahme stattfindet. Ankommen sich orientieren und so weiter. Bei mir war es damals so das am Dienstag Visite gewesen ist. Dann wurden bestimmte Therapien besprochen. Und auch Medikamente. Die Therapeuten und Pfleger müssen dich ja auch erstmal kennenlernen. Aber du darfst schon die Dringlichkeit darstellen. Bei mir ist die PPD auch erst ungefähr sechs Monate nach der Geburt richtig heftig geworden.
Dieses Gefühl verrückt zu werden kennen hier glaube ich sehr viele und es ist ein Symptom der Erkrankung vor allem hängt das mit deinem hohen angstpegel zusammen. Das ist im Prinzip diese innere Anspannung und innere Unruhe, die du merkst.
Versuch bis morgen irgendwie durchzuhalten. Ich denke, dass du dann umgehend Hilfe bekommst in der tagesklinik und dass dir das gut tun wird, dort in professionellen Händen zu sein.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Re: Weis nicht mehr weiter
Danke für eure Antworten. Ich versuche durchzuhalten es ist aber schwer wirklich es wird gefühlt immer schlimmer ich habe versucht mich eben ne halbe Stunde hingelegt und sogar im Schlaf kam diese extreme Angst Angst alles zu verlieren meine Kinder zu verlieren oder das ich nicht kann Angst vor der Zukunft mit den Kindern ganz schlimm ich bekomme nix mehr auf die Reihe alles stresst und überfordert mich ich habe einfach nur Angst starke Angst
es ist so ein unangenehmes Gefühl….. eine Frage hat Dir damals die Mutter Kind Tagesklinik was gebracht? Und wie lange hat das gedauert bis deine Symptome besser geworden sind und hast du auch antidepressiva genommen ich denke ja oder?
Re: Weis nicht mehr weiter
Ja, ich habe Medikamente bekommen und auch zeitweise zusätzlich Akupunktur. Und natürlich die ganzen Therapien, die in der Klinik angeboten worden sind.
Bei mir war es auch so, dass irgendwann einfach diese Angst vor allem und vor der Zukunft riesig gewesen sind. Ich konnte das damals auch überhaupt nicht einschätzen und wusste gar nicht was mit mir passiert.
Es hat Zeit gebraucht die bis die Symptome nach und nach besser wurden. Darauf muss man sich schon ein wenig einstellen. Man braucht viel Geduld mit sich und der Krankheit. Aber je stabiler man wird, desto weniger starks, sind die Symptome ausgeprägt und man kann anfangen, wieder klar zu denken. Und auch die Zukunft anders zu sehen und auch positiv in die Zukunft zuschauen.
Bei mir war es auch so, dass irgendwann einfach diese Angst vor allem und vor der Zukunft riesig gewesen sind. Ich konnte das damals auch überhaupt nicht einschätzen und wusste gar nicht was mit mir passiert.
Es hat Zeit gebraucht die bis die Symptome nach und nach besser wurden. Darauf muss man sich schon ein wenig einstellen. Man braucht viel Geduld mit sich und der Krankheit. Aber je stabiler man wird, desto weniger starks, sind die Symptome ausgeprägt und man kann anfangen, wieder klar zu denken. Und auch die Zukunft anders zu sehen und auch positiv in die Zukunft zuschauen.
2014 schwere PPD mit Ängsten, 6 Monate Tagesklinik
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
2015- 2019 mirtazapin, erst 45mg ab 2017 langsam reduziert
Zwischendurch versuch mit citalopram, nach 2 Monaten abgesetzt, da starke Verschlimmerung der Depression
Anfang 2021 erneut schwere Depression wieder 45 mg mirtazapin zusätzlich noch quetiapin 150mg
Über Jahre zusätzlich noch psychotherapeutische Behandlung
Re: Weis nicht mehr weiter
Ich verstehe nicht aber was grad in mir vorgeht wieso ich so extreme Angst habe wenn ich an die Zukunft denke an die nächsten Tage Wochen Jahre in meinen Kopf denke ich dran das ich mit meiner Tochter irgendwann wieder alleine zuhause Sitze und mit meinen Sohn und ich kann das mir einfach nicht vorstellen und das macht mir auch in den Moment richtig Angst wenn ich daran denke oder wenn ich daran denke das meine Tochter mal 1 wird das löst in mir so Ängste aus ich weis nicht warum was in mir vor geht eig ist das doch was schönes aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen das es mir auch irgendwann wieder gut geht ich habe es eine Zeit lang geliebt Mutter zu sein und jetzt ist es alles andere als schön ich habe manchmal keine Kraft mehr zu leben weil es mir so geht ich weis nicht wie ich das packen soll ich kann mir nicht einmal vorstellen das es Medikamente besser machen würden wie geht das?
kann es sein das ich vielleicht auch eine Psychose habe das kann ja auch nach der Geburt häufig vorkommen und meine Symptome passen auch sehr gut dazu
Re: Weis nicht mehr weiter
Es macht mir sogar Angst wenn ich daran denke das meine Tochter irgendwann auch zu Kita geht und ich bin alleine zuhause das ich nicht irgendwie dazu komme mir was anzutun und und dazu ist mein Kopf gerade in der Lage darüber zu denken ich kann mir nicht vorstellen alleine mit meinen Kindern zu sein und das ich alleine bin das ist so schlimm vorher hatte ich damit keine Probleme vor allem ab Dienstag bin ich auch wieder den halben Tag alleine mit meinen Kindern weil mein Mann auch wieder arbeiten muss ich weis einfach nicht wie ich das schaffen soll und was ist wenn ich doch Stationär muss wie soll ich das mit meinen Kindern machen wer kümmert sich und meine kleine Maus
ich kann nicht ohne meine Kinder